Kundenrezension

166 von 182 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unausgereift - wir warten auf die nächste Generation, 14. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: iRobot Scooba 390 Nasswisch-Roboter (Haushaltswaren)
Wir haben uns schon vor n paar Jahren für den Scooba 385 interessiert, ihn aber wegen der schlechten Rezessionen und der kleinen Leistung (Wischfläche) nicht gekauft.
Nun lag unsere Hoffnung in dem neuen Modell Scooba 390, der deutlich besser rezensiert worden ist und für Flächen bis zu knapp 80 qm ausgelegt ist.

Unsere Rahmenbedingungen:
Eine Fläche von ca. 75 qm Feinsteinzeug-Fliesenboden der sehr grade bzw. eben ist, bestehend aus Wohnzimmer, Küche, Esszimmer und Flur in einer offenen Bauweise (ohne Türen); abzüglich der Möbel müsste es eine Netto-Fläche von 60 - 65 qm ergeben, die zu wischen ist.

Unser Wunsch: Bevor wir morgens aus dem Haus gehen, wird der Scooba eingeschaltet und darf seine Arbeit verrichten, während wir in der Arbeit sind. Wir kommen Abends heim in ein Haus mit sauberem Boden und können uns 2 Mal die Woche die Stunde fürs Wischen sparen. Das wäre uns die knapp 500 Euro wert gewesen!

Aus den Produktmerkmalen von Amazon ging hervor: "Empfohlen für 3-4 Zimmer (ca. 60-80 qm" - dies stimmt also mit unseren Rahmenbedingung überein!
Uns erscheint auch das Konzept mit den zwei Wasserkammern als sehr durchdacht: Es wird nur sauberes Wasser zum Wischen verwendet. Das abgezogene Schmutzwasser landet in einem separaten Wassertank für Schmutzwasser!

Natürlich waren wir aber zum ersten Testen anwesend, um zu schauen, wie der Wisch-Roboter funktioniert.

Die Bedienung ist wirklich sehr einfach und intuitiv: Aufladen (der Akku kommt bereits vorgeladen), Wasser und Reinigungsmittel füllen, im Raum aufstellen und Starten.

Der verursachte Geräuschpegel ist wirklich sehr hoch, sodass man bei eingeschalteten Scooba den Fernseher bei normaler Lautstärke kaum hören kann. Das wäre aber nicht schlimm, da wir den Wisch-Roboter ehe in unserer Abwesenheit laufen lassen wollten.

Nun zum Wischergebnis:

1. Testdurchlauf:
Alle Stühle hoch, alles aus dem Weg. Die gesamte Fläche von 75 qm (abzüglich der Möbel also netto 60 - 65 qm) sollte gewischt werden - in 45 Minuten

Der Wischvorgang beginnt: Der Roboter fährt zunächst etwa 4 Runden eine Spirale, dann fährt er zufällig los, bis er entweder an ein Hindernis kommt, oder einen bestimmten Weg zurückgelegt hat.
Den Weg, den der Scooba zurücklegt, scheint uns einwenig zufällig und unkoordiniert. Mal kommt er an ein Hindernis, und versucht es zu umfahren um so an den Rändern der Raumes zu wischen, mal kommt er an ein Hindernis und fährt in einem anderen Winkel davon weg. Und nach ner Weile dreht er wieder eine Spirale von etwa 4 Runden, dann wieder irgendwohin usw.

Nach 45 Minuten war das Wasser leer, und nichmal ein Drittel einmal der Fläche befahren worden.
Wir waren also entsetzt und haben nochmal nachgelesen: der Wassertank ist auf 40 qm ausgelegt! Das haben wir wohl irgendwie überlesen…
Da der Scooba einige Stellen mehrfach befahren hat, konnte er bei einem Wassertank für 40 qm selbstverständlich nicht die gesamte Fläche befahren. Da stellt sich aber schnell die Frage, wie man bei der Produktbeschreibung auf folgende Aussage kommen kann "Reinigt jeden Bodenbereich etwa 5 mal"

Damit ist aber unsere Vorstellung verpufft, die gesamte Fläche in unserer Abwesenheit wischen zu lassen. Denn das Wasser wechselt sich ja nicht von alleine aus :(

…weiter im Test: Schmutzwasser raus
Und noch ein mal Wasser auffüllen und weiter arbeiten lassen.

Das Ergebnis:
Nach weiteren 45 Minuten merkwürdigen Hin- und Herfahrens hat der Scooba immernoch nicht alle Flächen erwischt und damit auch NICHT GEWISCHT. An einem Fleck ist er sogar 2 mal links und einmal rechts knapp dran vorbeigefahren. - für uns also sehr enttäuschend.
Und nicht nur das: unter einem kleinen quadratischen Tisch, der in einer Ecke steht, brauchte der Scooba fast 5 Minuten um dort wieder hervorzukommen. Ist ja nett - so gründlich wurde unter dem Tisch wahrscheinlich noch nie gewischt, aber wenn man bedenkt, dass er für diesen halben Quadratmeter 5 Minuten der gesamten 45 Minuten investiert...

Auch das Wischergebnis, von den Flächen die der Scooba gewischt hat, war nicht das was wir erwartet hatten: Flecken waren weggewischt, und der Boden war recht sauber (Irgendwas muss er ja können), allerdings konnte man die Fahrspur der Räder nach dem Trocknen im Licht sehr deutlich sehen, was bei dem Hin- und Her-, Querfahren, Spiralendrehen, wild Durcheinanderfahren, einfach furchtbar aussieht. - Ob das an unserem ebenen Feinsteinzeug-Bodenbelag liegt, können wir nicht sagen. Wir haben zum Vergleich keinen anderen ;-)

Vielleicht haben wir den Scooba mit der großen Fläche (teilweise durch Wände getrennt) einfach überfordert.
Neuer Ansatz: kleinere Flächen. Den einen Tag wird eine Teilfläche gewischt, um am nächsten Tag die zweite. Wir teilen unsere Wohnung in 2 Zonen: Zone 1: Küche und Esszimmer, Zone 2: Wohnzimmer und Flur

2. Testdurchlauf:
Fläche verkleinert: Küche und Esszimmer mit Kochinsel in der Mitte des Raumes; ca. 25 qm

Dass er durcheinander quer fährt, brauchen wir wohl nicht mehr zu erwähnen.
Allerdings hat er wieder einige Flächen in den 45 Minuten nicht gewischt - Sehr enttäuschend.

Nächster Ansatz: Eine freie Fläche ohne Möbel als Hinternisse in der Mitte:

3. Testdurchlauf:
Wohnzimmer: Tisch und Hocker aus dem Weg geräumt; nun stehen keine Möbel mehr in der Mitte des Raumes; ca. 25 qm
Der Scooba hat etwa 5 mal unterm Sofa gewischt, sich etwa 5 Minuten unterm HiFi-Reck verfangen bis er dadrunter wieder rauskam.
Die Spirale, die er dreht ist zu klein um in einem größeren Raum die Mittelfläche abzudecken, sodass er wieder manche Flächen in der Mitte des Raumes gar nicht erwischt bzw. gewischt hat.

Damit ist der Scooba selbst für einen (großen) Raum recht unbrauchbar, weil er es einfach nicht schafft, tatsächlich jeden Bodenbereich zu befahren.

Leider ist im Lieferumfang kein Produktdatenblatt aus den man die Wischfläche, bevorzugte Raumgröße und -anordnung und andere Daten entnehmen kann. Auch sind diese Daten in der Anleitung nicht zu finden, da die Anleitung für die gesamte 300er Serie einheitlich verfasst ist.

Für unsere Zwecke hat der Scooba den Test absolut nicht bestanden!

Selbst wenn er den 3. Testlauf bestanden hätte:
Wenn wir ihn vor der Verlassen des Hauses starten würden, könnten wir am einem Tag nur einen Raum wischen lassen - und das in 45 Minuten - das wäre für unsere Vorstellungen albern.
Zuhause sein, während er seine Arbeit verrichtet, um Wasser zu wechseln und ihn von einem Raum zum anderen zu tragen, ist eigentlich unmöglich, weil er zu laut ist.
Bei 4 Räumen a 45 Minuten + Zeit für Wasserwechsel und Filterreinigung = wir wären damit einen halben Tag beschäftigt. Dann nehme ich doch lieber meinen Wischer in die Hand...

Ein weiteres Manko: Wenn der Scooba fertig ist, dann bleibt er einfach an der Stelle stehen. Er hat kein Gedächtnis, um irgendwo in eine Basis oder zum Beispiel zum Ausgangspunkt zurück zu fahren. Dass man also nach Hause kommt, und ihn erstmal suchen muss, ist ein kleines Problem. Wenn er aber seine Arbeit beendet hat, und gerade z.B. mitten unterm Schlafzimmerbett ist, ist es sehr umständlich ihn da wieder rauszukriegen!
(Ein Stern dafür, dass er unter Möbel kommt und Stellen wischt, die man sonst schwer erreicht!)

Wir wundern uns sehr über die recht positiven Rezessionen des Scooba 390!
Wir können ihn auf keinen Fall empfehlen.

Noch ein paar Gedanken (die vielleicht von Entwicklern von iRobot gelesen werden könnten):
Die Saugroboter von iRobot sind, wenn man den doch überwiegend sehr positiven Rezessionen Glauben schenken darf, sehr gut.
Die verschiedenen Roomba Modelle haben Funktionen verbaut, wie z.B. (aus der iRobot- Webseite entnommen [...] )
Roomba 790:
- "mit der integrierten Programmierfunktion reinigt der Roomba® zu den Zeiten, die am besten in Ihren Tagesablauf passen, auch wenn Sie nicht zu Hause sind. "
- "Dirt Detect™ Series 2-Technologie des Roboters erkennt stark verschmutzte Stellen und reinigt sie besonders intensiv, damit der gesamte Boden gründlich sauber ist."
- "Kehrt nach dem Reinigen automatisch zu seiner selbstständig aufladenden Home Base™ zurück, dockt daran an und wird wieder aufgeladen"
Roomba 625:
"Im normalen Reinigungsmodus kann der Roomba® die Raumgröße berechnen und so anhand der durch die Sensoren erfassten Informationen die Raumabdeckung optimieren"

Wenn iRobot also bereits über die Technik verfügt: Warum verbauen sie diese Funktionen nicht in den Wisch-Roboter Scooba?
- Raumerfassung über Sensoren (damit er nicht mehr so unkoordiniert durch die Gegend fährt)
- Erkennen von stark verschmutzten Stellen
- Zurückkehren zur Basis
- Programmierfunktion zum Einstellen der Arbeitszeit des Wisch-Roboters

Was sehr sinnvoll wäre, wäre eine Lern- bzw. Erinnerungsfunktion, sodass der Roboter in der Lage ist, Räume schneller zu erfassen, die der Roboter bereits schon kennt und einwenig systematischer abzufahren.

Es gibt unserer Meinung nach aber auch derzeit keine besseren Alternativen auf dem Markt.

Unser Fazit: Wahrscheinlich noch ein paar Jahre warten, bis dann eine ausgereifte Lösung kommt, die uns das Wischen abnimmt.
Und bis dahin: weiter selber Wischen!
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Kommentare

Von 4 Kunden verfolgt

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1-10 von 16 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 16.09.2012 23:06:42 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.09.2012 23:13:29 GMT+02:00
An Ihrer ausführlichen Rezension erkennt man das Problem:
Ihre Ansprüche passen leider nicht zu dem derzeitigen Stand der Technik.
Denn weder iRobot noch sonst ein Anbieter könnte das was Sie erwarten liefern.

Fakt ist, dieser Roboter ist nichts für Leute die super penibel sind und auch von Hand schon jede Woche zwei Mal oder noch öfters ihre Wohnung nass wischen. Wer jedoch heute alle 2-3 Wochen einmal nass wischt, der wird mit dem Scooba seine Freude haben. Dann kann er es nämlich so einrichten dass der Scooba wöchentlich, zweiwöchentlich oder je nach persönlicher Einstellung einmal die Wohnung nass durchwischt. Das sollte meiner Meinung nach aus hygienischen Gründen mehr als genügen. Natürlich kann es sein dass mal noch irgendwo ein kleiner Streifen ist, den man wenn man von Hand unterwegs ist evtl sieht bzw. dann nochmal drüber gehen würde... das macht der Scooba nicht, der geht eben erst wieder beim nächsten Mal (in einer oder zwei Wochen... ) über diese Stelle.

Übrigens würde ich auch empfehlen ihn nicht beim Arbeiten wischen zu lassen sondern wenn man mal für eine halbe Stunden - Stunde einkaufen ist o.ä. Dann steht das Schmutzwasser auch nicht unnötig lange im Tank herum.

Ich würde die Ergebnisse aus optischer Sicht als gut und aus hygienischer Sicht als sehr gut bezeichnen, welche der Scooba 390 liefert.
Dass man die Wohnung natürlich etwas an den Roboter anpassen muss (gerade an den Scooba) ist logisch, aber das muss man einfach wissen dass man keinen kleinen Tisch aufstellen sollte (die Stühle machen Sie ja auch hoch!). Denn gerade hier wird der Scooba eine Menge Wasser versprühen bis er wieder raus kommt. Beim Roomba ist das kein Problem, aber Scooba schon.
Wem hierzu also der Erfindergeist fehlt bzw. wer sich nicht dem Roboter anpassen möchte (Tisch wegstellen, Tisch mit Metallklotz sperren, oder was auch immer), für den ist dieser Roboter einfach nicht geeignet!!! Es ist technisch einfach nicht möglich, da kann man noch so lange diskutieren - das ist keine Schwäche von dem Hersteller !!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.09.2012 13:03:21 GMT+02:00
wischhexe meint:
Der Titel meiner Rezension lautet: "wir warten auf die nächste Generation" in der Hoffnung, dass unsere Erwartungen und Anforderungen damit erfüllt werden.

Ein Haushaltsroboter, insbesondere ein solch hochpreisiges Gerät wie der Scooba, sollte eine Erleichtung und ein erhebliches Zeitersparnis bei der Haushaltsarbeit erbringen.

Ein Raum von etwa 25 qm ist grade so vom Scooba zu bewältigen - auch wenn für penible Personen vielleicht nicht zur vollsten Zufriedenheit.
Wenn man Ihren Ausführungen folgen mag, und sich dem Roboter anpasst, indem man die Möbel wegrückt, vor Möbelstücke Absperrungen errichtet, wo der Scooba sich eventuell verfangen könnte etc. dann sind die Vorbereitungen (Raumvorbereitung aber auch Robotervorbereitung) und die Nachbereitungen (alles wieder Herrichten, Scooba reinigen) fast genauso zeitaufwendig, wie selber den Wischmop schwingen.

Ich benötige für die gesamte Fläche etwa eine Stunde. Der Scooba würde innerhalb dieser Stunde nur einen Raum schaffen, dann würden die Vorbereitungen für den nächsten Raum starten...
Nach 2 Räumen muss der Scooba zur Aufladung der Akkus 6 - 8 Std pausieren. Was dazu führt, dass die weiteren 2 Räume erst am nächsten Tag gewisch werden könnten.
Wenn ich mir vorstelle, dass ich 2 Tage - zumindest gedanklich - mit dem Wischen meines Bodens beschäftigt bin, sehe ich den Gewinn durch den Scooba NICHT! dazu fehlt mir wirklich der Erfindergeist.

Was mich aber am meisten ärgert, ist die Tatsache, dass iRobot in ihrer Beschreibung des Scooba suggerieren meine Erwartungen zu erfüllen. Ich habe im meiner Rezension einige Punkte angesprochen: - "geeignet für 2 -3 Räume" - NIE UND NIMMER in einem Wischvorgang!!!
- "für 60 - 80 qm" - das habe ich nun ausführlich getestet, und es ist völlig utopisch!!!

Fakt ist aber auch, dass der Roomba über technische Eigenschaften verfügt, die den Scooba weitaus attraktiver machen würden - und diese sind wohl Stand der Technik.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.10.2012 12:47:32 GMT+02:00
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.11.2012 13:58:06 GMT+01:00
Cruzader meint:
also ich finde, dass die ansprüche sich sehr gut mit dem produktversprechen decken. und darum geht es ja, um das versprechen, das der hesteller zu seinem produkt macht, nicht um den "stand der technik". die anforderungen waren überhaupt nicht überzogen und dass das gerät einen 25qm-raum nicht zuverlässig reinigt und ich für eine 75qm-wohung dreimal den tank wechseln muss (weil er unter einem tisch seine runden dreht) oder dass das gerät möglicherweise leer unter einem bett stehen bleibt, das geht aus den produktinfos nicht hervor.

und der letzte absatz, also bitte! wo steht denn in der produktbeschreibung, dass ich erfindergeist an den tag legen müsse und meine möbel vor jeder reinigung umräumen müsse? also bitte! es wird ja gerade damit geworben, dass möbel problemlos umfahren werden!

somit sind das in der rezension keine überzogenen ansprüche, sondern nicht eingehaltene produktversprechen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.11.2012 19:08:28 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.11.2012 22:00:25 GMT+01:00
Ich finde die Produktrezession sehr gelungen und die Kritikpunkte werden deutlich geschildert. Mich hat diese gut geschriebene Rezession davor bewahrt mein Geld für so ein Spielzeug zum Fenster raus zu werfen.
Wenn ich dann lese, dass jemand, der nur alle drei Wochen mal seine Drecksbude reinigt, anders kann man so eine wenig gepflegte Wohnung wohl nicht nennen, sich als Fan-Boy entlarvt und den Kritiker kritisiert und auffordert die Ansprüche auf die tatsächliche Produktleistung hin anzupassen und nicht das Produktversprechen einzufordern, finde ich keine Worte.
Noch dazu sind der Rezession Verbesserungsvorschläge zu entnehmen, wie das Produkt aufzuwerten wäre, um besser den Versprechen zu entsprechen.

Es werden wohl noch zehn Jahre vergehen, bis wir unsere Wohnungen mit einer Maschine teilen, die zuverlässig selbstständig den Boden reinigt. Als nächstes müsste sie dann noch Hemden bügeln können und vielleicht den Müll raus bringen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.11.2012 20:05:52 GMT+01:00
Peter Steier meint:
Die Wohnung eines anderen als Drecksbude zu bezeichnen ist unhöflich, besonders wenn man sie nicht gesehen hat. Auch unsere Wohnung lassen wir nur einmal alle zwei Wochen aufwischen, da wir aber keine Kinder oder Haustiere haben, und anscheinend wenig Staub beim Fenster reinkommt (5. Stock), ist es sehr sauber.
Aber die Reszension stimmt, ein (ausgeborgter) Scooba machte mehr Arbeit mit Nachfüllen, etc., als wenn man selbst putzen würde. Damit der Roboter 60 m^3 einmal in der Woche überall drüber wischt, müsste man ihn täglich laufen lassen. Ich benütze übrigens beruflich den 385, er säubert 300 m^2 Maschinenhalle, versiegelter Beton, Putzfrau darf nicht rein. Dafür ist der Roboter ideal, läuft 5x in der Woche. 100% sauber ist nicht notwendig, aber der Schmutz soll im Rahmen bleiben.

Veröffentlicht am 27.11.2012 19:25:14 GMT+01:00
Sinas meint:
Mir gefällt die Rezension von wischhexe sehr gut, obwohl ich ein großer Fan von iRobot 780 bin.
Nur wenn es bei Amazon auch weiterhin so gründliche und fundierte Produkt-Rezensionen wie die von wischhexe gibt, hat der Kunde die Möglichkeit, für sich die passenden Produkte zu finden.

(Bezahlte) Jubeltexte helfen niemand, weder dem Kunden, noch Amazon.
Die Kunden werden Produkte, die in Rezension sehr positiv dargestellt wurden, mit denen sie selbst aber dann nicht zufrieden waren, zu Hauff zurückschicken.
Dadurch entstehen Amazon zusätzliche Kosten und der gute Service von Amazon wird dann auf Dauer nicht zu halten sein.

Seien wir also froh um jeden Amazon-Kunden, der sich in seiner Freizeit die Mühe macht, eine ausführliche und fundierte Rezension zu schreiben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.11.2012 22:08:16 GMT+01:00
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.11.2012 07:32:02 GMT+01:00
Peter Steier meint:
Die übertriebene Sauberkeit in unserer (städtischen) Lebenswelt ist wahrscheinlich die Hauptursache für die dramatische Zunahme von Allergien. Der Mensch ist nicht für eine sterile Umwelt geschaffen. Schmutz den man nicht sieht würde ich, mit Verlaub, nicht als Schmutz bezeichnen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.11.2012 09:59:47 GMT+01:00
Cruzader meint:
^ Da stimme ich uneingeschränkt zu. Ein wenig gesunder Menschenverstand und Entspannung wären angebracht. Glaubt man der Panikmache der Reinigungsmittelhersteller, hätten wir eigentlich vor der Einführung der ganzen Desinfektionsmittel schon aussterben müssen.
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