Kundenrezension

225 von 294 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bunte Illustrierte, Jahrgang 1913, 28. November 2012
Rezension bezieht sich auf: 1913: Der Sommer des Jahrhunderts (Gebundene Ausgabe)
Rillke hat Schnupfen. Rilke hat Probleme mit Frauen. Frau Lasker-Schüler hat Liebeskummer. Herr Dr.Döblin spritzt Morphium. Herr Freud fürchtet die Begegnung mit C.G. Jung. Sie haben Streit. Weshalb? Steht nicht im Buch. Allen Tratsch den wir über die Großverdiener des Kunst- und Kulturbetriebs und die Boheme des Jahres 1913 noch nicht wussten, können wir in diesem Buch nachlesen. Sonst aber leider nichts. Politik? Fehlanzeige. Dafür der Kaiser auf der Jagd. Soziales Elend? Kommt nicht vor. Am meisten erschüttern mich aber die hymnischen Besprechungen quer durch alle Feuilletons. Hier hat jemand einen kalkulierten Bestseller geliefert, im nächsten Jahr wird es das ideale Verlegenheitsgeschenkbuch sein und hinterher ungelesen in vielen Bücherschränken stehen.Bei Autor,Verlag und Buchhandel haben derweil die Kassen geklingelt.Für mich war das Buch ein einziges Ärgernis.
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Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

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1-9 von 9 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 11.12.2012 14:34:36 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.12.2012 14:35:15 GMT+01:00
Edgar Loesel meint:
Ich kann Ihnen nur beipflichten. Es gibt das Buch über 1913 ja schon, nur besser aufgemacht, mit breiterem Themenspektrum und reichhaltiger bebildert. Es heißt Chronik 1913. Ich habe in das Buch reingeblättert und mich ebenfalls spontan geärgert über diese oft arg häppchenweise "Feuilleton-Auslese 1913". Ein richtiges Stimmungsbild von 1913 hätte ich als interessant empfunden, aber dann muss man sich auch an alltägliche Quellen wagen und nicht nur schauen, was die üblichen Verdächtigen so machen.

Veröffentlicht am 06.01.2013 14:01:22 GMT+01:00
caulfield meint:
Nichts verstanden, sorry, das Buch WILL überhaupt nichts von den sozialen und politischen Umständen der Zeit erzählen, es will einfach Anekdoten aus der Kultur erzählen. Nochmal Anekdoten aus der Kultur. Und nochmal Anekdoten aus der Kultur. Folrian Illies tut das sehr charmant, erheiternd, wortgewandt, erzählend, unterhaltsam, gewitzt. Eine politische analyse ist überhaupt nicht der Zweck dieses Buches. Wer freilich anderes aus Politik, Wirtschaft und soziales lesen will, der ist bei anderen Autoren besser aufgehoben.Hier hätte zum Beispiel der Klappentext näheres zu erzählen gehabt und aufschluß über die Absicht des Autors geben können.und auch hätten Sie aus den hymnischen Besprechung etwas mehr über die Verfasser- Absicht erfahren können,was soll also Ihre Aufregung?
Da finde ich Guido Knopp mit seinen Dokumentationen schlimmer, da will er authentisch sein und lässt oft Szenen nachstellen. Dann lieber charmant erzählten Tratsch aus dem Jahre 1913

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.01.2013 14:07:25 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.01.2013 14:11:39 GMT+01:00
caulfield meint:
an Edgar Loessel:
Ach und die CHRONIK 1913 ist nicht häppchenweise?? da wird ja jeder Monat auf mindestens hunderst seiten analysiert in allen Bereichen und die Bilder sind auch so schön, mit Glück vielleicht bunt(oder nachgefärbt) Ein Stimmungsbild, eine gute Analyse schafft die Chronik 1913 auch nicht unbedingt, sie gibt aber aufschluß(-und mehr will sie auch gar nicht) über das jeweilige jahr.Als nahcschlagewerk schätze auch ich diese reihe. Manchmal vermisse ich aber auch Details oder Hintergründe
Übrigens reichhaltig bebildert ist Florian Illies Buch auch, aber da entstehen halt Bilder im Kopf, aber das wird nicht immer gewünscht...

Veröffentlicht am 15.01.2013 18:07:53 GMT+01:00
<<Herr Freud fürchtet die Begegnung mit C.G. Jung. Sie haben Streit. Weshalb? Steht nicht im Buch.>>
Die Hintergründe zum Zerwürfnis zwischen Jung und Freud braucht das Buch in Wirklichkeit nicht näher zu beschreiben, sondern es wird als bekannt vorausgesetzt - es ging ganz grob gesagt um unterschiedliche Auffassungen der beiden bezüglich der Wichtigkeit und der Definition des Unbewussten in deren respektiven psychologischen Lehren.
Kann man wissen, kann man aus dem Kontext erahnen oder einfach einen WIkipedia-Eintrag entfernt nachlesen.
Genausowenig erklärt das Buch wer Stalin oder Hitler sind bzw. sein werden, warum Stalin später einmal Trotzki ermorden lässt, etc. etc. Wenn man die Hintergründe aller erwähnter Geschehnisse aufgedröselt haben möchte, sollte man sich auf ein mehrbändiges Nachschlagewerk besinnen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.01.2013 22:50:14 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.01.2013 23:05:44 GMT+01:00
caulfield meint:
es geht hier definitv NICHT um Hintergründe. Es müssen nicht immer Hintergründe um Stalin, Thomas Mann Und rilke sein,dafür gibts Bücher genug! Kapiert endlich, das dieses Buch einfach Anekdtoten erzählen will, und das auf durchaus cahrmante ironische und sehr unterhaltsme Weise, genau DAS ist die Abischt des Buches, Absicht gelungen. Gernau richtig. mit vermeintlichen Hintergründen überschwemmen uns bald täglich Tv Dokus und immer wieder neue Sachbücher, dann darf es auch mal etwas nektdotisches sei. und da wird dem Autor unterstellt, er vermeide Hintergründe- genau das will er ja und somit hebt sich diese Kritik von selbst auf.denn die wahren Hintergründe werden eben genau von diesen Kritikern nicht erkannt, aber einfach mal draufhauen, kein Hintergrund wäre immer gut. Und übrigens was wäre daran schelcht, wennn ein Leser dadurch animiert würde tatsächlich genaures zu erfahren über den einen oder anderen Hintergrund.So bescheurt und Hintergrundlos diese Art von Kritik.

q
an The green one
Sag mal wer war eigentlich Hitler, hab ich doch echt erst von Florian Ilies diesen namen zum erstenmal gehört, ja zum merstenmal ! und wer Stalin, ja auch diesaen Namen habe ich zum ersten Mal bei Ilies(autor von Genaration Golf) gehört, nein echt und was ist aus Hilter und Stalin geworden, aber Trotzki wurde ermordet, das hätten Sie nicht verratenn dürfen, schlimmer noch Sie verraten sogar wers war...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.01.2013 21:46:07 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.01.2013 21:46:38 GMT+01:00
@ caulfield:
LOL!
Sorry, kommt nicht wieder vor. ;)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.06.2013 00:45:21 GMT+02:00
x meint:
Das sind keine Anekdoten aus der Welt der Kultur, die Illies aufreiht wie zu kleine Perlen an einer zu langen Kette, das ist zumeist belangloser Tratsch, einfach belangloses Geplapper. Aber das entspricht ganz dem heutigen Niveau, den heutigen Konsumgewohnheiten und dem heutigen Verständnis von Geschichte.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.08.2013 17:24:42 GMT+02:00
Nico Wohlrab meint:
@The Green One

Nun ja so ganz unrecht hat caulfield ja nun auch nicht. Kannst Kritik nicht gut ab, was?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.04.2014 23:42:52 GMT+02:00
Juergen Thiel meint:
Immer gleich in die Vollen - DAS HEUTIGE Niveau, DIE HEUTIGEN Konsumgewohnheiten, DAS HEUTIGE Verständnis von Geschichte. Reicht doch, wenn's nicht IHR Niveau etc. p.p. ist. Von seinem Zustand auf den den aller anderen zu schließen - wie kleinkariert!
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