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Rezension bezieht sich auf: Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab? (Sondereinband)
Das allererste Ziel des kleinen Hasen ist, daß ihm der große Hase zuhört. Kinder, mit denen ich in einer Kindertagesstätte gearbeitet habe, erzählen mir viele Geschichten darüber, daß ihnen die Großen nicht zuhören und welche Anstrengungen sie unternehmen müssen, um Gehör zu finden.Doch der kleine Hase hat Glück. Der Große ( Papa oder Mama) ist ganz Ohr für sein Kind. Der will ihm nämlich sagen, wie lieb er ihn hat. Und dann beginnt ein schönes Spiel. Der kleine und der große Hase versuchen sich gegenseitig damit zu überbieten, wie lieb sie sich haben. Beim Vorlesen spürt man an der Reaktion der Kinder, daß sie das auch wirklich als amüsantes Spiel begreifen. An keiner Stelle hat man das Gefühl, der große Hase müsse den kleinen Hasen überbieten mit seinen Liebesbeweisen, um zu zeigen, daß er stärker und größer ist. Nein, es geht immer nur um die letztliche Unbeschreibbarkeit jenes Gefühls, das Eltern und Kindern verbindet oder verbinden sollte. "Bis zum Mond und zurück haben wir uns lieb." Darauf verständigen sie sich, als der große Hase den kleinen in den Schlaf wiegt; selbstverständlich mit einem Gute-Nacht-Kuss. Einigen Kindern, denen ich das Buch vorgelesen habe, war ein solches Gute-Nacht- und Einschlafritual eher unbekannt, sie beklagten sich jedenfalls darüber, daß sie nicht jeden Abend von Mama und/oder Papa einen Gute-Nacht-Kuss bekommen. Schade. Ein wunderschönes Bilderbuch, das ich nur sehr empfehlen kann. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Rezensentin / Rezensent
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