Kundenrezension

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastisch, 18. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Borboletta (Audio CD)
Nachdem Santanas Stern 1969 auf dem legendären Woodstock-Fesival aufging, wer den Film kennt, wird sich gerne daran erinnern, den gesamtem Auftritt von Santana gibt es mittlerweile auch auf CD, veröffentlichte er mit seiner legendären Besetzung: Gregg Rolie organ, Dave Brown bass, Neil Schon guitar, Michael Shrieve drums, Jose Chepito Areas congas, Mike Carabello congas,perc, Coke Escovedo perc, drei epochale und unvergleichliche Alben. Um zu wissen, was dies damals wirklich bedeutete, musste natürlich zu dieser Zeit gelebt haben, denn dieser neue Sound mit viel Latinelementen riss die Leute regelrecht vom Hocker. So etwas gab es bisher noch nicht und wurde auch nie mehr von irgendjemanden anders erreicht. Dass diese Musik/Band nicht mehr zu toppen war, das wurde Carlos wahrscheinlich damals bewusst, denn dies war einer der Gründe, warum er eine etwas andere Richtung mit neuen Leuten einschlug. Was blieb, war sein markantes und bis heute unvergleichliches Gitarrenspiel/sound und das Veröffentlichen von tollen Alben.
Mit Caravanserai - Welcome und Borboletta kam der Jazz und Santana legte viel Wert auf athmosphäricher Musik, die unglaubliche Stimmungen erzeugte. Natürlich verlor er damit einige Fans, doch dafür gewann er neue hinzu und vor allen Dingen bekamen wir drei weitere Klassiker von ihm präsentiert, die bis heute nicht ein Jota an Wert verloren.
Für mich ist sind alle drei gleich stark und in ihrer Entwicklung wichtig für Santanas Musik insgesamt. Wenn man sich die ersten sechs Studioalben anhört, kann man diese Entwicklung in der Musik von Santana wunderbar verfolgen.
Auf "Borboletta" vermischte er jazzige mit kommerziellen Songs auf wunderbarer Weise und hält die Spannung damit bis zum letzten Ton aufrecht und das macht richtig Spass.
Los gehts mit einer athmosphärischen Einleitung um dann nahtlos in einen jazzig-chilligen Song "Cantos De Ls Flores" überzugehen der von Congas und elektrischem Piano dominiert wird. Dann geht es direkt mit "Life Is A New" weiter, einem sonnigen Gute Laune Song, bei dem sich Carlos an der Gitarre und Gregg Rolie an den keyboards austoben dürfen. Dann kommt mit "Give And Take" der erste rockige Song, wo mal richtig Gas gegeben wird und der neue Sänger Greg Walker das erste Mal seine Sängeskünste unter Beweis stellen kann. Außerdem beinhaltet es ein langes und feines Saxophonsolo, klasse!
Mit "One With The Sun" folgt ein jazziger Song, der sehr stark von Santanas Gitarre dominiert wird, von Greg Walker und Gregg Rolie untermalt.
Dann "Aspirations", ein dahinschwebender Song, der vom Saxophon dominiert und von den Percussions und Drums getragen wird, wieder sehr jazzig und athmosphärisch, ganz toll!
"Practice What You Preach" ist ein hymnischer typischer Santana-Song mit alen Zutaten, die wir von ihm kennen, sehr eingängig mit großem Hitpotential, das mit dem folgenden "Mirage" noch gesteigert wird, das in der Disco in der ich damals auflegte ein absoluter Dancefloorfiller war. Hier kommt wieder Greg Walkers Stimme sehr gut zur Geltung und Carlosund Rolie praktizieren ein feines Wechselspiel ihrer Instrumente.
Mit "Here And Now" kommt ein harter Cut, freejazzige Einlagen bestimmen plötzlich das Geschehen um dann am Ende von den Percussions ubernommen zu werden und mit "Flor De Candela" und Santanas Gitarre und den Congas weitergefürt zu werden. So gehts weiter in "Promise Of A Fisherman", hier schaltet sich Gregg Rolie mit seinen herrlichen Keyboards mit ein und spielt ein tolles Solo und übergibt dann wieder an Santana und die Congas hören nicht auf, sensationell und atemberaubend!!!
Zum Glück möchte an fast sagen, kommt zum Abschluss und erholen ein beruhigendes Stück und schließt somit zum Eröffnungsstück an und aus.
Eine für mich überragendes Album von Santana. Es kamen für Michael Shrieve, Leon Ndugu Chandler an den Drums, für Mike Carabello Airto Moreira and den Congas und für Neil Schon, Doug Rauch an der Guitar. Hinzu kamen Flora Purim Percussion, Sound Effects, Greg Walker Vocals, Tom Coster keybords, Synthesizer und Jules Broussard Saxophon im Vergleich zu den ersten drei Alben
Also nochmal für alle, die nur die ersten drei Alben von Santana kennen, dies ist eine andere Musik und nicht damit vergleichbar, deshalb vielleicht erst reinhören, für die Fans der letzten Dekade dürfte dies einzu harter Stoff sein. Aber auf jeden Fall ist es fanastische Musik von Ausnahmemusikern, die es so heute leider nicht mehr gibt, schon gar nicht von Santana selbst.
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 10.06.2012 17:53:14 GMT+02:00
Dana Werner meint:
Fantastische Rezension!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.12.2012 17:02:01 GMT+01:00
Tristan meint:
So ist es!

Veröffentlicht am 08.07.2013 20:40:48 GMT+02:00
Treffende Rezension was Stimmung und Charakter des Albums betrifft, aber bei den ständigen Besetzungswechseln haben sich doch ein paar Fehler eingeschlichen:

Einen Greg Walker gab es auf diesem Album noch nicht; Gott sei Dank meiner Meinung nach. Für die Gesangsparts ist hier Leon Patillo verantwortlich, der leider nur auf Borboletta zu hören ist. Insgesamt geht's hier wie schon beschrieben teilweise ein wenig kommerzieller zu (verglichen mit Caravanserai und Welcome), aber alles ist noch lange nicht in so seichten Gewässern angelangt wie 1 Jahr später ab Amigos und alles was danach kam. Auch Greg Rolie ist hier nicht mehr dabei; er wird mehr als würdig vertreten durch Tom Coster. An den Drums sitzt vorwiegend noch Mike Shrieve, der aber bei den jazzigen Stücken von Ndugu (Leon Chancler) und Airto Moreira abgelöst wird.
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