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Kundenrezension

17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das hab ich (fast) alles schon gehört ...., 14. November 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kunstraub (Audio CD)
Hm ...
es ist ein In Extremo-Album, sicherlich, jedes Stück ist auch sofort als solches zu erkennen. Und wenn die CD nur lange genug im Auto läuft, dann schleicht sich auch der ein oder andere Ohrwurm rein.

Aber wirklich begeistert bin ich nicht. Im Unterschied zu einigen anderen Rezensionen sehe darin ich keine wirkliche Fortentwicklung der Band. Natürlich darf und muss eine Band sich weiter entwickeln, mit tendenziell mittelalterlichen oder gar fremdsprachigen Songs hatte ich nach Sterneneisen gar nicht mehr gerechnet.
Die Veränderung gegenüber dem (mich auch nur bedingt überzeugenden) Vorgängeralbum sehe ich nur darin, dass noch mehr "chartgeeignete" Stücke mit mehr oder weniger eingängigem Refrain vorhanden sind, das ist für mich aber keine Weiterentwicklung, sondern nur Konsolidierung auf Chartsniveau. Ist das Album zu poppig? Wirklich Pop ist natürlich nix davon, einzelne Passagen der Stücke sind sogar erfreulich hartrockig (das Schlagzeug find ich in etlichen Stücken sogar erfrischend "hart"). Dennoch verweichen die Refrains das Ganze und irgendwie klingt am Ende alles ziemlich gleich.

Kommen wir zu den Texten: Auch hier hab ich keine mittelalterlichen Themen erwartet, ich hab auch gar nichts gegen "moderne Themen", aber die Textqualität finde ich teilweise erschreckend banal. Reimen um des Reimens wegen:"Wir schauen nur nach vorne und nicht zurück, ... denn alles, was wir wollen, ist das große Glück"???
"Doof" finde ich von der Melodie her ziemlich gut, aber für den Text bin ich wahrscheinlich zu alt und spießig, den finde ich nur peinlich: "Wer doof ist, der zahlt jeden Preis .. glaubt den Weibern jeden Scheiß".
Auch "Belladonna" ist melodisch wirklich nett, was am Text allerdings gut oder gar frech sein soll, erschließt sich mir nicht, banal wäre meine Charakterisierung: "Du kennst bestimmt das schönste Spiel ... komm setz dich auf den Besenstiel".
[Man soll ja nicht vergleichen, aber im Unterschied zu InExtremo zeigen Saltatio Mortis m.E. bedeutend überzeugender, wie frech man moderne Themen musikalisch verarbeiten kann ... DAS ist für mich eine wirkliche Weiterentwicklung einer Band, ob man sie nun gut findet oder nicht.]

Bleiben unterm Strich nicht wirklich viele Lieder, die mich wirklich überzeugen. Irgendwie hören kann man sie alle, mir persönlich gefällt das melancholische "Gaukler" und "Die Beute" mit am besten, auch wenn die grad gar nicht besonders rockig sind. "Doof" und "Belladonna" kann und will ich aber vom Text her nun wirklich nicht mitsingen, auch nicht allein im Auto.... Prima gefällt mir als "altem" Extremofan natürlich auch "Meie Din", das leider nicht auf der CD ist und nur in der Konkurrenz-Version als Bonustrack enthalten war. Dafür müsste man eigentlich noch einen Stern abziehen.

Ich bin nun gespannt, wie und ob InExtremo mich live überzeugen kann. Ich hab sie schon etliche Male begeistert gesehen und freu mich trotz des in meinen Augen nur mäßigen Albums auf den Liveauftritt am Weissenhäuser Strand.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 17.11.2013 11:30:02 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.11.2013 11:30:47 GMT+01:00
humblestance meint:
Das Stück "Wege ohne Namen" ist wohl ein bezeichnender Song dieses Albums. Ich könnt fast heulen: starker Refrain, geht richtig gut ab - aber diese Textzeile "Wir schauen nur nach vorne ... usw." zerstört irgendwie den ganzen Charakter dieses Liedes! Ich werd da immer an das Sportfreunde-Stiller-Gestammel erinnert oder noch schlimmer: an das letzte Album von Unheilig!
Wenn einige Rezensenten hier von Musikantenstadel und Schlager sprechen, dann ist das natürlich (gewollt) übertrieben - ein kleines Fünkchen Wahrheit steckt aber drin!
Deine Rezi trifft den Nagel so ziemlich auf den Kopf. Allen InEx-Fans, die von Sterneneisen und Kunstraub begeistert sind, sei die Freude vergönnt - nur ich (und wahrscheinlich auch noch einige mehr) greifen dann doch lieber auf frühere Werke der Jungs zurück...
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