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Kundenrezension

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was haben Alice und Zombies gemeinsam...?, 18. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Alice im Zombieland (DARKISS) (Gebundene Ausgabe)
… Sie sind alles andere als normal...
Ich muss gestehen, dass ich inzwischen ein kleiner Fan von „Darkiss“ bin. Die Jugendbücher mit ihrem magischen Hintergrund sind einfach bis jetzt nur amüsant fesselnd gewesen. Als ich also sah, dass das „Blog dein Buch“ wieder Testleser für ein Werk suchte, habe ich mich beworben. Der Titel „Alice im Zombieland“ hat mich nämlich sofort magisch angezogen. „Alice im Wunderland“ ist eine bekannte Geschichte und da ich sie recht abgedreht finde, aber zeitgleich Zombies liebe, hätte ich mir das Buch so oder so gekauft. Als ich die Nachricht bekam, dass ich zu den Testlesern gehöre, war die Freude groß. Endlich in den Fingern habe ich es sofort verschlungen.

'''o0o WORUM GEHT ES IM BUCH? o0o'''
Es ist der 16 Geburtstag von Alice oder Ali Bell, wie sie sich gerne nennt, der ihr Leben grundlegend verändert. Schon vorher war ihr Leben nicht so normal, wie man es von den vielen TV-Serien kennt. Dabei ist es genau das, was sie sich nichts sehnlicher wünscht. Aus diesem Grund kann sie ihrer kleinen Schwester Emmi auch nicht den Wunsch abschlagen, ihre Eltern um einen Gefallen zu bitten. Ihre Schwester hat eine Aufführung zu der sie nicht darf, und Alice möchte sie so gerne sehen. Das Problem ist jedoch, dass ihr Vater seid einem traumatischen Erlebnis felsenfest überzeugt ist, das mit der Dunkelheit Zombies aus den Gräbern emporsteigen. Aus diesem Grund darf niemand aus der Familie nach draußen gehen, wenn es dunkel wird. Das Haus ist wie eine Festung und der Vater patrouilliert jede Nacht. An diesem Abend setzt sich Alice jedoch durch, und am Anfang scheint auch alles gut zu gehen. Doch auf dem Rückweg sieht ihr Vater Zombies und durch das Wendemanöver was er fordert, gerät das Auto außer Kontrolle. Alice überlebt als Einzige und was sie im Dämmerzustand wahrnimmt, lässt ihr das Blut in den Adern gefrieren, denn ihr Vater wird von einem Zombie verspeist. Natürlich glaubt ihr niemand. Sie zieht zu ihren Großeltern und kommt auf eine neue Schule. Schon aus dem Krankenhaus kennt sie Kat, ein attraktives Mädchen mit Liebeskummer, das von ihrer Mutter angestiftet wurde, sich etwas um Alice zu kümmern. An der neuen Schule angekommen wird sie herzlich von Kat begrüßt und lernt auch sogleich deren Ex Frosty kennen, der so ganz anders ist, als sie gedacht hätte. Tattoos, Piercings und einige seiner Freunde haben sogar Fußfesseln. Besonders angetan ist sie jedoch von Cole, mit dem sie einen heißen Start aufs Parkett legt, bis sie merkt, dass sich alles nur in ihren Gedanken abgespielt hat. Was sie nicht ahnt, er sieht auch Zombies, und sie verbindet etwas. Ihr Wunsch nach Rache an den Untoten rückt also in greifbare Nähe.

'''o0o MEINE LESEEINDRÜCKE o0o'''
Ich weiß nicht, was ich erwartet habe, aber mit Sicherheit ist es etwas anderes, als das, was Gene Showalter mir mit „Alice im Zombieland“ bietet. Auf Grund des Titels und der Beschreibung hatte ich große Hoffnungen einen so abgedrehten Roman wie „Alice im Wunderland“ erleben zu dürfen. Weiße Kaninchenwolken, wie auch angekündigt, vielleicht ein Kaninchenbau in einer Grabstätte und andere Ideen.

Das Buch beginnt mit dem 16 Geburtstag von Alice. Der Leser bekommt einen kleinen Eindruck von ihrer Welt, ihrer Familie und muss nun hautnah miterleben, dass der wahnsinnige Vater, die Wahrheit gesprochen hat, und es tatsächlich Zombies gibt. Auf der einen Seite spannend, aber leider auch verwirrend. Schuld waren viele Fragen, wie zum Beispiel, woher weiß der Vater von den Zombies, wie waren die Anfänge der Zombies, warum müssen sie sich verschanzen und unwissende Menschen nicht, aber vor allen Dingen, warum gibt der Vater keine Antworten, sondern lässt alle irgendwie in dem Glauben krank zu sein. Einiges klärt sich im Verlauf, aber definitiv nicht alles, wodurch der Einstieg doch recht konstruiert wirkt. Unterstützt wird dieser Eindruck besonders von den Protagonisten.

Alice ist neugierig, schlagfertig, witzig und mutig. Eigentlich alles schöne Eigenschaften, die durch die Tatsache, dass sie wörtlich eher als schüchtern und nicht so attraktiv dargestellt wird, etwas falsch klingen. Sie wirft mit Sprüchen um sich, die einer schüchternen Person nie sekundenschnell über die Lippen kommen würden, und freut sich im Anschluss wie Bolle über das Lob ihrer Freundin, weil diese findet, dass sie es fast so gut, wie sie selbst gemacht hat. Bei der Häufigkeit wirkt daher ihre Schüchternheit deplatziert. Abgesehen davon, empfand ich Alice schon recht schnell als sehr nervige Hauptfigur. Hauptsächlich sind es ihre Gedanken und Worte, die dieses Gefühl entstehen lassen. Zum Beispiel sagt ihre Mutter, dass es gleich Essen gibt.. „Ja, ach so, cool.“ (Zitat S. 18). Dieser Satz steckt in meinen Augen voller Gleichgültigkeit, wo ein einfaches „Okay, cool.“, ein anderes Bild hätte entstehen lassen.

Erstens: Er würde mir raten, mich zu verp...Schnitt! Zweitens: Er würde jedem erzählen, dass ich eine sch...Schnitt! Verrückte sei. (ZITAT S. 67 /67) Dieses Zitat zeigt deutlich, wie teilweise die Gedanken dieser netten Persönlichkeit zu lesen sind. Manchmal sind diese recht witzig, aber oft einfach nur nervtötend. Abgesehen davon gefällt mir oftmals die Umsetzung alles andere als gut. Mal ehrlich, wer bricht Flüche oder Schimpfwörter in Gedanken ab und sagt Schnitt. Entweder lässt man diese gänzlich weg oder löst es nur mit Punkten oder Sternchen.

Zudem wird bei der Geschichte jedes Klischee aufgegriffen, was nur möglich ist. „Schüchternes Mädchen“ ohne Freund wird an der neuen Schule von einer beliebten Clique akzeptiert und es drehen sich die tollsten Jungs nach ihr um. Bei anderen Werken mag ich diese Klischees, aber durch die Widersprüche, die ich bei Alice empfunden habe, wirkten sie nur billig und fad.

Dabei fand ich die Idee, dass einer dieser tollen Jungs oder besser gesagt alle Zombiejäger, alles andere als lieb und brav ist, sogar sehr gut.. Charaktere sind also reichlich und vor allen Dingen abwechslungsreich vorhanden, aber das nützt nichts, wenn einem die Hauptfigur einfach nicht genügend Material bietet, um mit ihr warm zu werden.

Betrachtet man die Geschichte einmal abseits von meiner Abneigung bezüglich Alice und der Tatsache, dass die Geschichte nicht wirklich was mit dem naheliegenden „Alice im Wunderland“ zu tun hat, dann ist da die blanke Geschichte mit Zombies. Im Grunde trifft man auf eine ähnliche Liebesgeschichte, wie bei „Edward und Bella“ und auf spannende Zombie-Elemente, die mich doch irgendwie gefangen nahmen. Manchmal nervte das Hin und Her zwischen Cole und Ali doch etwas, da man schließlich die Verbindung spürt und weiß, dass sie zusammenkommen werden, aber fiebert man natürlich mit, freut sich über jeden Kuss und hat noch genug, worüber man sich im nächsten Band freuen kann. Bis zum Schluss bleibt aber dieser Twiglight-Beigeschmack, gegen den ich mich nicht wehren kann, aber als Fan dieser Werke, muss ich leider zugeben, dass es mir gefällt, auch wenn Alice nicht die tollste Hauptfigur ist. Immer wieder waren Passagen vorhanden, wo ich die Euphorie mancher Leser nachvollziehen konnte, und dachte, das Buch fängt sich, es wird endlich gut oder sogar perfekt. Doch dann kommen Dialoge, wo die ersten Eindrücke wieder in den Vordergrund rückten.

„Doch.“ „Nein.“ „Doch!“ …... „Doch, doch, doch“, schrie Kat und stampfte mit dem Fuß auf. (ZITAT S. 99)

Ihr könnt vielleicht verstehen, dass ich dies nicht mal auf einem jugendlichen Niveau ansiedeln kann, denn in der Tat benimmt sich die Figur in dem Fall, wie auch festgestellt, nicht wie 16, sondern wie 6. Und das wirft die Frage auf, ob Amis in den Alter anders sind, als deutsche Mädchen, denn weder meine Nichten, noch ich haben uns in dem Alter so aufgeführt. Es sind jedoch die Kleinigkeiten, die mich bei diesem Werk immer wieder aus dem Lesehimmel fallen lassen. Und der ist gerade bei Zombieangriffen in Wolke sieben angesiedelt. Die Frage nach dem Warum, um ob dieser Kampf gut geht, oder wieder ein Held fällt, sorgt für ein ausgesprochen hohes Spannungsniveau. Hier merkt man deutlich: Talent und Liebe zu diesem Thema sind vorhanden. Generell baut sich durch diese Szenen eine solche Spannung auf, dass die Seiten ab einem gewissen Punkt nur noch so an einem Vorbeifliegen, und das Kopfschütteln, trotz haarsträubender Gedanken, Dialoge oder auch Entwicklungen weniger wird. Dafür fragt man sich immer wieder, warum die Autorin anfänglich auf die Schiene „Alice im Wunderland“ setzen musste, ohne hätte es auch gepasst und weniger Unglauben hervorgerufen.

Obwohl mich eine Menge gestört hat, war es die Menge an positiven Momenten, die das Buch doch zu einem kleinen Highlight haben werden lassen. Besonders der Schluss macht Lust auf den nächsten Band, der pünktlich zu meinem Geburtstag erscheint, und gekauft wird, denn ich möchte wissen, ob die Autorin vorangegangene Fehler wiederholt, oder endlich zu ihrer Höchstform gefunden hat. Aber auch der weitere Verlauf der Geschichte und die Entwicklung der Figuren weckt eine gewisse Neugier, und darauf kommt es doch an. Nichtsdestotrotz bekommt das Buch von mir nur drei Sterne, denn zu einem fünf Sterne Buch gehört mehr als gute Zombie-Elemente. Die Grundidee wird leider nicht ausgebaut und mit Alice und Kat bin ich bis zur letzten Seite nicht warm geworden, sodass ich dafür einfach Punkte abziehen muss.
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