Kundenrezension

63 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Völliges Neuland, 22. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Das Lächeln des Dalai Lama: ... und was dahinter steckt (Gebundene Ausgabe)
Der Dalai Lama als Friedensbotschafter des Buddhismus ist uns allen geläufig. Aber dieses Buch öffnet den Blick für Hintergründe, die wohl eher als Abgründe einer archaischen Religion zu bezeichnen sind. Kriegerische Mönchsheere, rituelle Sexualmagie, okkulter Schadzauber, Mord und dämonenbesessene Orakel, nach denen der jetzige Dalai Lama seine Agenda plant - das ist dicke Post und zeigt, dass der tibetische Buddhismus dem westeuropäischen Leser wenig bekannt ist. Und der Buddhismus wohl doch nicht ganz so friedliebend ist, wie er immer dargestellt wird. Noch ernüchternder wird die Bilanz, wenn es um die Rolle der Frau im linkshändigen Weg geht. Die gut recherchierten Hinweise und aktuellen Interviews mit direkt Betroffenen machen deutlich, dass hier kein religiöser Futterneider am Werk war, sondern jemand, der selber - wie es im Text heisst - "aus allen Wolken gefallen ist", nachdem er sich mit dem diamantenen Weg und dem Kalachakra auseinandergesetzt hatte. Ausgelöst durch eine Tibet-Ausstellung in Basel. Fragt sich nur, wie der Dalai Lama den Spagat zwischen eloquenter westkonformer Präsentation und finsterster mittelalterlicher Sexualmagie schafft. Sollten die Fakten tatsächlich stimmen, müssen eine Menge Dinge hinterfragt werden. Waldvogel-Frei hat einen spannenden und sachlich formulierten Beitrag geliefert, der überrascht. Das Buch ist allerdings keine appetitliche Lektüre und nur für gute Nerven geeignte. Es verwundert nicht, dass die Reaktionen auf das Buch kontrovers auseinandergehen. Auf jeden Fall lesenswert, auch wenn man sich da und dort etwas mehr Stringenz gewünscht hätte.
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Von 1 Kunden verfolgt

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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 07.03.2011 10:46:59 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 29.03.2011 12:05:09 GMT+02:00
Wer noch mehr wissen will über die Absurditäten dieses Hochstaplers, kann sich ja mal den folgenden Link anschauen:
http://daserste.ndr.de/panorama/media/dalailama74.html

oder sich mal mit dem Buch: Der Tod eines Guru aus dem CLV Verlag auseinandersetzen (Der Autor ist ein ehemaliger Guru und Brahmane dessen Vater ein Avatar gewesen sein soll). Auch sehr aufklärerisch und ohne rosarote Brille sind: Das Lächeln des Dalai Lama und / oder Ich war Buddhist von Martin Kamphuis bzw. Ich war eine buddhistische Nonne von Baker.

In Deutschland in der Commerzbank Arena erzählt er den Menschen, der Buddhismus sei eine Bereicherung für alle Religionen.... gleichzeitig sagt er christlichen Missionaren, die in Tibet und Indien unterwegs sind, direkt ins Gesicht: Ihr habt hier nichts verloren, eure Religion ist nichts für die Menschen hier. Wenn das mal nicht heuchlerisch und zweimal gelogen ist... na was denn nun Herr Lama

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.05.2014 19:13:05 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.05.2014 01:40:08 GMT+02:00
Jayanti meint:
Der Buddhismus kennt keinen Gott, Götter oder vergleichbares. Das ist eher eine Lebensphilosophie. Und wer das tantrische kennt, es aber dennoch wegschiebt, ist ganz einfach immer noch in einem verstörendem christlich- patriarchalischen Bewusstsein, und in diesem Sinne frühkindlich indoktriniert

Denn dieser biblische Gott stellt sich immer und immer wieder zum ersten als ein sehr kriegslüsterner Gott dar: »Meine Pfeile mache ich trunken vom Blut, während mein Schwert sich ins Fleisch frißt, trunken vom Blut Erschlagener und Gefangener.« (Dtn. 32, 42). Und er führt nicht nur selbst mit Leidenschaft Frauenverachtend eingestellt, höchst patriarchalsich agierend, Angriffs- und Eroberungskriege, sondern ordnet immer und immer wieder die schlimmste Variante des Krieges, den Genozid, die Abschlachtung ganzer Völker vom Säugling und Kind bis zum Greis, an, befiehlt seinen »heiligen Kriegern«, seinen »hochgemuten jauchzenden Helden«, Kinder vor den Augen ihrer Eltern »zu zerschmettern« (Jes. 13).

„Wohl dem, der deine Kinder packt und sie am Felsen zerschmettert« (Ps. 137; 8, 9) läßt er sein inspiriertes und autorisiertes menschliches Sprachrohr verkünden, und die nicht vollständige Ausführung dieser Ausrottungsbefehle wird ausdrücklich sanktioniert: „Sie rotteten die Völker nicht aus, wie ihnen der Herr einst befahl.“ (Ps. 106,34).

Hier, in der nicht ganz perfekten Ausführung eines Ausrottungsbefehls, lag auch der eigentliche Grund der Verwerfung Sauls; kaum ein Christ weiß dies, denn die schulischen Religionsbücher verbergen diesen Sachverhalt wie viele andere Peinlichkeiten mit einem schönen Bibelvers: „Sind dem Herrn etwa Brandopfer und Schlachtopfer lieber als der Gehorsam gegenüber seinen Befehlen? Wahrhaftig, Gehorsam ist besser als Opfer.“
(1 Sam. 15, 22).

Aber dieser biblische Gott liebt nicht nur die kriegerische Gewalt in ihren schlimmsten Auswüchsen, er ist auch ein Frauenverachtender Mistkerl, ein perverser Wahnsinniger, sondern ist auch ein geradezu strafwütiger Herr, der »seine Freude daran hat, euch auszutilgen und zu vernichten« (Dm. 28,63), der »weder mit Witwen noch Waisen Erbarmen hat« (Jes. 9,16), dessen »Gewand mit dem Blut« derjenigen »bespritzt« ist, die er zuvor »in seinem Grimm und Zorn zertreten und zerstampft hat«. (Jes. 63, 3).

Der Buddhismus kennt an sich keinen Gott, noch Götter oder sonstiges. Hier mal etwas „anderes“ betreffend Christentum: Massaker an Kindern und Schwangeren HOSEA 14,1.: Alice Cooper, das Enfant terrible der Rockmusik, erhitzte vor etlichen Jahren die Gemüter von Moralisten und streng gläubigen Christen, als er das in HOSEA 14,1 beschriebene mit Hilfe von Stoffpuppen auf der Bühne zelebrierte. Ob die so Schockierten danach zur moralischen Erbauung in der Bibel lasen? HOSEA 14,1. Schlitze schwangeren Frauen die Bäuche auf und zerschmettere kleine Kinder. Samaria wird wüst werden; denn es ist seinem Gott ungehorsam. Sie sollen durchs Schwert fallen und ihre kleinen Kinder zerschmettert und ihre Schwangeren aufgeschlitzt werden

Interessant auch, das die Frau als Besitz des Mannes angesehen und wie eine Ware aufgelistet wird: "Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Haus, Acker, Knecht, Magd, Rind, Esel." Und wir haben eine absolut frauenunterdrückende Stellung: Weil, du sollst nicht begehren, deines nächsten Frau, deines nächsten Gutes heißt nämlich im Original-Text: „Du sollst nicht begehren was zum Hausrat deines nächsten gehört.“ Und die Übersetzung deines nächsten Frau und Sklavin oder Sklave, Ziege usw., die sind nur eine Übersetzung, weil für einen alten Israeliten zum Hausrat alles gehört hat, nämlich: Die Mobilien, die Tiere, die Sklaven, die Sklavinnen, und die Frauen. Das war Sache, die hat man gekauft. Und da gibt es mehrere Stellen drinnen, wo es heißt: Eine Frau die keinen Eigentümer hat. Oder wenn sie mit einem Schläft, der nicht ihr Besitzer ist. Also die Frau ist eine Sache, die wird gekauft, die wird verkauft, die wird vererbt. Du kannst deine Frauen deinen Kindern vererben. Du kannst, wenn du sie als Jungfrau kaufst, und dann feststellt, sie ist nicht Jungfrau, dann kannst du sie entweder zurückgeben oder das Geld zurückkriegen, oder kannst eine Preisminderung ausmachen. Wird ganz sachlich abgehandelt, völlig emotionslos!. Und da muss ich sagen: das sollen bitte ethische Richtlinien für die ganze Welt – für sogleich laut Bibel alle Zeiten sein?. Das würde man insgesamt in modernern Worten gekleidet als Sexismus bezeichnen.

Die zehn biblischen Gebote verlangen unter anderem (2. Mose 20,12): "Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren." Entgegen der alten Tradition, seine Eltern zu achten und zu ehren, zieht es Jesus vor, selber geliebt zu werden (Mt 10,37): "Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert." Es gibt dort zwar die Szenerie am Kreuz, wo er sagt: "Siehe, das ist deine Mutter! Und von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich." Bis zu diesem Augenblick der sorgenden Erinnerung an seine Mutter ist Jesus nicht als liebender Sohn bezeugt. Und auch Maria scheint keine innigen Gefühle für den ihr so wunderbare verkündeten Sohn empfunden zu haben - einen Sohn, der sich schon früh von ihr abwendet. Als der angebliche Wundertäter Jesus (es gab Gottmänner die vor und nach Jesu gleichfalls entsprechend heilen konnten!) von einer Frau auf offener Straße an die Besonderheit seiner Mutter mit den Worten erinnert wird, "selig ist der Leib, der dich getragen hat, und die Brüste, die du gesogen hast", erwidert er: "Nein, selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren." Diese Äußerungen sind im Lukas-Evangelium XI, 28 überliefert. Und welchen Gottvater meint dieser patriarchalisch-denkende Jesus?. Ach ja, betreffend fast aller Religionen handelt es sich um einen reinen Männerhimmel. Denn wer erinnert sich nicht an den Frauenfeindlichen Unterton welchen Jesus im Thomas-Evangelium anschlägt, in welchem er sagt: "Weib, ich muss dich erst Männlich machen, damit du in den Himmel kommst". Jesus war genau wie alle anderen Männern seinerzeit eingestellt, der weder matrizentrisch noch matrilinear war!.
Achtung vor dem Kind oder Nachsicht mit ihm werden nirgendwo verlangt. Im Gegenteil! Zucht und Strenge ist durch alle Schriften hindurch oberstes Gebot (Spr 13,24): "Wer seine Rute schont, der hasst seinen Sohn; wer ihn aber lieb hat, der züchtigt ihn beizeiten." Die Zehn Gebote verlangen, unter anderem, die Einhaltung des Sabbats (5. Mose 5,14): "Aber am siebenten Tag ist der Sabbat des Herrn. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Sklave, deine Magd, dein Rind, dein Esel, all dein Vieh." Fällt Ihnen etwas auf? In dieser Aufzählung fehlt die Frau! Sie darf natürlich arbeiten, schließlich wollen der Mann und seine Knechte auch am Sabbat bewirtet werden. Die unterdrückte Frau braucht keinen Ruhetag. Sie steht sogar noch niedriger als der Sklave in Gottes Aufzählung.
Das 6. Gebot verlangt klar und deutlich (2. Mose/Ex. 20,13): "Du sollst nicht töten". Aber was ist mit den unzähligen biblischen Aufforderungen, andere Menschen umzubringen? Und ist ein Töten im Affekt, in Notwehr, aus Verzweiflung oder ungewollt genauso sündhaft wie das Morden aus Habgier? Die Kirche preist die Zehn Gebote gern als erste Ausdrucksform von Nächstenliebe und Menschlichkeit, verschweigt aber das gesamte inhaltliche Umfeld des Textes. Zum Beispiel schließen sich an die Gebote unmittelbar die Regeln zum Halten von Sklaven an (2. Mose/Ex. 21,2): "Rechte hebräischer Sklaven". Dass die Bibel keine Hemmungen mit der Sklaverei hat, lesen wir unverhohlen im "Herzstück" des Buches, in den Zehn Geboten (2. Mose/Ex. 20,8): "Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott, geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun: du, dein Sohn und deine Tochter, dein Sklave und deine Sklavin." (Diesmal zitiere ich die Einheitsübersetzung der katholischen Bibelanstalt. Die Luther-Fassungen beschönigen den Urtext und ersetzen "Sklave" durch "Knecht".
1. KORINTHER 11. Es ist schon seltsam: Muslima, denen der Glaube im Grunde keine Verschleierung gebietet, sieht man nicht ohne; Christinnen aber, die sich der Bibel zufolge in der Kirche und beim Gebet verschleiern müssen, ignorieren dieses einfach. Was wohl bedeutet, dass alle Frauen in die Hölle kommen und die Männer im Himmel schwul werden. Aber dann doch lieber ewige Verdammnis bei den Mädels...
Mit harten Worten verkünden die Evangelisten, wie Jesus die Ungläubigen bestrafen, verbrennen, vernichten, in Stücke hauen oder in den Feuerofen werfen wird (Mt 25,41): "Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel." Tja, Nächstenliebe schaut anders aus. Jesus empfahl auch (Mk 9,43): "Wenn dich deine Hand zum Abfall (Vom Glauben abfallen) verführt, so haue sie ab! Das zeitigt einfach von Unwissenheit, nicht mehr, nicht weniger.

(Mk 16,16): "Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden." Warum nur diese Angst vor den Ungläubigen, ist man doch im Besitz der selig machenden Wahrheit?. Jesus erregte Aufsehen durch verbale Kraftmeierei und Hetzparolen (Lk 11,23): "Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich." Eine der Bibelstellen über das Verderben der Ungläubigen findet man zum Beispiel in Johannes 3:18: Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. Da er keine Strafen direkt vollziehen konnte, drohte er mit ewigem brennen in der Hölle. Die Blutspur des alten Testaments wird im neuen konsequent weitergeführt und gipfelt im rituellen Menschenopfer des Kreuztodes von Jesus. Ohne das alte Testament ist das neue nicht verständlich. Nur mit dem Hintergrund des alten Testaments, lässt es sich begründen, dass zur Vergebung von Schuld ein Blutopfer notwendig ist.

Wie das angedrohte „Verderben“ (auch: die „Verdammnis“) aussieht, das wird Jesus nicht müde zu verkünden: ewiges Feuer. Markus 9, 42-43, „in die Hölle, in das Feuer, das nie verlöscht“ Matthäus 25, 41: „in das ewige Feuer...!“; Matthäus 25, 46: „ewige Strafe“; Matthäus 13, 41-42: „in den Ofen ..., in dem das Feuer brennt. ... heulen und mit den Zähnen knirschen“. Ewige Folter durch Feuer – das ist eine Vergeltung, die an Grausamkeit kaum zu überbieten ist.
Jesus hegte und predigte maßlose Strafphantasien: Vielen, ja den meisten Menschen
würde eine furchtbare Strafe bevorstehen: (Matthäus 7, 13-14) ewige Folter in ewigem Feuer. (Matthäus 25, 41-46) Eine solche Strafe wäre nicht nur extrem grausam, sie wäre auch extrem ungerecht, denn sie stünde auch in keinem Verhältnis zur Schuld all der vielen Menschen. Mit dieser Lehre hat Jesus viele Christen in größte Angst versetzt. Bis in die heutige Zeit hinein. Denn es gibt kaum ein anderes psychologisches Phänomen wie dasjenige der Drohung mit Höllenstrafe, eine Strafandrohung, deren unheilvolle, psychisch verheerende Wirkung in der Geschichte des Christentums auf unzählige Menschen gar nicht übertrieben werden kann.... es gibt kaum ein anderes psychologisches Phänomen wie dasjenige der Drohung mit ewig dauernden Qualen, das so sehr den Namen psychischen Terrors verdiente! So grausam die ewige Folter ist, so ungerecht ist sie. Nicht einmal gegenüber den schlimmsten Verbrechern wäre eine ewige Strafe gerecht. Eine gerechte Strafe für eine endliche Schuld kann nur eine endliche Strafe sein. Selbst ein Hitler hätte spätestens nach einigen Milliarden Jahren jede auch nur einigermaßen gerechte Strafe abgebüßt. Trotz all dieser kaum zu überbietenden ihre Anhänger, ihren Gott für gütig und gerecht zu halten.

Ebenso scheint Jesus sich überhaupt nicht daran zu stören, dass am Jüngsten Tage „der Menschensohn“ Menschen zu einer ewigen Strafe im ewigen Feuer verdammt, denen er nichts Schlimmeres vorwirft als unterlassene Hilfeleistung für Notleidende (Matthäus 25,41-46). Es scheint Jesus nicht zu stören, dass „der Menschensohn“ diesen Menschen unendlich viel mehr Leid zufügt, als diese Menschen je, durch ihre unterlassene Hilfeleistung, anderen Menschen zugefügt haben. Weder an der Härte noch an der Ungerechtigkeit dieses Urteils scheint sich Jesus zu stören. Noch gravierender wird das, wenn man hinzunimmt, dass Jesus sich selbst als den „Sohn Gottes“ und als den „Menschensohn“ bezeichnet, dem der „Vater“ dies Gericht übertragen habe (Johannes 5,17 ff, insbesondere Vers 22 und 27). Nimmt man das zusammen, dann kündigt Jesus damit an, dass er selbst so viele Menschen zu ewigem Leiden verurteilen werde – von Nächstenliebe das krasse Gegenteil.

So erweist sich der Jesus der Bibel als völlig ungeeignet, die Menschen das Gebot der Nächstenliebe zu lehren. An diesem Fazit ändert sich nicht viel, wenn man andersartige, wohlklingendere Jesusworte hinzunimmt, etwa: Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird. (Johannes 3,17) Derlei Sprüche machen aus einem Jesus, der ewige grausame und völlig unverhältnismäßige „Strafen“ verhängen will oder zumindest billigt, kein Vorbild auf dem Gebiet der Nächstenliebe. Bestenfalls machen sie aus ihm einen inkonsequenten Wirrkopf, der nicht weiß, was er will, der einmal so redet und einmal anders. Auch ein solcher Mensch eignet sich nicht zum Lehrer der Nächstenliebe. Jesus führt so eine für das Neue Testament spezifische Strafvorstellung ein, nämlich von der ewigen und Ungerechtigkeit gegen viele Menschen lehrt die biblisch-christliche Religion nicht hat verschont ...“ Es ist das zentrale Dogma der traditionellen christlichen Religion. MATTHÄUS 13, 41: Am Ende aller Tage wird die Spreu vom Weizen getrennt. Die 'Guten' kommen ins Töpfchen, in Gottes Himmelreich. Die 'Schlechten' hingegen werden auf ewig im Höllenfeuer Qualen erleiden, weil sie im Supermarkt der Religionen nach dem falschen Glauben gegriffen haben. Der Menschensohn wird seine Engel senden, und sie werden sammeln aus seinem Reich alles, was zum Abfall verführt, und die da Unrecht tun, und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird Heulen und Zähneklappern sein.
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