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Die Feigheit der Frauen,
19. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Feigheit der Frauen: Rollenfallen und Geiselmentalität. - Eine Streitschrift wider den Selbstbetrug (Broschiert)
Erschreckend mit welcher Ahnungslosigkeit Bascha Mika über die Situation arbeitender Mütter/Frauen polemische Platitüden von sich gibt. So zieht es sich durch das ganze Buch,teilweise bekommt man beim Lesen leichte bis stärkere Aggressionen. Alles in allem ein streitbares Werk, bei dem man den Eindruck bekommt der Autorin geht es nicht um die Frauenbewegung, sondern um eine Glorifizierung Ihres Lebensweges-den Sie anscheinend als alleinigen und richtgen Weg sieht. Es gibt aber eben auch "Grau" und nicht nur Schwarz oder Weiß.
Meint: Es gibt nicht nur die Möglichkeit sich für Karriere und gegen Kinder zu entschieden, sondern es geht auch beides. Und dass das so schwer ist, liegt nicht nur am Rollenverhalten der Geschlechter, sondern nach wie vor an den politischen Rahmenbedingungen und dem immer wertenden Urteil der Gesellschaft.
Weiterhin störend an der ganzen Diskussion empfinde ich, dass immer nur Frauen in Führungspositionen bedacht werden.
Was ist mit allen anderen arbeitenden Frauen. Die, die täglich alte Menschen pflegen, die, die in der Kita die Kinder betreuen, die, die in der zweiten Führungsebene Karriere machen, um nur enige Beispiele zu nennen.
Die Frauenbewegung wird nicht weiter kommen, wenn sie gegen verschiedene Lebensmodelle wettert. Sie wird weiter kommen, wenn Frauen endlich akzeptieren, dass Karriere und Familie für jede Frau individuell definiert wird.Und dass sich diese Definition in Lebensabschnitte teilen kann.
Zur Ernüchterung kann man es lesen aber wirklich wertvolle Impulse gibt dieses Buch nicht.
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