Kundenrezension

25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mach mal langsam..., 13. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Schutzengel (DVD)
Meine Frau und ich haben uns gestern diesen Film von Til Schweiger angesehen. Da wir diesen Schauspieler und auch seine Filme sehr mögen haben wir uns auf einen schönen Fernsehabend gefreut. Eins vorweg, wir sehen uns generell gerne Actionfilme mit wenig realitätsnähe an und sind nicht darauf aus jedes Haar in der Suppe zu finden. Doch hier war es doch zu viel ....

Die Handlung ist eher dünn, schwaches Mädel, starker Held, übermächtige (viele, viele) Gegner, noch mehr Kugeln. Gefallen hat mir Heiner Lauterbach in der Rolle des Bösewichts, auch die Nebenrollen sind sehr gut besetzt. Teilweise war die Dramatik eher aufgesetzt. z.B. !!ACHTUNG SPOILER!!!als Axel Stein mit seiner Frau telefoniert und eröffnet bekommt Vater zu werden. Kurz darauf hat er ne Kugel im Kopf. ziemlich vorhersehbar aber egal. Was mir auch noch negativ auffiel waren die amerikanischen Sirenen in Berlin (!) Oder warum sitzen die Hauptdarsteller in einem amerikanischen Diner? Ich hatte mehr als einmal das Gefühl das der Film auf den internationalen Markt abzielt.

Aber was mir in dem Film am meisten auf den Zeiger ging war nicht die undeutliche Sprechweise einzelner Protagonisten, das leise-laut Verhältnis zwischen den einzelnen Passagen, nein. der Film hätte nicht zwei stunden sondern eineinhalb gebraucht, hätte man auf diesen Zeitlupen-Overkill verzichtet. Ich hab schon drauf gewartet das sie das Marmeladenbrot am Frühstückstisch in Zeitlupe streichen. Ein-zweimal pro Film ne Zeitlupe eingestreut, Toll. Alle 2 Minuten, gähn. Teilweise dachte ich da an den John Woo Film "Harte Ziele". Liebe Filmemacher, Zeitlupe wertet einen schlechten Film nicht auf, und ein guter Film braucht sie nicht. Jedenfalls nicht in solcher Fülle. "96 Hours", die Schießerei mit den Albanern im Haus war super geschnitten und ohne Zeitlupe. Das wärs gewesen.

Ein Punkt ist mir auch aufgefallen. Es wurde in den Medien soviel darüber geredet das in dem Film der Afghanistan-Soldat eine Art Huldigung erfährt. Da hätte ich mir aber schon vorgestellt, ein zwei Rückblenden aus Sicht von Schweiger oder Bleibtreu zu sehen. In meinen Augen verschenktes Potenzial.
Ich vergebe 2 Sterne an diesen Film, weil die Idee die dahinterstecke sicher gut war, nur leider an zuvielen Kleinigkeiten krankt. Handlung, Drehbuch, schlechte Tonqualität, übertriebene Zeitlupe.

Diese Meinung ist subjektiv und nicht böse gemeint.
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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 23.07.2013 10:46:42 GMT+02:00
Blickwerfer meint:
Danke! Wollte auch schon eine Rezension dazu schreiben, aber du sprichst mir aus der Seele.

Luna bekommt nicht einmal die Kiemen auseinander und hat eine Mimik und Tonlage wie ein Baumstumpf. Ich hätte mich ständig aufregen können, weil man sie kaum versteht und sie wirklich schlecht schauspielert. Mal wieder ein Beweis, dass Fetternwirtschaft nicht immer das gelbe vom Ei ist.

Was mir ebenfalls den Spaß verdorben hat, waren die absolut unrealistisch handelnden Polizisten. Noch dazu werden die Protagonisten während des Films im normalen Straßenverkehr gleich zweimal von der Polizei kontrolliert. Nicht unmöglich, aber doch irgendwie unwahrscheinlich. So viele Kleinigkeiten am Realismus wirken einfach nur störend. Dabei hätte der Film mehr sein können.

Ganz schrecklich auch das Kugelgewitter, dem Schweiger bis auf eine Ausnahme permanent ungeschoren davon kommt. Da kann man noch so viel KSK im Blut haben. Wenn nicht mal mehr ein friedlich flatternder Schmetterling zwischen dem Blei platz hat, wie bitte schafft es dieser Ex-Soldat sich da durchzuhangeln.

Da war auch noch mehr ... aber du hast das ja schon so schön beschrieben! Ich kann von dem Film nur abraten.

Veröffentlicht am 05.08.2013 10:18:23 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.08.2013 10:18:58 GMT+02:00
Tuuli meint:
Huldigung ist gut. Huldigung erfährt der Soldatenberuf hier ja schon insofern, alsdass man den Soldaten selbst nach seiner Rückkehr aus dem Krieg als knallhart funktionierende Kampfmaschine beschreibt. Das ist für meine Begriffe so realitätsfremd und unrealistisch, dass es nur so kracht. Was ist mit den ganzen traumatisierten Leuten, die aus Afgahnistan zurückkehren? Schweigers Film lässt ihr Schicksal völlig außen vor. Stattdessen lese ich daraus die Botschaft an die Soldaten: "Ihr seid toll, macht so weiter, auch in Friedenszeiten ist die Welt ein Schlachtfeld, auf dem ihr gebraucht werdet." Super. Klasse. Ein wirklich toller "Antikriegsfilm", für den Schweiger sein Machwerk ja im Vorfeld verkauft hatte.

Veröffentlicht am 31.08.2013 17:19:35 GMT+02:00
A.S. meint:
Eigentlich wollte ich selbst ein Kommentar verfassen. Aber nicht nötig, Ihr Kommentar trifft es auf den Punkt.
Die ersten 20 Minuten sind fulminant, danach immer öfter und immer länger diese langweiligen Dialoage ....

Veröffentlicht am 22.11.2013 16:49:35 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.11.2013 16:50:37 GMT+01:00
Kaufezuviel meint:
Ich bin voll ihrer Meinung! Luna und Till Schweiger haben beide ihre Familieninterne Meisterschaft im "Nuscheln" ausgefochten.
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