Kundenrezension

22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Divers und Gehaltvoll, 23. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Me. I am Mariah - The Elusive Chanteuse (Deluxe Edition) (Audio CD)
Vielen Leuten scheint die musikalische Substanz zu fehlen, um eine Mariah Carey CD zu bewerten. Dieser Eindruck verstärkt sich durch die ewig gleichen Vorstellungen - die besonders deutsche "Fans" immer wieder äußern und die essentiell auf die Frage hinauslaufen, wer Mariah Carey - die Künstlerin - eigentlich ist.

Mariah Carey hatte große Erfolge als Pop-Künstlerin, wandte sich aber spätestens 1997 mit dem Album "Butterfly" dem R&B Genre zu - ein Wandel, der erstaunlicherweise mehr Erfolge als Misserfolge mit sich brachte - ein Faktum, das viele nicht erkennen bzw. wahrhaben wollen.

Was sich auf Daydream als grundlegende musikalische Wandlung ankündigte, macht heute das Mark eines jeden Mariah Carey Albums aus. Statt auf unausgegorene Elektro-Beats mit massentauglichen Refrain-Wiederholungen zu setzen, beweist Mariah auf "Me, I am Mariah" einmal mehr, dass R&B ihre Leidenschaft und schlussendlich ihr musikalisches Zuhause geworden ist, wenn auch hier und da nostalgisch - durch Piano-gestützte Balladen - an die alten Zeiten ihrer ersten 3 CDs erinnert und durchaus angeknüpft wird.

Wer nach immerhin knapp 20 Jahren erwartet, Mariah würde zum ausschließlichen Balladen-Stil der frühen 90er Jahre zurückkehren, hat eines nicht verstanden und das ist die Künstlerin Mariah Carey.

Nun, wie fügen sich die Lieder auf "Me, I am Mariah" in die Schaffenspalette früherer Werke ein?

Hier ein kurzer Durchlauf:

01 Cry: Cry ist eine retro-Ballade, die erstaunlich stark an ihre alten Zeiten erinnert - besonders an die Balladen von "Music Box". Retro-Orgel und Klavier bauschen das Lied zum schmachtvollen Opener auf und verspricht dabei doch so viel mehr. Als Zusammenfassung ihrer Karriere kündigte Mariah Carey ihr neues nunmehr 14. Studioalbum an und auf Cry kann der aufmerksame Zuhörer mit Schrecken - und vor allem Bewunderung - feststellen, dass sie dieses Mal Ernst gemacht hat. Zu oft konnte eine solche Aussage als inhaltslose Plattitüde abgestempelt werden - gerade was das Vorgängerwerk "Memoirs of an Imperfect Angel" angeht. Mit voller Stimme und bestimmend, verleiht Mariah dem Song Ausdruckskraft ohne dabei - wie früher - in endlose Vocal-Tiraden zu entgleiten. Wir wissen, dass sie singen kann - umso erfreulicher, dass sie es auch mit Gefühl kann - immer noch und immer wieder.

02 Faded: Auf Faded knüpft sie eindrucksvoll an ihr erfolgreiches Comeback von 2005 an. Eine Midtempo Ballade des "Mimi"-Stils mit fetzigen Piano-Akkorden. Der Beat dröhnt, die Stimme schleicht auf dem Klangteppich herum. Der einzige Unterschied zu genregleichen "Mimi"-Balladen ist die ausgereifte Produktion, die liebevoll Klangnuancen setzt - u.a. auch durch ihr immer noch erschreckend eindrucksvolles "whistle"-Register.

03 Dedicated ft. Nas: Ein Feature lässt ja bekanntlich die Deutschen erschaudern, weil sie a) Hip Hop nicht verstehen und b) Mariah eine Kompetenz - aus bereits erläuterten Gründen - absprechen. Was viele nicht erkennen, ist die liebevolle Hommage an vergangene Hip-Hop Größen, die vor allem textlich durchklingt. Im wörtlichen Sinne eine "Dedication" eben. Musikalisch ist das Lied ein midtempo R&B Song, der in feinster R&B Manier Melodie und Produktion - darunter verstehe ich hier vor allem den Beat - miteinander verbindet und letztendlich im Rap von Nas an Relevanz und Kraft gewinnt.

04 #Beautiful ft. Miguel: #Beautiful mauserte sich vor allem in der englisch-sprechenden Welt zu einem echten Sommerhit 2013. Erstaunlicherweise ging das Lied, das ebenso durch ein grandios-platziertes Gitarrenriff als auch die harmonische Stärke beider Interpreten besticht, in Deutschland unter. Die Frage nach dem Warum lässt sich leicht entzaubern. In Deutschland spricht man lieber im Zusammenhang von Mariah Carey über Gewichtsprobleme und diva-haftem Getue, was teilweise zynisch und teilweise ernsthaft in Endlosschleife wiederholt wird - ohne dabei die Selbstironie zu entdecken, mit der Mariah ihr - zugegebenermaßen fülligeres Ich - heute in Szene setzt. Musikalisch gehörte #Beautiful jedoch zu den Lieblingen der Musikkritiker - zumindest derer, die sich mit den feinen Unterschieden auskennen. #Beautiful klingt noch immer bezaubernd, frisch und sommerlich.

05 Thirsty: Thirsty besticht durch einen harten Beat und mausert sich im Laufe der 3:26 Minuten zu einem echten Feuerwerk - erinnern doch hypnotisch durchlaufende Klangeffekte an It's Like That, ein Eindruck, der ebenso durch den Rhythmus-Wechsel im Refrain deutlich wird. Thirsty als waschechter "Urban"-Track mit Pop Einflüssen steht den "Mimi"-Tracks in nichts nach, erscheint hingegen musikalisch voller produziert - hört man doch nicht nur sich stetig ändernde Beat-Varianten, sondern auch gezielt gesetzte Streicher, die leider nur zaghaft durchscheinen.

06 Make It Look Good: Make it Look Good startet eindrucksvoll mit einer Mundharmonika und erinnert im Tempo und Produktion an Stevie Wonder - die Einflüsse sind nicht wegzuleugnen. Mit Make It Look Good gelingt Mariah das, was auf The Emancipation of Mimi nur angedeutet werden konnte: Retro-Soul.

07 You're Mine (Eternal): Dieses Lied wurde die 2. Single aus dem Album, veröffentlicht im Februar 2014. Leider verfehlt Mariah hier das bisher erstellte Klangkonzept des Albums. You're Mine ist weder Soul noch innovative. Es kann vielmehr als endlose We Belong Together Kopie dem Original nicht das Wasser reichen, wenn auch interessante Elektro-Beats in den Zwischenstrophen herausstechen und You're Mine doch auch etwas Neues, etwas Eigene hat. Im Fluss des Albums wird das Lied zwar vom Vorgänger und Nachfolge in den Schatten gestellt, wirkt aber insgesamt doch organisch.

08 You don't know what to do ft. Wale: Dieses Lied erinnert wieder stark an die Music Box Zeiten, denn selbst in 1993 gelang es Mariah aus dem Einheitsbrei schwulstiger Balladen auszubrechen, u.a. auf dem Song Now That I Know. Experten werden sich erinnern. So hat YDKWTD auch ein knapp einmütiges Intro, bei dem sich Mariah stimmlich an harmonischen Klavier-Akkorden räkelt. Danach jedoch wird das Lied tanzbar, ändert seinen Rhythmus und offenbart gute Laune. Ein Sommersong, der im Retro-Stil vor allem an ihre Pop Vergangenheit erinnert. Cooler Beat, volle Stimme und sich ständiger wiederholender Chorus verankern das Lied sofort im Ohr.

09 Supernatural ft. Dem Babies: Mariah schreckt wohl vor nichts mehr zurück. Auf Supernatural hört man ihre 3-Jährigen Zwillinge Monroe und Moroccan lachen, singen und vor allem in Interaktion mit Mariah. "I am a Chanteuse" proklamiert Monroe, woraufhin Mariah in gewohnt herzlicher Art antwortet: "I now you are, darling". Insgesamt prasselt das Werk allerdings vor sich hin. Eine Midtempo-Ballade, wie man sie schon zu Genüge gehört hat. Mariah singt allerdings mit voller Stimme und auch die Klangelemente wirken aufeinander abgestimmt.

10 Meteorite: Meteorite ist wohl das ungewöhnlichste Lied, das Mariah jemals fabriziert hat. Retro-dance Beat erwecken die 80er Jahre zum Leben. Das Lied ähnelt sogar im Konzept an Madonnas "Deeper and Deeper" - in gewisser Weise lassen sich House-Music-Effekte erkennen. Das Lied ist hypnotisch, da Mariah sich durch den Chorus ungewohnt zurückhaltend und dennoch mitreißend hindurchschlängelt. Grandios!

11 Camouflage: Camouflage ist erneut eine vom Klavier-getragene Ballade, die durch ihre Einfachheit und Mariahs emotionalem Gesang an Soundtrack-Klassiker der frühen Hollywood-Jahre erinnert. Unterstützt wird Mariah durch ihre grandiose Back-up Sängerinnen, natürlich hat sie es sich auch nicht nehmen lassen, sich selbst in Mehrfachlayern in den Hintergrund zu packen. Hier wirkt es allerdings zusammenpassend, unterstützt das Gefühl, indem das stimmliche Spotlight nicht von Mariah abgelenkt wird. Gänsehaut-Faktor beim stimmlichen und musikalischen "Climax" des Songs, bei dem Mariah nahezu arienthaft die Noten in die Länge zieht - von Fachleuten auch als "Melisma" bezeichnet.

12 Money ft. Fabolous: Dies ist wohl der ungewöhnlichste Up-Tempo Song des Albums. Das Lied besticht durch ausdrucksstarke Trompeten, die im Endlos-Loop etwas eigenes einbringen. Songs wie diese nennt man in den USA gerne "Urban-Club-banger", was wohl an der Kombination aus Beat, Tempo und Melodie liegt. Alle drei Elemente passen hier und verleihen dem Song Eigenart und Lebensfreude.

13 One More Try: Kiddies, dieses Lied werdet ihr wahrscheinlich nicht kennen, es handelt sich aber um ein Cover. Mariah fügt ja seit 1992 auf ihren Alben mindestens ein Cover ein, dieses Mal war also George Michael dran. One More Try erhält durch die harmonische Orgel-Produktion Gospelcharakter. Der Back-up setzt die Harmonien gekonnt in Szene und anstatt die emotionale Tiefe des Originals durch unpassende Stimmen-Akrobatik zu verzerren, singt Mariah mit der Melodie und nicht über sie hinweg. Definitiv ein Highlight in Mariahs in Karriere.

14 Heavenly: Natürlich beendet Mariah ihr Album mit dem traditionellen Gospel Song. Auch hier zeigen sich wieder Rückschlüsse zu den Vorgängerwerken. Mariah singt ausdrucksstark und mit voller Stimme, wie auf jedem der Songs auf dieser CD. Orgel, ein netter Beat, inspirierende und spirituelle Lyrics machen das Lied zu einem Erlebnis - gerade am Ende, wo die Musik aussetzt und Mariah mitsamt Gospel Chor zum musikalischen Finish ansetzt. Halleluja

15 It's a Wrap ft. Mary J. Blige und 16 Betcha Gon Know ft. R. Kelly: Dies sind zwei Songs, bzw. Remixe, die eigentlich schon viel früher hätten veröffentlicht werden sollen. Sie stammen vom "Memoirs" Album. Mary und Kelly sind ja bekanntlich Freunde der Sängerin, warum also nicht Altes neu aufwärmen und vielleicht doch aus Trivialem etwas Besonderes machen - zumal beide Songs zu den stärksten Titeln des Ursprungsalbums gehören.

17: The Art of Letting Go: Entgegen der anderen Balladen handelt es sich hierbei um eine Orchesterballade. Dieses Lied wurde im November 2013 eigenständig veröffentlicht, erhielt aber nie ein Musik Video oder irgendeine andere Form von Promotion. Lyrisch vielleicht etwas zu voll, bricht die Länge der Strophen doch immer wieder den musikalischen Rhythmus. Emotional ist die Ballade dennoch und erinnert stark an ihre Anfangs-Balladen. Gänsehaut verursacht auch der Background, der musikalisch immer wieder die Melodie hervorhebt.

Nach dieser doch sehr langen Ausführung muss man doch eines feststellen. Mariah Carey ist noch immer die Gleiche wie vor 20 Jahren. Ihre Stimme klingt nach wie vor toll - zumindest auf CD - ihre Songs wechseln von Pop zu R&B und Gospel, wobei der Retro-Gedanke gerade auf diesem Album hervorgehoben wurde - wie übrigens auch schon auf Emotions oder The Emancipation of Mimi (Glitter spreche ich lieber nicht an - ich will die Fans ja nicht noch mehr verschrecken als ohnehin schon).

Musikalisch lehnt das Album an eine Vielzahl der Vorgängerwerke an, besonders der 90er Alben. Da die Songs insgesamt besser produziert sind und das thematische Ziel - im Gegensatz zu TEOM - besser umsetzen, ist dieses Album klar vorzuziehen. Es ist sicherlich die beste CD von Mariah seit Butterfly und das beste der 7 Alben, die sie seit der Jahrtausendwende hervorgebracht hat.

5 Sterne für tolle (und auch viele) Balladen. Für tolle Uptempo Songs mit witzigen Lyrics (Money, Thirsty) und vor allem für die Stimme, die - zumindest mich - noch immer mitreißt, vor allem auf den Gospelsongs und den gefühlvollen Sommersongs.
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Kommentare


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1-8 von 8 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 23.05.2014 14:11:52 GMT+02:00
C.S meint:
Du sprichst mir aus dem Herzen

Veröffentlicht am 24.05.2014 00:31:46 GMT+02:00
arwenSdestiny meint:
Wirklich eine sehr ausführliche und tolle Rezension!
Die Songs werden, mit Hintergrundwissen und -Informationen gespickt, vortrefflich rezensiert.
Trotz vorhandener Mariah- Affinität wird eine Objektivität gewahrt und kurz auf die Discographie eingegangen.
Eine gelungene Rezension, von einem Lamb ohne rosarote Brille (-;

Veröffentlicht am 25.05.2014 12:45:02 GMT+02:00
ich schwöre, dass ich meine rezension geschrieben habe BEVOR ich deine las ;) wir haben quasi das gleiche gesagt. :D

Veröffentlicht am 26.05.2014 00:26:53 GMT+02:00
Ich hatte mir im Kopf eine Rezension schon ausgedacht und wollte es auch schreiben,
aber nachdem ich die hier gelesen habe, lasse ich es sein :-)
Super toll, ausführlich und dem ist nichts mehr beizufügen... danke dir :)

Veröffentlicht am 26.05.2014 10:03:57 GMT+02:00
Y. Schiffer meint:
BRAVO!
Treffender hätte man es nicht formulieren können.
Vielen Dank für diese tolle Rezension und die wahren Worte über Mariahs künstlerischen Stellenwert hierzulande.

Veröffentlicht am 26.05.2014 12:46:17 GMT+02:00
stevie?!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.05.2014 14:19:36 GMT+02:00
S. Parge meint:
yes?! ;D BTW I habe nun auch die top rated amazon rezension in England. <3 Me. I am a stan!

Veröffentlicht am 11.06.2014 17:10:08 GMT+02:00
Uwe Burchert meint:
Was soll man noch sagen ? Perfekte Rezension ! Großartig geschrieben . Ich habe die CD erst seit gestern , aber als Fan der ersten Stunde musste ich wieder mal bei HMV Japan kaufen . Da ist bei CD's von Mariah oft mehr drauf . Diesmal nur ein Stück (America the beautiful) ! Lasst doch alle meckern soviel sie wollen, bei mir auf Arbeit ist es auch so , alle meckern über Mariah .
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Details

Artikel

Rezensentin / Rezensent

S. Parge
(REAL NAME)   

Ort: Nortorf

Top-Rezensenten Rang: 4.278