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Kundenrezension

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gänsehaut garantiert, 19. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Sixth Sense (DVD)
...und das gilt, zumindest für mich, nicht nur bein erstmaligen Sehen. Auch viele Jahre später hat "The Sixth Sense" (Prod. 1998-99, 104 Min.) nichts an Spannung und Grusel verloren.

Bruce Willis spielt den Kinderpsychologen Malcolm Crowe, der eines Abends mit einem ehemaligen Patienten, Vincent Grey (Donnie Wahlberg) konfrontiert wird. Vincent, körperlich wie psychisch völlig am Ende, ist nie darüber hinweg gekommen, dass Malcolm ihm bei seinem Problem nicht helfen konnte - ein Problem, das sich erst nach und nach enthüllt. Völlig durchgedreht, schießt Vince auf Malcolm, verwundet ihn schwer und begeht Selbstmord. Einige Zeit danach trifft der Psychologe den Schüler Cole Sear (Haley Joel Osment, bestens bekannt aus Bogus - Mein phantastischer Freund und A.I. - Künstliche Intelligenz) und erkennt nach einiger Zeit, dass der Fall des Jungen ganz verblüffende Parallelen zu Vincent Grey aufweist. Cole hört und sieht die Geister von Verstorbenen, so real, als wären sie noch am Leben; theoretisch wissen wir das anfangs zwar nicht, aber - leider - verrät uns das die DVD-Hülle bereits vorab. Mit seinen Therapiesitzungen kommt Malcolm aber nicht recht weiter und ist nahe daran, aufzugeben. Nur die tiefe Verzweiflung des Jungen, der seine ganze Hoffnung auf Malcolm setzt - selbst seiner Mutter (Toni Collette, z.B. About a Boy, oder: Der Tag der toten Ente) kann er sich nicht anvertrauen - lassen ihn weitermachen. Doch die weiteren Ereignisse verwischen immer mehr die Grenze zwischen Therapeut und Patienten, und mindestens der Zuschauer fragt sich, ob Malcolm nicht letzten Endes mehr von Cole profitiert als umgekehrt. Beide müssen jeweils auf ihre Art lernen, mit ihren Ängsten und Befürchtungen fertig zu werden.

Bruce Willis und der Kinderstar Haley Joel liefern eine glänzende Vorstellung, die nicht so sehr von großer Mimik, sondern von ganz sparsamen, aber überaus dramatischen Gesten lebt. Die schockierenden Effekte, mit denen das Grauen nach und nach in die scheinbar heile kleine Welt der Familie Sear einzieht, haben mich seinerzeit förmlich vom Hocker gehauen und erzeugen heute noch ein pikantes Schaudern: vor allem deshalb, weil sie in einem krassen Gegensatz zur ruhigen, fast schon gemächlichen Kameraarbeit stehen. Die mehrmaligen überraschenden Wendungen sind in keiner Weise vorhersehbar, genauso wenig wie das Ende der Geschichte. Genauer, die beiden Enden, nämlich die Auflösung des Mutter-Kind-Konflikts sowie das Beziehungsdrama zwischen Dr. Crowe und seiner Frau Anna (Olivia Williams). Auch wenn der Regisseur M. Night (Manoj Nelliyattu) Shyamalan, der in einer kleinen Nebenrolle selbst auftritt, im 40-minütigen Special zum Film versichert, dass zuerst angedacht war, den Film mit der Aussprache zwischen Cole und seiner Mutter enden zu lassen: Unfug! Nach meiner Meinung ist der jetzige Abschluss unverzichtbar und erklärt einige ansonsten scheinbar zusammenhanglose Szenen des Films. Aber völlig anders als erwartet.

Bild und Ton (DD 5.1) sind astrein; das Filmspecial (2002) enthält zwar überwiegend die erwarteten Lobhudeleien - zeigt aber andererseits die beiden Stars relativ hautnah und lässt vor allem den Regisseur mit ein paar durchaus selbstkritischen Aussagen zu Wort kommen. Sechs Oscar-Nominierungen hin oder her: Uneingeschränkt empfehlenswert!
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Kommentare


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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 09.05.2011 13:04:09 GMT+02:00
Monty Burns meint:
Sehr schöne Rezension! Nur eine Sache: es ist hier von Effekten die Rede. Nicht dass ich etwas gegen Effekte hätte, dieser Film kommt allerdings fast völlig ohne aus. Lediglich ein bisschen Makeup. Ansonsten wird alles durch die Kameraführung, die Schauspieler, die Musik, das Tempo und dergleichen erreicht. Ich erwähne das nur um dem üblichen Genörgel über lächerliche Effekte vorzubeugen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.05.2011 14:16:17 GMT+02:00
Klenzy meint:
Dankeschön! Und, ja, die Formulierung mit den Effekten ist wahrscheinlich missverständlich. Gemeint sind keine Special FX, sondern schockierende Effekte, vielleicht ist "Momente" das bessere Wort, wie beispielsweise: Cole und Mutter stehen im Stau... und plötzlich taucht die "verwundete" Radfahrerin neben ihnen auf... oder die Szene mit den drei Gehenkten... wow!
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