Kundenrezension

46 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Idee-Umsetzung mangelhaft, 16. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Oma, erzähl mal: Das Erinnerungsalbum deines Lebens (Gebundene Ausgabe)
Nachdem ich von den Büchern gehört hatte habe ich mir gleich Mama erzähl mal für mich und Oma erzähl mal für meine Mutter gekauft.
Schon beim Ausfüllen meines Buches musste ich meine Mutter anrufen - die war höchst befremdet und als ich ihr von dem Buch für sie erzählt habe - entsetzt. Auch nachdem ich ihr das Buch gezeigt habe und sie darin gelesen hat, ist sie davon kein bisschen begeistert. Deshalb: Warnung, wer das Buch verschenken will sollte eine solche Reaktion in Betracht ziehen. Kaum ein Rezensent hat beschrieben ob die Bücher auch tatsächlich ausgefüllt wurden!! Wie viele Rezensenten ganz richtig angemerkt haben, Menschen die harte Zeiten, vor allem im Krieg, durchgemacht haben, erzählen nicht so gerne davon. Meine Mutter war nach der Lektüre der Fragen in Tränen aufgelöst. Weitere Kritik- Der Teil mit den Historischen Entwicklungen ist viel zu dick, er sollte, wenn überhaupt, in die Fragen eingebettet werden. Im übrigen fände ich es besser, mehr Raum zum Erzählen zu lassen. Gleiches gilt für Bilder, das Buch ist so gebunden, das viele Bilder das Buch schnell aus dem Leim gehen lassen.
Die Fragen sind auch bei weitem nicht vollständig, insbesondere wenn mehrere Enkel betroffen sind, ist das Buch ungeeignet, weil das nicht wirklich vorgesehen ist.
Im übrigen scheint das Buch auf die gemütliche Durchschnittsoma ausgerichtet zu sein, die in ihrem Leben nie viel erlebt hat und auch jetzt nicht viel macht!
Fazit: Die schlaue Oma greift zum Rechner oder zum Stift und fängt von den Fragen angeleitet selber an zu erzählen, ansonsten hole sie sich Sohn oder Tochter und ein Diktiergerät und lasse schreiben.
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Von 1 Kunden verfolgt

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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 09.03.2013 20:17:33 GMT+01:00
Codename meint:
Vielleicht wird es mal Zeit, über Dinge zu reden die viele Jahrzehnte verschwiegen wurden.
Man kann vor traumatischen Erlebnissen nicht weglaufen und sie totschweigen, dau gehören auch Tränen und "Aufgelöst sein".

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.12.2013 12:16:39 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.12.2013 12:17:13 GMT+01:00
Christine meint:
Dazu zwingt man aber niemanden. Und ob man eine alte Frau oder einen alten Mann ungefragt mit ihren "Dämonen" konfrontieren muss, vor allem, wo diese Generation sicherlich keine war, die an jeder Ecke Bewältigungshilfen, Selbsthilfebücher, Therapien oder Gruppen hatte, find ich mehr als fraglich. Nicht umsonst ist das alles so vergraben und rührt heute noch zu Tränen. Wenn man damals die Bewältigungsstrategien und -Hilfen gehabt hätte, die es bräuchte, um sich heute offen mit dem Thema auseinanderzusetzen, wäre es doch kein schwieriges Thema, über das die Wenigsten gerne reden. Niemanden konfrontiert man ungefragt und ungewollt mit seinen Ängsten und persönlichen negativen Erfahrungen. Niemand hat das Recht, eine Verarbeitung zu erzwingen, und ob das bei einem alten Menschen, mit einer ganz anderen Mentalität, als wir sie kennen, mit Krankheit und vielleicht Demenz überhaupt möglich, und vor allem nötig ist, ist fraglich. Historische wichtige Erkenntnisse krieg ich auch woanders. Wer reden will, den lässt man reden, und zwar im eigenen Tempo und über das, worüber die Person reden will. Dann setzt man sich daneben und hört zu. Ansonsten respektiert man die Autonomie auch eines älteren Menschen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.06.2014 17:32:11 GMT+02:00
al-hh meint:
Also ich habe das Buch geschenkt bekommen, als meine Enkelin geboren wurde. Ich bin jetzt 65 und die Kleine ist 5. Die Idee fand ich toll, denn ich kann meine Oma heute nicht mehr fragen und ich weiß sie hat viele Geheimnisse mit ins Grab genommen. Z. B. wusste sie viel über Pflanzen und Tiere und diese Dinge hätte ich gern von ihr gehört. Mehr über ihr Wissen als über ihre Kriegserlebnisse.
Ich habe vor meiner Enkelin in dem Buch zu erzählen, was ich als Kind gemacht habe, was wir (auch wie) gespielt haben usw. Deshalb finde ich die Idee sehr gut. Es ist ja nicht als psychotherapeutisches Werk für Omas gedacht. Wohl eher als liebevolle Erinnerung.
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