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Kundenrezension

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rollenspiel nicht nur für Fans, 10. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Dragonball Z: Attack of the Saiyans (Videospiel)
Als ein Mitglied einer außerirdischen Kriegerrasse auf der Erde landet, müssen sich Son-Goku und Piccolo zusammentun. Den beiden stärksten Kämpfern der Welt gelingt es mit Mühe und Not, ihren Gegner zu besiegen. Doch mit seinen letzten Worten kündigt er den Besuch von zwei weiteren Kriegern an, die noch viel stärker sind als er...

'Dragonball Z' basiert auf der gleichnamigen Manga- und Animeserie des Zeichners Akira Toriyama. Kenntnisse der Vorlage sind nicht nötig, erhöhen aber den Spielspaß, da man so alle Anspielungen und Bezüge versteht. Außerdem verschafft es leichte spielerische Vorteile, wenn man die Geschichte kennt. Die Atmosphäre ist dabei sehr gut eingefangen: Man begegnet bekannten Figuren wie Dr. Briefs und Muten-Roshi, die sich auch so benehmen, wie man es von ihnen erwartet; besucht bekannte Orte wie das Kame House oder Babas Palast; stellt die Gesundheit mit magischen Bohnen wieder her; kombiniert in Kämpfen verschiedene Spezialattacken zu noch durchschlagenderen Angriffen und geht auf die Suche nach den Dragonballs.

Das Spiel heißt zwar 'Attack of the Saiyans', beginnt aber ein gutes Stück vor der Saiyajin-Saga, nämlich kurz vor dem Turnier, bei dem Son-Goku auf den neuen Piccolo trifft; es spielt also in der Übergangszeit von Dragonball zu Dragonball Z. Dabei spielt man nicht nur den Handlungsstrang aus der Serie nach, sondern erlebt auch neue Abenteuer, bei denen man aber immer das Gefühl hat, dass sie genau so hätten passieren können. Man hat hier den Eindruck, die Figuren durch die Geschichten zu begleiten, die sie im Anime erlebt haben, als die Kamera gerade nicht auf sie gerichtet war. Das sorgt dafür, dass sich auch Dragonball-Kenner nicht langweilen, bleibt aber so dicht an der Vorlage, dass diese alles wiedererkennen.

Bei dem Spiel handelt es sich nicht um ein Beat'em-Up, sondern um ein Rollenspiel. Als spielbare Figuren stehen Son-Goku, Son-Gohan, Piccolo, Kuririn, Yamchu und Tenshinhan zur Verfügung. Welche der sechs man steuert, wechselt im Lauf des Spiels und hängt von der Geschichte ab. Ziel des Spiels ist es, die Figuren so stark zu machen, dass sie die Saijayin abwehren können. Dafür müssen sie Erfahrung sammeln, die sie für Siege über Gegner bekommen. Die Standardgegner, wie Red-Ribbon-Soldaten oder wilde Tiere, fügen sich dabei genauso gut in die Welt ein wie die Zwischengegner, die in der Regel am Ende eines Levels lauern – hier kann man unter anderem auf Jackie Chun oder den Kommandanten der Red-Ribbon-Armee treffen. Der Schwierigkeitsgrad der Kämpfe steigt dabei fair an. Wer trotzdem nicht weiterkommt, kann jederzeit Orte erneut besuchen, um dort aufzuleveln.

Die Kämpfe laufen rundenbasiert und damit sehr taktisch ab. Für jeden seiner bis zu drei Kämpfer kann man in Ruhe wählen, was er tun soll, z.B. angreifen, einen Gegenstand benutzen oder eine Spezialtechnik einsetzen, die mit einer netten Animation und Sprachausgabe unterlegt ist. Hat man mehr als drei Figuren in der Party, bildet der Rest die Reserve und springt ein, wenn die erste Garnitur alle Lebenspunkte verloren hat. Außerdem können Kämpfer den Platz mit einem Reservisten tauschen. Wer am Ende des Kampfes in der Reserve ist, bekommt aber weniger Punkte als ein aktiver Kämpfer.
Hat man für jeden Kämpfer eine Aktion gewählt, werden diese ausgeführt, wobei schnelle Charaktere früher an der Reihe sind, was ebenfalls bei der Taktik berücksichtigt werden muss. Um ein wenig Dragonball-Dynamik hereinzubringen, gibt es eine aktive Verteidigung: Wer im richtigen Moment den richtigen Knopf drückt, reduziert den Schaden, den der Verteidiger abbekommt.
So prügelt man auf den Gegner ein, bis eine Seite besiegt ist. Falls das Goku und Co. sind, heißt es Game Over und man muss vom letzten der großzügig verteilten Speicherpunkte weitermachen. Hat man die Gegner erfolgreich verdroschen, gibt es dagegen zwei Sorten von Erfahrungspunkten: Die eine dient als Erfahrungsmesser und sorgt für den Stufenanstieg. Der ist mit einer Verbesserung der Attribute und mehr Lebenspunkten und Ki verbunden. Zusätzlich zum fixen Anstieg darf man zwei Attributspunkte selbst verteilen, was eine Vielzahl von Strategien ermöglicht. Es gibt keine Vorgaben, so dass man genauso gut die Schwächen des Charakters ausgleichen wie seine Stärken ausbauen kann; ein Allrounder ist genauso möglich wie eine Glaskanone oder ein Tank, der schneller regeneriert, als die Gegner ihm Lebenspunkte abziehen.
Mit dem zweiten Typ von Erfahrungspunkten lassen sich Spezialangriffe und -eigenschaften der Figuren aktivieren und verbessern.

Die Kämpfe bilden leider auch eine Schwachstelle des Spiels, oder besser gesagt, deren Häufigkeit. Die Begegnungen finden zufällig statt; man kann nicht sehen, wann und wo sie passieren. Das führt gelegentlich dazu, dass man einen Schritt geht, Gegner verprügelt, zwei Schritte geht, Gegner verprügelt, sich umdreht, Gegner verprügelt ... Das wird vor allem lästig, wenn man auf der Suche nach den Dragonballs in Gebiete mit schwachen Monster zurückkehrt, die man man ohnehin mit einem Schlag besiegt.
Die zweite Schwäche sind die endlosen Labersequenzen, in denen die Story erzählt wird und die man unbedingt hätte straffen sollen. Vor allem die Unterbrechungen der Dialoge, um mittels Sprechblase auf die Stimmung der Figur hinzuweisen, hätte man sich schenken können, da so unnötig Tempo herausgenommen wird.
Dritte Schwäche ist vor allem gegen Ende die Nähe zur Vorlage, die zu gescripteten Ereignissen führt, die nichts mit dem Spielverlauf zu tun haben: Wenn im finalen Kampf Son-Goku nicht einmal getroffen wurde, wird er trotzdem plattgemacht, weil die Story sonst nicht funktionieren würde. Hier wäre etwas Mut zur Abweichung schön gewesen. Kurz vor Ende findet man auch eine vierte Schwäche, hier hatten die Übersetzer anscheinend keine Lust mehr. Alle Umlaute wurden durch Vokale ersetzt (ä=a, ö=o, ü=u) und wer den Unterschied zwischen einem Wehraffen und einem Weraffen nicht kennt, ist als Übersetzer fehl am Platz.

Die Spielzeit beträgt rund 20 Stunden, wenn man nur der Geschichte folgt. Wer noch die Nebenquests abarbeitet, ist noch wesentlich länger beschäftigt. Die Grafik liefert, passend zum Dragonball-Universum, knuffige Japano-RPG-Optik auf SNES-Niveau.

Trotz der kleinen Schwächen ist 'Dragonball Z – Attack of the Saiyans' immer noch ein sehr gutes Rollenspiel, das vor allem Dragonball-Fans aufgrund der gut eingefangenen Atmosphäre begeistern wird. Wer mit den Begriffen Son-Goku, Kamehameha und Saiyajin nichts anfangen kann, aber Rollenspiele mit rundenbasierten, taktischen Kämpfen, Vielfalt bei der Charaktersteigerung und einer epischen Geschichte mag, ist bei 'Attack of the Saiyans' ebenfalls gut aufgehoben.
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