|
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Rezension bezieht sich auf: Der Kuss des Blutes (Taschenbuch)
... ganz gut geschrieben. Wie ich schon in meiner Rezi zu Der Nacht ergeben: Roman erwähnt habe, kennt man die Art Story schon von anderen Autoren/innen. Aber sei`s drum, manchmal ist gut abgekupfert besser als schlecht neu erfunden..."Der Kuss des Blutes" ist der Folgeroman zu dem bereits erwähnten "Der Nacht ergeben". In diesem Band geht es jedoch um die Halbdämonin Shay und den Vampirclanchef Viper. Beide Figuren spielten schon in Band 1 eine (Neben-)rolle. Man kann den Folgeroman aber problemlos lesen ohne den ersten Band zu kennen. Shay befindet sich bereits seit etlichen Jahren in der Gewalt des Sklavenhändlers Evor (einem Troll), an welchen sie mittels eines verfluchten Amuletts gekettet ist, und der sie zudem sehr demütigend behandelt. Viper, der Shay auf einer Auktion "ersteigert", läßt sie über seine Absichten zunächst im Unklaren. Nach dem gemeinsam überstandenen Abenteuer in Band 1, verlor er sie zunächst aus den Augen, und es stellt sich heraus, daß er wohl Zeit und Mühe aufgewendet hat um sie wieder aufzuspüren. Obwohl Viper sie gut behandelt und offenbar mehr für sie empfindet, mißtraut Shay ihm zunächst. Nicht ganz zu unrecht, denn "Shalott"-Blut gilt in Vampirkreisen als unwiderstehlich. Viper zeigt jedoch kein Interesse daran, ihr zu schaden, im Gegenteil. Er ist bereit, alles zu versuchen, um Shay von diesem Fluch zu befreien. Derweil will etwas oder jemand anderes sie um jeden Preis in die Gewalt bekommen, denn Shay hat nicht nur Dämonenblut in sich, ihr Blut kann auch heilen... Der Roman gefiel mir sogar besser als der erste, denn es gibt nicht nur (wie im 1.) wieder sympathische Figuren (besonders Shay`s Gargylen-freund brachte mich öfters zum schmunzeln) und ästhetisch beschriebene Erotik, die Story ist auch noch durchaus spannend. Klar, man ahnt schon recht früh beim lesen, wohin das ganze bei Shay und Viper führt. Der Ablauf ähnelt zugegebenermaßen der Story in Band 1. Beim Lesen drängte sich mir zudem stellenweise der Verdacht auf, daß die Autorin wohl ebenfalls gerne Lara Adrian oder J.R.Ward liest...;-) Und natürlich hat das ganze einen guten Schuß Romantik. Wie andere Rezensenten schon schrieben, das Rad wurde nicht gerade neu erfunden. Aber was soll`s. Fazit: Gut für "zwischendurch", wenn man auf die Fortsetzung "seiner" Lieblingsserie(n) wartet. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
Details |