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Kundenrezension

14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr schön!, 10. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: The Seraphic Clockwork (Audio CD)
Die erste von mir erwartete VÖ des Jahres ist endlich heraus (weitere: SyX, Angra). Und das endlose Warten wurde nicht enttäuscht!

Frequency: Da wird nicht nicht lange intro-niert. Gleich in die Vollen, und wie! Sehr schön, so soll es sein! Keine Frage, das ist progressiver Metal, den wir hier serviert bekommen. Schön progressiv, nicht zu sehr ohrschmeichelnd (im Sinne von: dermaßen earcandy, daß es nach dem 3. Mal hören nerven würde), aber trotzdem mit Suchtpotentialmelodie. Typischer Kuntz-Gesang mit chor-aler Unterstützung. Wie der Anfang, so das Ende. Kurz und knackig. Geil!

Holes In The Sky: Mini-Intro, nur um dann ebenfalls die Gitarren schrubben und das Schlagzeug treiben zu lassen. Geilishes Keyboardspiel à la JR auf Endless Sacrifice. Der Gesang dann erstmal zu reduzierter Instrumentierung, und dann wieder Vollgas. Immer schön abwechselnd. Wieder eine Vanden Plas-typische infektiöse Melodie mit kontagiösen breaks! (Mein Lieblingstrack des Albums!)

Scar Of An Angel: Eine Ballade. Mööp! Wrong, got you! Da haben die Jungs eine feine falsche Fährte gelegt. Die Illusion wird bald weggeschrubbt und -geprügelt. Charlotte Baumann, die schon bei Abydos (auch ein Tip!) dabei war, ist mit von der Partie. Sehr passend! Tolle Riffs und Soli im Instrumentalteil.

Sound Of Blood: Powermetalliger Beginn. Schöne Riffs. Auch hier Abwechslung zwischen ruhigeren und härteren Abschnitten, riffbetont. Relaxter Instrumentalteil - *groove* - mit einer ordentlichen Prise Frickelarbeit.

The Final Murder: Semiakustische Gitarre (?) + Gesang als Intro. Langsame instrumentale Steigerung, die in ordentlicher Schlagzeug- und Gitarrenarbeit (da wird nur noch gestromert!) mündet (Parallelen zu "A Darkened Mind" von Circus Maximus). Und wieder kein simples Stophe-Refrain-Gedudel. So lieben es Prog-Fans! Schön, wie Vanden Plas uns immer die spannungsgeladenen Melodien serviert. Schöne Spannungsbögen, geile Riffs und breaks. Ein ruhiges Klassik-Outro. Glockengeläut als Überleitung zu...

Quicksilver: Klavier-Intro, ein paar Streicher dazu, eine Flöte wird addiert. Wieder ein Trick? Ruhiger Gesang. Das scheint wirklich eine Ballade zu sein! Keine Sorge, auch das beherrschen Vanden Plas. Nach gut 2 Minuten können Gitarre und Schlagzeug sich nicht länger zurückhalten. Aber alles im Rahmen einer Metal-Ballade. Im Mittel dann wird der Albumtitel gehaucht. Zum Ende hin wird es etwas härter, mit schönem Gitarren-Solo.

Rush Of Silence: Nix Silence. Eher Rush of Riffs, die von Gitarren, wohlgemerkt! Andy Kuntz fliegt auf Gitarren/Keyboard-Teppich durch die Ohrkanäle. Nach gut 4 Minuten angedeutetes Outro, aber Pustekuchen. Nur etwas relaxtes Verschnaufen, Einladung von Streichern auf eine kleine Session, ehe die Gitarre wieder übernimmt und das Keyboard die Melodie beisteuert. Im Verlauf des Instrumentalteils kommen Erinnerungen an die letzten DT-Alben auf. Nach 9 Minuten wird dann das Outro wirklich zum Outro.

On My Way To Jerusalem: Der "Longsong" des Albums. Ruhiger Beginn. Klavier, Gesang, Streicher. Steigerung per Gitarre und Schlagzeug. Erhöhte Melodiespannung. Gitarre und Schlagwerk beschleunigen, zum Gesangseinsatz wird sich aber wieder schön brav zurückgehalten und das Klavier darf auch wieder ran. Nun wird klar: auch hier gibt es Abwechslung, mal ruhiger, filigraner, mal druckvoller. Und melodiös. Und geil. Tolles Songwriting, tolle Instrumentalarbeit! Hier und da lässt stilmäßig "Madmen & Sinners" grüßen. Insgesamt sehr komplex und abweschslungsreich. Save the best for last! Wie der Anfang des Albums, so der Schluß: Knackiges Ende.

Tolles Album. Knappe 67 Minuten Freude am Hören!

Fazit: Hier steh' ich nun und kann nicht anders: Ich muß volle Punktzahl geben!

- Wer Christ 0 geil fand: Dann gibt es keinen Grund zum Zögern!
- Wer Vanden Plas noch nicht kennt? Wie bitte??? Jetzt aber schnell!
- Wer Vanden Plas nicht mag? Wie bitte??? Ok, aber dann wird dieses Album vermutlich auch nichts daran ändern, denn es ist weiterhin VP in Reinkultur!
- Wem die VP-Alben vor Beyond Daylight besser lagen: Sorry, VP bleibt auf dem neu eingeschlagenen Weg.

Nachtrag:
Mann, Mann, Mann. Die Scheibe wird mit jedem Durchlauf geiler!!!

Noch ein paar allgemeinere Statements aus den ersten Durchläufen:

Natürlich klingt das alles nach Vanden Plas, eindeutig. Das bedeutet aber auch, daß sich hier und da Elemente finden, die man bei DT, SyX oder anderswo schon einmal gehört hat. Aber nicht so offensichtlich 1:1 kopiert, daß man den Herren Einfaltslosigkeit und Plagiarismus vorwerfen wollte.
Insgesamt orientiert es Seraphic Clockwork am Vorgänger. Das ist auch wenig verwunderlich. Ebenfalls ein Konzeptalbum, ebenfalls qualitativ hochwertig. Die Story habe ich mir noch nicht im Einzelnen zu Gemüte geführt. Vom Stile her könnte es auch der zweite Teil zu Christ 0 sein. Aber das soll keine Negativaussage sein!

Ansonsten habe ich mich hier und da an - neben DT - The Odyssey, Madmen & Sinners, Isolate (Circus Maximus) erinnert gefühlt. Sicher finden andere noch andere Analogien.

In jedem der Songs finden sich geile Gitarren- und Schlagzeug-Riffs, die Melodieführung wird vom Keyboard und von Andy Kuntz genialer Stimme übernommen bzw. unterstützt. Wie ich schon in der Vorabrezension in der Rockhard gelesen hatte, setzen einige der Songs zu einer Ballade an, nur um den Hörer wenig später Lügen zu strafen und ordentlich vom Leder zu ziehen!
Beim Glockenläuten bei Quicksilver frage ich mich immer wieder, warum denn jetzt draußen wieder die Glocken läuten... (höre nur Kopfhörer) :-) -> klasse Produktion. Quicksilver ist wohl die "softeste" Nummer des Albums, kommt aber auch nicht ohne Stromgitarre und eine ordentliche Prise Schlagzeug daher. Klavier-, semiakustischer Gitarren-Klang und Streicher sorgen abschnittsweise für das Balladengefühl.
Den längsten Song haben die Jungs ans Ende platziert und dort ist er gut aufgehoben. Save the best for last!
So macht Prog Spaß! Klasse Scheibe!

Weitere Eindrücke:

Die Produktion ist, wie erwähnt, sehr gut. Warum die Herren das Label gewechselt haben / wechseln mußten, weiß ich nicht. Ich hätte Insideout für bekannter und größer als Frontiers gehalten... Haben die Jungs etwa nicht den Erfolg, den sie ihren Veröffentlichungen nach haben müßten? Aber das scheint ja bei SyX ähnlich zu sein, leider.

Seraphic Clockwork scheint mir tendenziell etwas härter/rauher/dreckiger - oder wie auch immer man das bezeichnen will - zu sein als Christ 0. Aber nicht zu sehr.

Natürlich kann man die Scheibe auch nebenher hören! :-) Aber das würde ihr nicht gerecht und - wie es für progressiven Rock/Metal typisch ist - es würde einem einiges entgehen!

Insgesamt ist nichts wirklich Überraschendes, sprich komplett Neues, dabei, aber es ist wieder eine sehr solide Scheibe von Vanden Plas auf gewohnt sehr hohem Niveau.

Die beiden Bonus-Tracks (1x Audio, 1x Video) sind ok. Wenn es aber später mal eine Jewel Case Edition ohne diese geben sollte, werde ich wohl wechseln. Die Bonus-Tracks stammen von einer Live-Aufnahme des Musicals "Ludus Danielis" der Band. Soweit ich das verstanden habe, ist es komplett auf Lateinisch. Und dieses klingt für mich doch recht wenig lateinisch. Da bin ich doch von meinem Lateinunterricht auf eine andere Aussprache/Intonation geeicht. Jedenfalls sagen mir die Tracks nicht so zu. Auf DigiPacks stehe ich generell nicht so sehr.
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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 30.07.2010 18:09:03 GMT+02:00
Göttle meint:
Bisschen kurz die Rezension...

Veröffentlicht am 27.08.2010 15:57:53 GMT+02:00
Child in time meint:
Ein `hilfreich` von mir, aber bitte demnächst kürzer. :-)

Veröffentlicht am 27.08.2010 22:22:00 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.08.2010 22:33:22 GMT+02:00
_Die_ Rezension ist nicht zu lang :-), denn es handelt sich im Grunde um 2,5 Rezensionen. Die aktuellste und systematische (wie unschwer zu erkennen ist :-)) steht am Anfang und entstand nach 10-20 Durchläufen parallel zu einem weiteren Durchlauf. Der zweite Abschnitt stellt die erste Rezension nach 1-5 Durchläufen dar, der dritte Abschnitt stellt weitere Kommentare zu dieser ersten Rezension dar. Der Grund warum ich "nicht einfach" die Abschnitte 2 und 3 gelöscht habe: 1. Sie entsprechen eher dem Eindruck, den man im ersten Durchlauf gewinnt, 2. sie enthalten Gedanken, die in der "richtigen", geglätteten Rezension nicht enthalten sind, 3. ich konnte mich nicht dazu durchringen, diese Eindrücke einfach wegzulöschen und war/bin gleichzeitig zu faul, sie in den ersten Teil zu integrieren, zumal dieser ja aus einer einzelnen Session stammt und in sich geschlossen ist. Sorry dafür. Kam aber bisher so nicht vor und wird wohl auch auch so nicht mehr vorkommen... :-)

Immerhin war die "Rezessionssammlung" hilfreich, merci :-), das sollte auch so sein.

Ich darf noch hinzufügen, daß ich schon laaaange nicht mehr eine Scheibe so oft rauf- und runtergehört habe. Bisher habe ich mich noch nicht an ihr überhört, was ja doch irgendwann nach dem Erstkontakt plus Dauerhören mit jeder Scheibe passiert. Für mich ist das ein Qualitätsmerkmal der Tiefe. Andere "geile Scheiben" sind schon nach 3-10 Durchläufen "abgenutzt" und brauchen dann erst wieder eine künstlerische Pause bei mir...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.11.2011 18:35:38 GMT+01:00
Doch, die Rezension ist zu lang, sie ist unübersichtlich und unstrukturiert. Man schreibt dann eine Rezension, wenn man ein Album oft genug gehört hat, um ein ordentliches Bild davon zu haben und Ende. Alles andere ist einfach unschön für den Leser.
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