Rezension bezieht sich auf: Wer bin ich - und wenn ja wie viele? Eine philosophische Reise (Broschiert)
Reise ins Ich
Eine atheistische Reise in die menschliche Psyche, locker geschrieben, und dennoch mit philosophischem Tiefgang. Abkehr von der Vorstellung eines autonomen Geistes, hin zu einer Vielfalt von Ich-Funktionen im menschlichen Körper, insbesondere im Gehirn. Die dominante Rolle des Unbewussten gegenüber dem Bewussten. Grenzen der menschlichen Erkenntnis und die Bedeutung von Sprache für jede Reflexion der Vernunft. Die Wichtigkeit der Ordnungsfunktion des Geistes gegenüber der Natur. Relativität der Willensfreiheit gegenüber den determinierenden Faktoren des eigenen Körpers und der Erziehung und Bildung durch andere Menschen. Die Bedeutung der Spiegelneuronen bei der Einfühlung in den Mitmenschen. Ein Versuch, Fragen der modernen Gesellschaft im Hinblick auf Moral und Verhalten zu lösen und von religiösen Illusionen zu trennen. Die Hirnforschung als größte Herausforderung nicht nur der Wissenschaft, sondern auch der Moral. Gott als reine Vorstellung ohne Realität. Kritik der verschiedenen Gesellschaftsmodelle auf der Basis des Wissens über die Beschaffenheit des Individuums und seines Zusammenlebens mit anderen. Sieben Regeln zum Glücklichsein und die Sinnfindung als subjektives menschliches Konstrukt. Ein sehr gut lesbares, sehr zu empfehlendes Buch.
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Eine atheistische Reise in die menschliche Psyche, locker geschrieben, und dennoch mit philosophischem Tiefgang. Abkehr von der Vorstellung eines autonomen Geistes, hin zu einer Vielfalt von Ich-Funktionen im menschlichen Körper, insbesondere im Gehirn. Die dominante Rolle des Unbewussten gegenüber dem Bewussten. Grenzen der menschlichen Erkenntnis und die Bedeutung von Sprache für jede Reflexion der Vernunft. Die Wichtigkeit der Ordnungsfunktion des Geistes gegenüber der Natur. Relativität der Willensfreiheit gegenüber den determinierenden Faktoren des eigenen Körpers und der Erziehung und Bildung durch andere Menschen. Die Bedeutung der Spiegelneuronen bei der Einfühlung in den Mitmenschen. Ein Versuch, Fragen der modernen Gesellschaft im Hinblick auf Moral und Verhalten zu lösen und von religiösen Illusionen zu trennen. Die Hirnforschung als größte Herausforderung nicht nur der Wissenschaft, sondern auch der Moral. Gott als reine Vorstellung ohne Realität. Kritik der verschiedenen Gesellschaftsmodelle auf der Basis des Wissens über die Beschaffenheit des Individuums und seines Zusammenlebens mit anderen. Sieben Regeln zum Glücklichsein und die Sinnfindung als subjektives menschliches Konstrukt. Ein sehr gut lesbares, sehr zu empfehlendes Buch.
Winfried Krakau
8. Juni 2009
Insgesamt: 5
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