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Kundenrezension

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vater der neueren Science Fiction, 11. Oktober 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Blade Runner (Taschenbuch)
Rick Deckard ist Prämienjäger und soll Androiden, die den Menschen täuschend ähnlich sehen und wegen eines Verbrechens verfolgt werden, zur Strecke bringen. Als Hilfsmittel dient ihm dazu ein Gerät, das die Empathie der Testperson messen kann. Und das ist eine Eigenschaft, die Androiden gänzlich fehlt. Dafür sind sie mit einer übermenschlichen Intelligenz ausgestattet, die sie aber wiederum behindert, da sie in ihrem logischen Denken die Unberechenbarkeit eines Menschen nicht nachvollziehen können. Aber wozu lange den Inhalt erklären, denn eigentlich jeder kennt die Ridley Scott – Verfilmung mit Harrison Ford in der Hauptrolle. Aber genau da muss man einhacken. Den in vielen Dingen unterscheidet sich das Buch von Film.

Während Scott die visuellen und drogenabhängigen Visionen Scotts herausgegriffen hat und daraus ein panthasmorgisches Sammelsurium an Eindrücken und Trugbildern gemacht hat, ist das Buch um einiges trockener und pathetischer. Der Lebensgrund der Erdenmenschen, nach einem nuklearen Krieg vegetieren nur mehr wenige auf der Erde, die meisten sind auf die Marskolonien geflohen, sind die noch lebenden Tiere. Sie werden als Wertgegenstände und Status Symbole gehandelt und wecken bei den abgestumpften und verbitterten Menschen noch echte Gefühle. Alles andere wird von einem totalitären Polizeistaat regiert, auch das Wesensbild des Menschen, das man sich mit einer bestimmten Maschine jeden Tag neu programmieren kann.

Dick ist auch bei „Blade Runner“ seiner Philosophie der übermächtigen Masse, die von einer Chimärenreligion und einem undurchschaubaren Machtapparat in Zaum gehalten wird, doch besticht, verglichen mit anderen Büchern, hier vor allem die Poetik Dicks. Viele Szenen und vor allem die nicht geklärte Frage, inwieweit die Androiden ihre Künstlichkeit begreifen sind von bestechender literarischer Schönheit. Wirft man Dick sonst vor, im Stile eines Schundliteraten zu schreiben, so ist es hier nicht der Fall. Auch hält er sich mit den oft hölzern wirkenden Dialogen sehr zurück und beschreibt aus einer distanzierten, neutralen Erzählerposition, die das Geschehen, die Verzweiflung Deckards und der Androiden noch mehr heraushebt. Buch lesen, Film schauen, immer und immer wieder.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 10.12.2009 10:42:29 GMT+01:00
wahrscheinlich ist "einhaken" gemeint, nicht "einhacken". Und: können Visionen drogenabhängig werden?? Sonst sehr gute Kritik.
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