Kundenrezension

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen echter Kult, 7. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Kojak - Einsatz in Manhattan: Die komplette dritte Staffel [5 DVDs] (DVD)
In den Jahren 1973-78 und mit 118 Folgen lief eine der der besten Krimiserien der USA, "Kojak - Einsatz in Manhatten" mit dem neben Yul Brunner bekanntesten Glatzkopf der Welt, Telly Savalas. Der Schauspieler, der Bösewichter genauso wie Helden famos verkörperte war die Idealbesetzung für den griechisch-stämmigen Theo Kojak, der als Lieutenant in New York mit seiner Truppe und kultigen Sidekicks wie Lockenkopf Stavros (in Wirklichkeit sein Bruder George!) oder Crocker für Ordnung sorgte. Immer mit markanten Sprüchen wie "Entzückend, Baby!" oder "Is es wahr?" auf der Zunge und einem Lolly griffbereit hatte Kojak im Dschungel von Manhattan seine Fälle zu lösen. Er bewies Fingerspitzengefühl, Herz und Spürsinn. Im typischen Siebzigerambiente und in siffigen Büros kommt jede Menge Atmosphäre auf. Die Serie war für die damalige Zeit realistisch und hart. In einer der ersten Folgen der mir vorliegenden dritten Staffel spielt der junge Sylvester Stallone einen Polizisten mit Schwierigkeiten. Ein großer Kuchen am Erfolg hatte auch der Synchronsprecher Edgar Ott den viele aus ihrer Kindheit als "Benjamin Blümchen" kennen. Krass ist nur, dass in einer Folge (55) Kojak einen anderen Sprecher hat, was etwas blöd ist, aber wahrscheinlich nur eine Notlösung darstellte, da diese vermutlich später nach Otts Tod synchronisiert wurde. Da klang der Glatzkopf glatt wie Crocker.
Leider wurde auf der fünf DVD starken Box das Bild nicht nach bearbeitet, was der Serie aber nicht den Charme nimmt, da so etwas "Grindhouse Feeling" aufkommt. Selbst das Fehlen sämtlicher Extras stört nicht, da hier einfach massig Folgen auf den Käufer einprasseln.
Leider hat man die geschnittenen ARD Folgen der 70er Jahre beibehalten. Damals wurde alles auf 45 Minuten zusammen geschnitten und sicherlich auf Gewalt gekürzt. Die Anfang der 90er Jahre für die ARD synchronisierten Folgen sind dann wieder ungekürzt und haben wieder die Originalsprecher. Das ist mal ein Chaos, kann aber ebenso wenig den Spaß an der Serie vermiesen!
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 08.01.2011 22:01:42 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.01.2011 22:06:31 GMT+01:00
AJS meint:
Zitat: "Damals wurde alles auf 45 Minuten zusammen geschnitten und sicherlich auf Gewalt gekürzt."

Muss nicht sein! Wenn man sich die im englischen Original gehaltenen Passagen aus der ersten Staffel einmal anschaut, so sind es oft (ausschließlich) welche, die für den Verlauf der Handlung (vielleicht) nicht ganz sooo wichtig waren, oder, von denen man glaubte, sie in der anschließenden wieder einsetzenden deutschen Synchronisation in einen oder zwei Sätzen inhaltlich zusammenfassen zu können.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.01.2011 22:37:58 GMT+01:00
Thorsten meint:
ich konnte leider kein Bildmaterial finde das auf die Schnitte eingeht

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.01.2011 23:51:02 GMT+01:00
853OKG meint:
Bei durchschnittlich 3 Minuten Kürzung kann man wohl kaum von sinnentstellend ( wie manche das in den vorherigen Staffeln behaupten) sprechen, noch davon, dass man da irgend etwas für die Handlung Wichtiges verpassen würde. Diese Kürzungen sind wirklich so unbedeutend, dass man eigentlich gar nicht drauf eingehn braucht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.03.2011 06:05:04 GMT+01:00
Nachtfalter meint:
Die ARD kürzte damals auf den abendlichen Sendeplätzen bekanntlich ALLE SERIEN auf knapp 45 Minuten ein, weil sie sonst einfach nicht in die starren Zeitfenster gepaßt hätten. Rückblickend sicherlich als idiotisch und arrogant zu bewerten, doch vier lange Werbeblöcke in eine Serienfolge zu stopfen, keinen Abspann mehr zu zeigen oder die alten Produktionen durch matted 4:3 ins neue Bildformat zu würgen und somit ein Drittel des Bildes zu unterschlagen, ist heutzutage doch eine noch viel schlimmere Unsitte geworden!

Insofern verstehe auch ich nicht wirklich das Geschrei von einigen Zeitgenossen, wenn ein Label alternativ auf die deutschen Bildmaster zurückgreift, um eine beliebte Serie wie "Kojak" endlich und überhaupt auf DVD anbieten zu können. Aus eigener Erfahrung durch Vergleiche mit dem Original kann ich bestätigen, daß zu 99,9 Prozent nur unbedeutende Dialogszenen gekürzt wurden, also weder Action noch für den Plot wichtige Passagen der Schere zum Opfer fielen.

Ein Millionenpublikum liebte die Serien in genau dieser Schnittfassung, und auch "Kojak" ist hierzulande so zu Ruhm und Ehre gekommen. Und nun, wo eben jene Version auf DVD erscheint, soll sie plötzlich nicht mehr gut sein, weil diese Folgen lächerliche 3 Minuten kürzer sind wie das Original?! Sorry, aber solchen Unsinn kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen! Staffel 4 habe ich längst vorbestellt, und hoffe, daß Universum auch die letzte Staffel noch auflegt und somit die Serie komplettiert...

Gruß
Nachtfalter

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.02.2013 17:59:40 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.02.2013 18:14:12 GMT+01:00
N. Klausmann meint:
Welcher Sender bringt denn vier Werbeunterbrechungen bei KOJAK? Keiner (zumindest nicht in Deutschland). Und man kann wohl kaum behaupten, dass die Kürzungen, die bei den allermeisten Folgen deutlich umfangreicher als drei Minuten sind, nicht ins Gewicht fallen. Ich habe neben den deutschen auch die englischen Boxen und kann daher vergleichen, was uns alles vorenthalten wurden, und das geht nun wirklich auf keine Kuhhaut mehr.

Die Kürzungen pro Folge betragen in der Regel zwischen drei und sechs Minuten. Einige Folgen wurden in Spielfilmlänge produziert und dann bei der Synchronisation zum Zweiteiler umgeschnitten. Hier fehlen dann mehr als zehn Minuten. Dies betrifft die erste Folge der dritten Staffel sowie einen Zweiteiler der vierten. Die erste Folge der zweiten Staffel war ursprünglich ebenfalls eine Doppelfolge, aber hier erfolgte die deutsche Bearbeitung für RTL II, und die deutsche Fassung ist ungekürzt. In England wurden die Doppelfolgen ebenfalls als Zweiteiler veröffentlicht, aber hier handelt es sich um von Universal für spätere Ausstrahlungen erstellte zweiteilige Versionen, bei denen gegenüber den Doppelfolgen Szenen fehlen. Dadurch kommt es zu dem Kuriosum, dass in den drei Doppelfolgen auf den deutschen DVDs Szenen und/oder Szenenteile zu sehen sind, die auf den englischen Scheiben fehlen. Ärgerlich ist dabei, dass in der Eröffnungsfolge der dritten Staffel ein kurzes Stück sowohl auf der deutschen als auch auf der englischen DVD fehlt, was man daran erkennen kann, dass auf der englischen Tonspur der deutschen DVD noch ein Satz beginnen soll, der noch in der ersten Silbe abgewürgt wird, weil der Schnitt erfolgt und der Originalton - wie oft bei den alten Folgen - unsauber auf die deutsche Fassung angelegt wurde. Auf der englischen DVD fehlt die komplette Szene.

Ein weiterer Nachteil der deutschen Bildfassung ist die unbeschreiblich schlechte Bildqualität. Während die in den 90ern bearbeiteten Folgen zumindest über eine ordentliche, wenn auch nicht überragende Bildqualität verfügen, spottet die Bildqualität der in den 70ern bearbeiteten Episoden jeder Beschreibung. Ein kurzer Blick in die englischen DVDs zeigt, dass diese Folgen ebenfalls in weitaus besserer Qualität vorliegen.

Der Reiz der DVD liegt doch nicht zuletzt darin, endlich das sehen zu können, was seinerzeit aus unerfindlichen Gründen herausgekürzt wurde. Die Ausrede mit der Sendezeit ist letzten Endes auch selten einfallslos, denn wer hat die ARD damals dazu verpflichtet, ihre Serienfolgen im Abendprogramm auf eine knappe Dreiviertelstunde zu beschränken? Das "Problem" mit der zu kurzen Sendezeit war hausgemacht. Irrwitzigerweise war es später ausgerechnet der von vielen geschmähte Sender RTL II, der die noch fehlenden 20 Folgen ungekürzt bearbeiten ließ. Die 1991 für die ARD bearbeiteten 37 Episoden wurden zwar nicht mehr auf eine knappe Dreiviertelstunde heruntergekürzt, aber komplett sind sie nur teilweise. Manchmal war man der Ansicht, die eine oder andere Szene wäre fürs Vorabendprogramm zu hart und setzte daher die Schere an. Solche Kürzungen, die in der Regel nur wenige Sekunden umfassten, waren übrigens auch in den generell gekürzten Fassungen der 70er an der Tagesordnung, wie ich beim Vergleich zwischen deutscher und englischer DVD feststellen konnte, und damals lief die Serie frühestens um 21.00. Bei den 37 Folgen von 1991 versuchte man in der ARD, den Zuschauern vorzugaukeln, die Episoden wären gerade erst entstanden. So war in einer Folge beispielsweise vom Golfkrieg die Rede. Die RTL II-Folgen hingegen orientieren sich wieder am Original.
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