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ergreifendes Schicksal, 25. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Noch einmal meine Mutter sehen: Vom eigenen Vater in die Sklaverei verkauft (Taschenbuch)
===Meine Meinung=== Der Titel dieses Buches war mir natürlich ein Begriff. Das Buch stand früher bei meiner Mutter im Regal, aber ich habe es nie gelesen, bis jetzt. Man wird zu Anfang darüber informiert, dass diese Geschichte auf Tatsachen beruht und dadurch ist es noch schockierender. Die Biographie von Zana beginnt mit einem Erlebnis, als sie sieben Jahre alt ist. Sie lebt mit ihrer Familie in England. Ihre älteren Geschwister leben im Jemen. Sie wurden vom Vater im Urlaub dort gelassen. Er stellt es aber so dar, als wenn es ihr eigener Wille war. Je älter Zana wird, desto mehr will sie wie andere Mädchen sein. Ausgehen, Party, Freunde treffen oder Musik hören. Mit ihrer Schwester widersetzt sie sich häufig dem Traditionswunsch ihres Vaters, der sie regelrecht einsperrt. Eines Tages wird ihre Schwester Nadja verhaftet, als ein Verkäufer ihr Diebstahl unterstellt, obwohl ihre Mutter sogar zahlen wollte. Die Folge dieses Missverständnisses: Ihr Vater will Schande vermeiden und verkauft sie. Zana ist ahnungslos und neidisch, als ihre Schwester einen Urlaub im Jemen bekommt und bettelt so lange, bis ihr Vater ihr ebenfalls einen Urlaub in der Heimat erlaubt. Sie fliegt vor ihrer Schwester und wird am Anfang gut behandelt, bis sie einem kränklichen Jungen vorgestellt wird. Er ist ihr unsympathisch und als sie auch noch die Nachricht bekommt, dass dies ihr Mann ist, beginnen acht Jahre der Hölle. Wasserkanister schleppen, keine Ärzte, keine Hygiene, Fliegen, Moskitos, Dreck und fremde Menschen. Doch im Gegensatz zu Nadja, die am Tag, wo sie von der Hochzeit erfährt, zusammenbricht, gibt Zana nie auf. Sie geht sogar so weit, und lässt ihren Sohn zurück, um der Hölle zu entkommen. Über diese acht Jahre berichtet sie nicht nur bildhaft, sondern authentisch. Jede Qual konnte ich mir genau vorstellen und habe mich ständig gefragt, woher sie diese Kraft hatte und ob ich genau wie sie rebelliert oder wie ihre Schwester mich gefügt hätte. Ich bin zu der Einsicht gekommen, dass ich es nicht weiß, denn so eine Situation ist nicht vorstellbar. Sie hat die Hölle durchlebt und lebt sie jeden weiteren Tag. Zu wissen, das eigne Kind und die beste Freundin, die ihre Schwester für sie war, zurück zu lassen, zerstört einen. An einigen Stellen hatte ich sogar Tränen in den Augen, so sehr hat mich dieses Schicksal mitgenommen. Wenn man bedenkt, wie viele Väter auch heute noch ihre Kinder verkaufen und wie viele ähnliche Schicksale es früher schon gab, und denen es wie Nadja ergeht, wo keine Hilfe kommt. Wenn man sieht, wie die arabischen Männer, die gekauften Frauen unter Druck setzen, wie die Väter ihrer Kinder verkaufen oder Ehemänner dort ihre Frauen behandeln. Ehrlich gesagt, da könnte ich nur gewisse Körperteile abhacken. Tut mir leid, aber so ein Verhalten in der heutigen Zeit, macht mich wütend. Nachdem ich angefangen hatte, konnte ich nicht mehr aufhören. Daher habe ich das Buch an einem Tag verschlungen. In der Mitte des Buches gibt es einige Fotos. Darunter sieht man zwei strahlende, bildhübsche Teenager. Es wurde aufgenommen bevor sie verkauft wurden. Später kommt ein Bild aus dem Jemen und ich war geschockt, was aus den fröhlichen Mädchen geworden ist. Besonders Nadja hat total leere Augen. Dieser Kontrast nimmt stark mit. Empfehlen kann ich das Buch jeder Frau und jedem Mann, der gerne Biographien und Schicksal-Bücher liest.
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Noch einmal meine Mutter sehen: Vom eigenen Vater in die Sklaverei verkauft 3453869354
Zana Muhsen
Heyne Verlag
Noch einmal meine Mutter sehen: Vom eigenen Vater in die Sklaverei verkauft
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ergreifendes Schicksal
===Meine Meinung=== Der Titel dieses Buches war mir natürlich ein Begriff. Das Buch stand früher bei meiner Mutter im Regal, aber ich habe es nie gelesen, bis jetzt. Man wird zu Anfang darüber informiert, dass diese Geschichte auf Tatsachen beruht und dadurch ist es noch schockierender. Die Biographie von Zana beginnt mit einem Erlebnis, als sie sieben Jahre alt ist. Sie lebt mit ihrer Familie in England. Ihre älteren Geschwister leben im Jemen. Sie wurden vom Vater im Urlaub dort gelassen. Er stellt es aber so dar, als wenn es ihr eigener Wille war. Je älter Zana wird, desto mehr will sie wie andere Mädchen sein. Ausgehen, Party, Freunde treffen oder Musik hören. Mit ihrer Schwester widersetzt sie sich häufig dem Traditionswunsch ihres Vaters, der sie regelrecht einsperrt. Eines Tages wird ihre Schwester Nadja verhaftet, als ein Verkäufer ihr Diebstahl unterstellt, obwohl ihre Mutter sogar zahlen wollte. Die Folge dieses Missverständnisses: Ihr Vater will Schande vermeiden und verkauft sie. Zana ist ahnungslos und neidisch, als ihre Schwester einen Urlaub im Jemen bekommt und bettelt so lange, bis ihr Vater ihr ebenfalls einen Urlaub in der Heimat erlaubt. Sie fliegt vor ihrer Schwester und wird am Anfang gut behandelt, bis sie einem kränklichen Jungen vorgestellt wird. Er ist ihr unsympathisch und als sie auch noch die Nachricht bekommt, dass dies ihr Mann ist, beginnen acht Jahre der Hölle. Wasserkanister schleppen, keine Ärzte, keine Hygiene, Fliegen, Moskitos, Dreck und fremde Menschen. Doch im Gegensatz zu Nadja, die am Tag, wo sie von der Hochzeit erfährt, zusammenbricht, gibt Zana nie auf. Sie geht sogar so weit, und lässt ihren Sohn zurück, um der Hölle zu entkommen. Über diese acht Jahre berichtet sie nicht nur bildhaft, sondern authentisch. Jede Qual konnte ich mir genau vorstellen und habe mich ständig gefragt, woher sie diese Kraft hatte und ob ich genau wie sie rebelliert oder wie ihre Schwester mich gefügt hätte. Ich bin zu der Einsicht gekommen, dass ich es nicht weiß, denn so eine Situation ist nicht vorstellbar. Sie hat die Hölle durchlebt und lebt sie jeden weiteren Tag. Zu wissen, das eigne Kind und die beste Freundin, die ihre Schwester für sie war, zurück zu lassen, zerstört einen. An einigen Stellen hatte ich sogar Tränen in den Augen, so sehr hat mich dieses Schicksal mitgenommen. Wenn man bedenkt, wie viele Väter auch heute noch ihre Kinder verkaufen und wie viele ähnliche Schicksale es früher schon gab, und denen es wie Nadja ergeht, wo keine Hilfe kommt. Wenn man sieht, wie die arabischen Männer, die gekauften Frauen unter Druck setzen, wie die Väter ihrer Kinder verkaufen oder Ehemänner dort ihre Frauen behandeln. Ehrlich gesagt, da könnte ich nur gewisse Körperteile abhacken. Tut mir leid, aber so ein Verhalten in der heutigen Zeit, macht mich wütend. Nachdem ich angefangen hatte, konnte ich nicht mehr aufhören. Daher habe ich das Buch an einem Tag verschlungen.
In der Mitte des Buches gibt es einige Fotos. Darunter sieht man zwei strahlende, bildhübsche Teenager. Es wurde aufgenommen bevor sie verkauft wurden. Später kommt ein Bild aus dem Jemen und ich war geschockt, was aus den fröhlichen Mädchen geworden ist. Besonders Nadja hat total leere Augen. Dieser Kontrast nimmt stark mit.
Empfehlen kann ich das Buch jeder Frau und jedem Mann, der gerne Biographien und Schicksal-Bücher liest.
Sarah F.
25. Juni 2010
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