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Kundenrezension

19 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Netter junger Mann, 23. März 2013
Rezension bezieht sich auf: 14 (Audio CD)
Diesen Geiger zu rezensieren, ist nicht leicht.Inzwischen ja längst jemand, der sich die Stradivari selbst leisten kann.
Allerdings nicht als klassicher Geiger, sondern mit seinen cross-over Programmen.
Und dennoch möchte er zugleich ein klassicher Geiger sein.Kritik an dieser Tätigkeit wehrt er heftig ab ( who the .... are the other people)meint er im Interview und beruft sich auf ein positives Urteil von Perlman.

Jemand, der so weit nach oben gekommen ist, hat viele Neider und die Diskussion um ihn zeigt dies."hat im Eifer der Vermarktung sein Talent wohl schon vergeudet. Ich vermag nicht mehr, seinen Auftritten zu folgen - der Leidensdruck wird zu groß." eine der nicht so wenigen kritischen Stimmen.

Das im Bewußtsein,kann man seiner Tätigkeit unvoreingenommen gegenübertreten?

Es ist schwer,weil auf der anderen Seite eine massive Werbung stattfindet:"Konzipiert als virtuoses Recital, gibt “14″ einen Einblick in die schier unglaubliche Technik und Musikalität des jüngsten Künstlers in der Geschichte der Deutschen Grammophon".

Wenn die Leistung so unglaublich gewesen wäre, warum wurden die Aufnahmen nicht veröffentlicht, als "Garrett" noch keine Marke war?

Was also höre ich? Einen sicher erstaunlichen Geiger. Sauber, technisch einwandfrei, in der Tongebung manchmal noch etwas zaghaft, was man angesichts des Alters nicht negativ zu bewerten vermag, teilweise etwas sentimentalisch,mir zuviel Portamento.

Warum dann die drei Punkte?

Wer jemals einem Violinwettbewerb beigewohnt hat, wird eine große Fülle kennenlernen: wirklich gute,sehr gute, auch hervorragende GeigerInnen .
Über den Wettbewerb in Hannover wurde darüber einmal ein Film gedreht, von anderen Wettbewerben, wie Brüssel, gibt es Ton-Dokumente. Gegenüber diesen Eindrücken sticht Garrett für mich nicht heraus. Er ist ein guter Geiger, wie viele andere auch. Weil er nachträglich eine große Karriere macht, wird seine Leistung von 1995 keine andere. Wir nehmen sie heute wahr, weil er inzwischen ein großer Star ist,während alle die anderen guten bis ausgezeichneten GeigerInnen eine solche Karriere nicht gemacht haben.
Dass man mit jungen Jahren solche Fertigkeiten besitzt, ist ebenfalls nicht ungewöhnlich,zeigen sich besondere Begabungen doch im allgemeinen sehr früh.

Deswegen soll die Bewertung das wiedergeben, was damals aufgenommen wurde: ein junger guter Geiger. Einer unter vielen.
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-8 von 8 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 24.03.2013 20:11:58 GMT+01:00
Sagittarius meint:
Da werden sicher noch manche billige Abklicker kommen.Und auch einmal ein Argument?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.03.2013 13:28:45 GMT+01:00
mitom80 meint:
@Sagittarius: Ihr Kommentar scheint mir etwas kryptisch - was wollen Sie denn damit sagen?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.03.2013 14:29:10 GMT+01:00
Sagittarius meint:
Eine leicht ironische Anmerkung zur Bewerbung dieser Aufnahme. Wenn sie so großartig war,wie die Werbung es meint, warum wurde sie nicht 1995 veröffentlicht? Es ist gelunges Geigespiel. Davom hört man öfters etwas, wenn man sich dafür interessiert, auch von wirklich jungen GeigerInnen, auch dann, wenn sie zwar Wettbewerbe gewinnen, aber sich nicht im Markt etablieren können.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.04.2013 07:49:50 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.04.2013 07:56:56 GMT+02:00
Rudi W. meint:
Ich empfinde auch, das diese Aufnahme erst rauskommt, nach dem die "Marke" David Garrett berühmt geworden ist. ASM wurde gleich zu beginn verkauft und nicht erst als sie berühmt wurde.
Wobei ich zugeben muss das der vergleich hinkt, sie ist recht schnell an der Seite von Karajan berühmt geworden.
Aber bei David bekomme ich das Gefühl, das nun in den Schubladen nach verwertbaren Material geforscht und gefunden wird. Und für alle die glauben das ich Ihn nicht mag, das ist falsch, ich habe "alle" CD s von Ihm, tja bis auf die frühern Jugendjahren........

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.11.2013 21:11:05 GMT+01:00
Franzi meint:
Ich klink mich hier mal mit ein. O.g. Diskussion ist sehr interessant. Ich sehe es genauso. Bin eigentlich ein großer Verehrer der Kunst eines David Garretts, aber kein kritikloser Fan. Habe auch eigentlich alle Alben von ihm und auch seine Karriere in den 90.-er mitverfolgt. Was mich an “14“ wahrlich stört sind im Großen und Ganzen die bereits genannten Dinge: Warum kommt so ein Album jetzt auf dem Höhepunkt einer DG Karriere raus? Selbstverständlich ist die Leistung eines so jungen Menschen grandios, darüber muss man nicht diskutieren. Schaut man sich die bisherige Diskographie an, wäre auch wieder ein Klassikalbum dran gewesen. Vermutlich hatte man, angesichts des angespannten Terminplanes eines David Garretts, keine Zeit, schnell was Klassisches aus dem Boden zu stampfen und hat daher, wie der Vorredner schon sagte, in der Schublade gekramscht und ist fündig geworden. Da kann DG auch erzählen, was er mag im Interview. DAs ist alles wenig überzeugend. Der Vermarktungsgedanke überwiegt einfach. Was mich außerdem abgeschreckt hat, ist die Tatsache, dass DGarrett sich bisher auch bei der Betitelung seiner Alben zumindest ansatzweise was gedacht hatte. Der Titel “14“ ist ja sowas von Adele abgekupftert,- das war wirklich mega-einfallslos. Tja, “alles nur geklaut und wiederverwertet“ passt zu diesem Album wohl besser...

Veröffentlicht am 23.11.2013 11:21:18 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 04.01.2014 23:43:01 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.12.2013 09:48:01 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 04.01.2014 23:45:17 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.04.2014 22:14:30 GMT+02:00
cosima wagner meint:
Keine Ahnung, Leute, wovon Ihr redet und worüber Ihr Euch eigentlich so wundert??? Schaut Euch doch mal die berühmt gewordenen Maler, Autoren oder andere Künstler an:
Das einfachste, schlichteste Frühwerk eines Berühmten wie Monet oder van Gogh kostet heute Unsummen, jeder Buchstabe eines Dan Brown ist wertvoll, jede Phrase von Heinrich Heine ein Heiligtum und jede eingespielte Note eines Karajan Gold wert ......wo ist bitte der Unterschied zu David Garrett?!
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