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Die Geschichte einer starken Frau,
5. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Winterfrau: Roman (Taschenbuch)
In dem Buch '"Die Winterfrau" geht es um die Geschichte von Naaja, einem Inuitmädchen, welches der Zauberei beschuldigt wird, und deswegen ihr Dorf verlassen muss. Draußen alleine auf dem Eis muss sie sich dann ganz alleine versorgen und kämpft bei eisiger Kälte ums Überleben.
Sie rettet einem isländischen Jäger das Leben und begleitet ihn dann mit in sein Dorf. Doch auch dort wird sie nicht mit offenen Armen empfangen und neue Hindernisse gilt es zu überwinden.
Die Geschichte rund um Naaja hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin versteht es, die damaligen Gegebenheiten darzustellen, ohne übertrieben oder unglaubwürdig zu wirken.
Es war sehr interessant etwas über die Regeln und Sitten der Inuit zu erfahren.
Die historische Geschichte, die in der Mitte des 15. Jahrhunderst angesiedelt ist, unterscheidet sich von anderen historischen Romanen, zum einen gibt es wohl nicht soviele mit den Inuits als Thema und zum anderen stehen hier noch andere Problematiken im Vordergrund.
Zwar war es am Anfang ungewohnt, die vielen grönländischen und isländischen Namen zu lesen, aber sie sind sehr bestimmt eingesetzt worden und man gewöhnt sich schnell daran.
Ich empfehle dieses Buch allen, die gerne historische Romane lesen, und mal über den Tellerrand hinausblicken wollen. Das Buch hat mir auf jeden Fall Lust auf mehr grönländische etc. Geschichten gemacht.
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