Kundenrezension

2 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen So ein schlechter Film, 19. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Full Metal Jacket (DVD)
Hallo,

ich habe mir diesen Film angeschaut, weil oft davon erzählt wurde und die Rezensionen immer gut waren. Leider entspricht das nicht dem Film den ich gesehen habe.
Die Anfangsszene ist schön erzähltund zeigt die Ausbildung. Jedoch fällt der Zwischenfall nicht ins Gewicht und hat keinen storyrelevante Nutzen. Der Krieg selber wird langweilig dargestellt und der Hauptcharakter wirkt nicht glaubwürdig. Liegt schon an seiner Uniform. Wer trägt einen Born to Kill Helm mit einem Peace Button? Im Film wird mehrmals drauf aufmerksam gemacht aber für die ganze Geschichte hat das keinen nennenswerten Effekt. Der Protagonist kämpft sich von einer Location zur nächsten, seine Kollegen werden von Stofftieren erwischt, ihn selber lässt das weitgehend kalt. Es gibt Szenen, die überhaupt nicht in den Film gehören wie zum Beispiel die Nutte im Kriegsgebiet die von einem in Uniform gekleideten Nordvienamesen verkauft wird. Der Schluss ist total langweilig und total unpassend. In der einen Szene muss er sich überwinden, zu töten und in der nächsten singt er fröhlich ein Lied, so ein Bullshit! Kein Apocalypse Now, aber vielleicht besser als Platoon.
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-6 von 6 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 25.06.2011 12:58:30 GMT+02:00
W. A. Ziaja meint:
wenn dieser streifen schlecht sein soll, dann hast du wirklich keine ahnung von filmen !!!

Veröffentlicht am 04.07.2011 02:27:00 GMT+02:00
Polarfuchs meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.08.2011 16:37:56 GMT+02:00
Fairlane meint:
Film und dessen Ambivalenz nicht verstanden!
Setzen 6!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.03.2012 00:02:22 GMT+01:00
1. Dschungelkrieg? Ja, sicher, doch kämpfen die Marines im Film um Hue. (Schlacht um Hue, Tet-Offensive)
2. Drill Instructor müssen u.a. schwören, ihre Rekruten nicht "anzufassen" - doch wenn gerade mal kein offizier anwesend ist, so
werden diese auch mal handgreiflich (naja, ich habe auf youtube eine diskussion zwischen weibliche marines gelesen, die sich über ihre
erlebnisse im boot camp ausgetauscht haben. eine der beiden berichtet, gewalt sei im boot camp nicht selten.)

Veröffentlicht am 19.11.2012 00:17:23 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 19.11.2012 00:21:32 GMT+01:00
Mr. Blonde meint:
Achtung Spoiler:

"Die Anfangsszene ist schön erzähltund zeigt die Ausbildung. Jedoch fällt der Zwischenfall nicht ins Gewicht und hat keinen storyrelevante Nutzen"

Äääääääh keinen Nutzen? Anhand von Pvt. Paula wird offensichtlich aufgezeigt, dass diese Ausbildung die Hölle ist und das man sogar schon vor dem eigentlichen Kampfeinsatz völlig kaputtgehen kann. Sowas ist ein ganz einfaches Antikriegsthema und sowas sollte wirklich jeder begreifen können. Welchen storytechnischen Nutzen das hat? Das manche psychisch nicht stark genug sind, um alleine das Bootcamp zu überstehen und andere wie Joker eben Glück hatten bzw. dafür gemacht waren. Was willst du bitte noch? Der Film macht einen starken Cut, das muss man zugeben. Die eine Hälfte zeigt den Psychokrieg und die zweite Hälfte den Tod in all seiner Grausamkeit. Man muss halt auch ein wenig nachdenken.

"Liegt schon an seiner Uniform. Wer trägt einen Born to Kill Helm mit einem Peace Button?"

Sowas nennt man schlicht Zynismus. Natürlich passt das nicht zusammen, aber genau das ist der springende Punkt... Das ist nunmal der Wahnsinn des Krieges, der für Außenstehende einfach nur furchtbar unlogisch und irreal wirkt. Genau das Gleiche zeigt Apocalypse Now auch und zwar noch viel intensiver.

"Der Protagonist kämpft sich von einer Location zur nächsten, seine Kollegen werden von Stofftieren erwischt, ihn selber lässt das weitgehend kalt."

Zeigt nur ein Mal mehr die Verbindung und logische Entwicklung durch die erste Filmhälfte. Emotional so abgestumpft durch das Bootcamp, lässt einen sowas nunmal kalt, sonst könnte man in einem solchen Krieg nicht überstehen. Und Du suchst tatsächlich den Zusammenhang in der Geschichte? Erkennst Du das echt nicht?

" Es gibt Szenen, die überhaupt nicht in den Film gehören wie zum Beispiel die Nutte im Kriegsgebiet die von einem in Uniform gekleideten Nordvienamesen verkauft wird."

Was in den Film gehört und welchen Sinn das hat, war wohl eher Kubricks Aufgabe und nicht Deine. Jedenfalls zeigt sich hier ein Mal mehr, dass Du mit solchen Filmen wohl überfordert bist.

"Der Schluss ist total langweilig und total unpassend. In der einen Szene muss er sich überwinden, zu töten und in der nächsten singt er fröhlich ein Lied, so ein Bullshit! Kein Apocalypse Now, aber vielleicht besser als Platoon. "

Wieso langweilig? Spannender geht es eigentlich gar nicht mehr. Und warum er fröhlich ein Lied singt? Wieder kann die Antwort nur Zynismus lauten. Wieso wird da logisch gedacht? Kein Mensch würde sowas tuin, der normal ist, jemand der durch die Hölle von Sgt. Hartman gegangen ist, wahrscheinlich schon. Kaputte Menschen neigen dazu, unerklärliche Dinge zu tun und genau das zeigt diese Sequenz auf. Außerdem darf man nicht vergessen, dass manche Menschen, wenn sie Blut geleckt haben, eben abstumpfen.

Ist das echt so schwer, ein wenig Denkarbeit in einen Antikriegsfilm zu stecken? Wie kann denn Apocalypse Now funktionieren? Und natürlich ist der Film kein Platoon oder Apocalpyse Now, wozu auch? Kubrick wollte seine eigene Sicht auf diesen Krieg. Coppola hat die mysthische, psychedelische Komponente des Kriegs rausgekratzt, Stone die patriotische und dennoch hinterfragende und Kubrick zeigt uns den Krieg einfach als eine Maschinerie und Werkstätte von emotionslosen und kaputten Tötungsmaschinen, ganz ohne Kommentar und Zeigefinger. Ist das echt ein Problem?

Veröffentlicht am 09.03.2013 13:46:26 GMT+01:00
overdrive meint:
Das ist keineswegs ein Fehler von Kubrick, sondern die Schizophrenität des Krieges in der Menschen eben nicht mehr normal sind sondern völlig irr werden, wenn sie es nicht zuvor schon waren.
Mancher muß seine Persönlichkeit auch spalten, um mit der Realtiät des Krieges fertig zu werden!
Das ist das Leben und das zeigt der Film.
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