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Kundenrezension

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie das Spitzohr wieder von den Toten erweckt wurde..., 3. Mai 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Star Trek 03 - Auf der Suche nach Mr. Spock (DVD)
Eine Randbemerkung vorab:
Es gibt Begleittitel die man einem Film geben kann, die sofort die gesamte Filmstory verraten und jeden Überraschungseffekt im Nu verpuffen lassen. Ein nicht ganz so offentsichtlicher Titel wäre meines Erachtens klüger gewesen... Aber egal, an den dieser Sache lässt sich im Nachhinein nichts ändern. Wenn der Titel so steht, dann steht er eben so.

Wir erinnern uns:
Am Ende vom 2. STAR TREK-Film "Der Zorn des Khan" opferte Spock sein Leben, um Das aller Crewmitglieder der Enterprise zu retten. Ein Aufschrei unter den Fans, weil die wohl beliebteste Figur des ST-Franchises so / zu früh den Heldentod im Kino sterben musste. Aber wie wir alle ja Hollywood und gerade auch STAR TREK kennen: Es gibt immer ein offenes Hintertürchen, und Teil 3 hier knüpft nahtlos an das Ende seines Vorgängers an, um den beliebten Vulkanier wieder ins Reich der Lebenden zurück zu holen.

Die Enterprise, vom verlustreichen Kampf gegen Khan sichtbar gezeichnet, kehrt zurück zur Erde. Die Crew soll getrennt werden und neue Aufgaben erfüllen, weil die Enterprise laut Föderation "ausgedient" hat. Als ob Kirk mit dem Tod seines besten Freundes nicht schon genug belastet ist, bereitet ihm auch noch McCoy mit seinem sonderbaren Verhalten noch mehr Sorgenfalten.
Wie sich nach einer aufschlußreichen Unterredung mit Spocks Vater Sarek herausstellt: Spock hat vor seinem Tode seinen Geist in McCoys Gehirn übertragen, mittels Gedankenverschmelzung. Es besteht also die Hoffnung, Spocks zu retten, denn sein wiedergeborener Körper befindet sich ohne Seele auf dem Planeten Genesis, wo zeitgleich Kirks Sohn David und die Vulkanierin Saavik zu Forschungszwecken anwesend sind.
Nachdem die Enterprise "entwendet" wird, macht sich Kirk mit seinen Freunden auf dem Weg nach Genesis - nichts ahnend, dass eine Handvoll Klingonen dasselbe Ziel verfolgen, um gewaltsam an die Daten rund ums Genesis-Projekt zu gelangen...

Mit Leonard Nimoys Regie-Debut wurde der erste STAR TREK-Film verwirklicht, der die direkte Fortsetzung eines Vorgängerfilms und Teil einer internen Trilogie darstellt. Da nur knapp 2 Jahre nach "Zorn des Khan" gedreht, erscheinen Optik, Stil und Erzählfluss wie aus einem Guss, als wären Teil 2 und 3 an einem Stück gedreht worden. Fast alles wurde übernommen: Seien es die Art der visuellen Effekte, Ausstattung, Kostüme, Musik. Die Meisten der an Teil 2 (hinter den Kulissen) beteiligten Personen sind an Bord.
Nimoy kennt sich dank seiner Rolle als Spock bestens mit STAR TREK aus, darum versteht er es auch als Regisseur ohne Probleme, sofort eine vertraute Umgebung zu schaffen. Der im Film aufkommende Humor sitzt wie eh und je, die Darsteller holen aus ihren Rollen das Beste heraus, und die Action mitsamt Spezialeffekten wird wohldosiert eingesetzt.

Einer von vielen Höhepunten ist sicherlich die Selbstzerstörung-Sequenz der Enterprise, die auch heute nach über 25 Jahren für Staunen und Wehmut unter Fans sorgt. Es blutet auch mir immer wieder das Herz, wenn ich dieses innig geliebte Schiff (das immer als Hauptlocation und Zuhause der TOS-Crew diente) als lodernden Feuerball abstürzen sehen muss. Trotz oder gerade deswegen: Eine fantastische Inszenierung, ein Lob an die Effekte-Zauberer von ILM.
Auch der Untergang des Planeten Genesis ist sehr ansehnlich.

"Auf der Suche nach Mr. Spock" kann viele Qualitäten seines Vorgängers vorweisen und auf ähnlichem Niveau halten, ist geradlinig umgesetzt und erlaubt sich kaum Hänger. Im Vergleich mit "Zorn des Khan" fällt er dennoch etwas ab, und zwar aus folgenden Gründen:
- Die Story ist recht überraschungsfrei und kann nicht mit großen "Aha"-Momenten aufwarten. Der Filmtitel trägt wie bereits erwähnt seinen Anteil dazu bei.
- Die Klingonen (und besonders Commander Kruge) geben keine überzeugenden Gegner ab. Liegt zum einem daran, dass sie viel zu naiv, zu eindimensional und alles andere als angsteinflössend agieren, zum anderen weil die Feindschaft zwischen Kirk und Kruge aus keiner sinngebenden Basis (abgesehen vom Mord an Kirks Sohn) herrührt. Das war bei den Kontrahenten Kirk und Khan anders: hier gab es eine direkte, persönliche Beziehung (entnommen aus der TOS-Episode "Der schlafende Tiger"), aus der sich während des Filmkampfes eine entsprechend emotionale und dichte Spannung ergab.

Unabhängig davon ist der dritte Leinwandauftritt der TOS-Crew ein empfehlenswertes Sci-Fi-Abenteuer, das bestens unterhält. Er gehört zwar nicht zu den Besten der gesamten ST-Reihe, macht aber vieles besser als einige der späteren Nachfolgefilme.
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