Kundenrezension

13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solides Album versehen mit kleinen Grausamkeiten, 13. August 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Nimmermehr (Deluxe Box) (Audio CD)
Rezension "Nimmermehr"

Eigentlich wollte ich mir zur Vermeidung von Enttäuschung und dem in meinen Augen eher schwächeren Vorgängeralbum "After the war" die neue Mono Inc. Platte nicht zulegen. Zu homogen und monoton empfand ich das letzte Album. Stücke wie "Wave no flag" und "In The End" haben mich dann aber doch dazu bewogen, die CD zu erstehen. Einen guten Teil dazu hat auch die Premiere von "Kein Weg zu Weit" zusammen mit Joachim Witt auf dem Blackfield Festival beigetragen.

Gehen wir das Album zunächst Schritt für Schritt durch:

Heile, Heile Segen:
Für mich ist dieses Lied - immerhin die erste deutsche Single! - der mit Abstand schlechteste Opener, den Mono Inc. hätten wählen konnten. Die Kinderstimme geht einem spätestens beim zweiten Hören so sehr auf die Nerven, dass man den Wunsch verspürt, sein Geld zurückzuverlangen. Musikalisch sagt mir das Lied zwar extrem zu, aber der Refrain ist ganz einfach ein Ausschlusskriterium. Ich hoffe, das Lied nicht nochmals live ertragen zu müssen.
2/10 Sternen

Seligkeit:
Mit Seligkeit folgt nun ein Song, der mich sehr stark an "Seenot" von Unheilig erinnert. Die Strophen sind mit viel E-Gitarre eher hart gehalten und der Refrain weist eine Melodie auf, die zumindest mir unglaublich bekannt vorkommt. Auch der Übergang von Refrain zu Strophe gleicht "Seenot" doch sehr. Dennoch gefällt mir der Song sehr gut, da ich diese Art von Song sehr gerne mag, mir die Melodie gefällt und die monomanischen E-Gitarren sowieso. Da der Songtext jedoch nicht sehr aussagekräftig ist, ist es doch eher ein durchschnittlicher Song. Käme das Wort "Seligkeit" nicht im Refrain vor, könnte der Titel des Songs problemlos auch ein ganz anderer sein.
6/10 Sternen

My Deal With God:
Nun folgt mit "My Deal With God" die erste Single-Auskopplung aus dem Album. Es handelt sich in dieser rockigen Nummer um ein fiktives Gespräch zwischen dem lyrischen Ich und einer gläubigen Person, die kein Verständnis für den Nichtglauben des lyrischen Ichs zeigt. Der Song beinhaltet einige Statements, die ich selbst genauso unterschreiben würde. Die Religionskritik sagt mir sehr zu. Auch die Zusicherung des lyrischen Ichs, vor Gott - sollte es ihn doch geben - für seinen Unglauben gerade stehen zu wollen, wirkt sehr authentisch. in jedem Fall ist "My Deal With God" eine der besten Nummern auf dem Album, da hier viel Wert auf die Aussage des Textes gelegt wurde.
9/10 Sternen

Kein Weg Zu Weit:
Mit "Kein Weg zu Weit" kommen wir zur nächsten Single des Albums. Es handelt sich hierbei um ein Duett mit dem ehrenwerten Joachim Witt. Das Lied soll "Gewalt in der Familie" als Hintergrundthema haben, was zweifelsohne ein wichtiges ist. Rein textlich ist dieses Thema jedoch kaum präsent. Zwar funktioniert das Video zur Single als visuelles Bindeglied zwischen dem sehr traurigen Thema und dem Lied wirklich gut, allein vom Text jedoch wäre ich persönlich nicht darauf gekommen, dass man hiermit die Menschen für Gewalt in der Familie sensibilisieren will. In meinen Augen ist es eher ein "Gute-Laune-Song", was jedoch keinesfalls abwertend gemeint ist. Musikalisch sagt mir der Song enorm zu. Witts Stimme ist in den Strophen sehr präsent, Martin Englers Gesang, der sehr gut mit dem von Witt harmoniert, dafür im Refrain. Das einzige Manko ist der Kinderchor zum Ende des Liedes hin. Ja, auch schon vor "Geboren um zu leben" wurde der Kinderchor z.B. von Foreigner als Stilmittel verwendet. Ja, auch zum (angeblichen) Thema des Songs passt der Kinderchor hervorragend. Und ja, die Kinder singen ja auch gut. Aber trotzdem: Mir gefällt das nicht. Wieso muss man mit aller Macht versuchen, auch die Herzen jeder Oma mit diesem Lied zu erweichen? Immerhin ist es nicht so grausam wie "Heile, Heile Segen" und durchaus auch nach dem dritten Mal noch sehr gut hörbar!
Da Mono Inc. aber Mono Inc. sind, waren sie wenigstens so freundlich, in der so genannten "internationalen" Fassung des Songs (der Refrain ist hier auf Englisch) auf den Kinderchor zu verzichten. Eine böse Zunge könnte jetzt behaupten, dass man nicht gewillt war, bei beiden Fassungen für den Kinderchor zu zahlen. Aber ich glaube, Mono Inc. wollten hier einfach nur nett zu den Leuten sein, die das Lied lieber ohne Kindergesang hören. ;)
8/10 Sternen

Euthanasia:
Kommen wir zu einem alten Freund im neuen Gewand. Euthanasia war bereits auf dem Erstlingswerk der Band "Head Under Water" zu bestauen. Zu damaliger Zeit war noch der bereits verstorbene ehemalige Frontsänger Miky Mono am Mikrofon der Band, dessen Gesang mir dank der rauen Stimme sehr zugesagt hat. Seit vielen Jahren ist "Euthanasia" einer meiner Mono Inc. Favoriten und ich bin sehr froh, dass er jetzt noch einmal neu auflebt. Die neue Version ist den Hamburger Düsterrockern sehr gut gelungen. Der einzige Wermutstrophen ist, dass man unbedingt wieder Katha Mia hat mitsingen lassen müssen. Ihr Gesang ist zwar ein immer wieder gern gesehenes Stilmittel, aber die ganz alten Mono Inc. Songs haben auch sehr gut ohne ihre Stimme funktioniert. Zum Glück ist ihr Gesang jedoch eher im Hintergrund gehalten und sticht nicht besonders hervor. Außerdem ist es ja auch schön, dass dem Song - an deren Entstehung Katha Mia ja keinen Anteil hatte - so von ihr noch einmal eine ganz persönliche Note verliehen wird.
In jedem Fall lässt dieses Lied einen in alten Zeiten schwelgen und lässt einen darauf hoffen, dieses Lied nach knapp 4 jähriger Bühnenabstinenz wieder einmal live genießen zu dürfen.
Da es ja ganz langsam zur Tradition wird, auf jedem neuen Album einen Song von "Head Under Water" neu aufleben zu lassen, wünsche ich mir fürs nächste Album übrigens den sehr empfehlenswerten Song "My Sorrow"! ;)
9/10 Sternen

Alles Was Zählt:
Wieder ein deutscher Song. Aber zum ersten Mal auf diesem Album eine Ballade. Das Lied handelt von einem früh verstorbenen Schulfreund von Sänger Martin Engler. Der Song wird hauptsächlich von Englers Stimme getragen und von einer passenden, die Atmosphäre des Songs unterstreichenden, Klaviermelodie untermalt. Entweder fühlt man sich von diesem Song emotional berührt oder eben nicht. Ich kann die kritischen Stimmen zu diesem Lied zwar irgendwo nachvollziehen, finde es aber weit weniger schlimm, als es manche Kritik vermuten lässt. Ich persönlich würde nicht behaupten, dass der Song sehr kitschig ausgefallen ist. Jedenfalls nicht weniger als die Balladen auf den bisherigen Alben.
6/10 Sternen

The Clock Ticks On:
Kommen wir zu meinem aktuellen Favoriten auf diesem Album. Es handelt sich bei "The Clock Ticks On" um einen wahren Brecher, der sich vor Songs wie "Temple Of The Torn" oder "My Dear Recipe" nicht zu verstecken braucht. Die Gitarren sind sehr treibend und werden hervorragend von Katha Mias Schlagzeug unterstützt. Der Beat gleicht einem übergroßen Uhrzeiger, der die Zeit mit brachialer Gewalt in gleichmäßige Stücke reißt. Ein besonderes Merkmal dieses Liedes ist die Tatsache, dass Katha Mia hier zum ersten Mal mit dem Refrain längere Textpassagen alleine singt. Trotz der Härte des Songs passt das erstaunlich gut, da Englers Stimme so in den Strophen umso mehr hervorsticht. Auch die orientalisch angehauchten Klänge nach dem zweiten Refrain, die ein wenig an "Arabia" erinnern, das ebenfalls tendenziell von Katha Mias Stimme getragen wurde, wissen zu gefallen. Alles in allem kann der Song in nahezu jeder Hinsicht überzeugen und wird sich live hoffentlich einen Stammplatz im Set sichern!
10/10 Sternen

A Better Way To Die:
Auch dieser Song wird dem geneigten Mono Inc. Hörer nicht unbekannt sein. Zwar hätte ich den Song schon unzählige Male seit dem Erwerb der "My Deal With God"-Single hören können, allerdings habe ich mich nie eingehender damit beschäftigt, was zugegebenermaßen ein Fehler war. "A Better Way To Die" ist die einzige englische Ballade auf diesem Album und gefällt mir ausgesprochen gut. Ich muss zugeben, dass ich die vielen unterschiedlichen aufgezählten Arten und Weisen zu sterben doch sehr unterhaltsam finde. Generell hat der Song für mich trotz des eher traurigen Themas einen eher positiven Charakter. Vermutlich, weil das lyrische Ich der verzweifelten Person, an die sich der Song richtet, seine Präsenz zusichert und es für diese Person da sein will. Die schöne Melodie trägt ihr Übriges zu diesem positiv hervorzuhebenden Song bei.
7/10 Sternen

Herzschlag:
Kommen wir zu einem weiteren ziemlich harten Song. Zugegebenermaßen macht der (deutsche) Songtext nicht allzu viel her. Dennoch weiß der Song durch absoluten Ohrwurmcharakter im Refrain und Carl Fornias Gitarren zu überzeugen und macht enorm Spaß. Ich bin nach diesem Lied nicht wirklich schlauer, aber es macht immer wieder Freude, es zu hören. Gegen eine baldige Livepremiere hätte ich wirklich nichts einzuwenden. Vor allem, da diesmal dank des deutschen Textes wirklich alle Konzertbesucher mitsingen können!
8/10 Punkten

Days like this:
Kommen wir zum "Partysong" des Albums. Der Song ist wohl als Hommage an das gemeine Mono Inc. Publikum gedacht und soll gute Laune verbreiten. Es ist wohl davon auszugehen, dass uns dieser Song für lange Zeit live beglücken wird. Die Melodie ist sehr fröhlich und der typisch monomanische Sound hat wieder voll zugeschlagen. Einen ähnlichen Charakter sollte wohl auch "Forever" auf dem Vorgängeralbum haben. Bei "Days like this" hat man aber irgendwie alles besser gemacht. Leider ist dieser Song aber auch der, der auf diesem Album am meisten "vor sich hin plätschert". "Days like thits" ist musikalisch kein großes Experiment, dennoch ist dieser Song durchaus hörenswert!
6/10 Punkten

Ich Teile Dich Nicht:
Insbesondere dieser Song ist ein Grund dafür, warum mir dieses Album so sehr zusagt. Hier hat man mal ein Experiment gewagt. Der Song ist auf deutsch, der Text ist nicht belanglos und musikalisch ist man auch mal neue Wege gegangen. Mir fehlt vermutlich das musikalische Wissen, um wirklich beschreiben zu können, warum dieser Song so besonders ist. Ich kann mir vorstellen, dass er den Geschmack von vielen Leuten nicht wirklich trifft, aber mir gefällt er einfach unglaublich gut. Trotz des eigentlich hinlänglich bekannten Themas, wirkt der Text nicht kitschig oder mit billigen Metaphern überladen. Die Gratwanderung zwischen Kitsch und nötiger Ernsthaftigkeit ist sehr gut gelungen. Für mich ist dieser Song ein gutes Beispiel dafür, dass deutsche Lieder von Mono Inc. weder kitschig, noch schlecht oder belanglos sein müssen.
8/10 Sternen

Nimmermehr:
Kommen wir zum letzten und titelgebenden Lied des Albums. Nach Aussage der Band handelt der Song davon, was man einem sterbenden Kind mit auf den Weg geben kann. Der Song wird hauptsächlich von Klavier und Englers Stimme getragen und geht einem direkt vom Ohr ins Herz. Auch hier kann ich den Vorwurf von "Kitsch" nicht nachvollziehen. Für mich ist an diesem Song beeindruckend, da ein nichtgläubiger oder zumindest religionskritischer Mensch hier versucht, einem diese Welt verlassenden Wesen Mut zu machen. So versichert das lyrische Ich dem sterbenden Kind, dass es eine Reihe von wunderbaren Eigenschaften und Fähigkeiten haben wird, wenn es im seinem Himmel ankommt. Interessant ist hier die Textstelle "Bewahr einen Platz für mich in deinem Himmel". Es ist offenbar nicht der Himmel des lyrischen Ichs, da dieses nicht an diesen Himmel glaubt. Trotzdem hofft es auf ein Wiedersehen.
Immer wenn ich dieses Lied höre, geht mir die Frage durch den Kopf, wem das lyrische Ich eigentlich mehr vormachen möchte. Sich oder dem Kind. Belügt das lyrische Ich ein sterbendes Kind, um ihm die letzten Tage auf Erden noch erträglich zu machen, oder glaubt das lyrische Ich tief in seinem Innersten doch an ein Leben nach dem Tod? Dreisterweise setze ich hier das lyrische Ich einfach mal gleich mit Sänger und Texteschreiber Martin Engler, welcher sich schon häufiger kritisch gegenüber Religionen geäußert hat. Natürlich kann ich mich in ihn nicht hineinversetzen und weiß auch nicht, wie er wirklich zum Leben nach dem Tod steht. Ich persönlich als Atheist könnte mir jedoch vorstellen, dass auch er sich bei diesem Lied ähnliche Gedanken gemacht haben könnte.
Dennoch finde ich das Einfühlungsvermögen, welches dieses Lied auszeichnet, sehr beeindruckend. In meinen Augen ist es durchaus gerechtfertigt, das gesamte Album nach dieser emotionalen Nummer zu benennen.
9/10

Insgesamt komme ich also allein beim Album auf 88 von 120 Sternen, was in etwa einer Bewertung von 3,5 bis 4 Amazon-Sternen entspricht.

Bonus DVD:
Die Bonus-DVD ist ein nettes Gimmick der limitierten Version des Albums. Das Video zu "Kein Weg Zu Weit" ist wie bereits gesagt durchaus gelungen und die Live-Aufnahmen sind ebenfalls gelückt. Allein das Publikum hätte ein sich ein weniger mehr Mühe geben können! ;)

Fan-EP:
in der Deluxe Box des Albums findet sich noch eine CD, welche 6 weitere Songs enthält. Auf diese möchte ich nicht einzeln eingehen, jedoch besonders das überaus gelungene Cover von Iggy Pops "The Passenger" hervorheben, welches bei nahezu jedem Mono Inc. Konzert live gespielt wird und wurde. Auch die Unplugged Version von "The Best Of You" weiß zu gefallen und "Kein Weg Zu Weit" wartet hier in der internationalen Version ohne Kinderchor auf, was sehr begrüßenswert ist. Auch die anderen drei Songs sind ebenfalls hörenswert.

Schlüsselanhänger und Autogrammkarte:
Weiterhin bietet die Deluxe Box noch einen Mono Inc. Schlüsselanhänger samt Einkaufswagenchip und eine Autogrammkarte (inklusive Autogramm von Joachim Witt). Es ist eher unglücklich, dass die Autogramme mit schwarzem Stift auf schwarzem Untergrund geschrieben wurden, aber dennoch ist es ein schönes Gefühl, neben den bereits unzähligen Mono Inc. Autogrammen auch eines von Joachim Witt in seinem Besitz zu wissen.

Insgesamt gefällt mir das Bonus-Material sehr gut.

Zum Schluss möchte ich nur noch einmal erwähnen, was ich auf dem Album vermisst habe. Waren frühere Mono Inc. Alben häufig von elektronischen Elementen geprägt (Man denke etwa an Forgiven oder Revenge), fehlt hier eindeutige eine stampfende Elektronummer. Wobei das mit dem Stampfen auch "The Clock Ticks On" ganz gut hinbekommt... ;)

Insgesamt werde ich dem Album 4 von 5 Sternen geben. Denn es ist durchaus solide, weist einige großartige Nummern auf und wäre schon fast 5 Sterne wert, wenn auf diesem Album nicht dieses unfassbar quälende "Heile, Heile Segen" zu finden wäre, welches selbst den Kinderchor in einen riesengroßen Schatten der akustischen Grausamkeit stellt.
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 17.08.2013 00:01:51 GMT+02:00
S. West meint:
Wegen dem Song "Heile, heile Segen" bitte hier gucken (die Fans wissen Bescheid ):
http://mono-inc.com/home/heile-heile-segen-mono-inc-spenden-erlose-an-stiftung-barenherz-804

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.08.2013 11:31:27 GMT+02:00
Phil meint:
Der Tatsache, dass Mono Inc. alle Erlöse dieser Single an Bärenherz gespendet haben, bin ich mir durchaus bewusst.
Das finde ich ja auch unterstützenswert, aber was genau ändert das an der Beurteilung des Songs? Ja, die Kinderstimme passt gut zum Thema des Songs, es ist ja eigentlich auch ein wichtiger und wertvoller Song und er gefällt mir ja auch musikalisch gut. Aber trotzdem kann ich der Meinung sein, dass es sich mit der Kinderstimme einfach nicht gut anhört. Vielleicht waren 2 von 10 Punkten etwas zu wenig, dennoch macht es den Song in meinen Ohren einfach kaputt. Auch schon bei "Tired Of The Day" hat mich das mit Kinderstimme vorgetragene Gedicht enorm gestört. Auch hier kam das Argument, dass die Kinderstimme ja hervorragend zum Thema des Songs passt. Doch zumindest für mich ist das ein Grund, all diese Lieder einfach nicht zu hören, weil ich mich jedes Mal darüber aufrege und es sich in meinen Ohren einfach vollkommen unpassend anhört.
Gerade als "Fan" (ich mag dieses Wort überhaupt nicht) darf man auch Kritik üben und Dinge ansprechen, die einem auf einem neuen Album einfach gar nicht gefallen. Nur weil ich für mich behaupte, ein "Fan" zu sein, muss ich ja nicht bedingungslos alles gut finden, was eine Band tut. ;)

Veröffentlicht am 21.08.2013 14:55:00 GMT+02:00
Jost Schwider meint:
Stimmige Rezension der nichts hinzuzufügen ist.
Vielen Dank!

Veröffentlicht am 13.09.2013 14:32:48 GMT+02:00
Herr Galle meint:
Vielen Dank für diese tolle Renzension. Habe "Heile heile Segen" zwecks der Spende gleich runtergeladen gehabt und war ziemlich entsetzt. Schlimm ist ja, dass es diesen "Rhythmus wo man mit muss " hat, also ich mag das Lied nach wie vor auch nicht besonders, aber der Refrain hat sich in meine Hirnwindungen gefrässt und bricht immer mal wieder (beim Kochen , beim Putzen) durch und ich fange an zu summen/singen :-(.
Ergänzend zu Deiner Rezi möcht eich noch sagen, dass mein Eindruck ist, dass Martin aufgrund seines Krankenhausaufenthalts im Februar sich mit dem Thema "Leben nach dem Tod" sehr intensiv beschäftigt hat und dies das vorliegende Album prägt. Zu "My Deal with God" sagte er in Ulm beim Konzert, dass es keine Rolle spielt ob man an Gott glaubt oder nicht, wichtig ist ein guter Mensch zu sein und das möglichst jeden Tag. Sollte es dann wider Erwarten Gott doch geben, dann wird er auch einem zu Lebzeiten nicht Gläubigen ins Herz schauen und erkennen ob er gut oder böse war (wenn ich das mal so simple und sinngemäß wiedergeben darf).
Das sehe ich auch so und deshalb verzeihe ich Martin auch "Heile heile Segen", was live auf dem Tollwood in München gar nicht so schlecht ankam....

Veröffentlicht am 09.11.2013 15:12:46 GMT+01:00
Vielen Dank für diese Bewertung, der eigentlich nichts hinzuzufügen ist. Ich hätte den einen oder anderen Titel anders bewertet, aber zum Glück ist Geschmack unterschiedlich.
Heile, Heile Segen ist für mich auch der Unsong des Jahres...auch wenn der Zweck ein Guter war.
Mir gefällt die Fan EP darüber hinaus um Welten besser als das Album!
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