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Rezension bezieht sich auf: Bevor Ich war, bin Ich (Gebundene Ausgabe)
Schon der Nisargadatta-Klassiker "Ich bin" ist kompromisslos, direkt und geradlinig; "Bevor ich war, bin ich" legt allerdings noch deutlich nach. Das Buch ist so radikal, dass nur wenige spirituelle Beginner damit viel anfangen werden - umgekehrt ist es von höchstem Wert für "Fortgeschrittene".Ein kleiner Ausschnitt: MAHARAJ: Glauben Sie nicht, dass eine Art Fortschritt gemacht werden muss. Sie werden weiterhin irgendetwas tun, selbst wenn es konzeptionell ist, aber was wird derjenige tun, der versteht, dass er bereits da ist? BESUCHER: Okay, aber gibt es da nicht einen immensen Raum für Selbstbetrug? MAHARAJ: Wer ist es, der von sich selbst getäuscht wird? BESUCHER: Das erfahrbare Ego. MAHARAJ: Es gibt kein Wesen. Es ist für ein phänomenales Objekt nicht möglich, etwas zu erreichen - und das ist lediglich ein phänomenales Objekt. BESUCHER: Muss man sich nicht die Mühe machen, in den Hintergrund zu treten? MAHARAJ: Nichts zu tun bedeutet welche Art des Tuns? BESUCHER: Für gewöhnlich leben wir identifiziert. Gibt es einen qualitativen Unterschied, wenn wir zurücktreten? MAHARAJ: Machen Sie mit Ihrem Privatvergnügen weiter, aber unterliegen Sie nicht dem Irrtum, dass Sie irgendetwas tun. ... Lange musste auf dieses Buch gewartet werden. Daniel Herbst hat es dankenswerterweise übernommen, auch diese Mitschnitte von Gesprächen des "späten" Sri Nisargadatta Maharaj ("Prior to Consciousness" im Original) auf Deutsch zu übersetzen und herauszugeben, nachdem 2009 schon die "Die Ultimative Medizin" erschienen ist. Zu hoffen ist, dass auch die vier restlichen Nisargadatta-Bücher von Robert Powell und Jean Dunn bald auf Deutsch vorliegen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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EUR 20,90
Rezensentin / Rezensent
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