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Kundenrezension

30 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen EDIT! Auf dem Weg zurück in die Zukunft leicht verfahren..., 27. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sagacity (Special Edition) (Audio CD)
Setzen sich Jim Chrichton und Michael Sadler zum Kaffee zusammen. 'Sag mal Michael, Du hast uns da doch neulich so ein paar schräge Vocalparts vorgesungen, die könnten wir doch für das neue Album nehmen.' ' 'Meinst Du die, bei denen ich so langgezogen nach oben mit der Stimme gehe, Jim?' ' 'Ja genau die! Die passen mindestens für die ersten zwei Stücke, die ich gerade geschrieben habe. Könnte einen witzigen Kontrast zum funkigen Bass geben!' ' 'He, da kommt ja unser anderer Jim', ruft in dem Moment Michael. 'Jungs, wenn ihr wollt, ich habe gerade auf meinem alten Roland D-50 rumgespielt, ich würde gerne wieder mal 'nen paar Endachtziger-Sounds verwenden. Ihr wisst schon, dieses Röcheln, Atmen und Klickern, das damals in jedem zweiten Hit so angesagt war', freut sich Jim Gilmour, als er sich dazu setzt. 'Mmmhh', macht der andere Jim, 'ist das nicht zu old-school?' ' 'Keine Angst, ein paar neue Moog-Soli hab ich auch geschrieben, aber ich fände es toll, wenn wir mal wieder ein paar Elemente wie auf der 'Wildest Dreams' und noch besser von der 'Beginner's Guide to throwing Shapes' dabei hätten', grinst Jim. - 'Lange her', sinniert Michael, 'das war 1987 bis 89'Moment mal! Aber da warst Du doch gar nicht dabei!', fällt ihm plötzlich ein. 'Eben', meint Jim, 'darüber ärgere ich mich noch heute, dass ihr das einfach ohne mich programmiert habt! Das will ich jetzt nachholen.' ' 'Guckt mal, da kommen ja auch endlich unser Gitarrengott und unser Küken am Schlagzeug', ruft Jim Chrichton. 'Jungs', sagt Ian, als er sich setzt und einen Kaffee einschenkt, 'bevor wieder Diskussionen darüber ausbrechen, ob meine Gitarre zu fett reinbrät: Für 'Sagacity' hab ich ein super Soundpreset gefunden. Das betont die Mitten, dadurch wird alles etwas nach hinten gemischt.' ' 'Aber das klingt dann doch ' wie soll ich sagen ' etwas hohl', wirft sein Bruder Jim ein, 'ich muss das schließlich produzieren!' - 'Stimmt, aber trotzdem hab ich pro Solo wieder mehr Noten auf Lager als andere auf einer ganzen CD', grinst Ian. 'Und was kann ich beisteuern?', ruft Mike Thorne, der Jüngste und das jüngste Bandmitglied in der Runde. 'Naja, zugegebenermaßen wird es kein 'Corkentellis' wie auf der '10.000 Days' geben, mit dem Du auf den letzten Touren so brilliert hast', gibt Jim zu bedenken. 'Stell Dich mal vorwiegend auf gediegenes Midtempo an den Drums ein.' Da mischt sich der andere Jim ein. 'Sag mal Michael, darf ich auf der neuen Platte wieder mehr singen?' ' 'Meinetwegen', runzelt Michael die Stirn, 'aber nicht, das es wieder wie bei 'Ellery' auf der '20/20' klingt. Das war doch ein bisschen schauerlich. Du weißt ja: Ein zweites 'Scratching the surface' wirst Du kaum wieder hinbekommen.' ' 'Aber das haben wir als Liveversion doch auf der zweiten CD bei der Special-Doppelalbum-Edition drauf, haben die von der Plattenfirma gesagt', wirft Jim Gilmour ein. 'Ob das mal so eine gute Idee ist', überlegt Jim Chrichton. 'Das wird 'nen ganz schönen Kontrast geben: unsere doch etwas schrägen neuen Songs, bei denen mir manchmal ehrlich gesagt oft kein ordentlicher Schluss eingefallen ist, und auf der zweiten CD die Live-Aufnahmen unserer Klassiker'' ' 'Aber eben deswegen ist es doch egal', ruft da Michael etwas aufgebracht. 'Wir können doch inzwischen bei neuen Alben fast machen, was wir wollen, wir spielen ja fast nix davon live, weil die meisten Fans am liebsten einfach die 'In Transit' beim Konzert hören wollen!' ' 'Ach so', feixt da Jim Gilmour, 'hast Du deswegen so einen Unsinn für den Promo-Text gedichtet: von wegen zurück zu den Wurzeln und klingt wieder mehr wie früher und so?' ' 'Ähh, das war die Idee von der Company', gibt Michael zu, deswegen haben wir ja wieder so ein tolles Fantasyartwork wie früher auf dem Cover und alles ganz edel gestaltet. Das ist schon was anderes als das komische Augenarztmotiv, dass wir für die '20/20' aus dem Internet rauskopiert haben.' ' 'Aber das führt doch total in die Irre', ruft Neuling Mike, 'das passt doch gar nicht zur Musik. Man könnte ja glatt glauben, wir hätten ein Konzeptalbum gemacht!' ' 'Na, davon kann bei 12 Tracks in gerade mal 50 Minuten Laufzeit wohl kaum die Rede sein', grinst Jim Chrichton. 'Aber wie gesagt, manche Songs werden deswegen nur so drei, vier Minuten lang sein, weil uns ja hinten raus nicht viel eingefallen ist, hihi.' ' 'Ach so', macht Mike nur. 'Aber beantworte mir noch eine Frage: Warum ist das Album nicht schon ' wie ursprünglich geplant ' Anfang Juni rausgekommen?' ' 'Ganz einfach', antwortet Jim. 'Mein I-Pad war kaputt, das mit dem Online-Abmischen hat sich verzögert. Außerdem gabs Soundprobleme mit Ians Gitarre!" Jetzt lachen alle zusammen und witzeln über "E-Gitarre mit Dosensound". Ian ist es egal, er holt dafür seine Akustikgitarre hervor und spielt in gewohnt rasendem Tempo ein Solo herunter. 'Da passt', ruft da Jim Chrichton, 'dafür hätte ich noch im dritten Song Platz!' ''Ich weiß nicht, ich weiß nicht', murmelt der andere, der Keyboard-Jim, 'ob wir nicht doch da hätten weiter machen sollen, wo wir mit '20/20' aufgehört haben? Die kam in Deutschland doch immerhin bis auf Platz 13. Oder denkt an die 'Trust', da haben doch alle gesagt, das wäre ein guter Weg zurück in die Zukunft'?'

Nachtrag: Über die Wochen von drei auf vier Sterne gewachsen, trotz aller anfänglicher Bedenken und bestehender Kritik an "Unfertigem". Aber: Das Abum reizt mich zum Immer-Wiederhören, hat Haken und Kanten, und letztlich ist es sehr unterhaltsam. Insbesondere die zweite Hälfte hat sehr schöne atmosphärische und melodische Strecken.
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1-10 von 35 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 27.06.2014 00:58:23 GMT+02:00
Roland Schilz meint:
Köstliche Rezension. Und womöglich gar nicht so fern von der Realität ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.06.2014 08:37:23 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.06.2014 08:37:35 GMT+02:00
LTgarp meint:
Kann dem nur beipflichten, selten eine so gute, witzige und vor allem stimmige Rezension gelesen! Da spare ich mir, eine eigene zu schreiben, denn da kann man unmöglich etwas draufsetzen!
Die neue Saga wird bei mir indes im Regal verstauben!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.06.2014 08:47:19 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.06.2014 08:54:37 GMT+02:00
Cyprinus meint:
Lieber Hartmut. So toll und witzig Deine Rezi auch ist, ich kann solch schnelle Rezis nicht ernst nehmen. Deswegen würde ich gerne - vorausgesetzt Du läßt das Album nicht komplett links liegen - gerne im September nochmal von Dir lesen. Ich habe mit vielen Bands die Erfahrung gemacht, daß mir der Inhalt einer CD erst nach und nach gefallen hat, daß Alben erst entschlüsselt werden wollen, gerade bei so komplexer Musik, wie SAGA sie zu schaffen in der Lage ist. Und das hat mit Schönhören rein gar nichts zu tun, denn Pleasure and the pain gefällt mir z.B. bis heute nicht. Sorry, aber deine Rezi ist ein Schnellschuß.
Und auch der Band gegenüber nicht besonders fair.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.06.2014 09:18:30 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.06.2014 09:30:25 GMT+02:00
Hardy Hoefer meint:
Lieber Cyprinus, danke für Deine differenzierte Kritik an der Kritik. Normalerweise mache ich es tatsächlich so: ich lasse mir wenigstens Tage, meistens Wochen Zeit, bis ich etwas schreibe. Diesmal aber musste ich einfach dem Impuls folgen und sofort meine "Gedankenblitze" zu digitalem Papier bringen...das ging bei dieser CD nicht anders. Das ist Saga reguläres Album Nr. 21 und ich hatte einfach diesmal keine Lust, eine gut abgehangene, differenzierte usw. Rezi zu schreiben, weil ich nicht weiß, ob ich diese extrem merkwürdige (nicht nur in negativem) Sinne Platte jemals in ernsthaften Worten würdigen kann. Außerdem fühle ich mich von den Ankündigungen und dem Artwork etwas verschaukelt: man hätte meinen können, "Sagacity" kehre zurück zu den "Großen Fünf"...dem ist aber gar nicht so! Da klingt so viel Endachtziger durch, das würde ich bei vielen anderen Bands verzeihen, nicht aber bei Saga. Dann müsste schon so etwas wie "Giant" rauskommen. Tut es aber nicht. Zu viele Songs, die nicht so recht wissen, wo sie hin wollen und nicht organisch sind. Wenn man im Kleingedruckten liest, wie abenteuerlich teilweise während der Tour per I-Pad produziert wurde...Ok, mag sein, die Rezi ist ein Schnellschuss. Vielleicht ist es "Sagacity" aber auch. Wenn die mich auf die Schippe nehmen, dann nehme ich mir das auch mal raus :). Ich finde "Sagacity" auch nicht so schlecht, aber ich bin nach zwei Durchläufen immer noch ziemlich perplex...
Ich freue mich auf Deine Rezension!
PS: "10.000 Days" ist in meiner Achtung deutlich gestiegen. Das liegt vor allem an Stücken wie "Corkentellis", das sie neulich auf der Tour fantastisch gespielt haben, oder "Book of Lies". Nur EIN solcher Knaller auf "Sagacity" hätte es gern sein dürfen...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.06.2014 09:19:43 GMT+02:00
Hardy Hoefer meint:
Danke!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.06.2014 09:20:17 GMT+02:00
Hardy Hoefer meint:
Danke, bitte trotzdem was schreiben !! :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.06.2014 09:27:31 GMT+02:00
no-one meint:
Ich bin auch kein Freund von diesen "Ätsch ich bin erster" Rezensionen. In diesen Fall ist der Inhalt aber unterhaltsam und womöglich auch treffend. Was ich bislang von Sagacity gehört hab, ist nicht gerade berauschend. Überhaupt, und da wiederhole ich mich wohl, ist Saga eine Band, die ausschließlich von Ihrer Vergangenheit zehrt. Das letzte wirklich hörenswerte Saga Album war "House of cards" Danach kamen nur noch mittelprächtige bis peinlich Alben, die für das Liveset der Band so gut wie keine Rolle spielen. In fast allen Fällen waren die Alben auch unterirdisch schlecht produziert. Tiefpunkt: Network. Auch das letzte Album spielt für die Band selber keine Rolle mehr, siehe Tracklist der Bonus CD. Man fragt sich warum die Band überhaupt Alben aufnimmt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.06.2014 09:32:43 GMT+02:00
Hardy Hoefer meint:
Oh, "Network" finde ich musikalisch fantastisch, Du spielst bestimmt auf den Schlagzeug-Sound an...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.06.2014 09:37:42 GMT+02:00
Cyprinus meint:
Hartmut, daß Du das noch weißt. Ja 10000 days ist für mich DAS Album der Neuzeit, gerade wegen solch einem Hammerinstrumental, aber auch wegen fast jedem anderen Song, auch wegen der >Mannigfaltigkeit der Stile, mal Jazz, mal Ballade, mal Pop, mal Rock... Dicht gefolgt von House of cards. Nun zum neuen Album; ich hae es noch nicht gekauft und von daher kann ich erstmal gar nix sagen, eben nur soviel, daß ich mir bei dieser Band, die so viele gute Alben veröffentlicht hat, einen solchen Fehlschuß gar nicht vorstellen kann. Aber ok, mal schauen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.06.2014 09:38:59 GMT+02:00
no-one meint:
Network erinnert wirklich in Teilen an die "alten Saga", klingt aber scheußlich. Nicht nur die Drums. Alles nur ein mittiger Soundbrei. Wahrscheinlich wollten sie das Feeling von Mittelwellenradio reproduzieren.
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