Kundenrezension

16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen ...mühsam..., 20. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Grime Vs.Grandeur/Ltd.Digi (Audio CD)
Manche Tage sind doch wirklich zum Kotzen! Als ob's nicht reichen würde, dass einem die Wolken fast beim Bürofenster reinhängen, die Temperaturen absolut im Keller sind und ein Regenguss nach dem anderen das sonnenhungrige Gemüt belästigt, nein, auch die erhofften musikalischen Erheiterungsversuche stellen sich an jenem Tag als absoluter Schuss in den Ofen heraus und tragen definitiv zum ärgerlichen Unwohlbefinden bei.
Was waren FALCONER mit ihrem Debüt doch für eine große Hoffnung. Frisch, unverbraucht und eigenständig erklangen die Töne des Erstlings, eingängig wie niveauvoll klammerte sich ein feiner Song an den anderen und „Falconer" war definitiv eines jener Alben, die sich aus dem Morast der 08/15 Metal Newcomer herauszuheben vermochten. „Grime vs. Grandeur" ist nun also das vierte Werk, das zweite mit Shouter Kristoffer Göbel am Mikro und leider, man muss es so deutlich sagen, der erste Totalausfall der Band. War die live Performance des Hünen noch absolut gutklassig, so nervt er auf der neuen Konserve an allen Ecken und Enden, mit aufgesetzt mühsamen Gesangslinien und lässt seinen Vorgänger mehr denn je vermissen. Dem nicht genug sind die Kompositionen fast ausnahmslos pures Mittelmass bis selten schwach und im Endeffekt gibt's, bis auf die mit Abstrich tauglichen „Jack The Knife" oder „Child Of The Wild" aber schon absolut keine würdigen Songs zu erhaschen. Hingegen überwiegt sehr orientierungslos tönendes Liedgut, das in Totalausfällen wie dem befremdend platten „Emotional Skies", sinnlos verzerrtem Klangwerk wie „I Refuse", oder schlicht abgedroschenen, teils penetrant aufdringlich tönenden, Durchschnittslangweilern wie „The Assailant", „Humanity Overdose" und dem absolut widerlichen „Power" den Gipfel der Unwürdigkeit erklimmt.
Genial ist diesmal also leider nur das gewohnt schöne Coverartwork. Die unbeschwerte Magie und Wärme früherer Werke, die nicht zuletzt durch das fulminante Organ von Musical Sänger Mathias Blad zu etwas ganz Besonderem wurden, werden weder in Sachen Songwriting, noch bei den Vokals erreicht, und so muss man leider feststellen, dass aus einem der vielversprechendsten Newcomer der letzten Jahre ein absolut mittelmäßiger und eigentlich mit diesem Album vorab als scheintot zu erklärender Act geworden ist.
Schade!
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