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Kundenrezension

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Mutter aller Live-CDs, 18. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Get Yer Ya-Ya's Out! (Audio CD)
Das Livealbum aus dem Jahr 1970 sollte eigentlich ein Doppelalbum werden, doch die Plattenfirma war mit den Vorschlägen der Band nicht einverstanden, da viele gecoverte Songs drauf gewesen wären. So mussten wir uns mit diesem Album mit zehn Nummern "begnügen", welches zu einer einmaligen Livescheibe avanciert ist, und die Amerikatour und den einmaligen Sound der Stones zu dieser Zeit mehr als nur dokumentiert.

"Jumpin Jack Flash" eröffnet das Konzert und erobert mit seinem tollen und alseits bekannten Gitarrenriff sofort das Ohr des Höhrers. Die Liveversion ist frisch und aufgekratzt und übertrumpft die Singleversion allemal.
Der Titel Nummer 2 ist eigentlich schon der Höhepunkt des Albums. "Carol" erschien schon auf der ersten LP der Stones und wurde an diesem Abend erneut in der für die Rolling Stones so sensationell einzigartigen Art gespielt. Der Song zwingt zum Mittanzen und das tolle Gitarrensolo von Mick Tayler tut ihr übriges.
Anschließend folt der "Stray Cats Blues", der durch seine langsame Version besticht, aber leider bei weitem nicht so gut ist, wie das Beggars Banquet-Original mit seinem schnellen Rythmus. Schade, daraus hätte man mehr machen können.
Nun folgt "Love in Vain", ein ruhiger, langsamer Song von Let it bleed, der wiederrum in seiner Form perfekt passt.
Ebenfalls weltklasse ist die 9-Minuten-Version von "Midnight Rambler", nun wieder ein schneller, fast rotierender Song, der mit dem melodiösen Bass und den tollen Gitarren die Stimmung in der Halle direkt vor die heimische Stereoanlage transportiert.

Auf der CD spielen die Stones einen schnörkellosen, perfekten Auftritt, scheinbar ohne jeglichen Fehler. Das ist zwar gut so, dennoch fehlt damit auch ein Reiz der Stones zu dieser Zeit, den z.B. der Auftritt der Stones im Hyde-Park ausmachte, als die Band kaum eingespielt losschrabbelte und den Ruf der wildesten Rock'n'Roll Band zu dieser Zeit mehr als gerecht wurde. "Sympathy for the devil" ist eine kleine Enttäuschung. Er hört sich irgendwie viel zu artig und brav an. Trotzdem überzeugt auch er durch seine einmalige Art.

Schon mit dem nächsten Song, einer einmalig schnellen Version von "Live with my" wird man wieder in rauere Gebiete geschleppt. Der Song, geprägt von den auf und ab rasenden Gitarren, ist mehr als einfach "nur" hörenswert.
Als nächstes folgt "Little Queenie", eine solide Bluesnummer, gegen die es ebenfalls nichts zu beanstanden gibt.
Den Abschluss des Albums bilden die beiden Hits "Honky Tonk Women" und "Street Fighting Man". Während "Honky Tonk Women" erneut langsamer gehalten ist als das Original, dennoch erstklassig gespielt ist, erdrückt letzterer Song den Hörer aufgrund seines Sounds fast. "Street Fighting Man" ist ohne Zweifel ein krönender Abschluss einer genialen Platte.

Fazit: Ein Livealbum mit nur wenigen Ecken und Kanten, dass genau während der großen Stonesphase entstand und nicht nur deshalb ein echtes Muss für alle Stonesfans ist.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 08.08.2009 22:28:07 GMT+02:00
Bekanntlich wurde das Album im Studio heftig nachbearbeitet und allerhand Overdubs hinzugefügt. Vielleicht ist es deshalb so glatt geraten...
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