Kundenrezension

127 von 175 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Dem Hund zuliebe dieses Buch nicht kaufen, 22. Dezember 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: BARF - Biologisch Artgerechtes Rohes Futter für Hunde (Broschiert)
Nachdem ich mir zwei sehr gute Hefte von der Autorin *Lorena Galanti zu diesem Thema gekauft habe, wollte ich mein Wissen mit diesem Buch etwas abrunden.

Zum Buch:
Erstmal wird gegen Fertigfutter protestiert, in dem angeblich unsere verstorbenen bzw. eingeschläferten Lieblinge (Katze und Hund) mit samt Flohhalsband landen sowie abgelaufenes Supermarkt-Fleisch. Aber auch sämtliche Tierköperteile (Seite 12).
Anmerkung:Es sollte doch bekannt sein, dass dies inzwischen nicht mehr den Tatsachen entspricht!

Auf Seite 37 wird anderseits darauf hingewiesen, wie wichtig es ist bei der Rohfütterung gerade diese Köperteile zu füttern, wie Augen, Fell, Horn, Blut usw.

Die Umstellung auf Barf ist auch "ganz einfach": den Hund ein bis zwei Tage fasten lassen und dann los. Dabei kommt es dann zu zur "Entgiftung". Der Hund bekommt Durchfall und muss Erbrechen, Ohren- und Augenausfluss, Hautprobleme, Schleim im Kot, was völlig normal sei. Entgiftungserscheinungen sollen innerhalb von spätestens drei Monaten abklingen.

Bleibt noch die Sache mit der Entwurmung: Dies soll mit Kräuterpillen die man sich selber zusammen mischt passieren. Die Prozedur die der Hund dann durchlaufen muss soll über 6 Tage gehen. Auch sollte man sich dabei nach dem Mondzyklus richten und die Prozedur bei Vollmond durchführen. Der Hund muss 2-3 Tage fasten. Am ersten Tag soll der Hund fasten und bekommt noch dazu Rhizinus Öl und bei bedarf Honig mit Zitrone?! Am zweiten Tag gibt es dann Kräuterpillen etwas später Rhizinusöl. Ein paar Stunden später Baumrindenmehl mit Hönig und Hüttenkäse. Erst am sechsten Tag wieder normale Fütterung. Wichtig sei es nach dieser Wurmkur bei dem Tierarzt eine Kotuntersuchung durchzuführen, um sicher zu stellen, das der Hund tatsächlich Wurmfrei ist.

Anmerkung: Wenn man eine Vorstellung davon bekommt, was ein Wurmbefall bei Hunden geschweigen denn bei Menschen anrichten kann, der ist verantwortungslos, wenn er seinen Hund nicht anständig entwurmt! Hinzu kommt, dass Würmer sich vom Hund auf Menschen (Kinder) übertragen können und dies enorme gesundheitliche Schäden zur folgen haben kann!

Die Autorin schreibt noch, das Hunde Rosinen oder Trauben erhalten dürfen (Seite 28) mein Tierarzt sagt: Rosinen sind giftig für den Hund. Warum sollte ich meinem Hund dann doch Rosinen geben? Bitte zum Thema Rosinen einfach mal googeln!

Spannend finde ich jedoch, das bei BARF darauf hingewiesen wird, das es sich hier um artgerechtes Futter handelt, weil die Hunde vor Jahrzehnten auch Tiere roh gefressen haben. Da frage ich mich, wo haben die Tiere Ananas, Bananen und Kokosnüsse gefunden? Der Mensch hat, bevor das Feuer erfunden wurde auch alles Roh gegessen. Sollte der Mensch sich dann auch besser wieder Roh ernähren?

Wobei ich sagen muss, das ich kein totaler Gegner von Rohfütterung bin. Auch ich habe meinem Tier schon rohes Fleisch gegeben. Nur die vorgehensweise, die in diesem Buch beschrieben wurde behagt mir nicht. Gerade die Vorgeschlagene Art und Weise der Entwurmung könnte so manchem Hundemagen richtig zu schaffen machen. Das eine Tabelette zur Entwurmung 2x im Jahr jemals meinen Tier geschadet hat, dass habe ich nocht nicht festgestellt.

Also um es mal vorsichtig zu schreiben, ohne Werbung zu machen.... es gibt durchaus Futterhersteller die gutes Futter herstellen. Falls man mal keine Zeit für das Barfen hat und es nur halbherzig macht, dann ist gutes Nassfutter besser.

Ich persönlich fütter Platinum mit 83% Frischfleisch. Das ist besonders im Urlaub sehr praktisch. Oder wenn man einfach nicht soviel Zeit hat für den Hund in der Küche zu stehen.

Beim Barfen kann man dem Hund durchaus aus Dinge falsch machen und dem Tier ebenso Schaden....

Wer sich mit dem Thema Barf beschäftigen möchte, dem kann ich anstatt diesem Buch folgende Bücher empfehlen: 1x1 der Rohfütterung von Rauth-Widmann , B.A.R.F. von Schäfer und Messika.

*Lorena Galanti ist Chihuahua Züchterin und hat speziel für Chihuahua folgende Hefte geschrieben: Die Chihuahua-Ernährungsfibel und Rohfütterung leicht gemacht.
Beide kann man auch auf andere Rassen beziehen. Es wird sehr gut beschrieben, wie man den Hund vorbereitet und die Dinge in den Altag mit einbaut. Außerdem wird der Erlös der Hefte für einen guten Zweck gespendet.
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Kommentare

Von 7 Kunden verfolgt

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1-10 von 39 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 16.02.2011 19:02:24 GMT+01:00
Michael Stark meint:
Endlich mal jemand der einen gewissen Durchblick hat und nicht dieses Kräuterweiblein so vergöttert wie viele Menschen.
Vor 100 Jahren haben die wenigsten Hunde überhaupft Fleisch bekommen.
Und Rohes Fleisch, das war noch zu Urhund Zeiten vor 15000 Jahren.
Die Schlachabfälle , die an die Tiere verfüttert werden sind verseucht von Salmonellen und ich mute meinem Hund nur
Rohes Fleisch zu, daß auch für den menschlichen Verzehr Roh gegessen werden kann

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.05.2011 22:36:37 GMT+02:00
Leseratte meint:
Es wäre mir jetzt direkt neu, daß noch meine Elterngeneration ( Fleisch und Flocken/Kartoffel für den Hund) zu "Urhund"Zeiten gelebt haben soll, geschweigedenn die neuen Bundesländer, in denen bis zum Mauerfall Schlacht- und Tischabfälle gang und gäbe waren.

Und da selbst in unseren wohlhabenden Breiten nicht für Tiere, sondern für den Menschen geschlachtet wird, ist es für den Privatmann schwierig, an nicht beschautes, nicht für den Humanverzehr deklariertes Fleisch bzw dessen "Abfälle" zu kommen, diesen "Vorteil" genießen schon aus rechtlicher Sicht nur Hundefutterproduzenten.

Über den wirklichen Grund dieser enormen Abneigung gegen die Autorin der Broschüre kann spekuliert werden, in einer fundierten, sachlichen Information/Auseinandersetzung mit dem Thema liegt er jedenfalls nicht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.06.2011 10:40:53 GMT+02:00
laiquende meint:
Ich kann Leseratte nur zustimmen.

Wir barfen unseren Welpen nach S. Simon (haben die Broschüre über Welpen-BARF und diese hier). Sie hat jahrzehntelange Erfahrungen mit der Rohfütterung und auch (Auf-) Zucht mit BARF. Unserem Welpen geht es prima!

Zu der Sache mit den Rosinen: Es gibt bei Weintrauben (und anderen Dinegn wie zB Lauch) unterschiedliche Meinungen, ob Hunde das vertragen oder nicht. Simon geht darauf ein und sagt, dass es auch Hinweise darauf gibt, dass es nicht an den Trauben selbst liegt, sondern den Pflanzenschutzmitteln, die auf ihnen sind. Und dass man aber eher weniger geben soll (ihre Hunde haben immer Trauben vertragen aber weils ja eben nicht sicher ist weinig), dann aber Bio. (pers. Anmerkung: Auch Tierärzte sind nicht allwissend...und werden im Allgemeinen von Futtermittelherstellern gesponsort; kenne eine Tierärztin, die darauf verzichtet, weil sie voll dahinter stehen möchte, was sie in ihrer Praxis vertreibt - so ein Fertigfutter gibt es aber ihrer Meinung nach nicht.)

Wurmkurpillen: Warum denn den Hund nicht so entwurmen (S. Simon gibt auch andere Möglichkeiten vor.... 3 Tage Kokosflocken und geriebene Möhren ins Futter z.B.), statt ihn mit Chemie-Wurmhur unnötig zu belasten? Und die Würmer richten sich nun mal nach dem Mondzyklus - auch wenn dir das zu sehr nach "Voodoo" aussieht.

Veröffentlicht am 03.08.2011 16:59:39 GMT+02:00
Peter Kaak meint:
Dem Hund zuliebe diese Rezension ignorieren!

Zitat: "Auf Seite 37 wird anderseits darauf hingewiesen, wie wichtig es ist bei der Rohfütterung gerade diese Köperteile zu füttern, wie Augen, Fell, Horn, Blut usw."

Nun, sicher wird nicht dazu geraten, dem Hund Kannibalismus zuzumuten, was aber der Fall wäre bei Fütterung mit (Fertig-) Produkten aus der Tierverwertung. Und Fütterung von Flohhalsbändern wird sicher auch nicht empfohlen.

Selbstverständlich ist es so, dass die Umstellung und auch die "Entgiftung" mitunter - und individuell - unschön sein kann. Aber doch kein Wunder, wenn man Jahre lang Fertigfutter gefüttert hat, was Allergien, Haarausfall, Organschäden und Arthritis hervorruft oder fördert. Der "Mist" muss doch erst mal raus aus dem Körper! Betrachte man den missgefütterten Hund doch als Fertigfutter-Opfer, analog zu einem Drogenabhängigen.

Zitat: "Auch sollte man sich dabei nach dem Mondzyklus richten und die Prozedur bei Vollmond durchführen."

Ja und? Wahrscheinlich halten Sie auch Ebbe und Flut für okkulte Mysterien und nicht für die Wechselwirkung mit den Gezeiten und Reaktion auf die Gravitation des Mondes. Selbstverständlich reagiert die Natur darauf.

Zitat: "Wobei ich sagen muss, das ich kein totaler Gegner von Rohfütterung bin. Auch ich habe meinem Tier schon rohes Fleisch gegeben und werde es auch weiterhin machen."

Da musste ich wirklich lachen! Was füttern Sie Ihrem Hund denn überwiegend im Alltag? Gebratenes Steak mit Burgundersauce an Kartoffelgratin und pochiertes Lachsfilet mit Petersilie? Und wann bekommt er mal was Rohes? Wenn's mal was Gutes sein soll? Klar: Nach 15.000 Jahren Domestizierung ist der Hund ein wahrer Gourmet geworden und nimmt nur noch *****-Sterne-Küche an. Roh ist sooo ekelig, das isst doch kein Mensch.

Zitat: "Lorena Galanti ist Chihuahua Züchterin und hat speziel für Chihuahua folgende Hefte geschrieben: Die Chihuahua-Ernährungsfibel und Rohfütterung leicht gemacht. "

Da Sie das so hervorheben, vermute ich einfach mal ins Blaue, dass Sie ebenfalls einen Chihuahua besitzen. Diese, in meinen Augen fehlgezüchtete, veränstigte und so oft misserzogene und über alle Maßen verwöhnte Rasse betrachte ich (als Halter eines Schäferhund-Labrador-Mixes und eines Dogo Canarios) - verzeihen Sie bitte - nicht mal als ernstzunehmenden Hund! Für die Werbung und die Futtermittelindustrie ist diese Zielgruppe unter den Hundehaltern natürlich besonders gern gesehen, da so lukrativ und naiv. Natürlich alles meine persönliche Meinung.

Wenn meine Kritik an dieser Rezension auch etwas polemisch und scharf klingen mag, will ich doch folgendes sagen: Man möge sich mit den Bedürfnissen seiner Haustiere ernsthaft beschäftigen, anstatt sie in einer Handtasche durch die Gegend zu tragen, und neuentdeckte alte (!) - weil natürliche und artgerechte - Methoden und Prinzipien nicht ins Lächerliche ziehen, nur weil man so stark industrialisiert ist. Also: Aufwachen! Informieren! Dem Hund was wirklich Gutes tun und dann wohl letztendlich barfen. Nach welchem Barf-Prinzip auch immer.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.08.2011 10:27:40 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.08.2011 10:38:32 GMT+02:00
Dackelei meint:
Es werden keine !!! eingeschläferten Hunde oder Katzen mit Flohhalsbändern aus der Tierkörperverwertung in Hunde- oder Katzenfutter gemischt. Dies wurde vor Jahrzehnten so gemacht und ist schon seit Ewigkeiten verboten. Es wäre schön wenn alle Klugscheißer sich erstmal objektiv informieren würden, bevor sie Unsinn in die Welt setzen. Ich habe schon vor Jahren auf einem Veterinäramt, wo man auch häufiger die Tierkörperverwertung besucht, gearbeitet und kann nur sagen, das ist totaler Schwachsinn. Diese ganzen Verschwörungstheoretiker sollten sich doch mal informieren - wir haben schon immer Hunde gehabt ;mein Großvater war Förster, damals sind viele gerade junge Hunde an Spulwürmern qualvoll eingegangen. Wir hätten uns über wirksame Medikamente gefreut, wenn dieser ganze Hausmittelquatsch wirksam wäre, warum hat er sich nicht durchgesetzt?
Außerdem erkranken jährlich 2000 Menschen in Deutschland an Spulwurmbefall, Spulwurmeier sind nämlich in der Aussenwelt lange haltbar und werden mit dem getrockneten Kot Eurer "Lieblinge" durch den Wind kilometerweit verbreitet- auch auf Spielplätze etc. Fördert die Hundefreundlichkeit in Deutschland" Aber MEIN Hund hat natürlich keine Würmer oder gar Flöhe!
Einfach mal Larva migrans googeln, gibt auch schöne Fotos von Spulwurmlarven hinterm Auge.
Viel Spass.

Veröffentlicht am 11.08.2011 10:33:31 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 11.08.2011 10:34:52 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 06.12.2011 13:58:28 GMT+01:00
Ja, ich wäre dafür, dass der Mensch wieder zum größten Teil zur veganen Rohkost (Obst, Gemüse, Nüsse) zurückkehrt - Fleisch brauchen wir Menschen nicht mehr um zu überleben. Man kann die Anpassung langsam durchführen und sich dabei auch ärztlich untersuchen lassen. Man muss nur ein konkretes Ziel haben.

Veröffentlicht am 25.12.2011 06:24:38 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 25.12.2011 06:27:30 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.02.2012 15:21:41 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 16.02.2012 16:18:01 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.02.2012 15:32:35 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.02.2012 12:25:57 GMT+01:00
Lena meint:
Liebe Frau Kaak,

danke für diesen wirklich belustigenden Beitrag.

Ob ich Ebbe und Flut für okkulte Mysterien halte.... das war sehr lustig. Wenn Sie eine Vorstellung davo hätte, was ein Wurmbefall beim Hund anrichten kann, geschweigen denn bei Kindern, dann würden Sie mit dem Thema nicht so sorglos umgehen. Alles andere ist verantwortungslos.

Sie müssen sich nicht aufregen bzw. irgendwelchen Quatsch über Chihuahua Hundehalter in die Welt setzen.

Um Ihre Neugier zu stillen: Ich war Besitzerin eines Rottweiler mix. Auch eines reinrassigen Schäferhundes, ganz zu schweigen von dem Rottweiler-Dobermann und noch dem Spitz-Pudel-Dackel mix. Sie können mir glauben keiner davon wurde in der Handtasche getragen.

Aber auf die Idee zu kommen andere Menschen anzugreifen, wegen der Wahl der Hunderasse. Das empfinde ich sehr primitiv. Ich wurde nicht auf die Idee kommen Kleinhundbesitzer in irgend einer Form abzuwerten. Ein Chihuahua ist ein Hund und möchte auch so behandelt werden.

Zitat Frau Kaak: „Diese, in meinen Augen fehlgezüchtete, veränstigte und so oft misserzogene und über alle Maßen verwöhnte Rasse"

Man kann doch Menschen nicht wegen Größe ihres Autos, des Hundes, der Hautfarbe usw. in eine Schublade stecken. Das ist sehr Kleingeistig.

Wenn es nach Ihnen geht liebe Frau Kaak dann lese ich folgendes:
Menschen mit kleinen Hunden dürfen sich also nicht zu einem Buch äußern, das dürfen nur Menschen mit großen Hunden, weil Menschen mit großen Hunden auch automatisch mehr Wissen haben.....

Das ist ja echt lächerlich... und hat irgendwie so gar nichts mit meinem Beitag zu tun.

Am Besten wir schaffen uns jetzt alle große Hunde an, damit wir ernst genommen werden.
Werden wir dann automatisch auch alle etwas schlauer? Wohl kaum...

Mal im ernst:
Die Rasse der Hunde hat nichts damit zu tun, ob sich ein Hundehalter Gedanken über die Gesundheit bzw. Artgerrechte Fütterung macht. Leider war Ihr Kommentar am Thema vorbei...

Sie wollen ernst genommen werden? Dann schreiben Sie auch so.
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