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Kundenrezension

92 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein solch wunderschönes Buch, 14. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Brüder Löwenherz (Gebundene Ausgabe)
Wer Astrid Lindgren nur von Pippi Langstrumpf, dem Michel oder sonstigen lustigen Büchern kennt, wird hier verwundert sein. Astrid Lindgren hat hier Mitte der 70 er Jahre ein Fantasy Buch für Kinder geschrieben, wenn man das Buch unbedingt in irgendeine Schublade einordnen will.

Das Buch beginnt tieftraurig, nämlich mit dem Tod des Helden Jonathan Löwenherz. Nach dem Tod kommt er aber in ein anderes Land. Und das wird von Astrid Lindgren so wunderbar beschrieben, dass man seine ganze Trauer und auch seine Tränen, die man zu Beginn vergiest, schnell wieder vergisst. Als ich das Buch vor einiger Zeit mal mehr zufällig gelesen habe, habe ich gedacht, dass das für Kinder doch zu schwere Kost ist. Ist es aber nicht. Meine Tochter liest das Buch im Rahmen eines Projekts in der dritten Klasse der Grundschule und ist voll fasziniert von Heckenrosental und Apfelblütental und dem ganzen Nanijala (wie das Totenreich bei Astrid Lindgren heißt).

Das Buch wird aus der Sicht des Bruders von Jonathan Löwenherz, nämlich von Karl (genannt Krümel) Löwenherz geschrieben.

Astrid Lindgren versteht es meisterlich die beiden Brüder wunderbar zu beschreiben und ihr Abenteuer gemeinsam bestehen zu lassen. Die echte Stärke entsteht aus der Kombination der beiden Brüder. Wahre Bruderliebe lässt sich durch nichts trennen.

Ohne die ganze Geschichte hier erzählen zu wollen, will ich noch etwas vom Ende des Buchs berichten. Wenn am Ende des Buches Jonathan Löwenherz nochmals sterben will, um seinen Leiden zu entgehen und dieses Sterben ihn (und Krümel) in ein weiteres Totenreich bringt (mittels eines Sprungs), "springt" der Leser fast mit, so mitreissend ist das alles geschrieben.

Das Buch ist auch für einen Erwachsenen nicht langweilig. Vielleicht ein Tick weniger gruselig wie ein Harry Potter, aber auch wesentlich weniger Lesestoff.

Absolut lohnend trotz oder vielleicht auch wegen der gelungenen Thematisierung des Umgangs mit dem Tod.

Das Buch ist für Kinder ab der 3. Klasse geeignet. Aber auch Jugendliche bzw. große Kinder haben noch Ihren Spaß an diesem Buch.

Von mir erhält das Buch 5 Sterne.
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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 07.10.2008 17:51:50 GMT+02:00
Kinder ab der 3. Klasse auf dieses - unzweifelhaft wunderschöne - Buch loszulassen ist gefährlich und verantwortungslos. In diesem Alter braucht ein Kind unbedingt den Rückhalt eines Erwachsenen um in dieses Buch einzutauchen. Ob dieser Rückhalt seitens eines "Schulprojektes" gegeben ist, wage ich zu bezweifeln.
Meine Empfehlung: in diesem Alter nur gemeinsam mit den Eltern lesen und viel Nachbereiten. Als ich meinem Sohn - der mit Sicherheit kein "Sensibelchen" ist, in dem Alter das Buch vorgelesen habe, konnte er viele Abende nicht einschlafen, weil ihn die Thematik des Buches sehr beschäftigt und traurig gemacht hat. Meiner Meinung nach daher für Grundschulkinder nicht geeignet!!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.11.2009 01:41:51 GMT+01:00
Butz meint:
Aber das ist doch ausgezeichnet, daß das Buch Ihren Sohn "traurig" gemacht hat und er tagelang darüber nachgrübelte. Das soll Literatur ja verdammt noch einmal auch! So wird Ihr Kind später kein Rabauke. Als Nicht-"Sensibelchen" wird sich Ihr Sohn später zwar in dieser verkommenen Gesellschaft gut durchsetzen - für die Literatur und alles Höhere ist er aber verloren. Ändern Sie also Ihre Erziehung. Wir brauchen mehr Hanno Buddenbrooks!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.05.2010 17:17:28 GMT+02:00
Nadine1978 meint:
@Leseratten63/95: Darf Ihr Sohn denn Märchen lesen, in denen auch grausige Dinge passieren?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.06.2010 07:44:45 GMT+02:00
R. Moderegger meint:
Ich habe das Buch zum ersten Mal in der zweiten Klasse gelesen, es war damals mein absolutes Lieblingsbuch.
Obwohl ich ein sehr ängstliches und sensibles Kind war, kann ich mich nicht erinnern, dass mich das Buch traurig gemacht hat oder ich eine "Nachbereitung" durch meine Eltern gebraucht hätte. Im Gegenteil, ich habe es damals sogar 3-4 mal gelesen, weil ich es so schön fand.
Kinder begreifen die Thematik des Buches doch noch gar nicht volkommen, deshalb halte ich es für übertrieben zu sagen, Grundschulkinder sollten es nicht alleine lesen.
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