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61 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
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Rezension bezieht sich auf: Quadrophenia (Audio CD)
Ich habe mir gestern erst wieder die CD angehört und muss nun einfach auch mal meiner Begeisterung Ausdruck verleihen.Diese Platte gehört wirklich zum Besten, was die Rockmusik jemals hervorgebracht hat. The Who waren damals auf ihrem absoluten Schaffenshöhepunkt, hatten zuvor ihre wahrscheinlich beste Platte „Who's next?" fertiggestellt und machten sich nun daran, eine zweite „Rockoper" zu schreiben. Das Erlebnis beginnt schon mit dem Blättern in dem wirklich liebe- und gedankenvoll gestalteten Booklet, in dem sich die Texte sowie ein bisschen „Monolog" des Hauptdarstellers finden, außerdem eine Unmenge toller Fotos, die Inhalt und Atmosphäre des Konzeptalbums bestens vermitteln. Aufschlussreich auch die Aufzählung „Roger Daltrey - lead vocals, Keith Moon - percussion, vocals, John Entwistle - bass, horns, vocals, Pete Townshend - remainder (= alles andere)". Denn natürlich hat der Meister himself das meiste komponiert und arrangiert und eingespielt. Townshend ist eben nicht nur ein außergewöhnlicher Gitarrist - sowohl seine atemberaubend schnellen Anschläge der Akustikgitarre kommen zur Geltung wie auch gefühlvolle E-Gitarren - sondern auch ein exzellenter Keyboarder und Pianist, der damals gerade den Synthesizer für seine Musik entdeckt hatte und diesen hier sehr effektiv einfließen lässt. Der Schlagzeugsound auf dieser CD gehört zum Eindrucksvollsten, was ich jemals in dieser Beziehung gehört habe (und das ist nicht wenig!); nein, ich lege mich fest: Es IST das Eindrucksvollste! Natürlich nur angemessen bei diesem Werk. Schon der Start fasziniert: Über Meeresrauschen werden die vier Hauptthemen der Scheibe angedeutet (Helpless dancer - Is it me? - Bell boy - Love reign o'er me), und dann bricht es auch schon aus den Boxen, einer der wuchtigsten Anfangssongs der Rockgeschichte, „The real me", mit genialer Basslinie, coolen Bläsern und dem damals besten Shouter der Welt. Die zweite CD ist meiner Meinung nach noch stärker. Der Hit „5.15" zählt noch zu den schwächeren Stücken!„Bell boy" ist wie für Keith Moon gemacht, und das komplexe „Doktor Jimmy" gehört zu den Höhepunkten der CD. Mit „Love reign o'er me" kommt das Werk zu einem absolut ergreifenden Finale. Tja, dafür, dass ich eigentlich sprachlos bin bei soviel Qualität, ist mir doch viel eingefallen. Also, long story short: Diese CD muss man haben! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen Kommentare
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag:
21.07.2009 10:51:41 GMT+02:00
Bluesman meint:
das ist wahrscheinlich das einzige auf der welt, wo wir uns völlig einig sind. ich habe die who, nachdem ich seit 40 jahren ihr fan bin, 2007 live in london gesehen... easyjet macht's möglich :-) dieses konzert wäre allerdings auch eine lufthansa-flug wert gewesen! genial!
Veröffentlicht am
30.03.2010 21:31:37 GMT+02:00
Freewheelin' Franklin meint:
Der Rezensent hat eigentlich fast alles gesagt, was zu diesem Werk des Masterminds Pete Townshend zu sagen ist. Neben "Who's Next" meine Lieblingsplatte von The Who. Das Getrommle (neudeutsch: Drumming) von Keith Moon (Gott hab' in selig) ist einzigartig. Pete spielt als ob der Teufel ihn schon jetzt holen wolle. John - wie immer ganz cool - und Roger singt einmal wieder richtig gut.
Respekt auch den Toningenieuren bzw. Remasters. Wuchtiger, aber doch transparenter Klang. Man meint Keith vor sich sitzen zu sehen. Ähnlich genial ist eigentlich nur Pete's Solo Lp "Empty Glass".
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