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Kundenrezension

39 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch, 22. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: American Sniper LP (Taschenbuch)
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich möchte ausdrücklich dem vorherigen Rezensenten widersprechen, dem dabei schlecht geworden ist. Ich halte Kyle keineswegs für einen "Psycho", sondern für einen Soldaten, der seinen Job liebt (der vorherige Rezensent kritisiert, dass Kyle "gern" in den Krieg gezogen ist und Spaß an der entsprechenden "Action" hat. Wenn er das nicht hätte, hätte er nicht Soldat werden sollen und das er es offen zugibt, was der Rezensent ebenfalls kritisiert, finde ich erfrischend und ehrlich, da keine politisch korrekten Umschreibungen oder Entschuldigungen kamen) und anscheinend auch besonders gut darin war, wenn man sich seine Abschussquote anschaut. Man muss daran keinen Spaß haben, aber man muss auch kein Soldat werden. Kyle hat darin seine Leidenschaft gefunden, die ihn mehr als nur erfüllt hat. Wer das verurteilen will, soll es tun. Ich fand es großartig. Wer der Meinung ist, Soldaten seien Mörder oder hätten zumindest die moralische Pflicht ihren Job zu hassen, der sollte dieses Buch vielleicht gar nicht anrühren.

Das Buch ist ausgesprochen kurzweilig geschrieben. Kyle erzählt zunächst aus seinem Leben, seiner Kindheit, wie er seine Frau kennengelernt hat und wie er Seal wurde. Die Story mit seiner Frau, schien mir aus deutschen Augen wie die typisch amerikanische Seifenoper mit viel Kitsch zu beginnen und entlockte mir zunächst ein Stöhnen, wurde dann aber eine überraschend ehrliche Geschichte mit Stellungnahmen von beiden Seiten zur teilweise schwierigen Ehe der beiden unter den gegebenen Umständen. Man spürt die Spannung und die schwierigkeiten. Da ich die typische perfekte American Family-story erwartet hätte, war ich von diesem ehrlichen Einblick der beiden Eheleute, in dem auch Kyle nicht immer im besten Licht erscheint, sehr beeindruckt. Neben der privaten Story liegt der Schwerpunkt natürlich auf Kyles Seal-Laufbahn. Nebenbei erfährt man viele interessante Infos über das Leben eines Seals, über den Umgang der Soldaten untereinander, Ausbildung, Einstellungen, Ausrüstung etc Es wird praktisch kein Vorwissen vorausgesetzt, so kann auch der Leser, der keine Ahnung hat, gut mitkommen. Der Schwerpunkt der Autobiographie liegt natürlich auf Kyles 4 Irakeinsätzen, wo er an verschiedenen aus den Medien bekannten Orten kämpft wie Nasirijah, Fallujah, Sadr City oder Ramadi und letztendlich zum erfolgreichsten Scharfschützen der US-Militärgeschichte wird. Ich habe während des Lesens zunehmend mitgefiebert und konnte das Buch gar nicht mehr weglegen, so spannend wurde es. Wer moderne Abenteuer- oder Kriegsgeschichten sucht, die sogar wahr sind, ist mit diesem Buch bestens bedient.

Man wünscht sich, dass deutsche Soldaten ebensolche Erfolgsstories erzählen könnten. Leider trägt, das antisoldatische Klima in Deutschland dazu bei, dass sich in Rezensionen wie der obigen zeigt (wenn überhaupt Soldat, dann bitte mit Scham und ständiger Selbstkritik, in der man unbedingt den Gegner entschulden muss und seinen Job als böse empfindet (das scheint die gewünschte "Reflexion" zu sein). Soldaten wie Kyle beklagen die amerikanischen Rules of Engagement. Wenn man sich allerdings mit Deutschen Soldaten unterhält, die in Afghanistan waren und denen durch die weit härteren deutschen Gesetze die Hände gebunden sind, braucht sich nicht wundern, wenn wir diesen Krieg verlieren. Wir kämpfen gegen einen Feind der keine Regeln kennt und binden uns beide Hände am Rücken fest um ja nicht so "böse" wie die Amerikaner zu sein, die Gott sei Dank unsere Verbündeten sind um auch ja die Taliban nicht zu verärgern und an den Verhandlungstisch zu küssen. Kyle beschreibt wie einfach schlichte Dezimierung der Gegner zur Befriedigung irakischer Gebiete beigetragen hat. Sie haben die Aufständischen so geschwäch und ihnen klar gemacht, dass sie nicht gewinnen können und der irakischen Bevölkerung damit signalisiert, dass sie die Amerikaner die Stärkeren sind und genau das hat funktioniert. Alles in allem: Tolles Buch mit politisch unkorrekten Implikationen.

Nachtrag 05.02.2013:
Rest in Peace Chris Kyle
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Kommentare


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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 13.03.2012 10:25:39 GMT+01:00
Daniel S. meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 15.03.2012 11:01:30 GMT+01:00
Kail meint:
Ich frage mich, warum das Töten von Menschen eine Erfolgsstory sein soll. So eine Aussage ist in meinen Augen schlicht und einfach pervers.
Des weiteren habe ich den Author in einem CNN Interview gesehen und er auf die Frage, "warum er denn das alles gemacht habe", geantwortet hat: "Weil es mir Spass gemacht hat." Was soll man dazu noch sagen. Das ist eine direkte Parallele zu albtraumhaften Szenen aus guten Antikriegsfilmen wie z.B. Full Metal Jacket. Für den einen oder anderen, der zu Hause im Wohnzimmer gemütlich im Sessel sitzt mag dieses Buch eine actionreiche und spannende Geschichte sein. Für mich ist das ein Buch, das niemand braucht. In meinen Augen ist der Author kein Psycho, aber das Buch ist das Protokoll eines Mannes, dem Ethik und Moral mehr als fremd sind. Ich bin mir fast sicher, dass der Mann bei all dem Heroismus trotzdem nicht gut schläft.

PS: Seien Sie froh, dass sie als Kind nur die erfundenen Wildwest Geschichten kannten. Die echten, die wollen Sie gar nicht kennen. Denn das hat nichts mehr mit Abenteuer zu tun ^^

mfg

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.10.2012 15:37:14 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 19.10.2012 15:38:21 GMT+02:00
Al3x meint:
Menschen wie sie werden eben niemals verstehen wie Menschen wie Kyle ticken,auch wenn sie noch so viele Bücher lesen aber das ist auch in Ordnung.
Man muss so sein, anders geht es nicht das Ganze halbwegs zu überleben und verdauen zu können, als Europäischer Zivilist der nach WW2 geboren wurde, ist diese Mentalität nicht verständlich.
Fragen sie mal einen KSK Mann wie der denkt...da kommen sie aufs Gleiche wie bei Kyle.

Veröffentlicht am 06.02.2015 15:51:36 GMT+01:00
Hans Gretel meint:
Nach Ihrer Logik sollte also Polizist werden wer am Verprügeln von Leuten Spass hat, Feuerwehmann, wer gerne Sachen brennen sieht und Arzt wer Lust aus dem Leid anderer zieht? Chris Kyle war ein gerichtlich bestätigter notorischer Lügner (1,8 Mio. Schadenersatz für Jesse Ventura, den er in dem Buch verleugnet), der nichts für seine Opfer übrig hatte als Verachtung. Wer denkt dass er etwas über den "echten" Chris Kyle in dem Buch erfährt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Das Buch erzählt von einem Chris Kyle, der Chris Kyle gerne gewesen wäre.
Und wer seine "Rekordabschussquote" als sportliche Leistung ansieht, den frage ich warum andere Scharfschützen, die technisch nicht schlechter sind deutlich weniger "Abschüsse" haben. Die Antwort ist einfach: Chris Kyle hat einfach *jedes* Ziel wahrgenommen, er hat so viele getötet wie er konnte, während andere Scharfschützen mit Gewissen mehr Sorgafalt und Achtung vor dem Leben haben walten lassen. Die Abschussliste von Chris Kyle enthält schlicht jede Menge unschuldiger - deshalb hat er so viele gekillt. Weil er eben kein Soldat mit einer Mission war, sondern ein Jäger-Killer der das Töten um des Tötens willen geliebt hat. Der Krieg gab ihm lediglich die legale Handhabe das auszuleben.
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