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Kundenrezension

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mirakulöse Leistung, 27. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Mozart: Don Giovanni (The Originals - Gesamtaufnahme) (Audio CD)
Ferenc Fricsays im Herbst 1958 aufgenommener "Don Giovanni" hat leider von Anfang an immer ein wenig im Schatten der fast gleichzeitig veröffentlichten Produktion unter Carlo Maria Giulini (EMI) gestanden. Ohne Giulinis fantastische Leistung irgendwie schmälern zu wollen, halte ich Fricsays Zurücksetzung in diesem Fall für ungerechtfertigt. Vielleicht hatte Giulini eine international bekanntere Sängerschar aufzubieten, aber ich finde, daß das Ensemble, welches sich der große ungarische Dirigent in Berlin zusammenstellte, bis auf kleine Einschränkungen sich nicht hinter Giulinis Besetzungsliste zu verstecken braucht. Dietrich Fischer-Dieskau brachte nicht nur eine junge, biegsame Stimme für die Darstellung der Titelpartie mit, auch darstellerisch muß er den Vergleich mit Eberhard Wächter (EMI) nicht scheuen. Mit Sena Jurinac, Maria Stader und Irmgard Seefried hatte Fricsay für die Rollen der Donna Anna, Elvira und Zerlina glänzende Solistinnen zur Verfügung, die nicht nur bestens bei Stimme waren, sondern auch mit spürbarer Lust an die Arbeit gingen. Ernst Haefliger war ein sorgfältiger Darsteller des Don Ottavio, vielleicht eine Spur zu zurückhaltend, aber von überzeugender Musikalität - ein geborener Mozart-Sänger. Die Rolle des Leporello war mit Karl Christian Kohl nicht spektakulär, aber sorgfältig und rollendeckend besetzt, und auch an Walter Kreppels (Komtur) und Ivan Sardis (Masetto) Leistung gibt es nichts auszusetzen. Der RIAS-Kammerchor war von Günther Arndt präzise einstudiert worden, und schließlich war das Radio-Symphonie-Orchester Berlin Ende der 1950er Jahre ein Spitzenklangkörper, der den ungleich berühmteren Philharmonikern nicht viel nachstand. Daran hatte Ferenc Fricsay entscheidenden Anteil, er stand diesem Orchester seit Jahren vor und hatte es zu einem Präzisionsinstrument von seltener Vollkommenheit geformt. So ist die orchestrale Leistung in dieser Aufnahme besonders hervorzuheben.
Auch klanglich kann sich die DGG-Produktion durchaus neben Giulinis EMI-Einspielung hören lassen. Das Original-Image Bit-Processing hat ein übriges getan, um der frühen Stereo-Aufnahme strahlenden Glanz und beste Durchsichtigkeit zu geben. Das beigefügte Textheft ist üppig ausgestattet, es enthält neben einer guten Einführung auch das vollständige italienische Libretto mit deutscher, französischer und englischer Übersetzung. Das 3 CD-Album aus der "Originals"-Serie gehört in jede gepflegte Opernsammlung.
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 14.02.2008 10:28:43 GMT+01:00
S. Bocholt meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.12.2009 17:51:27 GMT+01:00
@ S. Bocholt
Was haben Sie eigentlich für ein Problem? Hier ist ein Platz, um seine Meinung über Produkte kundzutun, und Herr Friedgen (und auch Herr Vully) tun dies überaus kompetent und mit viel Liebe.
Von Ihnen hab ich noch keinen einzigen sinnvollen Kommentar gelesen, Sie Zicke!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.02.2010 21:03:21 GMT+01:00
Polarfuchs meint:
Warum Herr Friedgen überall "seinen Zinken reinsteckt"?
Weil er musikbegeistert ist! Und das liest man aus jeder Zeile.
Da ich einen ähnlichen Musikgeschmack wie Herr F. habe, konnten mir seine Rezensionen schon viel helfen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.11.2010 18:37:47 GMT+01:00
Leider kann ich Ihre Begeisterung nicht so ganz teilen. Der Hauptgrund ist die Besetzung der Titelpartie. Fischer Dieskau ist eine eklatante Fehlbsetzung in der Rolle des Don. Ich habe um das mal so zusagen, keine Fi- Di Phobie. Einen bessren Liedsänger des deutschen Kunstliedes kann man sich nicht vorstellen, auch ist er ein beredter Oratoriensolist siehe Allerdings muss man sagen, ist er kein Bösewicht in der Oper. Der Don ist vielleicht der perfekte Bösewicht, der seine Sexsucht skupellos fröhnt. Er mordet, schwängert, verprügelt, und vergewltigt. Ich erwarte als Don einen virilen Bass bariton oder sogar einen Bass, Das ist wie geschaffen für Bryn Terfel, der Inkarnation des Bösewichtes in der Oper . Fi-Di hat sich in dieser Zeit schlecht beraten lassen. Bösewichte wie der Don oder Wotan lagen ihm nicht. Die Stimme ist viel zu lyrisch für die beiden Partien

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.07.2011 18:35:33 GMT+02:00
lupo meint:
Warum soll Don Giovanni eigentlich ein Bösewicht sein?
Wer beurteilt das?
Hat Mozart ihn als Bösewicht musikalisch komponiert? Ich weiß nicht.
Am Ende sehen wir doch bloß einen zu erwartenden Racheakt des Komturs (der übrigens nicht ganz unschuldig ist an seinem Tod: er wollte das Duell und hat Don Giovanni "Feigling" genannt, als Don Giovanni schon weglaufen wollte).
Okay, man könnte anführen, dass der Originaltitel der Oper "Il dissoluto punito ossia il Don Giovanni" heisst.
Aber selbst wenn wir ihn einen "Bösewicht" nennen, warum muss ein Bösewicht eigentlich eine "Bösewichtstimme" haben?
Shakespeare lässt den Hamlet sagen: "That one may smile, and smile, and be a villain!"
Dasselbe kann ja auch für die Stimme gelten: "Welch freundliche, angenehme Stimme...."
Ich meine: dass Don Giovanni möglichst eine Bösewichtstimme haben sollte, ist doch ein Klischee! nicht wahr?
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