Kundenrezension

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schon routiniert? Noch glaubwürdig?, 30. Oktober 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: III (Audio CD)
Mit "Chickenfoot‘s" zweiten Studioalbum wurde das Projekt um Sammy Hagar (Gesang), Joe Satriani (Gitarre), Chad Smith (Schlagzeug) und Michael Anthony (Bass) weitergeführt. Zwischenzeitlich gab‘s zum ersten Album eine Tournee und einen Livemitschnitt, der ganz pragmatisch “Chickenfoot II“ genannt wurde. Das nun zweite Studioalbum eröffnet zwei über die eigentliche Musik hinausgehende Fragen:

1. Kann das Niveau des Debutalbums gehalten werden?
2. Wie super ist diese Group wirklich?

"Sachliche Betrachtung"
Der Stellenwert bzw. die Qualitäten der vier Musiker sollten bekannt sein. Mehr hierzu kann man meiner Rezension zu „Chickenfoot I“ oder dem „www“ (z.B. Wikipedia) entnehmen. Besser noch ihren musikalischen Veröffentlichungen…
Zunächst hat sich an der Stimmgewalt von Sammy Hagar nichts verändert. Ist der Typ nun genial, begnadet oder helfen hier bereits die Computer im Studio nach? Egal wie. Hagar hat DIE Rockröhre!
Joe Satriani, Chad Smith und Michael Anthony erledigen ihre Aufgabe erneut professionell - perfekt. Zu perfekt? Alle machen wieder was sie können. Dass dies ziemlich viel ist, sollte ebenfalls bekannt sein. Dies beinhaltet wieder umfassende Zitate ihres bisherigen Schaffens und somit auch wieder nicht wirklich etwas Neues. Die Sounds / Licks / Rhythmen hat man alle irgendwo schon einmal, zweimal, dreimal… gehört. Und das passt schon. Neuerungen braucht es nicht, wenn klassische Rockmusik das erklärte Ziel ist. Nur diesmal erwischt man Satriani dabei, wie er nun auch noch neben sich selber sogar „Eddie van Halen“ abkupfert. Dass er dies als (legendärer) Gitarrenlehrer kann, steht außer Frage. Muss man dies aber unbedingt zeigen. Ist solch ein Zitat eine Hommage oder ein Zeugnis von kreativer Schwäche? Nur den Spaß an der Sache nehme ich Satriani diesmal nicht ab. Ein dicker Tropfen Öl mehr ins Feuer der Van Halen Fans / Chickenfoot Kritiker.
Insgesamt klingt „Chickenfoot III“ für mich zeitweise (im ersten Drittel) bereits ein wenig routiniert. Die spaßige Attitude wird zwar (irgendwie) fortgeführt, doch wirkt es im Vergleich zum ersten Album bereits als Programm; ja teilweise sogar erzwungen. Schon der Opener „Last Temptation“ wirkt irgendwie bedeutungsschwanger – als wäre er bei einer Presswehe steckengeblieben. Und jetzt wird die Bewertung bereits emotional…

"Emotionale Betrachtung"
Song 2 (Alright Alright) macht so vor sich her. Leider belanglos…
Mit Titel 3 (Different Devil) folgt schon eine Ballade / Hymne, als müsse hiermit (als Erfolgsgarant) ein früher Meilenstein gesetzt werden. Die totale Routine – regelrecht billig! Das Ding könnte auch von Brian Adams, Bon Jovi, Nickelback und allen weiteren Radiorockern stammen.
Ab Lied 4 (Up next) fängt es an Lustig zu werden. Jetzt wird gerockt – rotzig und schmutzig. Satriani setzt einen fetten Riff.
Nr. 5 (Lighten up) startet mit nem Orgelthema a la Deep Purple, was dann folgt ist solides Handwerk, nen ordentliches Gitarrensolo (in Form und Umsetzung sehr klassisch) – neee doch, Satriani gibt ordentlich Gas und macht Laune.
Titel 6 (Come closer) bietet wieder mal eine Ballade mit einem wirklich atmosphärischen Start. Leider verläuft sich der Song in diesem Thema und wird mit der Zeit berechenbar. Somit eine typische, jedoch gute Kommerzballade…
Mit Song 7 (Three an a half letters) folgt dem markentypischen Spaß der Ernst des Lebens. Na also, es geht doch. Denn wo Sonne ist, ist auch Schatten. That’s Life… Das macht Chickenfoot glaubwürdiger. Gute Musiker sollten auch ein Statement abgeben. Wichtige Nummer!
Mit Nr. 8 (Big Foot) zurück zum Spaß. Jaaa, das ist gut…
Titel 9 (Dubai Blues) legt nochmal ordentlich nach und setzt dabei die „The Beatles“ Aussage „Can’t by me love“ zeitgemäß rockig und mit viel Augenzwinkern um.
Und zuletzt Song Nr. 10 (Something going wrong) ist (für mich) der Höhepunkt des Albums. Klasse, passend zum Abschluss und somit nachhaltig. Es wird wieder eine Ballade gespielt, jaaa – ich finds gut, weil diesmal wird gezaubert. Im Südstaatenstil beginnend wird das Ganze in der Folge mit klassischen Bluesrock Elementen gewürzt; zwischendurch und abschließend eine Joe Satriani in emotionaler Höchstform.

"Abschließende Betrachtung "
Professionalität und Routine verdrängt die Frische des Debutalbums. Ja klar, das ist klagen auf ganz hohen Niveau. Manchen Zuhörer mag gerade das Genie / die Perfektion der Musiker abstoßen. Und ja, das Ganze ist ebenso professionell / kommerziell produziert. Nur ist es immer noch tolle Rockmusik – im klassischen Gewand. Und eine solche kann man gut und gerne empfehlen.
Leider zündet „Chickenfoot III“ (zumindest bei mir) nicht mehr so deutlich wie das Debutalbum, obwohl diese zweite Studioproduktion insgesamt nachhaltiger auftritt. Insbesondere mit dem letzten Titel wird diese Nachhaltigkeit erzeugt, die mir bei „Chickenfoot I“ fehlt. Jedoch kann ich „Chickennfoot I“ ohne Problem durchhören. Da wird nicht geskippt. Der Erstling ist insgesamt stimmiger. Die gute Laune wird durchgetragen bzw. nicht störend unterbrochen. Hier beim Nachfolger bin ich nicht mehr durchgängig begeistert. Aber wenn, dann richtig! Somit ist die Group immer noch super aber noch immer nicht eine Supergroup. Und dies bringt aufgerundete 4 Sterne.
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1-10 von 17 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 31.10.2012 11:22:38 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 31.10.2012 11:30:44 GMT+01:00
Rocker meint:
interessante betrachtungsweise, sehr gut differenziert dargestellt und nachvollziehbar.
ich habe mir seinerzeit folgende box bestellt:

III (Deluxe Edition inkl. 2CDs + 2DVDs + T-Shirt Größe L)

obwohl ich nach wie vor cf III besser finde als das erste album, würde ich meine rezension heute wahrscheinlich anders schreiben. aufgrund der ausstattung würde ich die box heute wieder genauso bewerten und ich habe damals nur knapp 18 eier dafür gelöhnt, was für meine bewertung auch eine wichtige rolle gespielt hat.

trotzdem: sammy hagar verfolge ich seit montrose zeiten und seine soloalben finde ich größtenteils großartig. aber joe satriani's gitarrenspiel ist mir über weite strecken zu technisch und zu wenig emotional...sein spiel berührt mich nicht genug, jeder falsche ton von neil young bedeutet mir wesentlich mehr, als das hier.

hagar reißt es mir wieder raus und deshalb mag ich das irgendwie doch sehr gerne....

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.10.2012 12:25:43 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 31.10.2012 12:26:43 GMT+01:00
Leicar7 meint:
danke für die blumen. bei mir war's auch irgendeine deluxe edition - nur ohne t-shirt - hätte eh nicht gepasst :-)

ja exakt das ist der punkt. neil young ist eine burg!!! der kann machen was er will und zündet irgendwie immer. sogar sein gelegentliches country gekniddel ist durch ihn erträglich...

satriani macht solo spaß, geht aber nicht ins herz. hier bei cf klingt er das erste mal wie ein gitarrist aus fleisch und blut. leider scheinen in den letzten gefühlten 20 jahren eh die technischen gitarristen zu dominieren. als wollte jeder zeigen, dass es noch eine zeit nach hendrix gibt. man gewöhnt sich zwar daran und es macht auch immer wieder spaß gitarrensportler und exzentriker spielen zu hören. es macht aber immer noch mehr spaß auch mal wieder einem mark knopfler oder david gilmour zu genießen. bei einer rezi zu gilmours solo debut war zu lesen, dass dieser keine gitarre spielen kann!?!? da verschlägts mir die sprache...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.10.2012 13:30:21 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 31.10.2012 13:34:30 GMT+01:00
Rocker meint:
"satriani macht solo spaß, geht aber nicht ins herz"

sehr wahr...und trifft auf ganz viele saitenakrobaten zu.
wenn gilmour nicht spielen kann, dann kann er das aber zeimlich gut. aber es ist wie in so vielen dingen: mal berührt es, ein anderes mal langweilt es gnadenlos. ich kenne david gilmour solo zu wenig, um das beurteilen zu können, aber bei pink floyd rührt er mich mal zu tränen und manchmal denke ich auch wieder, dass er irgendwie immer dasselbe spielt. über eric clapton könnte man das auch behaupten, denn der macht auch häufig "malen nach zahlen", will sagen, er spielt immer die selben muster und variiert diese geschickt genug, dass es nicht sofort auffällt. wenn man ihm beim spielen auf die finger schaut, sieht man das aber...

wichtig ist doch nur, was der zuhörer dabei empfindet und dieses empfinden ist nun mal bei jedem anders. so einfach ist das...

kürzlich erschien vom rolling stone ein sonderheft über die 100 größten gitarristen und ich fühlte mich beim lesen dieser lektüre bestätigt...interessant, aber eigentlich nutzlos. aus vorher gegannten gründen...

letzte woche war ich beim wilco konzert und deren gitarrist, nels cline, ist ein unfassbares genie an seinem instrument. unter den 100 größten taucht er irgendwo auf platz 84 auf...dafür müsste man vom verlag sein geld zurück verlangen, aber man ist ja selber schuld, wenn man sowas kauft.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.10.2012 13:53:35 GMT+01:00
Leicar7 meint:
servus,

ich hatte es fast schon in der tastatur. die rolling stone liste ist bekannt und so unnötig wie'n kropf. entweder die musik (gitarrist) berührt oder geht an einem vorüber. wie soll man die qualität von gitarristen messen können. höher, schneller, weiter?

die solo scheiben von gilmour kenn ich auch (noch) nicht. die rezis sind insgesamt recht verhalten. da mir gilmour bei pink floyd mehr als ausreichend ist, erlaube ich mir bei den solos eine gewisse sparsamkeit :-)

clapton hat sich für mich zum feindbild entwickelt. und das hab ich hier schon mehrfach kommentiert. in den sechzigern, als er noch in diversen bands tätig war, hat er für mich geniales geleistet. mit seinen soloprojekten konnte ich anfangs wenig und mit der zeit noch viel weniger anfangen. er zelebriert für mich DIE langeweile und kopiert recht bescheiden j.j. cale. ganz übel empfinde ich seine accoustischen slowblues geschichten. und wenn der herr es nicht mal mehr nötig hat bei nem konzert "hallo, danke und tschüss" zu sagen, ist es für mich ohnehin vorbei. dann soll er künftig halt nur noch hern armani grüßen und ihm vorspielen...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.10.2012 15:21:29 GMT+01:00
Rocker meint:
feindbild ist ein harter ausdruck, aber verstehe, was gemeint ist...

clapton macht auf mich den eindruck, als ob es ihn selber langweilt, was er macht. von seinen fähigkeiten her halte ich ihn (wie viele andere auch) für überschätzt. was ihn weiterhin beliebt sein lässt ist der clapton is god mythos, die eigene legende. manchmal denke ich, den schriftzug hat er vielleicht mal selber an londons häuserwänden hinterlassen....(nur spaß...)
ich finde j.j. cale viel besser als clapton. cale wirkt viel ehrlicher, ich spüre bei ihm, dass ich einen musiker sehe und höre. bei clapton sehe und höre ich nur einen performer.

david gilmour solo reizt mich wenig. er hat mal in pete townshend's band the deep end mitgespielt, da fand ich ihn mäßig, aber gestört hat er auch nicht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.10.2012 19:01:55 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 31.10.2012 19:03:17 GMT+01:00
Leicar7 meint:
ja das ist korrekt. feindbild ist keine nette bezeichnung. nur hast du exakt alle argumente aufgezählt, die mich dahin geführt haben. das ich den slowblues nicht mag ist natürlich nicht claptons problem. aber das er seine fans nicht mehr würdigt und die elementaren höflichkeitsformen bei einem konzert vergisst / ignoriert ist ein schwehrer fauxpas. von seiner gelangweilten und routierten performance ganz abgesehen.
j.j. cale als claptons vorbild / bedeutender einfluss ist nichts neues. wenn man cale dann hört, versteht man warum er so geschätzt wird. leider ist er nicht so erfolgreich wie clapton oder knopfler...
nun mit meiner meinung muss ich leben und mir auch ungemach gefallen lassen, wenn ich sie äußere. und das ist genau der punkt. du hast sicher schon mitbekommen, dass neben dir mir auch rezensenten wie giutar, v-lee und natürlich der karl und der stevo positiv aufgefallen (...) sind. ihr habt nicht nur richtig ahnung sondern könnt dies in euren rezensionen sehr gut formulieren. da habe ich insgesamt schon viel gelernt. und bei all dem erlaubt ihr euch auch eine meinung, die gerne mal vom mainstream abweicht und den hardchore fan auch mal vor den kopf stößt. aber das passt, schließlcih bleibt ihr immer sachlich, höflich und fair - lasst euch nicht aus der reserve locken. leider ist dies bei rezensionen und kommentaren keine selbstverstänlichkeit. danke euch dafür!!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.10.2012 20:54:19 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 31.10.2012 20:55:19 GMT+01:00
Rocker meint:
dass clapton bei seinen konzerten sogar dylan noch übertreffen kann, was seine publikumsignoranz betrifft, hätte ich nie für möglich gehalten. dabei ist bob dylan auf der bühne sogar umgänglicher, als es oft in der öffentlichkeit dargestellt wird. man muss ihn nur ein bisschen genauer beobachten, dann kommt man dahinter...
und mark knopfler ist für mich allerdings genauso ein langweiler...mittlerweile wenigstens. vielleicht kriegt er ja noch mal die kurve, wer weiß.

nun, zum kreis der aufgezählten verdächtigen gehören noch ein paar leute mehr, die alle die qualitäten liefern, die du hier erwähnst. als ich angefangen habe rezis zu schreiben, kannte ich niemanden hier, bis ich v-lee mal in einem kommentar kritisiert habe, obwohl wir eigentlich der selben ansicht gewesen sind. aber daraus hat sich dann ein sehr netter, freundschaftlicher kontakt entwickelt.
leider hat guitar schon vor längerer zeit seine rezensententätigkeit hier auf amazon eingestellt. aber er hat gute gründe dafür.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.10.2012 22:19:38 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 31.10.2012 22:21:23 GMT+01:00
Leicar7 meint:
das mit guitar ist mir bekannt. sehr schade... der stevo hat es mir berichtet. zu ihm hab ich auch privat kontakt aufgenommen. die anderen "verdächtigen" sind mir ebenfalls bekannt.

wenn der musikgeschmack deckungsgleich ist stößt man irgendwann zwangsläufig auf eure gruppe. erst ließt man eine rezi mit ner inhaltlichen punktlandung, und dann kommen die köstlichen kommentare hinzu, wo das insiderwissen nochmal deutlich wird. toll!
wie ich dem stevo schon mal mitteilte, wird es manchmal lustig oder im schlimmsten fall richtig peinlich inklusive fremschämen, wenn mal wieder jemand mit oberflächlichkeiten und unverschämtheiten dazwischenfunkt. meine lieblings(pauschal)aussage insbesondere der hardchorefans ist "der hat ja gar keine ahnung"! so redet man, wenn einem die argumente ausgehen oder man einfach keine andere meinung aktzeptieren will. die kommunikation in eurer runde hat ein erfreulich andere kultur. und wenn es passt gebe ich dann auch mal meinen senf dazu :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.11.2012 09:19:22 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 01.11.2012 09:20:48 GMT+01:00
Rocker meint:
ja, ein schöner unsinn, jemandem vorzuwerfen, er habe keine ahnung von etwas. wofür das wort ahnung dabei stehen soll, bleibt ohnehin meistens unklar.

mein lieblingssatz: an und für sich hast du keine ahnung von [...]

deshalb stöbere ich auch immer gerne in verrissen von pop cds oder gruppen mit breiter fan basis, wie kiss oder im metalbereich, wo die toleranzgrenze oft auch sehr niedrig sitzt. das hat hohen unterhaltungswert, und alles für lau. anderswo kosten kabarettkarten einiges an geld...
(mache ich aber nur, wenn mir mal wirklich fad ist...)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.11.2012 09:42:23 GMT+01:00
Leicar7 meint:
super ansicht. das gefällt mir. habe mich auf diese art mal bei "slayer - reign in blood" einbringen müssen - jedoch über ne rezi. musikalisch bin ich sehr aufgeschlossen, doch bei manchen genres bekomme ich einfach keinen fuß in die tür. rock, hard-rock, blues-rock, klassischer metal und vieles mehr versteh ich, aber wenn gerade sehr extreme / expressionistische dinge laufen, schalten sich meine synapsen ab. das mag eine schwäche von mir sein / mangelnder verstand... nur empfinde ich dann gerade bei überzogener euphorie der hardchroefans ein zwicken in der bauchgegend - und die ist groß :-) wenn man dann den inhalten der rezis folgt wird irgendwie doch klar, dass gerade im metalbereich am ende scheinbar nur die niedersten instinkte angesprochen werden... bei allen anderen genres sind es die heiligen kühe, die man nicht kritisieren darf. und das ist totaler quatsch. jeder mensch / musiker / band hat auch mal einen durchhänger. das schmälert nicht die übrigen verdienste. doch sachlichkeit führt hier zu erhlichkeit. und dabei muss auch mal gesagt werden, wenn ein kultmusiker einfach mal ins klo gegriffen hat!

Nochmal "mark knopfler"

sein sound macht mich überwiegend noch immer ziemlich an. aber deine ansicht teil ich. sein solowerk plätschert so vor sich hin. das ist irgendwie dire straits light. sicherlich solls gerade kein dire straits sein. doch hat knopfler doch bei dehen zu gefühlten 95% das sagen gehabt. somit sehe ich das als laue forstsetzung. und da die mehrfach genannten hardchorefans konsumieren als gäbs keinen morgen, sind sich alle auf fragwürde weise einig, dass der erfolg knopfler recht gibt. auch wieder quatsch. denn er spielt live immer noch vieles von den straits. wie sich diese songs entwickelt haben zeugt für mich nicht von reife oder altersweisheit, sondern von gelangweilter routine. der mark muss diese lieder halt spielen, weil die fans es so wollen - er aber offensichtlich nicht mehr so ganz wirklich...
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III
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