Kundenrezension

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu wenige wirklich große Momente, 14. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Relentless,Reckless Forever (Audio CD)
Man kommt bei aller Verbundenheit mit Children of Bodom nicht umhin, den Finnen auf "Relentless Reckless Forever" eine gewisse Stagnation zu attestieren. Per se ist das ja nichts Schlechtes, wie andere Bands von Album zu Album beweisen. Problematisch wird es nur, wenn die wirklich großen Momente fehlen. Davon hat der 2011er-Output der Truppe um Schreihals/Gitarrist Alexi Laiho zwar ein paar zu bieten, aber so dicht wie in alten Zeiten sind die Hits aber bei weitem nicht mehr gesät. Wie schon beim Vorgängerwerk "Blooddrunk" sollte man sich auf jeden Fall einige Hördurchläufe gönnen, beim ersten Mal bleibt nicht sonderlich viel hängen.

Nach zwei, drei Durchgängen sind dann aber auch relativ schnell die besten Songs ausgemacht. Die verstecken sich meines Erachtens eher am Ende des Albums, wobei ich auch den Opener "Not My Funeral" nicht übel finde. Er ist ob einer gewissen Behäbigkeit als Eröffnung allerdings nicht optimal gewählt. Wirklich überzeugen kann mich im vorderen Teil der CD eigentlich nur "Roundtrip To Hell And Back". Am Ende des Albums gibt es dafür mit "Cry Of The Nihilist", "Was It Worth It?" und dem großartigen Rausschmeißer "Northpole Throwdown" ("At the f***in' northpole - We show no mercy!!", göttlich...) drei wirklich starke Nummern, die mit dem Rest ein wenig versöhnen.

Dieser Rest ist für mich weder zwar nicht übermäßig schlecht, aber halt auch nicht besser als Durchschnittskost, wie man sie schon auf den letzten Alben teilweise zu hören bekam. Die schnellen "Shovel Knockout" und "Pussyfoot Miss Suicide" sowie der stampfende Titeltrack wollen auch nach oftmaligem Hören einfach nicht zünden. Woran das genau liegt, ist mir nicht ganz klar. Irgendwie klingen viele Stücke auf der Platte angestrengt und gequält und werden wohl auch deshalb als anstrengend empfunden. Immerhin gibt es meiner Ansicht nach nur einen Totalausfall zu vermelden: das bereits vorab bekannte "Ugly" gehört in meinen Ohren neben einigen Stücken von "Are You Dead Yet?" zu den schwächsten Bodom-Songs überhaupt.

Mehr als drei Sterne sind damit trotz einiger brauchbarer Stücke nicht drin. Children Of Bodom befinden sich anno 2011 scheinbar in einer Phase der Orientierungslosigkeit. Bleibt zu hoffen, dass die Band das unbeschadet übersteht. Live sind die Finnen aber nach wie vor eine Macht.
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