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Kundenrezension

218 von 226 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Objektiv, auf das viele lange gewartet haben, 4. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Sigma 17-50 mm F2,8 EX DC OS HSM-Objektiv (77 mm Filtergewinde) für Nikon Objektivbajonett (Elektronik)
Um es kurz zu machen: Mit dem Sigma 17-50 2.8 OS HSM habe ich endlich das Objektiv gefunden, das ich lange gesucht habe. Es bietet 17mm Weitwinkel, was für meine Zwecke ausreichend ist (ein spezielles Weitwinkelobjektiv habe ich wieder verkauft, weil es die meiste Zeit zu Hause im Schrank lag). Bei 50mm ist zwar am langen Ende bereits Schluss, aber ein paar Schritte auf das Motiv zu tun der Bildwirkung oftmals ohnehin gut. Neben dem praktischen Brennweitenbereich fallen vor allem zwei weitere Vorteile ins Gewicht: die durchgängige Lichtstärke von 2.8 sowie der OS (optischer Bildstabilisator). Während Ersteres kurze Verschlusszeiten für bewegte Motive bzw. das reizvolle Spiel mit der Tiefenschärfe ermöglicht, bietet sich der OS für statische Motive an. Damit sind die meisten fotografischen Alltagssituationen abgedeckt. Abgerundet wird die hervorragende Allround-Tauglichkeit dieses Objektivs dank Sigmas HSM-Antrieb durch den schnellen und zielsicheren AF, der auch bei wenig Kontrast überzeugt.

Zu den Äußerlichkeiten:

Das Objektiv ist in etwa so groß und schwer wie das Sigma 17-70 OS, das ich vorher hatte. Anders als dieses ist es allerdings mit einer aus billigem Plastik gefertigten Gegenlichtblende und ebenso billig wirkenden Objektivdeckeln ausgestattet. Da hat offensichtlich der Rotstift regiert, was bei einem Objektiv dieser Preisklasse ein Armutszeugnis ist. Die Gegenlichtblende rastet zudem kaum ein und der vordere Objektivdeckel sitzt nur lose. Eine derart bescheidene Qualität ist mir bisher noch bei keinem anderen Sigma-Objektiv untergekommen, und ich habe einige davon. Davon abgesehen entspricht die Qualitätsanmutung dem 17-70 OS, mit dem auch eine weitere Gemeinsamkeit besteht: Bei beiden dreht sich der Fokusring beim Fokussieren mit, was störend ist, wenn man zufällig gerade die Hand an dieser Stelle hat. Darauf könnte ich gut verzichten.

Zur Bildqualität:

Das Objektiv liefert bereits bei Offenblende bei allen Brennweiten (!) gestochen scharfe Bilder. Die Farben wirken warm und plastisch, der Kontrast ist gut. CAs (chromatische Aberrationen bzw. Farbsäume) spielen kaum eine Rolle, selbst bei extremen Gegenlichtsituationen treten sie nur in sehr geringem Umfang auf. Sehr gut ist generell das Verhalten bei Gegenlicht - ein Punkt, in dem sich dieses Objektiv deutlich von anderen lichtstarken Objektiven abhebt, die bei Gegenlichtaufnahmen häufig überbelichtete, kontrastarme und verwaschen wirkende Bilder produzieren. Nicht so dieses Objektiv, das dadurch reizvolle Lichtspielereien ermöglicht!

Vor allem bei 17mm ist eine gewisse Verzeichnung feststellbar, die bei manchen Bildern störend sein kann. Da hilft es manchmal, die Bilder etwas zu beschneiden, solange das Objektiv in Korrektursoftware wie PTLens noch nicht unterstützt wird. Übrigens gibt es nur wenige Objektive, die gar nicht oder fast gar nicht verzeichnen, z. B. manche Festbrennweiten. Für ein Zoomobjektiv ist dem Sigma 17-50 in diesem Punkt also bestimmt nichts vorzuwerfen.

Mein Fazit:

+ Praktischer Brennweitenbereich, der das Objektiv zum Allrounder macht
+ Hervorragende Schärfe bereits bei Offenblende und über den gesamten Brennweitenbereich
+ Satte Farben (Sigma-typisch warm) und guter Kontrast
+ Gutes Bokeh (Bildwirkung im Unschärfebereich)
+ Akzeptable Verzeichnung
+ CAs sehr gut kontrolliert
+ Kein Einbruch bei Gegenlichtaufnahmen wie bei anderen lichtstarken Objektiven
+ Sehr guter OS

- Billige Gegenlichtblende und Objektivdeckel

+- Fokusring dreht sich beim Fokussieren mit

Aufgrund der erzielbaren hohen Bildqualität und der Ausstattung mit dem wirksamen OS vergebe ich fünf Punkte, trotz der minderwertigen Gegenlichtblende und Objektivdeckel. Auch der Preis geht für das Gebotene in Ordnung.

Der Hintergrund dieser Kaufentscheidung:

Ich war lange auf der Suche nach einem sog. Immerdrauf, also ein Objektiv, das vielseitig einsetzbar ist und den fotografischen Grundbedarf abdeckt. Angefangen habe ich mit dem 18-55 von Nikon, das bei meiner D40 dabei war. Nach der Anschaffung einer D90 wurde es das 18-105 VR von Nikon. Der Wechsel zur D300s brachte zugleich den Umstieg auf das Sigma 17-70 OS mit sich. Dieses entsprach meinen Anforderungen fast, aber leider nicht ganz. Daher ging die Suche nach einiger Zeit weiter - ein gebraucht gekauftes Tamron 28-75 2.8 schied aufgrund des langsamen und unsicheren AF aus, als weiterer Reinfall erwies sich das bei Amazon gekaufte Sigma 24-70 2.8 HSM (siehe meine Rezension dazu). Zum Glück war die Rückgabe problemlos.
Am Ende der Suche ging es dann um die Entscheidung zwischen dem neuen Tamron 17-50 2.8 VC und dem noch neueren Sigma 17-50 2.8 OS. Meine Wahl fiel direkt auf das Sigma-Objektiv, weil mir Tamron mit den AF-Problemen, über die an vielen Stellen zu lesen ist und die ich beim 28-75 selbst erlebt hatte, suspekt war.
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1-10 von 17 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 21.03.2011 09:03:44 GMT+01:00
Naftade meint:
Sie sagen, der AF sei schnell? Mich würde interessieren wie schnell sie mit schnell meinen? Wirklich so schnell wie Nikons SWM?

Veröffentlicht am 21.03.2011 09:20:25 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 21.03.2011 09:20:45 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 27.07.2011 17:25:05 GMT+02:00
Jörn Conrad meint:
Auch beim AF-S gibt es unterschiedliche Geschwindigkeiten bei unterschiedlichen Objektiven. Der HSM des Sigma ist wirklich flott! Bei normalem Einsatz, also nicht von Naheinstellgrenze bis Unendlich, würde ich auf Werte unter 1/4 Sekunde tippen. Auf jeden Fall deutlich schneller als ein Tamron 17-50 (non VC).
Vielleicht hilft das ja irgendwie... :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.07.2011 18:22:33 GMT+02:00
Naftade meint:
Danke für die Antwort. Tja ja, das Sigma wäre sicherlich ein guter Kauf gewesen.
Ich habe mir allerdings inzwischen ein Canon 15-85 USM gekauft.

Veröffentlicht am 12.09.2011 08:42:14 GMT+02:00
Andy H. meint:
Gut gemachte Rezension mit nachvollziehbaren Argumenten.
Da ich auf der gleichen Suche bin wäre für mich noch der
direkte Vergleich zwischen Sigma und Tamron 17-50 VC hilfreich gewesen.

Veröffentlicht am 08.02.2012 15:33:23 GMT+01:00
Katze Grelly meint:
Sehr aufschlußreiche Rezension!

Eins allerdings irritiert mich, nämlich die Feststellung, daß dieses Sigma-Objektiv im Vergleich zu Nikon-Objektiven warme Farben erzeugt. Ich habe insoweit andere Erfahrungen mit Sigma gemacht. Bei den 5 Sigma-Objektiven, die ich im Laufe der Zeit hatte, wiesen die früheren ziemlich schräge Farben auf, die späteren - davon 1 aktuelles Modell - waren gerade im Vergleich zu aktuellen Nikon-Linsen sichtbare Kaltzeichner und sind nicht zuletzt deshalb wieder abgeschafft worden. Auch aus den Testfotos der hier beschriebenen Linse in photozone (Test an Canon APS-C) kann ich keine warme Tendenz, - mit allem Vorbehalt bezüglich fremder Fotos - eher die sigmatypisch kühle, erkennen.

Veröffentlicht am 05.03.2012 11:00:31 GMT+01:00
Lachnummer meint:
"ein gebraucht gekauftes Tamron 28-75 2.8 schied aufgrund des langsamen und unsicheren AF aus"
ich hab selbiges (alte variante ohne motor) kürzlich gebraucht gekauft und musste feststellen, dass das objektiv für bewegte motive für mich bei offenblende fast nicht zu gebrauchen ist bzw. erst ab blende 4. ansonsten für den preis eine traumhafte linse, würde aber gerne noch zum vergleich was anderes als "immerdrauf" testen wollen (innerhalb eines leistbaren preisrahmens für mich). hab versucht vergleiche mit dem 17-50 von sigma zu finden, was die af-geschwindigkeit angeht, um vielleicht über die anschaffung nachzudenken. werd das nun aufgrund ihrer rezension mal tun und einfach vergleichen, ob es sich für meine anwendungen besser eignet als das tamron 28-75. je nach dem testausgang wird sich entscheiden, welchen brennweitenbereich das gewünschte uww haben wird...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.04.2012 15:37:32 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.04.2012 15:40:19 GMT+02:00
Der Tamron 17-50 VC wird als laut und langsam umschrieben, und hat weniger Schärfe, aber das ist alles nur woanders im Internet gehört.

Habe fürs Sigma-Objektiv entschieden wg. Film (Tamron zu laut) und wg. schnelle Fokussierung (Tamron ist hier bekannterweise nicht sportiv genug).

Ich besitze übrigens das Tamron 28-75 f2.8 ohne VC (OS / IS) was gestochen scharfe Bilder liefert, aber das erst ab f5.6. Ein Stabilisator hat dieses Objektiv auch nicht. 28 mm an der Untergrenze dieses Objektivs macht es eher eine gute Auswahl für Full-Frame-DSLRs, wo Vignettierung kaum ersichtlich auftritt bei f2.8. Für APS-C (nicht-Full-Frame) ist der Bereich 17-50 sehr viel schöner.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.03.2013 13:33:44 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 28.03.2013 13:35:02 GMT+01:00
Happy Day meint:
@ Katze Grelly: Das haben Sie vollkommen richtig festgestellt. In der Tat ist die Farbwiedergabe des Sigma 17-50 eher kühl und etwas zurückhaltend, z. B. im Vergleich zum Nikkor 17-55/f2.8 DX, welches ich im direkten Vergleich zu meinem Sigma 17-50/f2.8 an meiner D90 bei identischen Einstellungen testen konnte. Zudem bildet das Sigma im direkten Vergleich zum Nikkor geradezu rasiermesserscharf ab. Persönlich gefällt mir das Sigma bezüglich seiner optischen Eigenschaften besser, auch wenn die Material- und Verarbeitungsqualität der Nikkor-Linse mindestens eine Klasse darüber rangiert, was man angesichts des etwa doppelt so hohen Preises des Nikkor wohl auch zurecht erwarten darf.

Veröffentlicht am 14.11.2013 16:24:33 GMT+01:00
jf3006 meint:
Könnte vielleicht jemand "Die Gegenlichtblende rastet zudem kaum ein" etwas genauer beschreiben? Muss man sich sorgen machen, dass diese von alleine abgeht oder wackelt die einfach nur ein bisschen? Wenn ich fotografiere kommt die GeLi auch schonmal in Kontakt mit einem Zaun oder ähnlichen Dingen (Ich semmel nicht irgendwo mit voller Wucht vor, aber kleinere Berührungen sind möglich). Da wäre es schon schön, wenn die GeLi auch auf dem Objektiv drauf bleiben würde.
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