Kundenrezension

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen spektakulärer Showdown, 5. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Prison Break - Die komplette Season 4 [6 DVDs] (DVD)
Zur Handlung wurde bereits viel gesagt und damit vieles verraten, also nicht noch mehr. Aber irgendwie kann ich das Gejammer über die sogenannten Logiklücken und das rasante Ende nicht verstehen. Wenn man die Messlatte so ansetzt, darf man ja heutzutage fast keinen Film oder keine Serie mehr mögen. Vielleicht haben es die Macher von Prison Break in der Staffel 4 ja einen Tick zu gut gemeint, nachdem Prison Break - Die komplette Season 3 (4 DVDs) durch den Autorenstreik inhaltlich etwas in Mitleidenschaft gezogen wurde. Auf jeden Fall schafft es auch die letzten Season, dass die Spannung bis zum Schluss hoch bleibt und es immer wieder mehr oder weniger unerwartete Wendungen gibt. Das hohe Erzähltempo gerade am Schluss verlangt vom Zuschauer jede Menge Aufmerksamkeit, mal schnell zum Kühlschrank verschwinden, um Getränke zu besorgen, ist ohne Betätigung der Pausentaste nicht möglich. Und das ist doch gut so, ein würdiger Showdown muss fesseln und alle Register ziehen, da sind heutzutage Explosionen, Verfolgungen und Geballer einfach notwendige Zutaten. Und es gehört zur Company-Verschörungs-Story einfach dazu, dass es bis zur Auflösung des gesamten Rätsels noch einmal richtig hin und her geht und man am Schluss fast nicht mehr weiss, wer auf der Jagt nach dem Stein der Weissen (Scylla) denn nun wen verraten hat. Immerhin ist das Prinzip des gegenseitigen Austricksen, Überlistens und Verratens eins der Erfolgskonzepte der gesamten Serie. Es werden am laufenden Band heilige und unheilige Allianzen gebildet, um ans Ziel zu kommen, die zwangsläufig auseinanderbrechen und dann doch wieder nötig sind. Es ist doch wie im realen Leben, wenn zu viele Leute mit unterschiedlichsten Charakteren, Interessen und Motiven eine Aufgabe lösen sollen. Nur eben etwas überspitzter. Und die Guten bleiben bis zum Schluss die Guten. Dass das Ende sehr endgültig ist, finde ich gut. Sieht man mal vom Film Prison Break - The Final Break ab, ist damit hoffentlich garantiert, dass die Geschichte nicht wie 24 - Season 7 (6 DVDs) zur Belanglosigkeit verkommt, denn jedes Thema ist irgendwann mal ausgereizt. Obwohl ja schon laut gemunkelt wird, dass es ein Spin-Off geben soll (The Gretchen Morgan Files). Na super.
Positiv ist an Teil vier auch, dass die schauspielerischen Leistungen weiterhin gut sind und stellenweise sogar verbessert werden konnten (Robert Knepper als T-Bag ist erneut grandios, Jodi Lyn O'Keefe als Gretchen noch psychopathischer, William Fichtner als Alex Mahone überzeugt ebenfalls, Amaury Nolasco als Fernado Sucre jammert nicht mehr so schlimm... im Prinzip stehlen einige "Nebenrollen" dem Brüderpaar beinahe die Show.)
Für alle Fans der Serie sollte auch die letzte Staffel ein MUSS sein, nicht nur der Vollständigkeit halber, denn auch dieser Part bietet beste Unterhaltung und hat Suchtpotential. Dass das Niveau von Prison Break - Die komplette Season 1 (6 DVDs) nicht mehr erreicht wird, ist wohl der Fluch jeder neuen, innovativen Serie. Nur selten können die nachfolgenden dann die Spannung noch steigern oder den Grundtenor wesentlich umkrempeln.
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 21.06.2013 22:39:56 GMT+02:00
J.Tews meint:
schöne Rezension, ich stimme ihnen in fast allen Punkten zu^^
mMn kommt Staffel 4 beinahe an die Erste heran, allerdings hat mich die Einführung einer totgeglaubten Person gestört. Ich vermute, dass die Autoren möglichst viele Wendungen einbauen wollten(auch wenn diese offensichtlich - weil überflüssig - war), um die Dramatik zu steigern, allerdings leidet die Glaubwürdigkeit etwas darunter.
Auch gestört hat mich die Tatsache, dass T-Bag immer so stark dargestellt wurde und dass sein Handicap nie hinderlich war.
(ACHTUNG SPOILER!!!)
Am Ende sieht man ihn wieder im Gefängnis mit offensichtlicher Machtposition, jedoch stellt er mMn überhaupt keine Bedrohung dar, wodurch er auch niemanden beschützen kann.
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