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Kundenrezension

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3.0 von 5 Sternen Lady Vegas, 10. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Lady Vegas (DVD)
Die junge Beth Raymer (Rebecca Hall) hat keinen Bock mehr darauf, ihr Geld als Private Dancer zu verdienen und so jeden Abend vor mehr oder weniger seriöser Kundschaft in deren eigenen vier Wänden zu strippen. Also macht sie sich auf nach Las Vegas, um dort das große Geld zu verdienen. Anfangs möchte sie Cocktails in einer Bar mixen, doch offenbar kommt man in Vegas schwerer an einen derartigen Job als gedacht. Eine flüchtige Bekannte vermittelt ihr daher einen Job bei Dink Heimowitz (Bruce Willis). Er verdient sein Geld damit, dass er Wettquoten beeinflusst und so hohe Gewinnen abräumt, indem er auf die richtigen Teams setzt. Anfangs versteht Beth gar nicht, was sie eigentlich bei ihm im Büro machen soll. Ihr Gespür für Zahlen und Buchstaben lassen sie allerdings schnell in die Materia einsteigen. Da Dink seit ihrerm Einstieg offenbar auch eine wahre Glückssträhne hat, verbringen die beiden viel Zeit miteinander. Sehr zum Leidwesen von Dinks Ehefrau Tulip (Catherine Zeta-Jones). Es kommt zum Eklat und Beth wird gefeuert. Kurz drauf lernt sie den New Yorker Journalisten Jeremy (Joshua Jackson) kennen. Doch gerade als sie mit ihm nach New York aufbrechen will, steht Dink wieder vor ihrer Tür und möchte ihr ihren Job zurückgeben. Damit fangen die Probleme allerdings erst an...

Lady Vegas basiert, wie man anfangs auch lesen kann, auf einer wahren Geschichte. Regisseur Stephen Frears (u.a. High fidelity, Mary Reilly, Gefährliche Liebschaften, etc.) nahm sich das Buch von Beth Raymer mit dem Titel "Lay Your Favourite - A Memoir Of Gambling" als Grundlage und bastelte daraus eine leidlich unterhaltsame Komödie. Das liegt sicherlich auch am Drehbuch, das aus der Feder von D.V. DeVincentis stammt. Es ist dessen erstes Werk seit High Fidelity und der Tv-Serie "Dead last" aus dem Jahr 2001 gewesen und lässt leider viel Potenzial links liegen. So wird der gesamte Hintergrund des Wettegschäfts nur sehr oberflächlich beleuchtet. Wer sich im Metier auskennt, versteht über die Hälfte des Films sicherlich nur Bahnhof. Der Hauptdarstellerin Beth Raymer geht es anfangs genauso. Warum sie aber mit einem Mal so viel Geld für ihren Boss einbringt, was genau ihr Geheimnis ist und was sie da eigentlich machen muss - es ist eben einfach so. Punkt. Erkläungen liefert der Film nicht, sondern stellt alles einfach als Tatsache hin.

In den gesamten 90 Minuten Laufzeit konnten wir maximal dreimal schmunzeln. Wirklich laut gelacht haben wir gar nicht. Und dann soll das Ganze eine Komödie sein. Spätestens dies beweist, dass hier Drehbuchautor und Regisseur ihr Ziel verfehlt haben. Die Geschichte der Beth Raymer mag an sich zwar interessant sein, aber im Film fehlen hier einfach zu viele Details, um sie dem Zuschauer plausibel zu erklären. Und es ist auf der anderen Seite zu trocken, um einfach nur unterhaltsam zu sein. Bereits ab der Hälfte des Streifens fragte mich meine bessere Hälfte, wie lange der Film denn noch dauern würde...

Die Darsteller machen dabei an sich einen guten Job, daran sollte es also nicht liegen. Bruce Willis )Stirb langsam, The Sixth Sense, etc.) agiert überzeugend und sympathisch als Dink, der allerdings Beth gegenüber eher wie ein väterlicher Freund wirkt, nicht wie ein leidenschaftlicher Liebhaber. Das ist aber wohl durchaus so gewollt, der er auch immer seine Ehefrau im Hinterkopf hat und sich gegen eine Affäre mit der jungen Beth erfolgreich wehrt. Beth wird von Rebecca Hall (The Town - Stadt ohne Gnade, The Awakening) recht passabel gespielt und wirkt teils verspielt, teils nervös, teils ein wenig aufgedreht. Sie macht das recht überzeugend, kommt mir manchmal allerdings etwas hibbelig und zu unkonkret vor, als dass man sich manchmal einen Reim auf sie machen könnte.

Richtig toll agiert Catherine Zera-Jones (High Fidelity, Das Geisterschloss, Rock of Ages, etc.) . Sie ist anfangs bewusst die materiell eingestellte Ehefrau, die unsympathisch wirkt, lieber beim Shoppen das Geld ihres Gatten verprasst und als Deal mit ihm ein Face Lifting aushandelt. Wie wandelbar sie ist, zeigt Zeta-Jones dann in der zweiten Hälfte des Streifens. Fringe-Darsteller Joshua Jackson hat dagegen zu Beginn nur eine sehr kleine Rolle, in der er sich kaum entfalten kann. Er darf hübsch und sympathisch sein, bekommt dadurch aber fast den Stempel des sitzen gelassenen Liebhabers. Dass Beth es mit ihm ernst meint und damit auch seine Rolle im Film wichtiger wird, merkt man als Zuschauer erst recht spät. Erwähnenswert ist auch Vince Vaughn (Trennung mit Hindernissen) in der Rolle des Buchmachers Rosie. Er ist von Beginn an sehr überdreht, was später aber noch schlimmer wird. Das passt jedoch zum Charakter, den er in Lady Vegas verkörpert, wenngleich man ihm manchmal nicht so ganz abnimmt, dass ihm eine Koksparty mit leichten Mädchen wichtiger ist als sein Geschäft. Von den Schauspielerin her ist Lady Vegas jedoch wie gesagt recht gut besetzt. Es gibt zwar keine absoluten Highlights, allerdings sind auch keine kompletten Ausfälle zu vermelden.

Lady Vegas hätte ein kurzweiliger Streifen sein können, wurde aber im Prinzip eine zähe Sache. Auf der einen Seite fehlt der Humor, der einen immer wieder lachen lassen würde. Auf der anderen Seite ist der Streifen aber auch nicht ernst genug, um wirkliche Fakten aufzudecken. Mag sein, dass er auf der tatsächlichen Geschichte von Beth Raymer beruht. Mangels Kenntnis der Buchvorlage kann ich nichts zur Authentizität der Umsetzung sagen. Aber rein als Film gesehen, der unterhalten soll, hat Lady Vegas für uns versagt und er kann trotz guter schauspielerischer Leistungen nicht überzeugen.
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