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Kundenrezension

19 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen 29 Jahre danach: ein Buch, das war, 18. August 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Kritik der zynischen Vernunft (Broschiert)
Eine entsorgende Meditation über Sloterdijks Erstling KzV (1983)

...Enttäuschung im positiven Sinn..."
(Sloterdijk, Kritik der zynischen Vernunft, Bd. 1, S. 26)
...heißt von der Täuschung Los-Lassen. Entrümpeln, De-Konstruieren."
(Rubesco, Beipackzettel, Entwürfe aus dem Weder-Noch, S. 125)

I. Anlaß
Von Zeit zu Zeit muß in einem Leben, das man so als geballte Individuation eines kooperierenden Zellhaufens zubringt, entrümpelt werden. Innerlich. Äußerlich. Es ist erstaunlich, wie viel Mist man über die Jahre sammelt, der nur in einer längst vergangenen Situation irgendeine Bedeutung hatte. Es ist, statt zu lassen, wenn es sich gehabt hat, dies sklavisch an den Dingen kleben, dieses unbewußt gewordene Haben-und-Behalten-Müssen, man weiß ja nie, wofür man`s noch braucht. Eine ganz törichte Gewohnheit, schädlich und zu nichts nutze, da man dann doch in Abständen unter nur ungleich erheblicheren Anstrengungen als des sofortigen Lassens eine Aufräum-Katharsis vorzunehmen hat. Anläßlich einer solchen anstehenden Säuberungsaktion griff ich mir bei Sichtung der überflüssig gewordenen Bücher, jenen lastenden Raum- und Denkverstellern, auch Sloterdijks Erstling heraus. Damals, 1983, gründlich durchgenommen, hat er im Archivbestand bis heute sein weiters Dasein gefristet. Nun aber stellte ich mich vor die Entscheidung: weiter Staubfänger oder raus damit. Dazu blätterte ich ein wenig darin. Was Erinnerungen weckte. Da 2013 - der albernen Gewohnheit des bürgerlichen polit-geistes-kulturellen Fest- und Feierfwesens entsprechend,, Besonderheiten des Dezimalsystems zum Anlaß zu nehmen, irgendetwas mit einem Mal unbedingt in den aufmerksamen Blick zu nehmen, so, als wäre eine runde Zahl ein zwingend vernünftiger Grund für dieses hektisch geschwätzig anhebende Gehampel und Gewese - , für Sloterdijks Erstling das 30jährige" ansteht, komme ich 29 Jahre danach mit einer kleinen "Meditation" über dieses Buch, das wiederum eine "Meditation" über den Satz "Wissen ist Macht" darstellen wollte (KzV, Bd. 1, S.8) dem ganzen zu erwartenden laudativen Rummel spielverderbend voraus. Denn ich muß mich entrümpelnd nun entscheiden...

II Das Konzept
Die Idee des Buches war mindestens "nett" (mit dem Zyniker Oscar Wilde geredet), wenn nicht, fahler Mundgeruch des häufigen liderlichen Feuilleton-Gebrauchs, "originell" (besser: kreativ); es in einer Zeit !zynisch an allen Enden", heideggernd "!an der Zeit" zu sehen, "den Zuzsammenhang zwischen Zynismus und Realismus aus Grundlagen zu entwickeln." (KzV, S. 17)
Wie Kreativität allgemein im wenigeren Fall das "absolut Neue", sondern häufigeren Falls die modifizierende Nachahmung ist, so auch hier. Die Idee hatte Vorläufer von Namen. Kulturkritisch: die Frankfurter und daraus einen adornisierten Marx (Sloterdijk hat, das zeigen alle seine "kulturalistischen" Einlassungen zu Marx, "Das Kapital" in seiner Kategorienkritik nie gelesen), Philosophiekritisch, schon benannt, Heidegger. Der wollte bekanntlich als "Aufgabe des Denkens im 20. Jahrhundert" aus der "Seinsvergessenheit" der Moderne vorwärts erneuernd zurück in die durch die "Hingebung an das Seiende" unverdorbenen Anfänge der abendländischen Philosophie, ins "Sein als Sein", Eine etwas umständliche Ausdrucksart , - die eine veritable Metaphysik transportiert -, mit der ein anti-modernistischer süddeutscher Katholizismus fundamental-ontologisch radikal geworden war und unter direkter "Ansprache durch das Sein" politisch in der Welt herumfuhrwerken wollte (welches durch und durch unphilosophische Ansinnen peinlichst braun in die Hosen ging).
Bei diesem "zurück zu" kann man es sich schwerer, aber auch relativ einfach machen. Sloterdijk wählte ökonomisch Zweiteres. Es gibt da einen antiken Tratsch- und Klatschreport, verfasst von einem Diogenes Laertius über die Vertreter der altgriechischen Philosophie, der tatsächlich wesentliche Gedanken der damals bunt wimmelnden Philosophenschulen enthält . Da das schließlich zur abendländischen Herrschaft gelangte Christentum bei der imperialen Herstellung seiner philosophia perennis u.a. nachhaltig dafür sorgte, dass weitgehend alles "Heidnische" und "Ungläubige", also das an antikem Denken, was sich gedanklich nicht dem neuen Seinsverständnis" fügen ließ (und das war außer Plato und Aristoteles eigentlich so ziemlich alles), textual vernichtet wurde, ist diese Buch ein unumgänglicher Quelltext.
In dem hat Sloterdijk auf Heideegers Spuren nun zum Anfang nach "zeitgeistig" Passendem für sein Philosophierevival gesucht. Und wurde (in gänzlich anderer Richtung als Heidegeer) fündig. Statt Parmenides, Heraklit oder Anaximander, die sich Heidegger für seine Konstruktionen meinte herauspicken zu müssen, stieß Sloterdijk auf die von der Sache her eher neckischen, philosophiegeschichtlich aber höchst bedeutsamen Kabbeleien, - die allerdings auch bis zum gröblichsten Anpöbeln gingen -, um die Frage, ob nun "Tischheit und Becherheit" als Ideen (Wesen) oder ob dagegen die konkreten einzelnen daseienden Tische und Becher als die WAHRE, die WIRKLICHE Wirklichkeit anzusehen seien. Die, die sich da so fetzten, waren, als Vertreter der partikularen Tische und Becher, der Aktionsphilosoph Diogenes von Sinope, ein wackerer Kämpfer für die partikulare Individuation gegen die Anmaßung der Verstandesabstraktion (in vielem erinnernd an jenen berühmt berüchtigten Wiener Aktionisten Ernst Otto Mühl, der heute auch schon vergessen ist, um die Zeit von Söterdijks Erstling aber hefrtig für bürgerlichen Skandal sorgte) , und Plato, der griechische Philosophenstar. Jener Plato, der bereits vom demokratischen Denkpolizisten Popper unter den vernichtenden Verdacht der Zuarbeit für Hegel und Marx und damit schließlich für den kommunistischen Feind der "offenen Gesellschaft" gestellt worden war. Somit, Popper dixit, totalitär und zynisch bis zum Anschlag.
Und bekannt ist ja auch, dass Plato sich zur Realisierung seines Ideal-staatsprogramms als Politikberater einem Tyrannen andiente, der ihm allerdings einen heftigen Tritt verpasste, als Plato ihm machtkonkurrierend mit seinem Ideal einer auf Denken gegründeten Herrschaft beim Herrschaftsmachen als Behinderung - der Tyrann wollte propagandistisch verwertbare Rechtfertigung, kein Reingequatsche - auf die Nerven ging. Wie immer mit diesem erzählten Schwank - Plato jedenfalls gilt mit seiner, das geht durch das ganze antike Denken, eben auch ethisch wertenden Ideenlehre (die Ideen, das wahre Höchste und Bleibende, sind auch das Reinste, das Erstrebenswertetste; während das parikular Empirische "bloße" Abbilder sind, in graduell unterschiedlichem Ausmaß "verschmutzte" Ideen, und die "Abbilder der Abbilder" schließlich, also Malerei und Kunst, das Unwahrste; daraus ergibt sich für ihn eine stramme Sozialgliederung nach Berufen ) als abendländischer Großmeister des Abstrakten und als ausgemachter Feind des Sinnlichen. Das ist die Konstellation am "Anfang der Philosophie", die Sloterdijk sich nun vorrnahm, auf eine "Meditation" über die Jetztzeit umzuschreiben, für die ihm der Satz "Wissen ist Macht" (als Exemplifizierung der Heideggerschen "Seinsvergessenheit" der Moderne) charakteristisch erscheinen wollte. Dabei als "Meditierender" (keine Handlung ohne Handelnden) eine Art Reinkarnation des antiken sensualistischen Kämpfers gegen die Abstraktion, des Diogenes, mimend, der unter dem nochmals schillernd aufblühenden Baum der Philosophie.sitzt. Natürlich schon ein erster blühender Unsinn. Denn der Baum, das war ja nur eine Metapher für das, was Sloterdijk meinte zu schreiben: eine blühende Philosophie (bzw. Phantasmagorie).

III Die Ausführung
Allein: die erweis sich , nach noch flottem u n d lesbarem Anfang, dann aber schnell nur als blühend im Vagen, Ungefähren, Essayistischen. Zwar ist das Ganze zu einem stattlichen Riemen angeschwollen, aber es ist - Schwellung, Aufgeblasenes. Da drückte einen was, was wohl irgendwie herausmusste, von dem er aber selber nicht wusste, was das eigentlich genau sein sollte. Hier schrieb sich ein gedanklicher Miniaturist mit exzessiver Vorliebe für blumige bis völlig verstiegene Formulierungen immer mehr in den bloßen Unsinn hinein. Von Heidegger hatte er nur das Allerschlechteste, dessen willkürlich-assoziativen "Wirbel des echten Fragens" und die albernen etmymologischen Tricksereien. Von den französischen Struktualisten deren unsaubere Begriffsbildungen und den Hang - einfach nur seitenlang ohne irgendeinen klar strukturierten Gedanken zu schwafeln und leeres Stroh ohne Ende zu dreschen, ohne dass sich das zu irgendetwas fügt. Von Adorno dessen blöde, fast pathologische Manier, alles, aber auch wirklich alles, letztlich auf eines , die "Warenabstraktion", zurückführen zu wollen; auf eines, das er selbst nicht verstanden hatte (sein ganzes Werk ist vollgerammelt mit nur diesem Einen). Diese Manierismen seiner Vorgänger machen KzV als recht simpel gestrickten kausal-monistischen Text aus, wobei die causa im raunenden Dunkel bleibt.
Der Sympathiebonus, den man anfangs bereit war für das kreative Konzept zu geben, war so schnell verjubelt. Das Zeug war Denk-Simulation, Als-Ob-Philosophie. Mit einer "Meditation" - und das ist unverzeihlich - hatte das überhaupt nichts zu tun, reiner Etikettenschwindel. Meditation ist konzentrierte Achtsamkeit bei und auf sich und auf das, was sich situativ ereignet. Davon merkte man diesem immer unförmiger ins Konfuse und Faselnde abgleitenden Text nichts an. Auch über den Ausgangssatz erfuhr man nichts, was die Sache auf den Punkt brachte . Denn der Zynismus, der ihn begleitet, hat seinen Grund im "(be-)rechnenden Denken", das alle Qualität zur gleichgültigen Quantität herabsetzt, darauf reduziert. Hierüber fällt in KzV kein verständiges Wort. Somit bleibt es bei Behauptungen, Ahnungen, Spekulationen, wirren, weil artifiziell fabrizierten, hingebogenen, nicht aus der Sache abgeleiteten Schlüssen. Nichts wirklich Gedachtes, hätte Schopenhauer gespottet.
Von den vielen Rezensionen, die sich diesem Buch zum seinem Erscheinen annahmen, war, aus der gängigen Kultur-Journaille, nur die im SPIEGEL diesem wuchernden Konvolut wirklich auf den Punkt gewachsen. Alle anderen schienen sich untertänig beeindruckt der Geschwätzigkeit zu unterwerfen, so, als hatten deren Verfasser sich richtigend besoffen quatschen lassen. Ein Prosa wie Schopenhauer, ein existentialistisches Ereignis wie Heidegger...Es war nur noch entzückte Affirmation. Zwischen Merkel, der im SPIEGEL rezensiert hatte, und Sloterdijk kam es dann zum Podiums Show-Down an der Münchner Uni. Selbst verhindert, ließ ich mir berichten. Sloterdijk sei völlig ausgerastet, habe Merkel, der ruhig und sachlich blieb, unflätigst beschimpft und habe sich von einem "Zyniker" im übrigen jegliche Kritik verboten...Gut, ich war mit Sloterdijk im Grunde schon vorher fertig, nämlich nach Durchnahme des Buchs. Es brauchte also den Bericht über den lächerlichsten Diogenes-Darsteller, den es wohl je gegeben hat, weil er sich nur als ein vor Ambition berstender Hanswurst bewies, eigentlich nicht mehr.... .

IV Die dankbaren Rezipienten
Nach dem Diktum des Zynkers W.I. Lenin verkaufen die Kapitalisten ihren Gegnern auch den Strick, an dem diese jene hängen wollen; analog hält es seit Jahr und Tag die "Kulturindustrie", die immer wieder bestens, nämlich rentabel, damit fährt, sich - von links, von rechts, von oben wie von unten - in Grund und Boden schimpfen zu lassen als das, was sie ist: kapitalistisch bis in die Knochen.
Auch in der Abteilung gebuchdeckelter Lesestoff der höheren Güte dieser Industrie muß sich das zusammengeschriebene Zeug nur verkaufen, ein zahlungskräftiger Kunde namens "Zeitgeist" dafür da sein. Dann geht da auch "Kritik", die sich das Gütesiegel radikal draufgeklebt hat. Es wäre sicher einmal amüsant zu untersuchen, wie z.B. im Falle von Sloterdijks Erstling damals die "Kulturindustrie" (insb. das jeweilige Zusammenspiel von Autor, Lektor, Verleger, feuilletonistioschen Rezensionsmultiplikatoren wie Handel und Distribution) funktionierte, um einen Bestseller, ein "Ereignis" zu fabrizieren.
Doch egal wie: der suhrkamp-Befund war, dass Sloterdijk in die Zeit passt wie die Faust aufs Auge. Der damals (schon etwas mehr als die) Welthälfte-Kapitalismus (die anglosäsischen Hardliner vorneweg und die übrigen NATO-Satelliten hurtig drangeflanscht, um beim Sieg dabei zu sein) hatte seit Jimmy Carter "nach außen" offensiv zu seinem globalen Endsieg (und sei`s darum, einen dritten Weltkrieg anzuzetteln) geblasen und "nach innen" kam der neoliberale monetaristische Roll-Back gegen den linksliberal-sozialdemokratischen Keynesianismus radikal in die verwüstende Fahrt, die ihm sein nichts als Markt = Gott-Glauben gebietet..
Das war auch denen nicht entgangen, die von einstigen Revoltionshoffnungen zuerst - auch über den Zwischenstop eines rudelbumsenden spirituellen Ausflugs zu irgendwelchen abzockenden Gurus in Fernost - zum protestbewegten Alternativnationalismus und, nur konsequent weiter in diesem Verfall, nun Anfang der 80er zur "Politikfähigkeit"zu finden begannen. Nicht alle waren da allerdings so abgebrüht machiavellistisch macht- und pfründegeil wie die eingeschworene Politgang um den Schlägertaxler Fischer. Der brauchte tatsächlich Ideen nur als Klopapier für seinen monomanen EGO-Schiß.
Andere dagegen, es bohrte der moralische Gewissenswurm, suchten die Diskrepanz zwischen ihrem (noch, aber heftig abnehmend) Verbalprogressivismus und ihrem stangengraden Weg ins arrivierte bürgerliche Mitmachen schon "irgendwie", am besten natürlich tiefsinnigst, also philosophisch verpackt, zu veredeln. Da war Sloterdijk mit seinem Versprechen, nichts zu versprechen, vor allem keine Neuen Werte" (KzV, Bd. 1, S. 29) gerade das richtige Angebot. Lehrte er denn nicht gerade das Verwerfliche der "Großentwürfe" mit ihren - eine Brise Nietzsche reingerührt- "höchsten Werten", der zynischen Abstraktion des Macht-Willens, seine Gleich-gültigkeit gegenüber dem lebendigen Partikularen ? Das doch - ja, so geht eben "Kritik" aus, die keine ist - eigentlich mitmachend nur gut dotiert und auskömmlich in seinem Life-style-Milieu leben will...
Aber was soll`s, es ist 25 bis 30 Jahre her. Und ich muß mich heute entscheiden, sonst wird es nichts mit dem fälligen Entrümpeln...

IV Entscheidung
Da jemanden (und die Sache) in seinen Aussagen ernst nehmen nichts anderes heißt, als jemanden in diesen mit Argumenten zu kritisieren, habe ich Merkels (was ist eigentlich aus ihm geworden ?) seinerzeitige faire und unbestechliche SPIEGEL-Rezension - die dieses exoterisch einfache und darin wahre Kriterium erfüllt - behalten. Sie hat ihren Platz in meiner Sammlung: Argumente gegen und Warnungen vor Holzwegen". Die darin kritisierte Kritik dagegen, jene, die keine ist, sondern nur ein deutliches "Signal des heiligen Unernstes" , nicht eine "Meditation" von einem existentialistisch-buddhistischen "Standpunkts der Standpunktlosigkeit" (S.19), sondern Masche, um "kulturindustriell" zu reüssieren - sie bereitet mir nach dem Durchblättern deutlich "Unbehagen". Nicht in der Kultur - sondern mit diesem Buch....Ein Buch, das war. Adieu.

(Nostalgische 2 Sterne für etwas, das vielleicht etwas hätte werden können; aber nur bei weniger kulturindustrieller Chuzpe" - also eigentlich unmöglich. Sloterdijks "Standpunktlosigkeit" ist nichts als ein Freibrief für GEDANKENLOSIGKEIT)
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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 06.01.2013 16:27:08 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.01.2013 16:28:17 GMT+01:00
pippilotta meint:
Das ist keine klärende Rezension, sondern ein schwülstiger, vor Selbstverliebtheit triefender (oder strotzender?) Roman. Nicht weniger und leider auch nicht mehr. Unerträglich.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.01.2013 18:22:31 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 23.04.2015 17:10:12 GMT+02:00
Rubesco meint:
Meditieren wir, mit Sloterdijkschem Gespür für die gewitzte Pointe, zur Frage: "Was hat lotta da richtig fein gemacht ?" ...Richtig. Nicht weniger und auch nicht mehr. Wer wischt`s auf ?

PS: den nachfolgenden "deutenden" Beckmann-Mundgeruch spar ich mir. Wollte dieser offenbare Fan des Ossi-Genitivs halt auch mal was sagen...Im übrigen: nicht vier, sondern fünf Streicheleinheiten. Ich mag doch den Clown und lache immer herzlich über seine Späße. Steht deshalb seit 2009 immer auf dem Merkzettel der Vorsätze für das neue Jahr: "Slotos Narreteien nicht vergessen."

*

Da schreibt eines eine Meditation über eine deklarierte Meditation, bedient sich dafür u.a. des in dieser ausgiebigst strapazierten Stilmittels des episodenhaften Erzählens und objetiviert das allerdings nicht durch das Verschweigen der eigenen Teilnahme und den Grund des philosophischen Misslingens von Slotos Erstling bringt eines auch noch kurz und bündig auf den Begriff:

„Auch über den Ausgangssatz erfuhr man nichts, was die Sache auf den Punkt brachte . Denn der Zynismus, der ihn begleitet, hat seinen Grund im "(be-)rechnenden Denken", das alle Qualität zur gleichgültigen Quantität herabsetzt, darauf reduziert. Hierüber fällt in KzV kein verständiges Wort."

denn Slotos Heideggerei besteht ja darin, alles Un-Philosophische des Messdieners des Seins, seine Spleens und Marotten zu imitieren, nicht aber das durchdacht Gedachte (und Heidegger konnte Denken) seiner Metaphysikkritik nach- und fortzudenken...und dann kommen die daher, die nichts können und wollen als im Konformismus des bürgerlichen Feuilletonkonsumierens und -nachplapperns herumzudümpeln und sich in ihrer Denksimulation des An-Deutens, Schweifens und Durchdachtes durch Namen/Phrasen Vortäuschens, welchen Brei sie dann „Ausgewogenheit" nennen, gefallen möchten. Da sie nichts Durchdachtes denken können, fallen sie ad hominem verdächtigend, „deutend" über das, woran sich ihre imperiale Philisterselbstgefälligkeit stören will, das heranschleppend her, was sie aus ihrem Heldenalltag von sich wohl am Besten kennen. Und es sind daher immer nur dieselben erbärmlich einfältigen zwei bis drei polemischen Stereotypen des bürgerlichen Moralverstands, zu denen sich ihre denunziatorische Phantasie aufschwingt. Nicht einmal da sind sie kreativ, die öden Langweiler. In der Gewohnheit des sich erlesen dünken wollenden Als-Ob-Denkens geistig schon zu Lebzeiten erloschen. Deshalb bei Sloto, der ihnen regelmäßig geistiges Scheinleben einhaucht, gut aufgehoben. Ja, sie haben ihn bitter nötig.

*

Damit auch das ein für allemal klar ist, hätten die Pippis, Beckmanns, Müllers etc.pp. geschrieben: "versteh ich und gefällt mir nicht, was der Rubesco da zusammengebastelt hat, ich lese lieber gängiges Feuilleton.Punktum." wär`s zwar auch nichts als Ausdruck reiner subjektiver Befindlichkeit - aber immerhin ehrlich. "Was der Bauer nicht kennt, das frißt er halt nicht." Aber aus dem des Arguments völlig unfähigen Befinden heraus fallen sie halt äußerlich über alles her, was ihnen zu ihrem erkorenen "Inspirations-Star" nicht in den Kram passen will und schließen in ordinärster Denunziantenmanier, weil das nicht so ist, wie sie es gewohnt sein wollen, sei es ungehörig, abartig, psychopathologisch. Sie erklären ihre mit sich selbst rundum zufriedene Borniertheit totalitär zum Maß der Dinge. Das ist wiederum nur wildgewordenes Spießertum, agressiv werdender Konformismus. Und da fällt einem Gedankenfischstäbchen wie Beckmann - er legt seine ganze Verachtung darein - dann eine Miniatur über Apostrophen ein, die er auch noch wortwörtlich aus dem Web abgekupfert hat. Nicht ahnend, was er mit diesen Krümeln ausschließlich über sich selbst gesagt hat. Wie im übrigen alle "vermutenden" und "deutenden" Psychopathologisierungen, mit denen solche Kommentaroren als Argumentationsillusion um sich hauen und ihr geistiges Falschgeld in Umlauf bringen, mit der einfachen Frage: "Woher, mein lieber Freund, weißt Du denn das ?" allein auf sie selbst zurückfallen. Sie haben eben eine durch und durch schmutzige Phantasie, weil sie sich selbst darin kennen.

PS: Becki, das geistige Fischstäbchen aus dem hohen Norden, läßt es natürlich nicht bleiben, sondern drückt weiter verbissen auf`s Pupskissen seines gesunden Feuilleton-Empfindens. Einen richtigen Brüller meint er produziert zu haben, wenn er seinen pubertären Gymnasiasten-Elitarismus raushängen läßt und Rubesco mit sowas völlig Geistentwichenem am Socken kratzen will:

"...dieser User (id est: Rubesco) wird bereits auf Grund der unzusammenhängenden, dummwilden Beiträge per Funktion ignoriert."

Das trifft uns vielleicht hart...Tja, jeder, wie er kann. Und Becki kann eben gar nichts. Nicht denken, nicht schreiben, nicht polemisieren. Und sein Dutzendware-Geömmel zerfleddern wir natürlich mit links: wir brauchen keine Funktion für diesen Kasper. Denn er wird von uns nicht einmal ignoriert. Sein Betteln darum, dass wir ihn weiter als running gag mitschleppen und damit aus seiner trostlosen Fischbudenlaberer-Bedeutungslosigkeit befreien, müssen wir daher enttäuschen... :-)))

Veröffentlicht am 20.08.2014 00:41:53 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.08.2014 00:43:54 GMT+02:00
Gerd Beckmann meint:
Allerdings keine Rezension. Nun das vierte Buch Sloterdijks, das von Ihnen äh… besprochen wurde (die übrigen mit einem Stern). Das liest sich alles so schlimm nach Ressentiment als seien Sie höchstselbst ein früherer Schüler des Meisters, den es jetzt zu überwinden gilt. Aber ich will nicht zu viel deuten; lassen Sie abends einfach mal den Wein stehen und die ein oder andere "Rezension" ungeschrieben.

(Statt des Apostrophs [’] verwenden Sie stets irrtümlich den Akut, in der Hitze des Gefechts auch mal einen Gravis. Nur um Ihnen noch was mit auf den Weg zu geben, das Sie womöglich beherzigen können.)

Veröffentlicht am 23.03.2016 15:34:11 GMT+01:00
Herrlich!!!
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