Kundenrezension

41 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes und umfangreiches Rennspiel, 6. Juni 2008
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Race Driver GRID (Videospiel)
Schon zu PSOne-Zeiten gehörte die Race-Driver-Reihe zu den besten Renn-Simualtionen, die der Markt hergab. Damals nannte Publisher Codemasters, die sich ebenfalls für die Colin McRae-Reihe verantwortlich zeigen, diese Rennserie noch TOCA Touringcars. Der Erfolg der Rennserie setzte sich anschließend auf der PS2, der Xbox und dem PC fort. Nun steht mit Race Driver: Grid der erste Next-Gen-Teil der Race-Driver-Reihe an. Schon mal vorab: Race Driver: Grid sollte sich wirklich kein Rennspiel-Fan entgehen lassen!

Hauptaugemerk des Spiels ist der sehr umfangreiche Karrieremodus, der den Spieler für gut 40 Stunden beschäftigen kann. Zu Beginn des Spiels gebt Ihr Euren vollständigen Namen und Euren Rufnamen an (hier werden zahlreiche Männer-, Frauen- und Spitznamen zur Verfügung gestellt). Von nun an werdet Ihr im Spiel mit Eurem Vornamen angesprochen. Anschließend könnt Ihr im Hauptmenü in die "Grid-Welt" eintauchen. Nach einem kurzen Intro findet Ihr Euch, in San Francisco, am Steuer einer Dodge Viper SRT10 wieder und müsst ein Rennen bestreiten. In diesem ersten Rennen ist es erstmal egal, welche Platzierung Ihr belegt. Habt Ihr dieses "Tutorial-Rennen" beendet, befindet Ihr Euch in Eurer Garage. Eure Managerin klärt Euch über Eure weiteren Ziele und Vorgaben auf: Ihr sollt und müsst einen Rennstall gründen. Zuerst fahrt Ihr noch für andere Teams, um Geld für Euren ersten Wagen zu verdienen (Ford Mustang Boss 302). Sobald der Mustang Eure Garage ziert, könnt Ihr diesen durch andere Lackfarben und Vinyls noch verschönern. Anschließend wählt Ihr noch einen Teamnamen aus. Danach tretet Ihr in verschiedenen Rennserien, unterteilt in USA, Europa und Japan, an und fahrt um Geld und Respekt-Punkte. Je mehr Geld Ihr verdient, desto mehr Wagen könnt Ihr für Euer Team kaufen.

Die Wagen können sich sehen lassen! Die Palette reicht von klassischen und modernen Muscle-Cars, über Tourenwagen bis hin zu Prototypen. Hersteller wie Audi, BMW, Ford, Pontiac, Dodge, Porsche, Lamborghini, Pagani lassen sogar zu, dass man ihre Wagen , während der ca. 50 verschiedenen Renn-Meissterschaften, verschrotten kann.

Durch die Respektpunkte steigt Ihr in der Rangliste auf und schaltet neue Lizenzen und Rennwettbewerbe frei. Außerdem könnt Ihr im späteren Verlauf neue Fahrer für Euer Team verpflichten, die Euch ebenfalls Ranglistenpunkte und Geld einbringen.

Die Rennen finden auf ca. 90 Strecken (je 45 Strecken vorwärts und rückwärts), in unterschiedlichen Disziplinen statt. In den USA (mit originalgetreu nach gebauten Stadtkursen in San Francisco, Detroit, Washington D.C. und Long Beach) nehmt Ihr größtenteils an Muscle-Car-Events, Tourenwagen-Rennen und Demolition-Derbys teil. In Europa (u. a. mit den Grand-Prix-Strecken von Le Mans, Nürburgring, Spa, Donington, Istanbul und einem original Stadtkurs durch Mailand) seid Ihr u. a. in der Formel 3000, in Tourenwagen-, Prototypen- oder Gruppe-B-Rennen unterwegs. In Japan stehen Tuning-Rennen (u. a. in Tokios neonbeleuchteten Stadtteil Shibuya), Drift-Events (u. a. im Hafen von Yokohama) und Toque-Rennen (Bergrennen gegen jeweils einen Gegner) an. Je nach Wettbewerb tretet Ihr gegen bis zu 20 KI-Gegner an. Highlight jeder Saison sind die 24 Stunden von Le-Mans. Die auf 12 Minuten gekürzten Rennen wissen mit schönen Tag- und Nachtwechseln zu gefallen. Wechselnde Wetterbedingungen gibt es allerdings nicht. Alle Rennen finden bei trockenen, sonnigen Wetter statt. Einzig in Tokio seit Ihr komplett bei Nacht und auf nasser Piste unterwegs.

Die KI-Gegner verhalten sich im Übrigen recht intelligent. Sie fahren nicht stur in der Ideallinie. Sie drängeln recht aggressiv und kämpfen ebenfalls sehr verbissen um eine bessere Position. Außerdem unterlaufen den KI-Gegner auch Fahrfehler, was den Rennen eine gewisse Glaubwürdigkeit vermittelt.

Bei dichterem Gegneraufkommen sind Unfälle leider keine Seltenheit. Das Schadensmodell der Wagen gehört mit zum Besten, was es im Rennspiel-Bereich momentan gibt. Neben optischen Schäden wirken sich Unfälle auch auf das Fahrverhalten aus: Ist z. B. die Lenkung beschädigt, zieht der Wagen nach links oder rechts. Ihr habt nach einem Crash allerdings die Möglichkeit, die Zeit etwas zurück zu spulen und damit vor diesem Unfall ins Rennen wieder einzusteigen. Das kostet Euch allerdings einen geringen Anteil Eurer Siegprämie.

Das Fahrverhalten, der gut 60 unterschiedlichen Fahrzeuge, ist eher arcade-lastig ausgefallen. Zwar fährt sich jeder Wagen unterschiedlich, von einer Simulation kann man aber nicht reden. Wer allerdings auf simulations-lastiges Fahrverhalten nicht verzichten möchte, ist bei Race Driver: Grid trotzdem an der richtigen Adresse: Wenn Ihr die voreingestellten Fahrhilfen deaktiviert, fahren sich die Rennsemmel alle sehr authentisch.

Das Fahrgefühl kommt, in den schön gestalteten und voll animierten Cockpits am Besten zur Geltung. Zwar leidet hier die Übersicht, wer allerdings Wert auf ein realistisches Fahrgefühl legt, kommt hier nicht herum. Neben der Cockpitansicht bietet Race Driver: Grid noch zwei Außenansichten (eine direkt hinter dem Wagen, eine etwas weiter entfernt), eine Stoßstangen- und eine Motorhauben-Kamera.

Soundtechnisch kommt das Spiel allerdings zweischneidig daher: Während der Rennen gibt es leider keine Begleitmusik. Hier hört Ihr einzig die sehr realistisch klingenden Motorensounds und den ständige Informationen Eures Teamkapitäns, via Boxenfunk. Die Dudelmusik, in den sehr stylischen, todschicken und übersichtlichen Menüs ist nicht unbedingt erwähnenswert.

Fazit: Mit Race Driver: Grid werden fast alle Rennspielfreunde bestens bedient. Egal ob Arcade- oder Simulations-Fans. Jeder kommt auf seine Kosten! Nur Tuning- und Off-Road-Fans müssen in die Röhre gucken. Zwar werden getunte Wage angeboten, dran rumschrauben könnt Ihr allerdings nicht. Der ungemein motivierende Karrieremodus weiß von Anfang an zu begeistern. Ein kleiner Wehrmutstropfen ist der schnell ansteigende Schwierigkeitsgrad, der selbst im Anfänger-Modus recht schnell sehr fordernd wird. Ansonsten kann ich dieses Spiel jedem Rennspiel-Fan nur empfehlen.

Positiv
- 90 detaillierte und originalgetreue Strecken (- und Teilstrecken) und Stadtkurse
- Sehr schöne Grafik
- Sehr motivierender Karrieremodus
- Über 60 wunderschöne Wagen
- Stylische Cockpit-Perspektive
- Starker Motorensound
- Team-Modus
- 1a-Schadensmodell
- klasse geschnittene Replays

Negativ
- Hin und wieder Slowdowns
- keine Wetterwechsel
- keine Musik während der Rennen
- keine Qualifikationsrennen

Grafik: 9/10
Sound: 910
Gameplay: 910
Steuerung: 9/10
Umfang 10/10

Spielspaß: 90%
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Kommentare


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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 09.06.2008 13:53:36 GMT+02:00
Hazamel meint:
Es gibt Musik während des Rennens. Nur ist sie nicht so aufdringlich wie bei anderen Titeln. Man hört sie zum Beispiel leise gegen Ende der 24h von LeMans

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.06.2008 15:21:48 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.04.2009 07:15:04 GMT+02:00
Torsten meint:
Ja, dass stimmt!!! Aber die Musik ist aber sehr unauffällig. Auch wenn man, in einem Rennen, um einen Lizenaufstieg fährt, gibt es Musik. Meiner Meinung nach ist die aber nicht unbedingt erwähnenswert, da sie nicht ununterbrochen dudelt, wie z.B. bei Project Gotham Racing oder Gran Turismo. Und über die Techno-Mucke, die während der Replays läuft, brauchen wir erst mal gar nicht zu sprechen ;-)

Veröffentlicht am 05.04.2009 00:51:11 GMT+02:00
Ich muss Torsten da aber im Endeffekt Recht geben. Der Entwickler MUSS ja nicht Musik hinzufügen. Er kann es aber. Und ich sage ganz ehrlich, dass ich alle Autorennen auch mit der passenden Musik fahre. Trotzdem gibst du 5/5 Sternen. Also ist das dooch auch kein großer Kritikpunkt für dich, ebensowenig wie für mich. Trötzdem wär's schön gewesen^^!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.04.2009 13:50:10 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.04.2009 07:13:45 GMT+02:00
Torsten meint:
Die fehlende Musik ist für mich kein Kritikpunkt, der den Spielspaß schmälern würde. Ich finde es sogar authentischer, dass man während der Rennen nur den Boxenfunk hört und dadurch über Geschehnisse während der Rennen informiert wird. Ich hätte mich aber über einen lizensierten Soundtrack gefreut, da Musik bei Rennspielen irgendwie dazugehört.

Trotz den fehlenden Musik gehört "Race Driver Grid" neben "Project Gotham Racing 4" und "Test Drive Unlimited" zu meinen absoluten Lieblings-Rennspielen, für die Xbox360.
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