Kundenrezension

58 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unterirdisch, 5. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Rätsel der Donauzivilisation: Die Entdeckung der ältesten Hochkultur Europas (Gebundene Ausgabe)
Wieder einmal geht es um ein Umschreiben der Geschichte und um die Entdeckung einer "Hochkultur" - und diesmal sogar einer Europäischen! Ex oriente lux - von wegen!
Nach der großen Flut erreichten die "Alteuropäer" zwischen 5000 und 3500 v. Chr. eine ungeahnte Kulturhöhe - die sog. Donauzivilisation - vom Autor als früheste Hochkultur Europas bezeichnet. Von dieser Hochkultur profitierten (via balkanisch-altägäischer Kulturdrift) noch rund 2000 Jahre später die Minoer und Mykener. Die Hochkultur der Donauzivilisation, u. a. belegt durch die Existenz von Großsiedlungen, Häuser mit mehr als 100 qm Grundfläche, zweigeschossige Reihenhäuser, Metallurgie, Töpferrad, Siegel und schließlich der Schrift. All dies lange vor Mesopotamien!

Unreflektierte, dümmliche "Belege"...
Da die "Alteuropäer" die Landwirtschaft ja nicht erfunden, sondern aus dem Vorderen Orient übernommen haben (S. 12), wittert Haarmann in der Anpassung dieser Wirtschaftsform an europäische Verhältnisse eine besondere Kulturleistung. Anpassungsfähigkeit ist für eine Spezies, die von Afrika ausgehend den ganzen Planeten mit seinen unterschiedlichsten Lebensräumen bevölkert hat, sicher eine charakteristische Eigenschaft, zeichnet die "Alteuropäer" aber nicht gegenüber Bewohnern anderer Weltgegenden oder Zeitabschnitten aus.
In diesem Stil geht es munter weiter. So sind z. B. Großsiedlungen gar kein bis dahin unbekanntes Phänomen (man denke nur an jene des akeramischen Neolithikums) und in der zeitlichen Auflösung dürften die oft zitierten Tripolye Siedlungen (bei Haarmann neuukrainisch Trypillya) auch etwas kleiner werden. 100 qm Grundfläche überschreiten übrigens auch schon die ersten Bauernhäuser Mitteleuropas (2. Hälfte 6. Jt. v. Chr.) locker. Rez. hätte gerne mehr über die Korrelation von Hausgröße und Kulturhöhe erfahren. In die Irre führt Haarmann den Leser z. B. auch, wenn er das Töpferrad zu einem Alleinstellungsmerkmal "Alteuropäischer Kultur" stilisiert. Denn die sog. langsam drehende Töpferscheibe (Tournette), ist im Vorderen Orient ebenfalls schon im 6/5. Jt. v. Chr. nachgewiesen. Überdies mag man sich auch darüber streiten ob das Töpferrad denn tatsächlich als Vorläufer der schnell drehenden Töpferscheibe zu werten ist. Ersteres diente als drehbare Arbeitsfläche, um bspw. Gefäßbemalung anbringen zu können. Die sich ab dem ausgehenden 4. Jt. im Vorderen Orient ausbreitende, schnell rotierende Töpferscheibe ist hingegen ein Gerät zur effektiven Fertigung zahlreicher, gleichförmiger Gefäße durch spezialisierte Handwerker - letztlich ein Instrument zur Massenproduktion - und damit etwas völlig anderes. Deren Einzug in "Alteuropa" fand erst zwei Jahrtausende später statt.
Als Ente entpuppen sich auch die vermeintlich von den Alteuropäern erfundenen "Rollsiegel" und die frühe Verwendung von "Stempelsiegeln". Die Verwendung der sog. Pintaderen hat mit der administrativen Zwecken dienenden Siegelung im Vorderen Orient nichts zu tun und die Begrifflichkeit Stempel oder Stempelsiegel sagt nichts über eine entsprechende Verwendung aus. Übrigens sind die südosteuropäischen Tonstempel ebenfalls (nur) eine Übernahme aus Anatolien....
Über 1000 Jahre bevor die die Schrift in Mesopotamien entstand, soll sich in Südosteuropa ein "rudimentäres Schriftsystem" entwickelt haben (S. 199 spricht gar von "Inschriften"). Tatsächlich sind über 200 verschiedene Zeichen bekannt, allerdings im gesamten Raum und über einen Zeitraum von mehreren Jahrhunderten. Zeichenkombinationen sind eher selten. Zeichen stehen meist allein. Es handelt sich also keinesfalls um eine Buchstaben-, Silben- oder Wortschrift. Die Vermutung, dass mit den einzelnen Zeichen und Symbolen Inhalte fixiert oder transportiert wurden, ist kaum zu bestreiten. Allerdings haben wir es hier allenfalls mit der Vorform einer Schrift zu tun.

Eigenartige, unpräzise Sprache
Haarmann jongliert mit Begriffen, deren tatsächliche Bedeutungen ihm offenbar selbst nicht so ganz klar sind. Der deutsche Begriff Zivilisation meint etwas anderes als der engl. Begriff civilization, den man in diesem Zusammenhang mit "Kultur" übersetzt. Die "Danube civilization" sollte man also mit Donaukultur oder donauländischer Kultur übersetzen, übrigens keine Begrifflichkeit die Haarmann erfunden hat, wie er den Leser glauben machen will, sondern eine Bezeichnung, die V.G. Childe bereits in den 1920er Jahren geprägt hat. Weshalb man dem (von Gimbutas geprägten) Begriff Alteuropa auch noch die englische Variante "Old Europe" beistellen muss, bleibt Rez. schleierhaft.
Insgesamt wimmelt es nur so von sprachlichen Missgriffen. Bildunterschriften wie z. B. S. 83 Abb. 27: "Aus Spondylus gefertigte Armreifen" (es handelt sich doch wohl um Schmuck und damit um einen Armreif, Plural Armreife (!) und nicht um Reifen) entbehren nicht einer gewissen Komik. Mega-Settlements (z. B. S. 150) oder auch mal megasettlements (z. B. S.11) geschrieben, ist nicht nur ein unnötiger Begriff sondern dokumentiert einmal mehr redaktionelle Schlamperei. Ausdrücke wie "Goldschatz von Varna"(S. 11) (dabei handelt e sich doch wohl um Beigaben und Ausstattungsgegenstände aus Gräbern); "Regionalkulturen der Donauzivilisation" oder "Der genetische Fußabdruck" wirken verstörend auf Leser, die sich mit der Materie auskennen. Die Aufzählung ließe sich noch problemlos fortsetzen. Es mutet seltsam an, wenn solche Unzulänglichkeiten ausgerechnet aus der Feder eines Sprachwissenschaftlers stammen und von einem renommierten Verlag akzeptiert werden.

Sachkenntnis? Fehlanzeige!
Abbildung auf S. 89 zeigt zwei Tonmodelle: Entgegen der Bildunterschrift ("Tonmodelle von Booten aus Alteuropa, 5. Jt. v. Chr.") handelt es sich bei dem einen Stück um ein Bootsmodell, allerdings aus dem 2. Jt. v. Chr., Herkunft Zypern. Das zweite Stück, (Zypern, spätes 3. Jt.) ist gar kein Bootsmodell, sondern eine Darstellung waschender Frauen. Von einem Kenner der "alteuropäischen Kultur" wäre zu erwarten gewesen, dass er merkt, dass hier etwas nicht stimmt. Übrigens liefert die Lektüre von Haarmanns Bildquelle Informationen über die tatsächliche Herkunft der Stücke. Aber das hat Haarmann wohl übersehen. Der peinliche Lapsus ist symptomatisch für den Umgang mit der Materie: Was in das Weltbild passt, wird kritiklos und unhinterfragt übernommen, Gegenargumente werden - sofern man sie überhaupt kennt - ausgeblendet. Plausible und nachvollziehbare Ergebnisse sind bei dieser Arbeitsweise natürlich nicht zu erwarten. So kommt es, dass das Buch völlig nutzlos ist, weil es nichts belegt und nur Ausweis der Überzeugungen seines Autors ist.

Rez. könnte noch viel anmerken, legt das Druckwerk aber entnervt zur Seite.
Bezeichnete der Autor sein Buch als Desiderat, so hegt Rez. am Ende der Lektüre den Wunsch, Harald Haarmann möge künftig nur noch über Dinge schreiben, von denen er tatsächlich etwas versteht. Dem Verlag C.H. Beck und seinen Lektoren wünscht Rez., dass sie sich bei der Auswahl ihrer Autoren künftig von Sachkenntnis leiten lassen, damit solche peinlichen Missgriffe unterbleiben, schaden sie doch dem Ansehen eines Verlages und dessen Reihen enorm.
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Von 1 Kunden verfolgt

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1-7 von 7 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 06.02.2012 19:22:52 GMT+01:00
marani123 meint:
Sie scheinen besser über die Donau-Kultur informiert zu sein als der Autor. Woher nehmen Sie Ihr Wissen (und die Autorisierung), Haarmann dermaßen heftig zu korrigieren und zu kritisieren?

Veröffentlicht am 11.03.2012 14:56:31 GMT+01:00
rätselhafte tanzmaus

Veröffentlicht am 11.03.2012 15:10:49 GMT+01:00
rätselhafte tanzmaus:was wird haarmann nicht alles unterstellt.aber nun fakten.Goldschatz-wortwahl für ein interessiertes Laienpublikum ist wenn wir schon Wortklaubereien betreiben `wohl eben keine Grabbeigabe`sondern der Begrabungsgegenstand.Dass keine Menschlichen Überreste ausgegraben wurden, kann den unbekannten Besserwisser der wert auf wissenschaftliche genauigkeit legt nicht erschüttern,andere aber schon. Daß die `Reifen`tatsächlich einer gewissen Komik entbeeren, trifft nur auf Tanzmaus zu. Die erkenntnisse des Sprachwissenschaftlers zu Zeichen-und wortgleichheit mit Linear A sowie vorindoeuropäische Worte wären Kommentare wert, aber positive Kritik ist Tanzmaus`Sache nicht.Wo hat Haarmann denn nicht gesagt,woher die Landwirtschaft aus Anatolien stammten so wie auch die Rollsiegel schon früher dort vorkamen bzw von dort stammten?Was ist eigentlich mit Keramik,Brennöfen,Metallurgie,das seien keine Zeichen einer Hochkultur?gibts denn frühere Goldbearbeitung und wenn,wo, du kritisch Rätselhafte. Du scheinst von irgendeinem Fach herzustammen, sind etwa deine Veröffentlichen unter der Rubrik únverkäuflich zu finden, gibs doch zu es treibt dich nix als der blanke Neid und verzeih allfällige Rechtschreibfehler mir und Amazon.de

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.04.2012 17:39:04 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.04.2012 17:40:50 GMT+02:00
Ich habe, nachdem ich die Rezension von tanzmaus zu Haarmanns "Die Indoeuropäer" gelesen habe, den Eindruck gewonnen, dass "Tanzmaus" etwas persönlich gegen den Autor hat. Das Buch von Haarmann deckt sich mit dem viel beachteten Buch von D. W. Anthony "Horse, the Wheel, and Language: How Bronze-Age Riders from the Eurasian Steppes Shaped the Modern World" von 2008 (?). Dieses neue Stanardwerk zeigt, dass die indoeuropäische Urheimat nicht einfach ein Hirngespinst von Linguisten sind. Hat Tanzmaus die Muse, auch dieses Buch zu lesen, und dann zu rezensieren? Ich glaube nicht, dass Tanzmaus den Mut hätte, eine Rezension auf dem gezeigten Niveau zu schreiben, wenn "tanzmaus" unter Realnamen auftreten würde. Daher nehme ich solche Rezensionen nicht ernst, weil nicht deutlich wird, was dahinter steckt.

Veröffentlicht am 02.10.2012 18:10:41 GMT+02:00
Tianshan meint:
Die Rezensentin hat Harald Haarmann einen inhaltlichen Fehler nachgewiesen, bei den Bildunterschriften zu den Booten auf S. 83 und gleichzeitig zu verstehen gegeben, dass sie Bulgarisch spricht, Harald Haarmann vermutlich nicht; herzlichen Glückwunsch! Alle anderen Argumente laufen letztlich auf Wortklauberei hinaus. Wie sie Hochkultur nun definiert, erfahren wir allerdings auch nicht. Die Donauzivilisation darf auf jeden Fall keine sein, warum nicht? Ein Blick auf die Liste ihrer Rezensionen schafft Klarheit. Sie bewertet 4 von 3 Werken mit einem Stern, die von einer matristischen Lebensweise früherer Kulturen ausgehen. So etwa darf es offenbar nicht gegeben haben. Vermutlich kann sie Haarmmann nicht verzeihen, dass er die Donauzivilisation wie schon Marija Gimbutas als matrifokal bezeichnet. Soviel zum Thema Weltanschauungskrieger, was sie einem anderen Autor vorwirft.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.10.2012 19:27:03 GMT+02:00
Ana Enrico meint:
Für "Tanzmaus"
http://www.culture.gouv.fr/culture/arcnat/harsova/en/index.html

http://www.prehistory.it/ftp/tartaria_tablets/merlinitartaria.htm

Sehr wichtig ! http://www.cardiff.ac.uk/share/contactsandpeople/academicstaff/A-E/boric-dusan-dr-overview_new.html

Sehr wichtig ! http://www.cardiff.ac.uk/share/contactsandpeople/academicstaff/A-E/boric-dusan-dr-publications_new.html

http://www.cardiff.ac.uk/share/contactsandpeople/academicstaff/A-E/boric-dusan-dr.html

NewYorkTimes: http://www.nytimes.com/2009/12/01/science/01arch.html?pagewanted=all&_r=0

Sehr Interessant !
http://isaw.nyu.edu//exhibitions/oldeurope/introduction.html
http://isaw.nyu.edu//exhibitions/oldeurope/

Vadastra Kultur, Rumänien: http://www.pcrg.org.uk/Articles/vadastra_page.htm

Iron Gates: http://www.academia.edu/589583/The_Iron_Gates_in_Prehistory_New_Perspectives_2008_

http://www.academia.edu/143256
/Interrelationship_of_age_and_diet_in_Romanias_oldest_human_burial_2012_

"Artefacts Bulgaria and Iron Gates" :http://www.academia.edu/310165/Characterization_of_Balkan_flint_artefacts_from_Bulgaria_and_the_Iron_Gates_using_LA-ICP-MS_and_EPMA._2010_

Die Liste wäre sehr lang. Beim nächsten Mal schreibe ich noch mehr dazu. Viel Spaß beim Lesen ! :))

Veröffentlicht am 15.11.2012 12:10:20 GMT+01:00
pirx_hh meint:
http://www.welt.de/print-welt/article265217/Es-begann-mit-der-Sintflut.html
"Haarmann geht es nicht darum, einen neuen Ursprung jeglicher Schriften der alten Welt geortet zu haben. Er geht von einer multigenetischen Entstehungsgeschichte aus. Doch wie schwer es innerhalb der herrschenden Lehrmeinung ist, die frühere Kultur im heutigen Irak in Zweifel zu ziehen als die Mutter wirklich allen Buchstabenwesens, muss selbst die alteingeführte Ägyptologie erfahren. Ihr Vertreter Günther Dreyer führt seit Jahr und Tag Schrift-Ausgrabungen vom Nil in die Diskussion ein, die rund 200 Jahre älter sind als diejenigen, die die tonangebenden "Mesopotamisten" vorweisen - kann aber diese keinen Jota umstimmen.

Und so erhält auch der selbständig arbeitende habilitierte Wissenschaftler Haarmann, Autor von 40 Büchern - darunter einer renommierten "Universalgeschichte der Schrift" - Anerkennung in erster Linie von Paralleldisziplinen in der Altertumswissenschaft. "Die Mesopotamisten aber", die die Lehre der Schriftgeschichte nach wie vor dominieren, "haben sich aus unserer Diskussion zurückgezogen", klagt Haarmann."
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