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Kundenrezension

31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Pate trifft auf Pulp Fiction mit einer Prise Reine Nervensache!!!, 14. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Sopranos - Die komplette erste Staffel [6 DVDs] (DVD)
Diese von HBO produzierte amerikanische Mafia Serie ist mit das beste, was jemals für das Fernsehen produziert wurde. Die mehr als gelungene Melange aus dem Paten mit dem schrägen Erzählstil von Pulp Fiction garniert mit einer Prise Humor aus der Komödie Reine Nervensache beschreibt diese geniale Serie am Besten. Sämtliche Hauptdarsteller und auch die Nebenrollen sind besonders gelungen gecastet. Besonders gut macht sich James Gandolfini in der Rolle des New Jersey Mafia Paten Tony Soprano. Aber auch Pate Altstar Dominic Chianese glänzt in seiner Rolle als alternder Mafia Boss Junior Soprano. Und natürlich unvergessen Nancy Merchand in der besten Rolle ihres Lebens als Tonys neurotische und herrschsüchtige Mutter Livia Soprano. In dieser ersten Staffel sind sie alle noch dabei, denn Nancy Merchand erkrankte 1999 leider an Krebs, dem sie auch im Jahr 2000 erlag. Die Handlung der Serie gestaltet sich als eine Mischung einer modernen Gangsterballade und einer amerikanischen Famlienserie. Der Pate Tony Soprano ist an Panikatacken und einer Herzneurose erkrankt, deshalb besucht er eine Therepeutin Dr. Jennifer Melfi, fantastisch gespielt von Lorraine Bracco. Seine Frau Carmella ( Edie Falco) und seine beiden Teenager Kinder Meadow ( Jamie-Lynn Sigler) und Antony Junior ( Robert Iler) machen Tony das Leben ziemlich schwer. Dazu kommt der Stress mit seiner Mutter und seinem Onkel und die Probleme, die sich mit den Mafiageschäften ergeben. Diesem Dauerstreß ist der von Natur aus eher sensible Mafiapate nicht gewachsen. Deshalb entwickelt er Panikattacken und muss eine Psychiaterin aufsuchen, die ihm sogar Antidepressiva verordnet. Die Gesprächstherapiestunden in deren Praxis sind mit das genialste und satirischste an dieser Serie. Da Tony allerdings vor seinem Mob nicht als psychischer Volltrottel da stehen darf, versucht er seine Therapie von seinen Kollegen und Untergebenen geheimzuhalten. Als sein Onkel Junior durch eine geschickte Intrige seiner Mutter Livia das Geheimnis erfährt, nimmt das Unheil seinen Lauf. Die 13 Folgen der ersten Staffel sind abwechslungsreich und spannend erzählt. Der schwarze Humor, den diese Serie auszeichnet, ist meiner Meinung nach besonders in diesen ersten Folgen unverbraucht dargestellt. Und in der letzten Folge gibt es sogar einen richtig interessanten Showdown mit einigen Toten in bester Pate Manier.

Diese Serie wurde mit einigen Grammys und Golden Globes ausgezeichnet. Kein Wunder, bei dieser genialen Qualität. Viel verwunderlicher ist es allerdings, dass in Deutschland die Serie im Fernsehen gefloppt ist. Besonders, wenn man bedenkt, dass die Serie in der USA Spitzeneinschaltquoten erzielt. Vielleicht sind viele deutsche Fernsehzuschauer mittlerweile von Sendeformaten wie Big Brother, Verliebt in Berlin oder Frauentausch derart verseucht, dass sie wahre Qualität und Anspruch nicht mehr erkennen.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 02.01.2008 19:57:10 GMT+01:00
Holger Hanf meint:
Der Grammy ist ein Preis der Musikindustrie - was Sie meinen, ist der Emmy.
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4.7 von 5 Sternen (41 Kundenrezensionen)
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