Kundenrezension

126 von 153 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Belangloses Geschwafel, 19. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Glückskinder: Warum manche lebenslang Chancen suchen - und andere sie täglich nutzen (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist hübsch gemacht. Wirklich ein sehr schönes Layout.

Aber: Der Inhalt kommt mir nach 80 Seiten aus allen Ohren wieder raus, je mehr ich lese, desto aggressiver macht es mich. Ich frage mich beim Lesen immer wieder: Häh? Was will der Autor damit sagen? Das Buch besteht leider nur aus völlig zusammenhanglosem Geschwafel und Geseier, der Autor springt von einer beliebigen nichtssagenden Story zur nächsten, gespickt mit längst bekannten Stammtischweisheiten, und alles auch noch ohne roten Faden. Das, was der Titel verspricht, bringt der Inhalt überhaupt nicht rüber. Wo sind die Analysen? Wo sind die Recherchen? Wo sind die konkreten Tips? Wo sind die Beispiele und Geschichten von interessanten Menschen, die wir uns als Vorbild nehmen können? Statt dessen plaudert der Autor fast ausschließlich selbstverliebt aus seinem Leben und huldigt sich selbst und seinen Erfolgen, teilweise sich auch wiederholend.

Ich habe nichts dagegen, wenn jemand sich in seine Karten schauen lässt und dem Leser zeigt, wie er "es geschafft" hat, und ich lerne gern von erfolgreichen Menschen, aber bei Herrn Scherer kommt das alles arg aufgesetzt und irgendwie teilweise sogar richtig komisch daher. Vielmehr macht es den Eindruck, als hätte das Buch für den Autor nur einen einzigen Zweck: Sich selbst zu erklären und zu rechtfertigen, warum er so lebt, wie er lebt. Und man fragt sich: Was soll das? Warum erzählt er das jetzt? Denn was nützt es dem Leser, dass er lesen darf, dass der Autor seine Klamotten auf Reisen verschenkt, dass es in der Liebe bei ihm anscheinend irgendwie nicht funzt, dass er gelernt hat, wie man zum Drittel-Preis mit der First-Class fliegt oder sich für'n Appel und 'n Ei einen Privatjet mietet? Was hat all das mit Chancenverwertung oder gar mit "Glückskindern" zu tun?

Schade. Ich hätte wirklich gern etwas über Chancennutzung gelernt, aber das Buch trägt leider nicht dazu bei.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

[Kommentar hinzufügen]
Kommentar posten
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
Amazon wird diesen Namen mit allen Ihren Beiträgen, einschließlich Rezensionen und Diskussion-Postings, anzeigen. (Weitere Informationen)
Name:
Badge:
Dieses Abzeichen wird Ihnen zugeordnet und erscheint zusammen mit Ihrem Namen.
There was an error. Please try again.
">Hier finden Sie die kompletten Richtlinien.

Offizieller Kommentar

Als Vertreter dieses Produkt können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
Der folgende Name und das Abzeichen werden mit diesem Kommentar angezeigt:
Nach dem Anklicken der Schaltfläche "Übermitteln" werden Sie aufgefordert, Ihren öffentlichen Namen zu erstellen, der mit allen Ihren Beiträgen angezeigt wird.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.  Weitere Informationen
Ansonsten können Sie immer noch einen regulären Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
 
Timeout des Systems

Wir waren konnten nicht überprüfen, ob Sie ein Repräsentant des Produkts sind. Bitte versuchen Sie es später erneut, oder versuchen Sie es jetzt erneut. Ansonsten können Sie einen regulären Kommentar veröffentlichen.

Da Sie zuvor einen offiziellen Kommentar veröffentlicht haben, wird dieser Kommentar im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihren offiziellen Kommentar zu bearbeiten.   Weitere Informationen
Die maximale Anzahl offizieller Kommentare wurde veröffentlicht. Dieser Kommentar wird im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt.   Weitere Informationen
Eingabe des Log-ins
 

Kommentare

Von 3 Kunden verfolgt

Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
1-10 von 17 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 21.09.2011 14:30:58 GMT+02:00
Jonchery meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.09.2011 09:16:39 GMT+02:00
Peggy Stecher meint:
Sie haben das Buch einfach nicht verstanden... Schade für Sie.

Veröffentlicht am 07.10.2011 16:10:25 GMT+02:00
Es ist ein persönliches Buch. So wurde es auch angekündigt. Daher ist es normal, dass Hermann Scherer sehr viele Beispiele von sich einbringt. Man kann bei den vielen kommerziellen Beispielen, die Sie anprangern, die Grundbotschaft überlesen, wenn man nicht aufmerksam liest. Die Grundbotschaft von Hermann Scherer - Folge Deinem Herzen - ist eine uralte Formel die von vielen Autoren schon sehr unterschiedlich aufgearbeitet wurde. Es ist schade, dass Sie die Grundbotschaft überlesen haben, da Sie zu sehr mit der Kritik des Schreibstils beschäftigt waren.

Veröffentlicht am 15.10.2011 23:30:59 GMT+02:00
scala meint:
Ich teile die Ansicht von ALEX68: Unzählige Binsenweisheiten, vielfach gehört, Plattitüden ohne Ende. In unzähligen Seminaren verkündet, beliebig gemixt. Zitate und Anekdoten berühmter Persönlichkeiten, nett miteinander verwoben, mehr nicht. Dass man sich von seinem Plunder trennen soll, haben schon ganz Andere geschrieben. Dass man sich Ziele setzen soll, auch - nur nicht in so eloquenter Form. Es mag ja Leser geben, die darauf abfahren - die z. T. sehr unkritischen Lobhudeleien in diesem Forum sprechen Bände. Mir aber geht es ähnlich wie ALEX68: Mich törnen die selbstverliebte Schreibweise des Autors und dessen unablässige Suche nach Anerkennung total ab.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.10.2011 23:17:34 GMT+02:00
Und warum wurde die 1-Sterne-Rezension von "scala" gelöscht???

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.10.2011 01:10:46 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.10.2011 01:15:25 GMT+02:00
Jutta Wimmer meint:
Liebe Scala, kennen Sie den Unterschied zwischen schlechten, mittelmäßigen, guten und sauguten Lehrern?? Bei dem einen Lehrer ist der Stoff so staubtrocken, dass man gleich wegpennt. Beim anderen ist alles so wirr dargestellt, dass man nichts kapiert und beim dritten ist der Unterricht so mittelmäßig, dass es zwar nicht weh tut, zuzuhören, aber es bleibt auch nichts hängen. - Und... da gibt es - Gott sein Dank - auch die Lehrer, die haargenau denselben Stoff so in einen Zusammenhang mit dem eigenen Leben und Erleben stellen können, dass die Schüler davon betroffen und berührt sind, mit offenem Mund dasitzen. Da fließt genau DIE Dosis Adrenalin, die es braucht, um angetickt zu sein und in die Gänge zu kommen...

„Glückskinder“ ist mit Verlaub aus der Baureihe „saugut“, auch wenn ich nicht jeden Punkt und jedes Komma teilen würde! - Ich habe viele Bücher gelesen, die „nicht schlecht“ waren. Aber das ist ja eben die Kunst des Autors wie des Lehrers, sich jenseits vom Mittelmaß zu bewegen ;-) und mit dem, was er sagen will, ein Feuer zu entfachen, den Leser zu inspirieren und zu animieren, etwas zu verändern und sich zu ent-wickeln und ent-falten, den Wow-Effekt zu installieren, der länger anhält als bis zum nächsten Morgen. Auch wenn das Rad nicht ganz neu erfunden wird. Das Neue ist manchmal schon die entsprechende Kombination alter Weisheiten oder die mitgelieferte Metapher. Wenn ich nur an das Kapitel mit dem Perfektionismus denke - das "Prinzip der schnellen, schlechten Qualität“ - das hat bei mir einen Paradigmenwechsel eingeleitet. Und so pointiert hat das noch keiner gebracht!! Oder: wie viele Bücher habe ich schon gelesen zum Wegwerfen unnützer Dinge... ich kenne sie alle - aber DIESMAL habe ich das Zeugs tatsächlich entsorgt :-))) - Das ist der feine Unterschied!!!

Keiner muss begeistert sein, wenn er „Glückskinder“ liest. - Aber ob man aus einem Buch auch wirklich für seine Entwicklung Gewinn ziehen kann, hängt letztlich ab von der Herzensoffenheit des Lesers und vor allem davon ob er sich schon im Ansatz elitär als „KENNER“ tituliert und das Gelesene als alten Hut abtut oder ob er TATSÄCHLICH ein „KÖNNER“ ist oder es werden will. Ein herablassendes „Das KENN ich schon, war alles schon mal da!“ ist oft genug ein Symptom für selbst gewählten Entwicklungsstillstand, ein Schutz vor NOT-wendiger Veränderung. Was letztlich zählt und von Kompetenz zeugt, ist einzig ein „Das KANN ich schon!“ - und wenn ich mal ehrlich bin: die großkotzigen „Kenn-ich-alles-schon!“-Typen, die mit ihren Fingern auf andere zeigen, ihr Leben aber alles andere als im Griff haben, gehen mir allmählich auf den Geist!
Mir persönlich hat das Buch geholfen, an mehreren Stellen auf dem Weg vom „Kenn ich schon“ zum „Kann ich schon!“ ein paar Kurven weiter zu schaffen.

Aber alles in allem: „ Erfolg ist so ziemlich das Letzte, was einem vergeben wird.“ (Truman Capote) - Dieses Schicksal trifft nun scheinbar auch den Autor des „Glückskinder“-Buches ;-)) - Aber die Tatsache, dass es Neider gibt, schmälert nicht automatisch Kompetenz!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.10.2011 02:28:30 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.10.2011 02:29:15 GMT+02:00
scala meint:
@Pippi Langstrumpf: Das wüsste ich auch gerne - nach einer Woche war sie stillschweigend entfernt worden, ohne dass ich von Amazon oder dem Verursacher darüber informiert wurde. Kritik - zumal wenn sie hintersinnig formuliert wird - schadet dem Geschäft. Wahrscheinlich hat irgendein Vertreter des HS-Fanclubs oder gar der große Meister selbst in meiner Rezension eine sittenwidrige Formulierung entdeckt und Amazon sein Entsetzen darüber mitgeteilt (...ein Schelm, wer dabei Böses denkt).

Veröffentlicht am 18.10.2011 09:48:05 GMT+02:00
Arno Nym meint:
Kann mich dieser Rezension nur anschliessen. Ich war echt gespannt auf das Buch, habe es jetzt aber entnervt nach 150 Seiten zur Seite gelegt. Dieses selbstverliebte Geschwafel erzählt leider wenig über Chancenverwertung.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.10.2011 19:35:56 GMT+02:00
scala meint:
Liebe Frau Wimmer,

in dem Autor haben Sie offenbar Ihren "Messias" gefunden, auch wenn andere zuvor dasselbe gepredigt haben mögen. Nur dieses Mal hat Sie die Message erreicht. Schön für Sie. Mich spricht das Buch nicht an. Andere Wellenlänge? Vielleicht. Das ist okay. Aber warum dieser geradezu missionarische Eifer? Wie wäre es, wenn Sie Andersdenkende nicht zu belehren versuchten, sondern deren Meinung respektieren würden? Sie müssen sie ja nicht teilen. Denn der/die Eine steht auf Mozart, der/die Andere mag AC/DC. Beide spielen ein Stück in A-moll - hier auf dem Cembalo, dort mit der Rockgitarre. Wo ist das Problem? Alles eine Geschmacksfrage: In der Literatur, der Musik, der Kunst, der Mode sowieso. GLÜCK-licherweise, kann ich da nur sagen. Kaum auszudenken, wie langweilig es sonst auf dieser Welt wäre.

Für manche Leser mögen die in dem Buch angesprochenen Themen oder die Form der Darbietung neu sein, für andere nicht. Für mich gab es keine grundlegend neuen Erkenntnisse, sondern nur viel Banales, umverpackt und nochmals "aufgewärmt" mitsamt dem schalen Beigeschmack einer Überdosis Eigenlob. Ja, ich kenne und genieße das befreiende Gefühl, das einsetzt, wenn man sich radikal von all dem über die Jahre angesammelten Plunder trennt, der eine/n nur belastet. Aber dazu genügt ein Blick in "Simplify your life". Ja, ich habe mir Ziele gesetzt und diese erreicht - es funktioniert und es fasziniert. Wofür ich Dr. Gustav Großmann und Manfred Helfrecht auf ewig dankbar sein werde. Aber ich bin nicht so exhibitionistisch veranlagt, um über meinen blendend aussehenden Partner, meine prächtigen Kinder, die Villa, das Ferienhaus, die Segelyacht zu schwadronieren. Und wenn ich First fliegen will, gönne ich mir auch das: Zu einem der Leistung angemessenen Preis und ohne dieses kleinliche Rabattmarkensammeln bei einem dieser Vielfliegerclubs. Wer wirklich souverän und erfolgreich ist, hat das nicht nötig. Dankbarkeit, Demut, Ruhe, Genießen - das sind Vokabeln, die im Buch zu kurz kommen. Stattdessen hetzt der Autor unter dem selbst gesetzten Diktat des "Höher-Schneller-Weiter" durch's Leben und verpasst dabei gewiss so manchen Moment, den ich persönlich als wahres GLÜCK empfinden würde. Schade.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre SCALA

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.10.2011 23:45:43 GMT+02:00
@scala

Wirklich schade!
Ich fand Ihre Rezension informativ, unterhaltsam und jenseits vom Mittelmaß :)

Heute abend wurde auch eine 5-Sterne-Rezension mitsamt zahlreicher Kommentare gelöscht...
Diese Rezension hier wird wohl als nächstes gelöscht.
‹ Zurück 1 2 Weiter ›

Details

Artikel

Rezensentin / Rezensent


Ort: Berlin

Top-Rezensenten Rang: 111.443