Kundenrezension

30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schade - enttäuschend! (Achtung SPOILER!), 12. Mai 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Dead Ever After (Taschenbuch)
----- ACHTUNG SPOILER! -----

Ja, ich bin enttäuscht.

Nein, ich bin nicht deswegen enttäuscht, weil ich Eric-Fan wäre und es kein Sookie-Eric-Happily Ever After gibt.

Ich bin enttäuscht, weil der letzte Band husch-pfusch, lieblos hingerotzt wirkt!

Ich hätte überhaupt nichts gegen ein Sookie-Sam-Ende, aber so ist es würdelos für die Charaktere: "Hach das mit Eric/Jannalynn hat halt nicht geklappt und wir werden auch nicht jünger, die innere Uhr tickt und wir ignorieren einfach den Fakt, dass wir Telepathen mit Feenblut/Shapeshifter sind, also tun wir uns zusammen und spielen verliebte, brave menschliche Bürger von Bon Temps, wir halten Händchen, gehen in Cowboystiefel zum Linedance und Sonntags in die Messe." *würg*

Anstatt die ganzen letzten Bände lang eine aussichtslose Sookie-Eric-Beziehung qualvoll in die Länge zu ziehen, hätte die Autorin schon mal Richtung Sookie+Sam schreiben und das Ganze langsam und plausibel einfädeln können. So wirkt es: "Jesus Christ, Shepherd of Judea - ich hab keinen Bock mehr auf diese blöde Serie! Ich muss das schnellst möglich zu Ende bringen - zaubern wir auf den letzten Seiten Sam als Partner für Sookie aus dem Hut."

Der arme Sam! Das hat er sich nicht verdient!

Und was wird aus Bill, Eric und Pam? Die verschwinden irgendwo zwischen psychopatischen Frauenmördern, religiösen Fundamentalisten, machthungrigen Businessmännern und durchgedrehten Feen im Hintergrund. Ich habe nie daran geglaubt, dass die sonnenhungrige, kinderliebe Sookie mit einem Vampir und/oder als Vampir enden wird, aber hätten sich die Haupt-Vampire der Serie denn kein würdigen Abschied verdient? So gibt es nur ein paar wenige Begegnungen mit einigen wenigen Sätzen zwischen Sookie (und somit den Lesern) und Bill, Eric und Pam - und das war's dann!

Gut, dass es vorbei ist! Die Serie noch weiter in die Länge zu ziehen, hätte absolut keinen Sinn mehr gehabt.

---Update---

Ich hab die erste Rezension in meinem Ärger schnell geschrieben und dabei Wichtiges vergessen - also noch ein Nachtrag:

Was mich wirklich stört, ist nicht, mit wem Sookie am Ende zusammenkommt. Von mir aus hätte sie sich auch als Lesbe outen und in ein zölibatäres Nonnenkloster eintreten können. Was mich wirklich stört, ist wie diese einst tolle Serie seit einigen Bänden bergab geht.

Ich hätte mir für Sookie gewünscht, dass sie als starke, selbstbewusste Frau aus der Serie abtritt - als Frau, die sich weiterentwickelt und erwachsen wird, mit ihrer "Gabe" Frieden schließt und lernt, die Telepathie sinnvoll (für sich selbst und/oder andere) einzusetzen.

Stattdessen hat sich Sookie nach 13 Büchern kein bisschen weiterbewegt! Sie ist weiter in Bon Temps. Sie hat weiter nichts von der Welt gesehen außer die nächst größeren Nachbarorte. Sie ist weiter Kellnerin, obwohl sie klug genug für höhere Bildung wäre. Sie umgibt sich weiter mit Menschen, die sie als "Crazy Sookie" bezeichnen und ihr feindselig gegenüberstehen - ihre Fähigkeiten bei Bedarf aber ausnützen wollen (z.B. Andy). Sie hat weiter Freunde und Familie, für die sie alles tut und wenig zurückbekommt (Jason, Tara, JB, Michele...). Sam ist zwar lieb und brav und nett - aber hat er ihr je wirklich beigestanden in ihrer ganzen Malaise?

Des weiteren ist die Storyline seit einigen Bänden nur mehr dahingeplätschert: immer neue (und alte) Bösewichter werden aus dem Hut (oder besser: dem Fairy-Portal *g*) gezaubert, die Sookie an Leib und Leben wollen. Die Motive dafür sind oft lächerlich und nicht nachvollziehbar.

Auf der anderen Seite lässt Charlaine Harris aber interessante Aspekte völlig im Sand verlaufen. Zum Beispiel hätte man Tolles aus der FBI-Idee entwickeln können, aber nein, dieser Erzählstrang wurde gleich wieder abgeschmettert (wozu braucht man ihn denn dann überhaupt?!). Gott bewahren, dass sich Sookie weiterentwickelt - aus Bon Temps raus, aus Merlott's raus - eine eigene Existenz aufbaut und ihre Telepathie sinnvoll einsetzt. Dafür vielleicht sogar Respekt und monetäre Anerkennung bekommt. Hier kommt mir Charlaine Harris wie die Gluckenmutter vor, die ihre Sookie schön klein und abhängig halten will, auf dass sie nicht erwachsen werden kann und soll.

Von Logikfehlern und Inkonsistenz will ich jetzt gar nicht erst anfangen (wozu braucht die Queen of Louisiana denn eigentlich Sookie als Telepathin, wenn sie mit Mr. C. doch ohnehin einen kompetenten Gedankenleser bei der Hand hat? Nur so zum Beispiel...)
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