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Kundenrezension

7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gottes Wort. Teutsch. – Dagegen Luther 1984 = Gender-Wort, Sterildeutsch, 24. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bibelausgaben, Biblia Germanica (Nr.5501) (Gebundene Ausgabe)
Wer das echte Gotteswort auf Deutsch lesen will, der kaufe diese Facsimile-Lutherbibel. Ganz schnell wird man feststellen, daß die moderne, katholisierte Luther 1984 mit ihrem sterilen Beamtentext, ihren teuflischen Versauslassungen und ihrer feministischen Textglättung von 1999 absolut nichts mehr mit einer Lutherbibel zu tun hat. Arme Leute, die dieses moderne, geistlose Machwerk lesen müssen und nicht mehr Gottes Wort vom mächtigen Luther verteutscht lesen können. So lange es diese Biblia Germanica noch gibt, muß man sie kaufen und lesen! Gebraucht gibt es diesen Reprint oft sehr viel günstiger!
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1-10 von 12 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 17.07.2014 15:45:45 GMT+02:00
Selyn meint:
Ach Gott. Das echte Gotteswort kam 1545 auf die Erde, wunderbar. Seither nie mehr.

Veröffentlicht am 21.04.2015 21:00:51 GMT+02:00
Lars Dietrich meint:
Wer eine echte Rezension auf Deutsch lesen will, der lese nicht diese Rezension von Botanicus Geographicus ... um es mit seinen eigenen Worten zu sagen.
Das der Schreiber offenbar nicht wirklich weiß, wovon er redet, beweist er gleich am Anfang schon durch seinen Einwand der "katholisierten" Luther 1984 ... Bekanntlich ist die Lutherbibel gerade die Übersetzung, die die Katholiken meiden "wie der Teufel das Weihwasser".
Martin Luther selbst hat an seiner eigenen Übersetzung laufend geändert und verbessert (so war die erste vollständige Lutherbibel bereits 1534 im Druck). Die Ausgabe von 1545 ist zwar in der Tat die letzte Ausgabe "aus eigener Hand", doch hätte Luther - wäre ihm ein biblisches Alter beschert worden - bis heute an seiner Übersetzung weitergearbeitet und gefeilt, und - sie natürlich auch an den heutigen Sprachgebrauch angepasst. Denn genau darum ging es Luther ja: "dem Volk aufs Maul zu schauen" und eine Sprache zu verwenden, die jeder versteht. Und da hätte er sicher auch das Wort "Weib" durch "Frau" ersetzt, wie es 1999 geschehen ist. Das früher geläufige und wertneutrale "Weib" hat sich in der Bedeutung über die Jahrhunderte einfach gewandelt und ist heute (anders als früher) negativ besetzt. Mit "Feminisierung" hat das ganze nichts zu tun.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.04.2015 21:54:02 GMT+02:00
Die Luther 1984 basiert auf dem katholischen Nestle-Aland-„Grundtext“, der unter dem Jesuitenkardinal Martini entstand. Dieser Text basiert auf den katholischen, gefälschten Manuskripten Vaticanus und Sinaiticus. Deshalb fehlen in der Luther 1984 viele Schlüsselverse und Jesus wird zum Lügner und damit Sünder gemacht. Niemals hätte Luther Gottes Wort verfälscht. In der Luther 1984, Elberfelder und Zürcher haben die Katholiken erfolgreich das Rad der Reformation zurückgedreht und offerieren falsche Texte, damit Gläubige vom Glauben abfallen. Katholiken sind bekanntlich keine Christen, sondern Marianisten, also Götzenanbeter. Man lese den Galaterbrief in einer unverfälschten Bibel (Schlachter 2000 oder King James Bible oder selbst in der verfälschten Luther 1984)!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.04.2015 23:40:39 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.04.2015 00:25:51 GMT+02:00
Lars Dietrich meint:
Oje, da bin ich vermutlich an einen fundamentalistischen (?) Hardliner geraten, für den der Textus Receptus der einzig gültige und direkt von Gott inspirierte Text ist, und der jegliche Form von textkritischer Auseinandersetzung und neuere Erkenntnisse (auch durch neue - wesentlich ältere - Textfunde) ablehnt. Da erspare ich mir jede weitere Diskussion und gebe Ihnen - sicherheitshalber aus der einzig wahren Übersetzung von 1545 - folgendes mit auf den Weg (Römer 14,1):
"Den Schwachen im Glauben nehmet auf, und verwirret die gewissen nicht."
Und die wunderbare Randnotiz Luthers dazu:
"Zweierlei Christen sind: Etliche stark im Glauben, Etliche schwach.
Jene verachten die Schwachen allzu frech, Diese ärgern sich an den Starken allzu leichtlich.
So sollen sie nun beide sich nach der Liebe richten,
dass keiner den andern beleidige noch richte,
sondern tun und lassen, wie es dem andern nutz und not ist."

PS: Verzeihen Sie bitte, dass ich die Rechtschreibung der zitierten Stellen geringfügig an die heute übliche angenähert habe. Oder ist die Schreibweise der deutschen Übersetzung auch Buchstabe für Buchstabe von Gott persönlich in Luthers Feder diktiert worden?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.10.2015 13:48:17 GMT+02:00
Abdelazar meint:
@Botanicus Geographicus:
Das wird ja immer besser! Katholiken sollen keine Christen, sondern Marianisten sein! Die Mutter Jesu ein Götze? – Woher haben Sie diesen Unsinn?
Und die Katholiken sollen schuld daran sein, dass die Luther 1984 verfälscht sei und Gläubige vom Glauben abfallen? – In welchem Jahrhundert leben Sie eigentlich?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.10.2015 19:35:23 GMT+01:00
Jesus Christus ist der einzige Weg zu Gott. Ihm allein gebührt Anbetung. Alle anderen Anbetungen sind Götzentreiberei. Katholiken beten Maria an. Dies ist ein Götze, der ihre Gebet nicht hört. Katholiken gehen verloren. -- Die RKK arbeitet seit 500 Jahren an der Gegenreformation, und das sehr erfolgreich. Vor 100 Jahren nahmen alle deutschen "protestantischen" Bibelgesellschaft den verfälschten (verkürzten) katholischen Grundtext des NT für ihre Revisionen an, anstatt den guten Text der Vorväter, der seit 1800 Jahren Christen in den Himmel führte. Ob nun Luther, Elberfelder, Zürcher, Genfer und die hunderten "in moderner Sprache" kaputtübersetzten Bibelperversionen sind heute allesamt katholisch. Man kann dem Vatikan da nur gratulieren. Denn diese "Bibeln" tragen ihren Beitrag zum Großen Abfall vom Glauben bei. Der Fürst dieser Welt lacht und freut sich über die Milliarden verlorenen Seelen. -- Ich lebe leider im Jahr 2015 und wäre gerne schon weiter im Himmlischen Jerusalem. :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.10.2015 20:22:09 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.10.2015 20:24:34 GMT+01:00
Abdelazar meint:
Götzen sind "Nichtse", nicht existierende, sondern nur eingebildete Götter, die mit dem EINEN Gott nichts zu tun haben.
In der katholischen Kirche gelten Menschen als Heilige, die besonders gottesnah leben und handeln, eben von Gott im besonderen Maß Gesegnete. Katholiken beten nur die Dreifaltigkeit an (Gott Vater, Sohn, Heiliger Geist), nicht aber Heilige. Die Heiligen werden als Fürsprecher angesprochen. Das ist ein riesiger Unterschied zur Anbetung! Und weil die Gottesmutter im höchsten Maß Gottes Gnade gefunden hat (Aussage des Erzengels Gabriel), gilt Maria als stärkste Fürsprecherin von allen Heiligen (Lourdes, etc.) und als größte Helferin in der Not. Darum hat sie einen besonderen Status bei den Katholiken.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.10.2015 11:12:18 GMT+01:00
Götzen haben gewaltige Macht. Götzen verführen sieben Milliarden Menschen in die Hölle. Was sind Götzen? Es sind Illusionen, die von Satan und seinen Helfern vor die Menschen gestellt werden, damit die Massen sie anbeten und Jesus nicht erkennen können. In unserem katholischen Fall sind der Papst, Maria, Heilige, Ablässe, Priester, Katholikentempel, Mariabildchen, Skapuliere, Mariamedaillen, Heiliges Wasser, Sakramente, Messen, Pilgern, Zölibat, Feiertage, Enzykliken usw. die zur Hölle führenden Götzen, also "Nichtse". Sie werden vor die Menge von 1,2 Mrd. Katholiken gestellt, damit ihnen der einzige Weg in den Himmel, die persönliche Beziehung zu Jesus Christus, verbaut wird. -- Was sind Heilige? Die Bibel ist ganz klar, liest man was Paulus dazu sagt. Zum Beispiel an Briefenden: Grüßt mir alle Heiligen in der Stadt Soundso! Wer sind also die Heiligen? Eindeutig alle echten Christen, die allein an Jesus Christus als Erlöser glauben! Und keine besonders auserwählten Menschen einer speziellen Sekte. Kein Mensch ist vor Gott gut, kein Mensch lebt besonders "gottesnah", als daß er Gott gefallen könnte, und kein Mensch ist "besonders gesegnet". Alle Menschen sind Sünder, alle brauchen Jesus zur Sündenerlösung, und wer Jesus hat, der ist ein Kind Gottes; nicht, weil er besonders gut oder "gottesnah" wäre, sondern weil Gott Jesus liebt und dessen Blut unsere Sünden wegwäscht. -- Heilige können ebensowenig wie Maria "Fürsprecher" sein, denn Heilige sind im Himmel und hören Menschen nicht. Die Anbetung von Toten ist Götzendienst, weil eitel und wirkungslos. Gott hat den einzigen Weg klar in der Bibel bekannt, durch den Er Menschen Gehör schenkt: allein durch Jesus Christus. Deshalb gehen auch alle Juden verloren, da der einzige Weg in der jetzigen Gnadenzeit Jesus ist. -- Maria ist keine "Helferin in der Not", weil sie die Gebete der Katholiken nicht hören kann. Allein Gebete an Jesus werden von Gott erhört. Die katholische Maria ist ein Götze, ein "Nichts", des Verführers. Weil bei den Katholiken Gottes Wort mißachtet wird, gibt es da weder Segen noch Glauben, denn beides kommt von Gott, sondern nur eine tote Religionsaufführung, bei der alle Teilnehmer verlorengehen, obgleich man ihnen weismacht, sie seien Christen und da sogar eine besondere Elite, eben Katholiken der einzigen Mutter Kirche.

Veröffentlicht am 11.01.2016 23:35:36 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.01.2016 00:34:27 GMT+01:00
nightowl meint:
1. Bitte vergessen Sie nicht: Martin Luther war selbst Katholik und beabsichtigte keine Kirchenspaltung ;-)
2. Auch die Katholische Kirche bezeichnet inzwischen die Lutherbibel sprachlich und inhaltlich als Bibel von unerreichtem Rang: In der Zeitschrift "Christ in der Gegenwart" bezeichnet Prof. Thomas Söding die Lutherbibel sogar als "gut Katholisch" ;-)
3. Eine Revision ist von Zeit zu Zeit nötig, da sich die Sprache wandelt, Wörter ihre Bedeutung ändern und ältere Bibelübersetzungen oft sehr sperrig zu lesen sind. Zudem wird auch bei revidierten Lutherbibeln stets Wert darauf gelegt, schwierige Stellen aufzulösen bzw. genauer am Urtext zu arbeiten. Tatsächlich ist man beim Übersetzen einiger Bibeln dabei allzu weit gegangen und hat der Bibelsprache oftmals ihre Eleganz und dichterische Schönheit genommen (z. B. Einheitsübersetzung) - die Lutherbibel indes ist da noch ein herausragendes Beispiel dafür, dass man zeitgemäß übersetzen kann und dennoch Eigenart und Schönheit des Wortes weitestgehend erhalten bleiben, wenn auch nicht mehr im "ursprünglichem" Sinne. Dennoch rudert auch die Lutherbibel etwas zurück, denn die angekündigte Revision 2017 fügt wieder mehr "Lutherlaut" ein. Selbst bei der Einheitsübersetzung musste man sich eingestehen, dass sie sprachlich allzu sehr geglättet worden ist und rudert auch hier ein wenig zurück. Man darf also gespannt sein.
4. Der von Erasmus von Rotterdam zusammengestellte griechische Text, der "Textus Receptus" (Text, den wir empfangen haben) stand Martin Luther für seine Übersetzung eben zur Verfügung. Es ging Luther hauptsächlich darum, aus der Ursprache heraus zu übersetzen. Der T. R. wird deshalb immer von fundamentalen Christen, sozusagen als Flaggschiff, hervorgehoben, da er für diese Gruppe eine Art Affront gegen den Katholizismus darstellt und auch heute noch einen hohen Symbolwert aufweist, da mit Luthers Bibel sozusagen eine neue Ära des Christentums eingeläutet wurde, in der sich die reformierten Gruppen von den "bösen" Katholiken distanziert hatten (die Überbewertung der Anhänger des T. R. zielt also meines Erachtens primär auf Erhaltung eines unnötigen Feindbildes und eines unkritischen Umgangs mit dem "Wort Gottes", das ein Gotteswort "in Menschenwort darstellt" (leider existiert dieses Feindbild heute immer noch im kulturellen Gedächtnis vieler Gläubiger, auch leider manchen Katholiken, wenn auch nicht annähernd mehr so ausgeprägt wie damals; ich wünsche mir jedoch, dass die Annäherung katholisch-evangelisch vor allem in den Herzen der Menschen ankommt) Ich persönlich habe aber nichts gegen den T. R. selbst, sondern ich finde den Vergleich von Bibelstellen im T. R. mit den entsprechenden Stellen in textkritischen Ausgaben sogar außerordentlich interessant und es regt zum Diskutieren an). So besitze ich auch eine neu herausgegebene, sprachlich behutsam revidierte Vulgata-Übersetzung des NT von Allioli (erschienen im Verlag Nova & Vetera), in welcher viele Stellen mit dem Receptus-Text exakt übereinstimmen, zumindest, soweit ich den Text bisher erforscht habe.
4. Katholiken sind sehr wohl Christen und keine "Marianisten": Wir feiern die Geburt JESU, begehen den Tod JESU und dessen Auferstehung. Das Evangelium und die darin enthaltene Botschaft Jesu bilden also den zentralen Kern römisch-katholischer Glaubenslehre ;-)
5. Tatsache aber ist, dass Maria für uns Katholiken eine enorme Bedeutung hat. Es ergäbe keinen Sinn, Jesus als Sohn Gottes zu bezeichnen und ihn auch als Gott selbst zu verehren, wenn nicht die Mutter Jesu ebenfalls, als Gebärerin eines wahrhaftigen Gottes, einen herausragenden Rang erhielte und ihr eine besondere Ehre zuteil würde; dies stellt für mich persönlich eine innere theologische Logik dar, die zwingend ist, wenn man an Christus als Gott glaubt - und dies tun ja schließlich auch die hartgesottendsten Protestanten, wie ich hoffe. Daher ist es nur recht, wenn wir zu Maria beten. Katholiken beten Maria außerdem nicht an, sondern "zu" ihr; der Unterschied mag für manche vielleicht marginal sein und ich selbst gebe zu, dass dies auch für mich als Katholiken manchmal nicht leicht ist. Maria ist, als schützende und tröstende Mutter Jesu, eine "Fürbitterin", bei der Gläubige Trost und Zuversicht suchen. Sie hat für Gläubige einen gewissen Identifikationscharakter (ich weiß nicht, wie ich dies im Moment noch treffender ausdrücken könnte).
6. Übrigens war Luther selbst nicht frei von Aberglauben und befürwortete auch Hexenverbrennungen (wie übrigens auch viele reformierte Gruppen, die sich ja von der "bösen" Papst-Kirche losgesagt hatten). Weiterhin stimmte er auch in vielen Punkten mit der katholischen Lehre überein und betrachtete die Katholische Kirche, grob formuliert, durchaus als Heilsbringerin und verurteilte mitnichten das Papsttum an sich.
7. Die sogenannte "Götzenanbetung" ist das, was Katholiken als Tradition bezeichnen. Es handelt sich um vielfältiges Glaubensgut, das den Menschen etwas gibt, dabei aber nicht die zentrale christliche Lehre in Frage stellt. Die Menschen haben zu allen Zeiten dieses "Instrumentarium", diese "Hilfsmittel" des Glaubens benötigt, seien es Marienwallfahrten, Rosenkranzgebete, Totengebete, Bekreuzigen mit Weihwasser etc. Dadurch, dass die Katholische Kirche alle diese Dinge in ihrem "Programm" verinnerlicht hat, zeigt sie nur, dass sie den Menschen als Ganzes wahrnimmt und auch seine tiefsten Bedürfnisse respektiert. Was schon der Apostel Paulus über diejenigen sagte, die ausschließlich dogmatisch am Wort kleben bleiben, lege ich den bibeltreuen Protestanten aus bester Absicht an Herz: "Der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig!" Darüber hinaus ist die Geschichte der Tradition so alt wie die Religion selbst. Die Bibel, ihre sorgfältig zusammengestellten Bücher, ist an sich ausschließlich Tradition (Übergabe, Überlieferung von Glaubensvorstellungen und Handlungsmustern), warum sollte also mit Beendigung der Bibelschriften die Tradition auch beendet sein? Die Bibel ist eine Glaubensgrundlage, da aber der Glaube lebendig ist, ist gerade die Tradition ein probates Mittel, den Glauben in seinen vielfältigen Möglichkeiten auszudrücken, ihn im wahrsten Sinne des Wortes hinauszutragen (z. B. Fronleichnam) und ihn dadurch lebendig zu halten. Dies hat aber mitnichten etwas zu tun mit einer bloßen Zurschaustellung, wie sie Jesus bei den Pharisäern beklagt; da Gott selbst sich in Christus inkarnierte und dadurch zu etwas sinnlich fassbarem wurde, ist es nur Recht, wenn Katholiken mit allen Sinnen Dienst an Gott betreiben und den Glauben an Christus lebendig erhalten. Denn der Mensch ist ein sinnliches Wesen und kann sich dort nur sinnlich ausdrücken, wo alles andere versagt. Denn oft sagt eine Zeichenhandlung mehr als "bloße" Worte - wenn z. B. der Verliebte Junge seinem Mädchen Blumen schenkt und sie ihr schamhaft überreicht. Das Mädchen weiß automatisch, aus einer tiefen Überzeugung heraus, derer keine Worte bedarf: Er ist in mich verliebt. Das ist Mensch-Sein pur - und Glaube funktioniert ebenso, auf einer tieferen menschlichen Ebene der Überzeugungskraft, auf welcher der Mensch sich getragen weiß von einer überirdischen, nahezu unvorstellbaren Liebe.
8. Ich selbst bin Katholik, liebe aber meine Lutherbibel, weil ich mit der größtenteils sehr nüchternen Einheitsübersetzung, außer den informativen Fußnoten und Texteinleitungen, sprachlich nicht viel anfangen kann, zum Vergleich mit anderen Übersetzungen kann sie aber sehr nützlich sein (sehr schöne Alternativen zur EÜ, wenn es denn katholische Übersetzungen sein sollen, sind die revidierte Vulgata (NT) und vor allem die Herder-Bibel in ihrer revidierten Fassung).
9. Ob Katholik oder Protestant bzw. andere christliche Gruppen: Lasst uns doch einfach alle Brüder und Schwestern im Geiste sein! Wir haben alle Jesus Christus als unseren Heiland anerkannt und das ist es doch schließlich, was zählt :-))

In diesem Sinne: Gottes Segen Euch allen!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.01.2016 13:41:53 GMT+01:00
Abdelazar meint:
@nightowl:
Vielen Dank für Ihren ausführlichen Kommentar. Da habe ich als Katholik noch manches bei Ihnen lernen können.
Was die Bibelausgaben anbelangt, geht es mir ähnlich wie Ihnen: Mit der Einheitsübersetzung werde ich einfach nicht so richtig warm. Sie ist eine solide Übersetzung, aber keine, die einen erfreut. Die Schweizer Übersetzungen finde ich durchs Band gelungen: die Schlachter, die alte und neue Zürcher und die Genfer. Alle drei vermögen mich zu begeistern.
Viel Freude beim Bibellesen!
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