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Kundenrezension

7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen für die durchgeknallten...., 17. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: White Light/White Heat (Audio CD)
gibt es eine musiklaische alternative: velvet underground.

gegen ende des jahres verlor der "wohltäter" andy warholdas interesse an seinen liebkindern velvet underground, so dass lou reed den bostoner geschäftsmann steve sesnick kontaktierte.

der neue manager drängte auf eine gefälligere linie doch lou reed sowie bassist/organist john cale waren strikt dagegen, wollte man seine ideale ja nicht aufgrund von verkaufszahlen verraten.

ihre zweite scheibe bringt mitunter wieder extreme themen. der verzerrte und großartige titelsong "white light" kommt mit einem monotonen rhytmus und einer werbehymmne für amphetamnie daher.
"the gift" erzählt die tragisch-komische geschichte von waldo jeffers, der sich solche sorgen um die treue seiner college freundin macht, dass er sich selbst als geschenk im postpaket verschickt (ist ja billiger)...;-)
cales sstimme im lieblichen walisischen tonfall wird von rhytmn and blues sowie elektrischen gitarrenschnörkeln untermalt.

"lady godivas operation" versieht die mittelalterliche legende mit einer schrägen medizinischen note, zur kunstvollen untermalung tauchen stimmen aus dem düsteren psycho-mix auf.

die absoluten frontalangriffe ala"i heard her call my name" sind benchmarks der band. hier hämmern cale, sterling morrison und mo tucker die gnadenlos rasante rythmusbasis, während einzelkämpfer reed völlih abgehobende, fetzende free-jazz läufe loslässt.
"sister ray" ist der big point (oder big bang) des noise rock: 17 minuten drohen und gewehre, angeschwemmt auf einer flutwelle brutaler feedbacks, dissonanter akkorde und ursprüngichen garagen-gehämmer.

der sound ist velvet typisch ganz eigen, sicherlich nicht audiophil aber das gehört einfach zu dieser band.

fazit: wer die erste scheibe mochte wird auch hier begeistert sein, ich liebe es und wer gandenlos übersteuertes ausklinken mag und sucht wird auf dieser platte wie auf keiner andern fündig... top-kopf-musik.
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-9 von 9 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 19.07.2010 16:09:16 GMT+02:00
V-Lee meint:
nein, die kenn' ich nicht. sollte ich aber wohl...

Veröffentlicht am 19.07.2010 17:35:58 GMT+02:00
Rocker meint:
Finde ich noch besser als VU + Nico. Leider hatten es die Streithähne Reed/Cale dann später nicht mehr so miteinander.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.07.2010 06:38:39 GMT+02:00
Uwe Smala meint:
Werde ich nie mit warm werden obwohl ich mir am Anfang der 70-er
echt Mühe gegeben habe.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.07.2010 10:15:17 GMT+02:00
V-Lee meint:
für mich war das immer psychedelic-punk; die roheit und das dreckige des punk vorweggenommen; man muss dreck halt mögen, dann kommt das echt gut (also die beiden scheiben die ich kenne zumindest). reed der antisänger, mit großartigem gespür für rock'n'roll riffs und cale der musikalische exzentriker haben sich genial ergänzt und was echt einzigartiges geschaffen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.07.2010 10:49:08 GMT+02:00
Rocker meint:
So ist es, V-Lee.
Dabei sollte man Songs For Drella nicht vergessen, die -wie ich finde- großartige Homage an Warhol. Auf dieser Platte zeigt das Duo Reed/Cale, wozu sie in der Lage sein können, wenn sie ihre persönlichen Differenzen außen vor lassen.

Veröffentlicht am 20.07.2010 17:24:38 GMT+02:00
Child in time meint:
Ein `hilfreich`, auch wenn es nicht zählt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.07.2010 20:07:23 GMT+02:00
mercy!!! das zählt aber...;-)

Veröffentlicht am 13.01.2012 23:10:27 GMT+01:00
Schöne Rezension - leider komplett von Manish Agarwal aus dem Almanach "1001 Alben - Musik, die Sie hören sollten, bevor das Leben vorbei ist" abgeschrieben, Herr Guttenberg.

Veröffentlicht am 08.02.2012 00:41:29 GMT+01:00
DJ PNOOM meint:
"wer gandenlos übersteuertes ausklinken mag und sucht wird auf dieser platte wie auf keiner andern fündig... top-kopf-musik" ??????

Naja, ich empfehle da "Metal Machine Music" von Lou Reed. Darüber hinaus ist dem Kommentar von Christian Stock nichts hinzuzufügen ;-)
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