Kundenrezension

5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Huflahmes Donnerlittchen!, 17. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Thunder Rider (Limited Edition CD + DVD inkl. Bonustrack) (Audio CD)
Dass "Majesty" seit ihrem Bestehen als "Man o War"-Klon verschrien sind, habe ich nie verstanden. Erstens ist es schließlich durchaus positiv, wenn etwas Gutes verfielfacht wird, zweitens haben die Jungs um Mastermind Tarek Evergreens wie "Iron Will" oder "Into the Stadiums" hervorgebracht. Zudem haben sie mit dem Longplayer "Hellforces" einen Meilenstein des Powermetal geschaffen. Auch wenn viele Fans diesem Album negativ gegenüberstehen, halte ich es für eines der besten Powermetalscheiben überhaupt. Als Majesty noch puren "True" Metal gespielt haben, wurden sie kritisiert, sie seien zu nah an Man o War dran, aber als sich die Band weiterentwickelt hat, hat man ihr vorgeworfen, nicht mehr "True" genug zu sein. Manche Leute wissen auch nicht was sie wollen. Dieses hin- und hergezerre zwischen old school und Innovation hat in der Folgezeit zum Bruch der Band und zu einem Relaunch als "Metalforce" geführt, einem Projekt, dass den Wünschen der "True"-Fraktion entgegenkam und eines der unspektakuläsrten Metalalben der letzten Zeit hervorbrachte.

Um noch zu retten, was zu retten ist hat sich die Band nun also unter ihrem ursprünglichen Namen wieder zusammengerauft und den "Thunder Rider" ins Feld geschickt. Leider wiederholt man hier den Fehler, sich den True-Metal-Puristen anbiedern zu wollen. Das Ergebnis ist ein Metalalbum, wie es vor 20 Jahren vielleicht annehmbar gewesen wäre. Kein Schnickschnack im Sound, spartanische Chöre, belanglose bis peinliche Lyrics und Melodien ohne jeglichen Wiedererkennungswert.
Von den Hits alter Scheiben ist der Donnerreiter somit meilenweit entfernt. "Warlords of the sea" ist noch eine muntere Uptempo Nummer, auch "New Era" ist ganz in Ordnung aber der Rest des Albums langweilt einfach nur nach ein, zwei Mal hören. "Asteria" ist sogar eine ganz schlimme Nummer. Anscheinend möchte auch der ein oder andere Schwermetaller mal die innerer Whitney rauslassen, aber was dieses Machwerk auf einem Metalalbum zu suchen hat, erschließt sich mir nicht. Das Ding übertrifft alle bisherigen Majestyballaden an Kitsch und wäre sogar für nen Kuschelrocksampler zu schmalzig.

Eigentlich hatte ich gehofft, dass Majesty das Ruder nochmal rumreißen und nach dem Metalforce-Debakel mal wieder eine Scheibe wie "Hellforces" hinlegen oder wenigstens an die "Sword & Sorcery" Qualitäten anschließen können. Leider siedelt sich die Band mit dem neuen Output fest im unteren Mittelfeld des Powermetal an und konzentriert sich dort auf ihren festen Fankreis, der Majesty die Stange hält, egal was sie produzieren, solange es nur "True" genug ist.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 17.01.2013 18:26:00 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.01.2013 22:52:39 GMT+01:00
Rhinoman meint:
Metalforce-Debakel ??? -- Hellforces ein Meilenstein des Powermetal ???
Wie sind Sie denn drauf - also bei aller Liebe, so viel qualitativen Unterschied gibt es zwischen den Beiden Alben nun wirklich nicht !
Und der Grund für die Namensänderung in Metalforce war ja dass man zum Label von Manowar gewechselt ist und man damit mit seinem alten Label Vertragsbruch begangen hat - zumindest wenn man weiterhin unter Majesty weitergemacht hätte -- also hat man sich umbenannt in Metalforce -- Auf Metalforce war der gleiche Musikstil zu hören wie auf Hellforces - nur der Bandname war ein anderer.
Ich möchte aber Ihre persönliche Meinung nicht in Frage stellen und auch nicht an Ihrer Benotung für Thunder Rider rütteln, aber ich habe mich schon mit vielen Majesty/Metalforce-Fans unterhalten, aber so eine unterschiedliche Meinung zu den Beiden besagten Alben hat noch niemand erwähnt. Es ist eher der Tenor dass es ab Sword and Sorcery von Album zu Album stetig bergab geht.
Ein Song namens "Iron Will" ist mir auch von Majesty unbekannt! - Vermutlich meinen Sie den Song "Fields of War"!
Viele Grüsse

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.01.2013 22:21:30 GMT+01:00
Maik Tack meint:
Nabend,

Ich finde allerdings auch, dass mich das neue Album weder mitreißen, noch begeistern konnte.
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