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Kundenrezension

14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erfolgreich im Studio starten - das Buch hilft, 30. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Fotografieren im Studio: Das umfassende Handbuch (Galileo Design) (Gebundene Ausgabe)
Ich verirre mich ein paar Mal im Jahr in ein Fotostudio um mit Modellen zu arbeiten. Meist ist es der Hobbyraum, der dann mit mobilen Hintergrundsystem und zwei kleinen Studioblitzen umgerüstet wird. Alles nicht sonderlich optimal. Darum wollte ich dazu lernen und verstehen wie meine Probleme mit Aufbau und Lichtsetzung zu lösen sind. Michael Papendiecks Buch 'Fotografieren im Studio - Das umfassende Handbuch', sollte mir da hilfreich zur Seite stehen. Um es mal gleich vorweg zu nehmen, ich habe im Buch viel mehr gefunden als ich eigentlich erwartet hatte und einige Anregungen gelesen die demnächst umgesetzt werden.

Gleich im ersten Kapitel zeigt eine Bildergalerie mit den Facetten der Studiofotografie was so möglich ist. Jedes Bild mit einer ausführlichen Beschreibung was der beabsichtigte Bildeindruck ist, die verwendeten Kameradaten, das eingesetzte Licht und die anschließende Bildbearbeitung. Damit bekommt man schon ein Gefühl was man mit welcher Ausrüstung machen kann und man verliert schnell die Angst vor der Technik, ein klasse Bild geht also auch mit nur einem Blitz.

Kapitel zwei widmet sich dann dem eigentlichen Fotostudio. Kann man von dem zuerst abgebildeten 140 qm Profistudio vielleicht nur träumen, wird es bei den Beispielen mit 25 qm schon richtig spannend. Auch 20 oder 25 qm können in ein Studio verwandelt werden, man muss nur etwas erfinderisch sein und sich Tipps aus dem Buch holen.

Hat man sein Studio aufgebaut oder nutzt man ein Mietstudio, dann wird Kapitel drei schon wieder interessant. Hier dreht sich alles um die Shootingvorbereitung. Angefangen vom finden des Modells, über die Vertragsgestaltung bis hin zur Anleitung der Modelle während des Shootings. In diesem Kapitel finden sich auch die Hinweise wie die Kamera eingestellt werden soll und welche Objektive sinnvoll sind.

Kapitel 4 und 5 bringt dann Licht ins Dunkel. Nachdem ich ja schon durchaus das ein oder andere Modell mehr oder weniger erfolgreich abgelichtet hatte, waren für mich diese beiden Kapitel der Start für ein intensives Lernen über die unterschiedlichen Lichtquellen, Standardlichtaufbau und vor allem Beispiele über die wichtigsten Lichtformer. Die Wirkung von Wabenvorsatz oder der Einsatz von Reflektoren ist sehr spannend und es macht Spaß so manches selbst zu probieren. Auch wenn man sich vielleicht keinen California Sunbounce leisten mag, so gibt das Buch ja auch Hinweise auf deutlich billigere Lösungen.

Hat sich Kapitel 5 vorwiegend um Blitzlicht gedreht geht es bei Kapitel 6 in den Dauerlichtbereich. So manches Problem mit available Licht und Mischlicht aus Tageslicht und Glühlampen wird hier adressiert und auch gelöst.

Hat sich bisher viel um die Vorbereitung und Technik gedreht, geht es ab Kapitel 7 richtig los mit fotografieren. Angefangen mit nur einem Blitz, gerne auch einem einfachen, werden anhand von sehr guten Beispielen das Licht set-up erklärt. Für Low Key und selbst für High Key ist ein Blitz ausreichend und mit der Anleitung kommt man auch sicher zu guten Aufnahmen. Weiter geht es dann mit zwei Blitzen. Auch hier geben Lichtskizzen bei jedem Bild Auskunft über die Verwendeten Kameradaten, Licht und Lichtstellung sowie der Bildbearbeitung. Wirklich gut nachvollziehbare Anleitungen für gute eigene Erfolge. Bei den Beispielen fehlt auch nicht die gleichzeitige kreative Ausleuchtung von ganzen Gruppen oder von sperrigen Dingen wie z.B. Autos. Aber nicht nur die Blitze spenden in Kapitel 7 Licht, ein guter Anteil des Kapitels dreht sich auch um available Light, Tageslicht und Kunst-Dauerlicht. Kapitel 7 war definitiv das High-Light des Buches und ist allein schon das Buch wert. Durch die perfekte Beschreibung der Lichtsetzung kann man alles gut nachstellen und lernt von der Standardsituation bis zum Charakterporträt alles kennen und umsetzen.

Studio ist da wo ich bin. Und natürlich meine Kamera. Auch ein oder zwei Blitze oder Tageslicht sind hilfreich. In Kapitel 8 dreht sich alles um das mobile Studio. Egal ob Managerporträts vor Ort oder das Model in einer Industrieruine, alles ist möglich wenn man mobil ist. Packpapier oder die Beamerleinwand als Hintergrund, Blitz, Tageslicht und Reflektor als Lichtquellen und schon ist das Studio fertig.

Auch wenn man sich gut vorbereitet hat kann bei einem Shooting durchaus noch etwas schief gehen. Kapitel 9 beschäftigt sich mit so manchem Fehler der Auftreten kann und wahrscheinlich auch mal auftritt. Gerade am Anfang wundert man sich sicher schon das ein oder andere mal über farbstichige Bilder, Rauschen oder schwarze Balken im Bild. Hier kann man so manche Ursache finden und beheben.

Übergehe ich eigentlich sonst gerne den Anhang in Büchern, bin ich hier hängengeblieben. Eine Sammlung von Checklisten zum Kopieren aber auch als Download von der Galileo-press Seite sind hilfreiche Stützen zum erfolgreichen Shooting. Das ein Modell-Vertrag zum Shooting gehört hat man ja auch spätestens im Kapitel 3 gelernt. Ein Mustervertrag bildet deshalb der Runde Abschluss des Anhangs. Diesen werde ich auch in Zukunft sicher nutzen.

Kurz noch zu meinen Lieblingsstellen im Buch: den Exkursen. Quer durch das Buch sind 10 Exkurse in viele Seitenthemen der Studiofotografie eingestreut. Von Basisinformationen wie den Zusammenhang von Blende, Belichtungszeit und ISO bis hin zu den physikalischen Grundlagen von Licht. Auch Tipps wie man am besten eine Hohlkehle fürs Studio baut oder auch mit Studioblitzen Highspeed fotografiert fehlen nicht und regen zum Nachmachen an. Den Tipp mit Highspeed will ich unbedingt demnächst testen, hört sich spannend an was man da alles umsetzen kann.

Fazit: Über die Qualität von Buch und Druck lässt sich bei Galileo-design wie immer überhaupt nicht meckern. Stabile Bindung, fester Einband und kräftige Seiten sowie ein astreiner Druck sind ja bei der Buchserie Standard. Wirklicher Service sind die im Internet bereitgestellten Formulare und der Vertrag. Man merkt, das der Autor Michael Papendieck sein Handwerk versteht und weiß was man am Anfang für Nöte im Studio hat. Insgesamt also eine Empfehlung für den absoluten Anfänger aber auch den Einsteiger mit schon etwas Erfahrung in der Studiofotografie.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 31.10.2013 11:17:37 GMT+01:00
Dieser Rezensent nimmt seine Aufgabe sehr ausführlich und qualifiziert wahr und ist mit seinen sehr detaillierten und ausführlichen Hinweisen somit absolut wertvoll, vielen Dank!
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