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Kundenrezension

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das geht ab …, 6. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Scorpion Child (Limited Digipack inkl. Bonustrack) (Audio CD)
Scorpion Child sind eine Retro- und Stoner-Rock-Band, die uns das wunderbare Nuclear-Blast-Label mal wieder zugänglich macht. Danke dafür. Gehen wir die Songs mal durch …

King’s Highway macht einen guten Start, schnell, verspielt und verschnörkelt, so, wie ich es gerne hab. Erinnert ein wenig an Radio Haze, die ich hier letzte Woche besprochen habe. Es ist interessant, dass diese 70er-Hardrock-Formationen momentan in Deutschland wie auch in den USA und England förmlich im Sekundentakt aus dem Boden sprießen – ich finde das sehr begrüßenswert, diese Entwicklung tut dem Underground wirklich gut. Manche Bands wie Witchcraft schaffen so sogar einen Chartaufstieg, dass ginge bestimmt nicht, wenn da nicht die anderen Bands wären, die sie unterstützen und absichern. Auf jedem Fall: toller Song, man hat schon nach den ersten vier Minuten Bock, dass Album durchzuhören.
Polygon of Eyes hört sich so an, als hätte man es schonmal gehört, aber dies nicht im negativen Sinne, nein, man freut sich über den alten Bekannten, schließt ihn freudig in die Arme und lässt die Danzig- und Wolfmother-Huldigung über sich hineinbrechen.
The Secret Spot bricht episch los, wilder Jam. Dann kristalisiert sich eine Blues-Metal-Melodie heraus, die der Black Country Communion mit Joe Bonnamassa würdig gewesen wäre (diese hat sich leider letztes Jahr getrennt). Die Purple-artige Struktur des Refrains tut ihr übriges, um diesem Song zu mögen. Aber mir fällt die Wüste, die man in Polygon of Eyes so geil hören kann – wenn sie schon auf dem Cover ist, dann bitte auch größtenteils in der Musik!
Salvation Slave radiert dann dieses kleine Manko wieder weg und Scorpion Child klingen wie die weiterentwickelten Kyuss, hätten die sich damals 1996 nicht in den Wind geschossen. Komplizierter Bass und Crossover-artiges Gitarrengeschrammel in der Strophe, dann noch der psychedelische Mittelteil – what are ya waitin’ for?!
Liquor besitzt ein charismatisches Riff, Led-Zeppelin-Lyrics und einen Bass, der auch von dieser Band stammen könnte. Die 70er stehen auf aus ihrem Grab, und wandern – wie so oft bei all den bereits angesprochenen Retro-Bands –, in die Neuzeit hinauf. Sie haben sich gut gehalten, die alten Melodien und Ideale, dass zeigen Scorpion Child hier ein weiteres Mal auf. Und das mit Cowbell garnierte Solo ist hammermäßig :-D
Antioch ist die erste Ballade des Albums, schraubt das Tempo ganz weit runter und … naja, schlägt sich ganz gut. Ist irgendwie nicht meine Art von Song, etwas soft, das Heavy-Zeugs vom Anfang hat mir mehr gefallen. Nur das End-Solo haut es nochmal raus, dass ist im Blackmore-Stil perfekt passend und grandios!
In the Arms of Ecstasy ist düster, schneller und schön hingeschrammelt, vielleicht etwas einfallslos, aber doch sehr gut hörbar. Die Licks sind brauchbar, der Gitarrist hat ganz klar was drauf. Im Gesamtpaket sehr schön, aber zwischen den Perlen etwas weniger an Erwartung ansetzen bitte.
Paradigm schießt den Vogel ab, einer der besten Songs der Platte. Schnell, rotzig, hart, nach vorne rockend. Mann, diese Band muss ich wirklich mal live sehen, das ist sicher ganz großes Kino … Schaut man nun auf den Player bzw. die Oberleiste des persönlichen Musikstreaming-Dienstes, so erfasst es einen mit Trauer, dass nur noch zwei Tracks übrig sind.
Red Blood (The River Flows) packt die Akkustik-Gitarre aus, setzt sich ans Lagerfeuer und schmettert eine bluesige Ballade – denkste! Denn der Schlusstrack geht auch nochmal in die Vollen und holt mehr aus dieser Soft-Sache raus wie Antioch. Nach einiger Wartezeit im stimmungsleeren Raum der Stille erwartet uns dann noch ein Hidden Track, der aber kaum der Rede wert ist, allein nicht sehr stark verzerrte Gitarre und ein bisschen Gesang, eben ein unfertiges Manuskript eines Songs, welches noch alles etwas längen sollte.

Fazit:
Gut zu hören, gut zu genießen und sicher bald auch mal gut zu sehen – klare Empfehlung für Retro-Fans, wer es erstmal versuchen möchte mit dieser Stilrichtung, dem seien die richtig großen Jungs empfohlen, vielleicht Wolfmother. Oder Spiritual Beggars (von deren neuen Album bald auch noch ’ne Rezi kommt, ich schwör’s).
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