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Gutes Buch zum Theme -teilweise etwas speziell,
28. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Choosing Death: The Improbable History of Death Metal and Grindcore (Taschenbuch)
Es ist schwer, etwas zu diesem Buch zu schreiben, mein Eindruck ist ambivalent.
Für sich genommen ist es ein gutes Buch, dass von den Anfängen in den späten 1980er Jahren bis zum Zeitpunkt der Niederschrift einen chronologischen Abriss der Death-Metal und Grindcore Szene liefert. Dadurch, dass es größtenteils aus Interviews besteht, wirkt es sehr lebendig und authentisch.
Besonders die frühen Jahre des Underground werden recht kurzweilig dargestellt und die Entwicklungsgeschichte dieses Genres dem Leser näher gebracht. Soweit so gut.
Allerdings erfolgt das Ganze weniger im Allgemeinen, sondern am Beispiel verschiedener Bands. Das ist ja an sich nicht schlecht, biete es doch dem Leser Wiedererkennungswert und Anschaulichkeit. Aber einzelne Bands nehmen für meinen Geschmack zu viel Raum ein, hier zum Beispiel die immer wieder vorkommenden "Napalm Death", für die dieses Buch schon fast eine Biographie darstellt. Das ändert sich zwar gegen Ende hin etwas, aber ich hätte mir eine breitere Basis gewünscht, besonders für den Grindcore.
Ein etwas allgemeinere Ansatz hätte auch das Problem der Selektivität vermindert, dass durch die Auswahl der Bands aufkommt. Zwar sind die Schwergewichte der Szene vorhanden, aber es fehlen meiner Meinung nach einige für den heutigen Death Metal wichtige Vertreter, die nicht ganz so viel verkauft haben. Dazu muss aber ganz klar gesagt werden, dass es in weitem Rahmen Ansichts- und Geschmackssache ist, welche Band nun wichtig für den Death Metal ist, und welche nicht.
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